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Artikelinformationen
Naratriptan Heumann bei Migräne 2,5 mg 2 St
Abbildung ähnlich

Naratriptan Heumann bei Migräne 2,5 mg, 2 St

NARATRIPTAN Heumann bei Migräne 2,5 mg Filmtabl.

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 2 St
PZN: 09542263
Hersteller: HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
  • 6,27 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • nicht lieferbar

    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Naratriptan Heumann bei Migräne 2,5 mg

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Naratriptan Heumann
. Wirkstoff: Naratriptanhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 3 Packungen pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
Naratriptan Heumann bei Migräne
2,5 mg Filmtabletten

Zur Anwendung bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren Wirkstoff: Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid)

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Naratriptan Heumann jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist Naratriptan Heumann und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Naratriptan Heumann beachten?
3. Wie ist Naratriptan Heumann einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Naratnptan Heumann aufzubewahren?
6. Weitere Informationen
Dieses Arzneimittel ist nur für Patienten geeignet, die wissen, dass sie eine Migräne haben. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie unter Migräne leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Typische Symptome einer Migräne sind:
Einseitig auftretende, hämmernde Kopfschmerzen, Übelkeit, Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche.

1. WAS IST NARATRIPTAN HEUMANN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Naratriptan Heumann ist ein selektiver Serotonin-(5-HT1)-Rezeptoragonist und wird als Migränetherapeutikum eingesetzt. Naratriptan Heumann wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON NARATRIPTAN HEUMANN BEACHTEN?

Naratriptan Heumann sollte beim ersten Auftreten eines Migränekopfschmerzes angewendet werden. Migränesymptome können durch vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Naratriptan die Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome der Migräne gelindert werden, wie z. B. ein allgemeines Krankheitsgefühl (Übelkeit oder Erbrechen), sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Naratriptan zur Behandlung der möglicherweise vor dem Eintritt des Kopfschmerzes auftretenden Aurasymptomatik wurde bisher nicht nachgewiesen.

Naratriptan Heumann darf nicht eingenommen werden:
- Um einer Migräne vorzubeugen.
- Wenn Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind.
- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Naratnptan oder einen der anderen Bestandteile sind (aufgelistet in Abschnitt 6.).
- Wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten oder Symptome oder Hinweise einer verminderten Durchblutung des Herzens (ischämische Herzkrankheit) aufweisen.
- Wenn Sie unter Verkrampfungen der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina) oder peripheren Gefäßerkrankungen leiden, oder diese früher einmal auftraten.
- Wenn Sie einen Schlaganfall oder vorübergehende Zustände von Minderdurchblutung im Gehirn (ischam'h sche Attacken) haben oder hatten.
- Wenn Sie Bluthochdruck haben oder wegen hohen Blutdrucks behandelt werden.
- Wenn Sie unter Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden.
- Wenn Sie Durchblutungsstörungen der Beine haben (krampfartige Schmerzen in den Beinen beim Gehen), oder Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie an peripheren Durchblutungsstörungen leiden.
- Wenn bei Ihnen eine der seltenen Migräneformen (hemiplegische, basilare oder ophthalmoplegische Migräne) diagnostiziert wurde.
- Wenn Sie zur Behandlung der Migräne gleichzeitig Medikamente anwenden, die Ergotamin, Ergotaminderivate (einschl. Methysergid), Triptane (z. B. Sumatriptan- oder Zolmitriptanhaltige Produkte) oder 5-HTrRezeptoragonisten enthalten.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Naratriptan Heumann:
Wenden Sie sich an Ihren Arzt
- wenn der Kopfschmerz länger als 24 Stunden andauert oder häufiger auftritt.
- wenn bei Ihnen vier oder mehr als vier Migräneattacken pro Monat auftreten.
- wenn Sie sich zwischen den Migräneattacken nicht vollständigerholen.
- wenn Sie über 50 Jahre alt sind und diese Art von Kopfschmerz zum ersten Mal auftritt.
- wenn sich die Migräneattacke verstärkt oder häufiger auftritt, oder die damit verbundenen Anzeichen/Symptome sich ändern.
- wenn Ihre Migräne von folgenden Symptomen begleitet wird:
- einseitige Schwäche des Körpers
- doppeltes Sehen
- schwerfällige und unkoordinierte Bewegungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Bewusstseinsstörungen
- anfallartige Bewegungen
- plötzlich auftretender Hautausschlag, in Verbindung mit heftigen Kopfschmerzen.
- falls drei oder mehr der nachfolgenden Aussagen auf Sie zutreffen, was auf ein erhöhtes Risiko für eine Herzerkrankung hinweisen kann:
- Sie sind männlich und über 40 Jahre alt.
- Sie sind in den Wechseljahren {Postmenopause}.
- Sie haben starkes Übergewicht.
- Sie rauchen viel (mehr als 10 Zigaretten pro Tag) oder wenden nikotinhaltige Präparate zur Raucherentwöhnung an.
- Sie sind Diabetiker(in).
- Sie haben einen hohen Blut-Cholesterinwert.
- in Ihrer näheren Verwandtschaft (Eltern. Bruder, Schwester) gab es Herzerkrankungen vor dem 60. Lebensjahr.

Kinder, Jugendliche und ältere Erwachsene:
Naratriptan Heumann darf nicht angewendet werden, wenn Sie jünger als 18 Jahre oder älter als 65 Jahre sind.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein oder stillen, müssen Sie vor der Anwendung von Naratriptan Heumann unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Erfahrungen zum Übergang von Naratnptan in die Muttermilch beim Menschen liegen nicht vor. Es wird empfohlen, bis 24 Stunden nach der Einnahme von Naratriptan Heumann nicht zu stillen, um eine Wirkstoffaufnahme beim Kind zu vermeiden.

Orale Kontrazeptiva:
Frauen mit Migräne, die gleichzeitig orale Kontrazeptiva (Pille) anwenden, haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wenn Sie orale Kontrazeptiva einnehmen und Sie erst kürzlich erstmals Migränesymptome entwickelt haben (in den letzten 3 Monaten) oder sich Ihre Migränesymptome verschlechtert haben, oder wenn Sie Migräne mit Aura haben (Migräneattacken, die mit Sehstörungen oder Empfindungsänderungen beginnen). sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Durch Migräne oder die Anwendung des Arzneimittels können Müdigkeit und andere Symptome hervorgerufen werden. Diese können die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinflussen.

Wichtige Hinweise zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von Naratriptan Heumann:
Der arzneilich wirksame Bestandteil von Naratriptan Heumann, Naratriptan, enthält eine Sulfonamid-Komponente. Daher besteht das theoretische Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion bei Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit auf Sulfonamide. Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Nehmen Sie Naratriptan Heumann daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Sonstige Warnhinweise:
Bitte beachten Sie, dass Migränepatienten ein erhöhtes Risiko für bestimmte Gefäßerkrankungen des Gehirns (z.B. Schlaganfall, vorübergehende Zustände von Minderdurchblutung im Gehirn [ischämische Attacken]) haben. Nach der Einnahme von Naratriptan Heumann kann es zu folgenden Symptomen kommen: Das Gefühl von Kribbeln, Hitze- oder Schweregefühl, Druck- und Engegefühl oder Schmerzen in unterschiedlichen Körperteilen einschließlich Brustkorb, Hals und Nacken (siehe Nebenwirkungen). Sollten diese Symptome länger als zwei Stunden andauern, oder besonders intensiv auftreten (insbesondere die Brustschmerzen), muss sofort eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden (siehe Nebenwirkungen). Weitere Naratriptan Filmtabletten dürfen nur mit ärztlicher Erlaubnis eingenommen werden. In sehr seltenen Fällen haben Personen ernsthafte Herzprobleme nach der Einnahme von Naratriptan bekommen, obwohl zuvor keinerlei Hinweise auf Herzkrankheiten vorlagen. Wie bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung der akuten Migräne, wurde bei übermäßiger Anwendung von Naratriptan über chronische, täglich auftretende Kopfschmerzen bzw. eine Verstärkung der Kopfschmerzen berichtet, welche möglicherweise das Absetzen des Arzneimittels erfordern.

Bei Einnahme von Naratriptan Heumann mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Produkte handelt. Eine Einnahme von Naratriptan Heumann ist nicht möglich, falls Ihnen ein anderes/andere Migränemittel (Produkte, die Ergotamin, Ergotaminderivate [einschl. Methysergid] oder Triptane wie z. B. Sumatriptan oder Zolmitriptan, enthalten) von Ihrem Arzt verschrieben wurden. Antibiotika mit Sulfonamiden: Personen, die gegen Sulfonamide allergisch sind, können auch gegen Naratriptan allergisch reagieren. Wenn Sie wissen, dass Sie gegen ein Antibiotikum allergisch reagieren, aber nicht sicher sind, ob es sich dabei um ein Sulfonamid handelt, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, können möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, die wie Naratriptan aktiv über die Niere ausgeschieden werden, können möglich sein. Dies sollte besonders bei gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln, die über die Niere ausgeschieden werden, berücksichtigt werden, da Naratriptan deren Ausscheidung hemmen und die Wirkung möglicherweise verstärken kann. Die gemeinsame Anwendung von Naratriptan und Antidepressiva (so genannte selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wie z. ß. Citalopram, Fluoxetin, Paroxetin, Fluvoxamin und Sertralin, oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer wie Venlafaxin) kann möglicherweise zu häufigeren Nebenwirkungen führen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls Schwäche und/oder Verlust der Koordinationsfähigkeit auftreten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer anwenden, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Einnahme von Naratriptan Heumann zusammen mit Getränken:
Es liegen keine Hinweise auf Wechselwirkungen mit Alkohol vor.

3. WIE IST NARATRIPTAN HEUMANN EINZUNEHMEN?

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Naratriptan Heumann sonst nicht richtig wirken kann. Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Naratriptan Heumann nicht anders verordnet hat. Nehmen Sie Naratriptan Heumann immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Art der Anwendung:
Naratriptan Heumann Filmtabletten sollen unzerkaut mit Wasser eingenommen werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Für Erwachgene von 18 bis 65 Jahren; Bitte nehmen Sie eine Filmtablette, entsprechend 2,5 mg Naratriptan, so früh wie möglich nach Beginn des Migränekopfschmerzes ein. Die Filmtabletten sind aber auch bei Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt während des Migräneanfalls wirksam. Wenn nach der Einnahme der ersten Filmtablette eine Besserung der Beschwerden eingetreten ist, die Migräneschmerzen aber wieder kommen, kann eine zweite Filmtablette eingenommen werden, jedoch frühestens 4 Stunden nach Einnahme der ersten Filmtablette. Insgesamt dürfen nicht mehr als 2 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Es dürfen nicht mehr als 2 Filmtabletten für eine Migräneattacke verwendet werden. Wenn die erste Dosis Naratriptan Heumann keine Besserung der Symptome ergibt, sollte für dieselbe Attacke keine zweite Dosis eingenommen werden, da hierdurch keine Besserung der Beschwerden eintritt. Bei nachfolgenden Attacken können Naratriptan Heumann Filmtabletten wieder angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie Naratriptan Heumann weiter anwenden. Wenn sich durch die Einnahme von Naratriptan Heumann keine Besserung ergibt, könnte das bedeuten, dass Sie keine Migräne haben. Nach der Einnahme von Naratriptan Heumann sollten mindestens 24 Stunden vergangen sein, bevor ein Ergotaminhaltiges Präparat oder ein anderer 5-HTrRezeptoragonist verabreicht wird. Umgekehrt sollten mindestens 24 Stunden zwischen der Anwendung eines Ergotaminhaltigen Präparates und der Einnahme von Naratriptan Heumann liegen.

Wenn Sie eine größere Menge Naratriptan Heumann eingenommen haben, als Sie sollten - informieren Sie Ihren Arzt.
Eine deutliche Uberdosierung von Naratriptan kann Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Wenn Sie mehr Tabletten als vorgesehen eingenommen haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Naratriptan Heumann Nebenwirkungen haben.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Seiten: mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: 1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten:

Erkrankungen des Immunsystems
Selten:
Anaphylaktische Reaktionen. Zeichen können Hautausschlag, Keuchen, geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen und vollständiger Zusammenbruch sein. Wenn Sie kurz nach der Einnahme von Naratriptan Heumann unter einem dieser Symptome leiden, nehmen Sie keine Tabletten mehr. Kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Erkrankungen des Nervensystems
Häufig:
Gefühl von Kribbeln (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jegliche Körperteile, inklusive Brust- und Halsbereich, betreffen}, Schwindel und Schläfrigkeit.

Augenerkrankungen
Gelegentlich:
Sehstörungen.

Herzerkrankungen
Gelegentlich:
Verlangsamung des Herzschlages (Bradykardie), Beschleunigung des Herzschlages (Tachykardie), Herzklopfen.
Sehr selten:
Verkrampfungen der Herzkranzgefäße (koronare Vasospasmen), vorübergehende ischämisch bedingte EKG-Veränderungen, Angina pectoris, Myokardinfarkt.

Gefäßerkrankungen
Sehr selten:
Mangelnde Durchblutung der Gliedmaßen (periphere vaskuläre Ischämie), leichter Blutdruckanstieg, der bis zu 12 Stunden nach der Einnahme von Naratriptan anhalten kann.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig:
Übelkeit, Erbrechen.
Selten:
Entzündung eines Dickdarmabschnitts aufgrund mangelnder Durchblutung (ischämische Kolitis).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten:
Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Schwellungen im Gesicht (Gesichtsödeme).

Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich:
Schweregefühl. Dieses Symptom ist gewöhnlich vorübergehend, manchmal intensiv und kann in verschiedenen Körperteilen, inkl. Brust- und Halsbereich, auftreten.

Allgemeine Erkrankungen
Häufig:
Hitzegefühl, Unwohlsein.
Gelegentlich:
Schmerzen, Druck- oder Engegefühl. Diese Nebenwirkungen sind gewöhnlich vorübergehend, können intensiv sein und alle Körperteile betreffen, inklusive Brust- und Halsbereich.

Wenn diese Nebenwirkungen anhalten oder sich verschlimmern (besonders Brustschmerzen), holen Sie sofort medizinische Hilfe. Bei sehr wenigen Menschen können diese Symptome von einem Herzanfall ausgelöst werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker sofort, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE IST NARATRIPTAN HEUMANN AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen Naratriptan Heumann nach dem Verfallsdatum, das auf dem Karton oder der Blisterpackung steht, nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Naratriptan Heumann enthält:
Der Wirkstoff ist Naratriptan. Jede Filmtablette enthält 2,5 mg Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (pflanzlich).
Filmüberzug: Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132), Eisen(lll}-hydroxid-oxid x H20 (E 172), Macrogol 3350, Titandioxid (E 171), Polyvinylalkohol, Talkum.

Wie Naratriptan Heumann aussieht, und Inhalt der Packung:
Naratriptan Heumann sind grüne, längliche Filmtabletten. Sie sind in Blisterpackungen von 2 Filmtabletten (N1) verfügbar.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
Telefon/Telefax: 0700 4386 2667
E-Mail: info@heumann.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet: 08/2012.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 10/2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Naratriptan Heumann bei Migräne 2

  • Anwendungsgebiete:

    - Migräneanfall

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Erwachsene
    1 Tablette
    1 Tablette
    zu Beginn des Anfalls

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
    - Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
    - Herzinfarkt in der Vorgeschichte
    - Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
    - Schlaganfall in der Vorgeschichte
    - Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
            - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
            - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
            - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
    - Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Bluthochdruck
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
            - Rauchen
            - Nikotinersatztherapie
            - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
            - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Schläfrigkeit
    - Sehstörungen
    - Bluthochdruck, der vorübergehend ist
    - Pulsbeschleunigung
    - Herzklopfen
    - Pulserniedrigung
    - Missempfindungen, wie:
            - Kribbeln
            - Wärmegefühl
            - Schwere-, Druck- und Engegefühl
    - Muskelschmerzen
    - Unwohlsein

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffNaratriptan hydrochlorid2,77 mg
    WirkstoffNaratriptan2,5 mg
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffLactose81 mg
    HilfsstoffCroscarmellose natrium+
    HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
    HilfsstoffIndigodisulfonsäure, Aluminiumsalz+
    HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, schwarz+
    HilfsstoffMacrogol 3350+
    HilfsstoffTitandioxid+
    HilfsstoffPoly(vinylalkohol)+
    HilfsstoffTalkum+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:



  • Handelsformen:

    Anbieter: HEUMANN PHARMA GENER., Nürnberg, www.heumann.de Bearbeitungsstand: 29.09.2015
  • Naratriptan Heumann bei Migräne 2,5 mg 2 St
  • Naratriptan Heumann bei Migräne 2,5 mg, 2 St
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    Beratung für Produktalternativen:
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Produktbewertungen

Naratriptan Heumann bei Migräne 2 - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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