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Artikelinformationen
Naproxen Schwörer Filmtabletten 10 St
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Abbildung ähnlich

Naproxen Schwörer Filmtabletten, 10 St

NAPROXEN Schwörer Filmtabletten

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 10 St
PZN: 04377138
Hersteller: Pharma Schwörer GmbH
  • UVP: 3,99 €
  • 2,98 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Naproxen Schwörer Filmtabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Naproxen Schwörer.
Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen. Naproxen. Schwörer kann wegen seiner fiebersenkenden und entzündungshemmenden Wirkung auch bei fieberhaften Erkrankungen angewendet werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.

Gebrauchsinformation

Naproxen Schwörer
Wirkstoff: Naproxen-Natrium

Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Naproxen-Natrium.
1 Filmtablette enthält 220 mg Naproxen-Natrium, entsprechend 200 mg Naproxen.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, Talkum, Povidon (25), Hypromellose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Macrogol (4000), Titandioxid.

Darreichungsform und Inhalt / Packungsgrößen
Naproxen Schwörer® ist in Packungen mit 10 Filmtabletten (N1), 20 Filmtabletten (N2) und 30 Filmtabletten (N2) erhältlich.

1. WAS IST Naproxen Schwörer® UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Naproxen Schwörer® ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharma Schwörer GmbH, Goethestr. 29, D-69257 Wiesenbach
Telefon: 06223-4347
Fax: 06223-47438
e-mail: info@pharma-schwoerer.de

Naproxen Schwörer® wird angewendet bei
· leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
· Fieber

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON Naproxen Schwörer® BEACHTEN?
Naproxen Schwörer® darf nicht eingenommen werden
· wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Naproxen oder einem der sonstigen Bestandteile von Naproxen Schwörer® sind,
· wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
· bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
· bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen,
· wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder unter schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden leiden,
· in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft,
· von Kindern unter 12 Jahren, da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Naproxen Schwörer® ist erforderlich
wenn Sie eine der aufgezählten Krankheiten haben oder früher hatten:
· eine angeborene Blutbildungsstörung (akute intermittierende Porphyrie),
· bestimmte Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen),
· Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
· eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion,
· Bluthochdruck,
· Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz),
· wenn Sie an Allergien (z.B.: Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden - Ihr Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht,
· direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen,
· bei gleichzeitiger Einnahme von mehr als 15 mg Methotrexat pro Woche.
Sprechen Sie in allen diesen Fällen mit Ihrem Arzt.

Schwangerschaft
Wird während einer längeren Anwendung von Naproxen Schwörer® eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte Naproxen Schwörer® nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Naproxen Schwörer® wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Stillzeit
Der Wirkstoff Naproxen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.
Eine Anwendung während der Stillzeit sollte vorsichtshalber vermieden werden.
Naproxen Schwörer® sollte wegen möglicher Rückbildungsverzögerung der Gebärmutter und Verstärkung
der Blutung nach der Geburt nicht im Wochenbett angewandt werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei kurzfristiger Einnahme der für Naproxen Schwörer® empfohlenen Dosen ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.

Worauf müssen Sie noch achten?
Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Naproxen Schwörer® beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
· Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen): Lassen Sie den Lithiumspiegel zur Sicherheit kontrollieren.
· blutgerinnungshemmende Mittel: Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
· Methotrexat - siehe auch oben "Besondere Vorsicht" (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verstärkt.
· Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende
Mittel): Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöht, außer wenn die Wirkstoffe nur auf der Haut aufgetragen werden.

Abschwächung der Wirkung:
· entwässernde (Diuretika) und blutdrucksenkende (Antihypertonika) Arzneimittel.

Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
· Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV positiven Blutern.
Bei Anwendung von Naproxen Schwörer zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Während der Anwendung von Naproxen Schwörer® sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

3. WIE IST Naproxen Schwörer® EINZUNEHMEN / ANZUWENDEN?
Nehmen Sie Naproxen Schwörer® immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) möglichst vor dem Essen ein. Dies fördert den Wirkungseintritt.
Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, Naproxen Schwörer® während der Mahlzeiten einzunehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Naproxen Schwörer® zu stark oder zu schwach ist.
Nehmen Sie Naproxen Schwörer® ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Naproxen Schwörer® Nebenwirkungen haben.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Naproxen, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Verdauungstrakt:
Häufig:
· Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung.
Selten:
· Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie Naproxen Schwörer® absetzen und sofort den Arzt informieren.
· Erbrechen

Nervensystem:
Häufig:
· Kopfschmerzen, Schwindel
Gelegentlich:
· Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit

Niere:
Gelegentlich:
· Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper. Diese Zeichen können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie Naproxen Schwörer® absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Sehr selten:
· Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie
· erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut

Leber:
Sehr selten:
· Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie

Herz/Kreislauf:
Sehr selten:
· vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe mit Ausbildung von Ödemen, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion

Blut:
Sehr selten:
· Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.

Haut:
Sehr selten:
· schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum multiforme)
· Haarausfall

Immunsystem:
Sehr selten:
· Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankung des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen) leiden.

Überempfindlichkeitsreaktionen:
Gelegentlich:
· Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken
Sehr selten:
· schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Asthmaanfälle, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Sonstige Nebenwirkungen:
Gelegentlich:
· Sehstörungen. In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren, und Naproxen Schwörer® darf nicht mehr eingenommen werden.
Sehr selten:
· Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen
· Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis). Wenn während der Einnahme von Naproxen Schwörer® Zeichen einer Infektion (z. B.
Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

5. WIE IST Naproxen Schwörer® AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel / dem Blisterstreifen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Quelle: Gebrauchsinformation
Stand der Information: Dezember 2004

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Naproxen Schwörer Filmtabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    1 Tablette
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 8-12 Stunden, vor der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Blutdruckabfall sowie zu Atemstörung kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Blutbildungsstörungen
    - Aktive Blutungen, wie:
            - Blutungen im Magen-Darm-Trakt
            - Hirnblutungen

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden, auch in der Vorgeschichte
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Colitis ulcerosa
            - Morbus Crohn
    - Blutgerinnungsstörung
    - Herzerkrankungen, wie:
            - Herzschwäche
    - Bluthochdruck
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes (eine so genannte Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Abwehrsystem Zellen z.B. in der Lunge oder in der Haut angreift)
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Kurz zuvor stattgefundene größere Operation

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Bluterbrechen
            - Sodbrennen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Völlegefühl
            - Blähungen
            - Bauchschmerzen
    - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
    - Entzündungen der Mundschleimhaut
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Schlaflosigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Sehstörungen
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Juckreiz
            - Hautausschlag
    - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
    - Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
    - Wassereinlagerungen (Ödeme)
    - Verminderung der Harnausscheidung

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffNaproxen natrium220 mg
    WirkstoffNaproxen200,83 mg
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffHypromellose+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffMacrogol 4000+
    HilfsstoffTitandioxid+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung von bestimmten Botenstoffen im Körper, so genannten Prostaglandinen. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: PHARMA SCH, Wiesenbach, www.pharma-schwoerer.de Bearbeitungsstand: 09.08.2016
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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