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Artikelinformationen
Ketur-Test Teststreifen 50 St
Abbildung ähnlich

Ketur-Test Teststreifen, 50 St

Teststreifen zum qualitativen Nachweis von Ketonkörpern im Harn.

Darreichung: Teststreifen
Inhalt: 50 St
PZN: 01591724
Hersteller: Roche Diabetes Care Deutschland GmbH
  • UVP: 9,52 €
  • 7,67 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Ketur-Test Teststreifen

Produkteigenschaften:

Ketur-Test, Teststreifen zum qualitativen Nachweis von Ketonkörpern im Harn
In Vitro Diagnosticum - zur Selbstanwendung geeignet

Hinweis für Patienten mit Diabetes:
Zusätzlich zur Harnzucker-Selbstkontrolle ist die Keton-Selbstkontrolle eine sinnvolle Ergänzung der ärztlichen Untersuchungen. Sie gibt Ihnen mehr Sicherheit im Alltag und erleichtert Ihnen und Ihrem Arzt die Beurteilung Ihrer Diabetes-Einstellung. Die Selbstkontrolle kann die ärztliche Kontrolle nicht ersetzen. Bei unerwarteten oder unplausiblen Ergebnissen, oder falls die erhaltenen Werte nicht ihr körperliches Befinden widerspiegeln, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Gebrauchsanleitung:
  1. Harn in einem sauberen, gut gespülten Gefäß auffangen.
  2. Teststreifen aus der Röhre entnehmen und Stopfen wieder fest zudrücken.
  3. Teststreifen kurz (maximal 1 Sekunde) in den Harn eintauchen.
  4. Beim Herausziehen seitliche Kante am Gefäßrand abstreifen, um überschüssigen Harn zu entfernen.
  5. Nach 1 Minute Ketontestfeld ablesen.


Farbveränderungen, die nur an den Rändern der Testbezirke oder nach mehr als 2 Minuten auftreten, sind diagnostisch ohne Bedeutung. Der Teststreifen kann auch kurz direkt in den Harnstrahl gehalten und der überschüssige Harn abgeschüttelt werden.

Bewertung:
Ketonkörper (Acetacetat, Aceton) treten im Urin durch Körperfettabbau beim Fasten oder bei ungenügender Glucoseverwertung aufgrund von Insulinmangel auf. Während sie bei Fastendiäten als Zeichen des Erfolgs gelten, sind Ketonkörper bei Diabetes und gleichzeitig erhöhter Blut- (über 250 mg/dL oder 14 mmol/L) bzw. Harnglucose ein Hinweis auf Insulinmangel und drohende diabetische Ketoazidose, z.B. bei fieberhaften Infekten. Bitte wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Ärztlicher Rat ist auch bei acetonämischem Erbrechen von Kleinkindern oder Schwangeren einzuholen.

Ablesebereich:
normal bis 100 mg/dL (> 10 mmol/L) Acetessigsäure. Die Farbstufen auf dem Etikett entsprechen ungefähr folgenden Konzentrationen an Acetessigsäure:
+5-40 mg/dL (0,5-4 mmol/L) leicht erhöht
++ 40-100 mg/dL (4-10 mmol/L) erhöht
+++ mehr als 100 mg/dL (> 10 mmol/L) stark erhöht.
Die praktische Nachweisgrenze liegt bei ca. 5 mg/dL (0,5 mmol/L) für Acetessigsäure und 40-70 mg/dL (7-12 mmol/L) für Aceton.

Richtigkeit:
>85% bezogen auf die photometrische, enzymatische Acetacetatbestimmung.

Normalwerte:
Bei gesunden Personen liegt die Konzentration von Ketonen im Harn unterhalb der Nachweisgrenze dieses Teststreifens.

Inhaltsstoffe pro cm2:
Nitroprussidnatrium 157,2 µg, Glycin 4,2 mg.

Testprinzip:
Der Nachweis beruht auf dem Prinzip der Probe nach Legal. Acetessigsäure und Aceton reagieren mit Nitroprussidnatrium und Glycin in alkalischem Medium zu einem violetten Farbkomplex.

Mögliche Fehlerquellen:
Captopril, Mesna (Na-2-mercapto-ethansulfonat) und andere Sulfhydrylgruppen enthaltende Substanzen können falsch-positive Reaktionen hervorrufen. Phenylketone und Phthaleinverbindungen erzeugen auf dem Testfeld rote Farbtöne, die sich jedoch deutlich von den durch Ketonkörper hervorgerufenen violetten Farben unterscheiden.

Hinweise:
Zur Harnsammlung nur gut gespülte, saubere Gefäße verwenden.

Teststreifenbehälter nach Entnahme von Teststreifen sofort wieder fest verschließen. Durch Einfluss von Feuchtigkeit verdorbene Teststreifen sind an der dunklen Verfärbung der unbenutzten Testfelder zu erkennen und dürfen nicht mehr verwendet werden. Packung zwischen +2°C und +30°C lagern. Die Teststreifen sind im Originalbehälter bis zu dem auf Packung und Etikett angegebenen Datum haltbar. Der Stopfen des Teststreifenbehälters enthält ein ungiftiges Trockenmittel auf Silicatbasis. Falls es einmal verschluckt wurde, sollte mit Wasser nachgespült werden.

Entsorgung:
Gebrauchte Teststreifen können im privaten Bereich über den Hausmüll entsorgt werden, während bei professionellen Anwendern nach den entsprechenden Vorschriften für potenziell infektiöses Material verfahren werden muss.

Handelsform:
Packung mit 50 Teststreifen.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2017
Produktbewertungen

Ketur-Test Teststreifen 50 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

  • Ketur-Test Teststreifen 50 St
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