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Artikelinformationen
Kinderlax mit Zitrusgeschmack 30 St
Abbildung ähnlich

Kinderlax mit Zitrusgeschmack, 30 St

Zur Behandlung von chronischer Verstopfung bei Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren.

Darreichung:
Inhalt: 30 St
PZN: 11241741
Hersteller: INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Kinderlax mit Zitrusgeschmack

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Kinderlax. Anwendungsgebiete: Kinderlax wird angewendet zur Behandlung von chronischer Verstopfung bei Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Kinderlax
mit Zitrusgeschmack
6,9 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Wirkstoffe: Macrogol 3350, Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Kaliumchlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie dieses Arzneimittel Ihrem Kind verabreichen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Ihr Kind oder Sie bei Ihrem Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn sich die Beschwerden Ihres Kindes verschlimmern oder keine Besserung eintritt, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes.


Was in dieser Packungsbeilage steht:
  1. WAS IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE/IHR KIND VOR DER EINNAHME VON KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK BEACHTEN?
  3. WIE IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Kinderlax ist ein Abführmittel. Kinderlax wird angewendet zur Behandlung von chronischer Verstopfung bei Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren.

2. WAS SOLLTEN SIE/IHR KIND VOR DER EINNAHME VON KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK BEACHTEN?

Kinderlax darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Ihr Kind allergisch (überempfindlich) gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.
  • wenn eine Darmverengung oder ein Darmverschluss vorliegt.
  • wenn die Gefahr eines Darmdurchbruchs besteht.
  • wenn eine schwere entzündliche Darmerkrankung (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, toxisches Megakolon) besteht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Selten wurden bei Erwachsenen während der Einnahme von Macrogol-haltigen Arzneimitteln Symptome berichtet, die auf eine Verschiebung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes hinweisen, z. B. Ödeme, Atemnot, zunehmende Müdigkeit, Wassermangel (Dehydratation). Herzversagen. Falls eine dieser Nebenwirkungen auftritt, ist die Einnahme von Kinderlax sofort zu beenden und ein Arzt zu verständigen.

Wenn Ihr Kind unter zwei Jahre alt ist, sollten Sie vor der Anwendung von Kinderlax den behandelnden Arzt befragen.

Einnahme von Kinderlax zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel einzunehmen. Die Wirksamkeit einiger Arzneimittel, wie beispielsweise Antiepileptika, kann während der Einnahme von Kinderlax verringert sein. Bei der Einnahme großer Mengen von Kinderlax sollte Ihr Kind innerhalb einer Stunde vor oder nach der Einnahme von Kinderlax keine anderen Arzneimittel einnehmen. Einnahme von Kinderlax zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Dieses Arzneimittel kann unabhängig von Nahrungsmitteln und Getränken eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Kinderlax kann während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Kinderlax hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Kinderlax enthält Sorbitol, Kalium und Natrium Bitte wenden Sie Kinderlax erst nach der Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet. Kinderlax enthält 0,3 mmol (12,2 mg) Kalium pro Beutel. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn Sie mehr als einen Beutel täglich einnehmen und unter eingeschränkter Nierenfunktion leiden, oder Sie eine kontrollierte Kalium-Diät einhalten. Kinderlax enthält 4,08 mmol (93.8 mg) Natrium pro Beutel Wenn Ihr Kind eine kochsalzarme Diät einhalten muss, sollten Sie dies berücksichtigen.

3. WIE IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Zu Behandlungsbeginn nehmen Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren als Tagesdosis üblicherweise den Inhalt eines Beutels ein. Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren den Inhalt von zwei Beuteln. Im weiteren Therapieverlauf sollte die Tagesdosis je nach Bedarf erhöht oder verringert werden, um einen regelmäßigen Stuhlgang mit weichem Stuhl zu gewährleisten. Eine Dosiserhöhung, sofern erforderlich, sollte jeden zweiten Tag erfolgen. Im Normalfall beträgt die maximal erforderliche Tagesdosis nicht mehr als 4 Beutel. Es ist nicht erforderlich, die Lösung auf einmal zu trinken. Wenn Ihr Kind es vorzieht, kann die eine Hälfte der Lösung morgens und die andere Hälfte abends eingenommen werden. Wenn Ihr Kind sehr weichen Stuhlgang oder Durchfall bekommt, reduzieren Sie die Dosis auf einen Beutel (wenn 2 oder mehr Beutel pro Tag genommen werden) oder lassen Sie eine Tagesdosis aus (wenn nur ein Beutel pro Tag genommen wird). Kinderlax wird für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen.

Art der Anwendung:
Zur Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung wird der Inhalt eines Beutels in 62,5 ml Wasser (V, Glas) aufgelöst. Rühren Sie so lange, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat und die Lösung klar oder leicht trüb ist und geben Sie sie Ihrem Kind zu trinken. Die Tagesdosis (Gesamtmenge an Lösung) kann im Voraus vorbereitet und verschlossen im Kühlschrank für einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden.

Dauer der Behandlung:
Die Behandlung von Kindern mit chronischer Verstopfung sollte über einen längeren Zeitraum, mindestens 6-12 Monate, durchgeführt werden. Wenn Ihr Kind eine größere Menge von Kinderlax eingenommen hat, als es sollte Wenn Ihr Kind eine größere Menge Kinderlax eingenommen hat, als es sollte, wenden Sie sich bitte bei auftreten von starken Schmerzen, Aufblähungen oder schweren Durchfällen an ihren Arzt! Schwere Bauchschmerzen oder Aufblähungen können furch Absaugen behandelt werden. Bei extensivem Flüssigkeitsverlust durch Durchfälle oder Erbrechen kann sine Korrektur der Elektrolytverschiebung erforderlich ;ein.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von Kinderlax vergessen hat is ist nicht die doppelte Dosis auf einmal einzunehmen, sondern die Behandlung wie in dieser Packungsbeilage beschrieben fortzusetzen.

Venn Ihr Kind die Einnahme von Kinderlax abbricht Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung bei Ihrem und nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn ne der aufgeführten Nebenwirkungen Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind merken. die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt und geben Sie kein Kinderlax mehr, wenn Ihr Kind eine schwerwiegende allergische Reaktion bekommt, die Schwierigkeiten beim Atmen oder ein Anschwellen von Gesicht. Lippen, Zunge oder Hals-Rachenbereich auslöst.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufige Nebenwirkungen:
  • Bauchschmerzen
  • Darmgeräusche

Häufige Nebenwirkungen:
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Beschwerden im Analbereich (unangenehmes Gefühl im After); Tritt im Rahmen einer Behandlung Durchfall auf, so bessert sich dieser meist bei Verringerung der Dosis.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
  • Blähbauch
  • Blähungen

Seltene Nebenwirkungen:
  • allergische Reaktionen, die mit Atemlosigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen einhergehen können

Weitere Nebenwirkungen, von denen berichtet wurde, beinhalten:
Hautausschlag, Juckreiz, Rötung der Haut oder Nesselsucht, geschwollene Hände, Füße oder Knöchel, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Kaliumkonzentration im Blut vermindert/erhöht.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn. Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST KINDERLAX MIT ZITRUSGESCHMACK AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Beutel angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Sobald Sie Kinderlax in Wasser aufgelöst haben und Ihr Kind es nicht umgehend trinken kann, halten Sie die trinkfertige Lösung verschlossen und lagern Sie diese maximal 3 Stunden bei Raumtemperatur (unter 25 °C) oder maximal 24 Stunden im Kühlschrank (2-8 °C). Restliche Trinklösung beseitigen, wenn sie nicht innerhalb von 24 Stunden verbraucht wurde. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Kinderlax enthält:
Ein Beutel Kinderlax enthält folgende Wirkstoffe:
Macrogol 3350 (Polyethylenglycol 3350), 6.563 g Natriumchlorid 0,1754 g, Natriumhydrogencarbonat 0,0893 g, Kaliumchlorid 0,0233 g.

Nach Auflösen des Beutelinhalts (6.9 g) in 62,5 ml Wasser (¼ Glas) ergibt sich ein Elektrolytgehalt der gebrauchsfertigen Lösung von:
Natrium 65 mmol/l, Chlorid 53 mmol/l, Hydrogencarbonat 17 mmol/l, Kalium 5 mmol/l.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Hochdisperses Siliciumdioxid, Saccharin-Natrium, Orangen-Aroma (Orangen-Aroma enthält: Aromastoffe und Aromaextrakte, Maltodextrin. arabisches Gummi, all-rac-alpha-Tocopherol) und Zitronen-Limetten-Aroma (Zitronen-Limetten-Aroma enthält: Aromaextrakte, Maltodextrin, Mannitol (E 421), D-Glucono-1.5-lacton, Sorbitol (E 420), arabisches Gummi, hochdisperses Siliciumdioxid).

Wie Kinderlax aussieht und Inhalt der Packung:
Kinderlax ist ein weißes Pulver. Jeder Beutel enthält 6,9 g Pulver und ist in Packungen zu 6, 30 oder 3 x 30 Beuteln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH
Von-Humboldt-Str. 1
64646 Heppenheim www.infectopharm.com

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im März 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2016

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Kinderlax mit Zitrusgeschmack

  • Anwendungsgebiete:

    - Verstopfung, wenn sie chronisch ist

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder von 2 bis 6 Jahren
    1 Beutel
    1-mal täglich
    unabhängig von der Mahlzeit

    Kinder von 7 bis 11 Jahren
    2 Beutel
    1-mal täglich
    unabhängig von der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Lassen Sie sich zu der Art der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

    Überdosierung?
    Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schmerzen und Blähungen sowie zu Durchfällen und Erbrechen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Darmverschluss
    - Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
    - Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefahr eines Durchbruchs
    - Toxisches Megakolon (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
    - Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
            - Colitis ulcerosa
            - Morbus Crohn

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Herzschwäche
    - Eingeschränkte Nierenfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Durchfälle
            - Blähungen
            - Völlegefühl
            - Bauchschmerzen
    - Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffMacrogol 33506,563 g
    WirkstoffNatriumchlorid0,1754 g
    WirkstoffNatriumhydrogencarbonat0,0893 g
    WirkstoffKaliumchlorid0,0233 g
    WirkstoffNatrium-Ion65 mmol/l
    WirkstoffKalium-Ion5 mmol/l
    WirkstoffChlorid53 mmol/l
    WirkstoffHydrogencarbonat-Ion17 mmol/l
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
    HilfsstoffSaccharin natrium+
    HilfsstoffApfelsinen-Aroma+
    HilfsstoffArabisches Gummi+
    HilfsstoffAromastoffe, natürlich, naturidentisch+
    HilfsstoffMaltodextrin+
    HilfsstoffDL-?-Tocopherol+
    HilfsstoffZitronen-/Limonen-Aroma+
    HilfsstoffAromastoffe, natürlich, naturidentisch+
    HilfsstoffMaltodextrin+
    HilfsstoffMannitol+
    HilfsstoffD-Glucono-1,5-lacton+
    HilfsstoffSorbitol+
    HilfsstoffArabisches Gummi+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    - Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide!
    - Vorsicht bei Sulfit-Allergie (E-Nummer E 220 - E 228)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen arabisches Gummi (E-Nummer E 414)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
    - Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
    Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Stunden verwendet werden!
    Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Stunden verwendet werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: INFECTOPHARM, Heppenheim, www.infectopharm.com Bearbeitungsstand: 05.11.2015
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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