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Artikelinformationen
Kalitrans Brausetabletten 24 St
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Abbildung ähnlich

Kalitrans Brausetabletten, 24 St

Zur Kaliumsubstitution bei ausgeprägtem Kaliummangel.

Darreichung: Brausetabletten
Inhalt: 24 St
PZN: 08876536
Hersteller: STADA GmbH
  • UVP: 9,94 €
  • 7,64 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Kalitrans Brausetabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Kalitrans Brausetabletten
. Anwendungsgebiete: zur Kaliumsubstitution bei ausgeprägtem Kaliummangel (Hypokaliämie, weniger als 3,2 mmol/l Kalium+), besonders bei gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose, durch Kaliummangel bedingte Nerven- und Muskelstörungen (neuromuskulär) oder Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel bei gleichzeitiger Digitalistherapie, zur Vorbeugung eines Kaliummangels bei Ketoazidose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Kalitrans 2,5 g Kaliumhydrogencarbonat / 2,1 g wasserfreie Citronensäure Brausetabletten

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Kalitrans jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind oder wenn Sie Erfahrungen mit einer der aufgeführten Nebenwirkungen gemacht haben, die schwerwiegend sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Siehe Abschnitt 4.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS IST KALITRANS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON KALITRANS BEACHTEN?
  3. WIE IST KALITRANS EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST KALITRANS AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS IST KALITRANS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Kalitrans ist ein Mineralstoffpräparat. Kalitrans wird angewendet zur Kaliumsubstitution bei ausgeprägtem Kaliummangel (Hypokaliämie, weniger als 3,2 mmol/l Kalium+), besonders bei gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose, durch Kaliummangel bedingte Nerven- und Muskelstörungen (neuromuskulär) oder Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel bei gleichzeitiger Digitalistherapie, zur Vorbeugung eines Kaliummangels bei Ketoazidose.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON KALITRANS BEACHTEN?

Kalitrans darf nicht eingenommen werden:
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Kaliumhydrogencarbonat, Citronensäure, Gelborange S (E110) oder einen der sonstigen Bestandteile von Kalitrans sind,
  • bei Krankheiten, die häufig mit einem erhöhten Kaliumspiegel im Serum (Hyperkaliämie) verbunden sind, wie Volumenmangelzustände (Dehydratation), Nierenfunktionsstörungen mit eingeschränkter Ausscheidungsfähigkeit der Niere, Morbus Addison (Funktionsunfähigkeit der Nebennierenrinde), Adynamia episodica hereditaria (GAMSTORP–Syndrom).


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Kalitrans ist erforderlich:
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Kalitrans nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen. Kalitrans sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei einer bestimmten Form der Blutarmut (SichelzeIlenanämie) sowie bei gleichzeitiger Therapie mit Arzneimitteln, die die Harnausscheidung erhöhen (kaliumsparende Diuretika, Aldosteronantagonisten), mit bestimmten blutdrucksenkenden Mitteln (ACE-Hemmer), mit Anticholinergika oder mit potentiell nierenschädigenden Arzneimitteln (nicht-steroidale Antiphlogistika u. a.).

Bei Einnahme von Kalitrans mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Der mögliche Kaliumgehalt anderer Medikamente (z.B. Penicillin-Kalium) ist bei der Dosierung zu berücksichtigen, ebenso die Erhöhung des Kalium-Serumspiegels durch kaliumsparende Arzneimittel. Eine Erhöhung der (extrazellulären) Kaliumkonzentration vermindert die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Herzschwäche (Herzglykoside), eine Erniedrigung verstärkt die Herzrhythmusstörungen verursachende (arrhythmogene) Nebenwirkung von Herzglykosiden. Bestimmte Arzneimittel (Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, nicht-steroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) vermindern die Ausscheidung von Kalium über die Nieren und erhöhen somit den Kalium-Serumspiegel.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind nicht bekannt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden. Im Punkt 4. aufgeführte Nebenwirkungen könnten allerdings das Reaktionsvermögen beeinflussen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Kalitrans:
Dieses Arzneimittel enthält Gelborange S, das allergische Reaktionen hervorrufen kann.

3. WIE IST KALITRANS EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Kalitrans immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Vor der Behandlung sind der Elektrolyt- und Säuren-Basen-Status, der Herzrhythmus und besonders bei älteren Patienten die Nierenfunktion zu kontrollieren. Diese Untersuchungsparameter sind während der Therapie zunächst in kürzeren, später in längeren Abständen zu überwachen. Zur Kaliumergänzung werden täglich 2-4 aufgelöste Brausetabletten Kalitrans (entsprechend 50-100 mmol Kalium/Tag) eingenommen. Es sollten nicht mehr als 6 Brausetabletten täglich (entsprechend 150 mmol Kalium /Tag) verabreicht werden.

Art der Anwendung:
Zum Einnehmen nach Auflösen in Wasser. Eine Brausetablette wird in 100-200 ml Wasser (ca. Glas) vollständig aufgelöst. Kalitrans Brausetabletten können auch Fruchtsäften zugesetzt werden. Die Brausetabletten dürfen nur nach völliger Auflösung eingenommen werden.

Dauer der Anwendung:
Die Anwendungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich ausschließlich nach der therapeutischen Notwendigkeit. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kalitrans zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Kalitrans eingenommen haben, als Sie sollten:
Bitte informieren Sie bei Verdacht auf Überdosierung umgehend einen Arzt. Bei Überdosierung kann es zu einer Erhöhung der Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkaliämie, K+-Plasmaspiegel 5 mmol/l oder höher) kommen, die lebensbedrohlich sein kann, insbesondere bei gleichzeitiger Azidose oder Nierenfunktionseinschränkung.

Wenn Sie die Einnahme von Kalitrans vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Kalitrans Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Nicht bekannt: Durch Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln, durch plötzlich auftretende Senkung des Blut-pH-Wertes (Azidose), akute Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu einer Erhöhung der Kalium-Konzentration im Blut (Hyperkaliämie) kommen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes:
Nicht bekannt: Bei sehr empfindlichen Patienten kann die Einnahme flüssiger Zubereitungen von Kaliumcitrat zu Übelkeit und Erbrechen führen. Daneben wurden Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Leibschmerzen und Durchfälle beschrieben.

Dieses Arzneimittel enthält den Farbstoff Gelborange S, der allergische Reaktionen auslösen kann.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST KALITRANS AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Röhrchen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Nicht über +25ºC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren. Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses 12 Monate haltbar. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Kalitrans enthält:
Die Wirkstoffe sind: Kaliumhydrogencarbonat und wasserfreie Citronensäure. 1 Brausetablette enthält 2,5 g Kaliumhydrogencarbonat (25 mmol K+), 2,1 g wasserfreie Citronensäure (Ph.Eur.). Die sonstigen Bestandteile sind: Calciumcyclamat, Macrogol 6000, Zitronentrockenessenz (enthält Bergamottöl), Gelborange S (E110).

Wie Kalitrans aussieht und Inhalt der Packung:
Orangefarbene, gesprenkelte Brausetablette. Kalitrans ist in Packungen mit 24, 60 und 96 Brausetabletten erhältlich.

Zulassungsinhaber:
STADA GmbH
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259,
Internet: www.stada.de

Vertrieb:
STADAvita GmbH
Königsteiner Str. 2
61350 Bad Homburg v. d. H,
Internet: www.stadavita.de

Hersteller:
STADA Arzneimittel AG
Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2013.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2017

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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