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Artikelinformationen
Nasenspray IPA Lösung 10 ml
Abbildung ähnlich

Nasenspray IPA Lösung, 10 ml

Zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen.

Darreichung: Lösung
Inhalt: 10 ml
PZN: 11380112
Hersteller: Inter Pharm Arzneimittel GmbH
  • 2,97 € (inkl. MwSt.)
  • Grundpreis: 29,70 € / 100ml
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Nasenspray IPA Lösung

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nasenspray IPA. Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Nasenspray IPA wird angewendet zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen, bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) sowie kurzfristigen unterstützenden Behandlung von allergischem Schnupfen wie Heuschnupfen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 5 Packungen pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nasenspray IPA
0,1 % Nasenspray, Lösung

Zur Anwendung bei Erwachsenen und Schulkindern Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an ihren Arzt.

Was in der Packungsbeilage steht
  1. WAS IST NASENSPRAY IPA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NASENSPRAY IPA BEACHTEN?
  3. WIE IST NASENSPRAY IPA ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE IST NASENSPRAY IPA AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

1. WAS IST NASENSPRAY IPA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Nasenspray IPA ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alphasympatho-mimetikum Xylometazolin. Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung. Nasenspray IPA wird angewendet zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen, bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) sowie kurzfristigen unterstützenden Behandlung von allergischem Schnupfen wie Heuschnupfen. Bei chronischem Schnupfen darf die Anwendung wegen der Gefahr des Schwundes (Atrophie) der Nasenschleimhaut (siehe Dauer der Anwendung) nur auf besonderes ärztliches Anraten erfolgen. Nasenspray IPA ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt. Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NASENSPRAY IPA BEACHTEN?

Nasenspray IPA darf nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Xylometazolinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
  • bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca);
  • bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophy–sektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen;
  • bei Kindern unter 6 Jahren.

Wegen des Gehaltes an Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel darf Nasenspray IPA bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diese Substanz nicht angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nasenspray IPA anwenden. Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie Nasenspray IPA nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:
  • bei einem erhöhten Augeninnendruck insbesondere Engwinkelglaukom;
  • schweren Herz–Kreislauferkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheiten) und Bluthochdruck (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus);
  • Prostatavergrößerung;
  • Stoffwechselerkrankung Porphyrie.

Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellendem Nasenspray kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

Kinder:
Nasenspray IPA darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren.

Anwendung von Nasenspray IPA zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Nasenspray IPA und bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Da die Sicherheit einer Anwendung von Nasenspray in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie Nasenspray IPA nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko Abwägung vorgenommen hat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

Nasenspray IPA enthält Benzalkoniumchlorid.
Das in Nasenspray IPA enthaltene Konservierungsmittel (Benzalkoniumcnlorid) kann, insbesondere bei längerer Anwendung, eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase) sollte - so weit möglich - ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden. Stehen solche Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoffe nicht zur Verfügung, so ist eine andere Darreichungsform in Betracht zu ziehen.

3. WIE IST NASENSPRAY IPA ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird bei Erwachsenen und Schulkindern nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß Nasenspray IPA in jede Nasenöffnung eingebracht.
Nasenspray IPA ist für die nasale Anwendung bestimmt.

Hinweis:
Vor dem erstmaligen Benutzen die Flasche mit der Öffnung nach oben halten und den Pumpmechanismus mehrmals betätigen, bis ein feiner Nebel entsteht.

Dauer der Anwendung:
Nasenspray IPA sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nasenspray IPA zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge von Nasenspray IPA angewendet haben als Sie sollten, sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten. Das klinische Bild einer Vergiftung mit Nasenspray IPA kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems abwechseln können. Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamen Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdruckes, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann.

Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzinationen und Krämpfe. Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma. Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störung, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdruck, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.

Bei Vergiftung ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

Wenn Sie die Anwendung von Nasenspray IPA vergessen haben:
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung laut Dosierungsanleitung fort.

Wenn Sie die Anwendung von Nasenspray IPA abbrechen:
Sie können die Anwendung von Nasenspray IPA abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:
Häufig (bis zu 1 von 10 Behandelten):
  • Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen

Gelegentlich (bis zu I von 100 Behandelten):
  • Nach Abklingen der Wirkung stärkeres Gefühl einer "verstopften" Nase, Nasenbluten
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut)

Selten (bis zu I von 1000 Behandelten):
¦ Herzklopfen, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Blutdruckerhöhung

Sehr selten (bis zu I von 10000 Behandelten):
  • Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Atemstillstand bei jungen Säuglingen und Neugeborenen
  • Krämpfe (insbesondere bei Kindern)

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkung melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen, über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST NASENSPRAY IPA AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel nach"Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegeben Monats. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Aufbewahrungsbedingungen:
Nicht über 25°C lagern.

Haltbarkeit nach Öffnen des Behältnisses:
Nach Anbruch soll Nasenspray IPA nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Nasenspray IPA enthält:
Der Wirkstoff ist Xylometazolinhydrochlorid. 1 ml Nasenspray, Lösung enthält 1,0 mg Xylometazolinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Benzalkoniumchlorid, Natriumdihydrogenphosphat-Di-hydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph. Eur.), Natriumchlorid und Gereinigtes Wasser.

Wie Nasenspray IPA aussieht und Inhalt der Packung:
Nasenspray IPA ist eine klare, farblose Lösung. Es ist in Braunglasflaschen mit Sprühaufsatz zu 10 ml erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Inter Pharm Arzneimittel GmbH
Kurt-Schumacher-Str. 6
44534 Lünen
Tel.: +492306-756 16 10
Fax: +492306-756 16 22

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2015.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2016

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Nasenspray IPA Lösung

  • Anwendungsgebiete:

    - Schnupfen
    - Fließschnupfen
    - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
    1 Sprühstoß pro Nasenloch
    1-3 mal täglich
    verteilt über den Tag

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

    Überdosierung?
    Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
    - Zustand nach einem Eingriff am Gehirn

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
            - Bluthochdruck
            - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Prostatavergrößerung
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Stoffwechselerkrankungen, wie:
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
            - Schilddrüsenüberfunktion
    - Engwinkelglaukom

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Reizerscheinungen in der Nase, wie:
            - Brennen der Schleimhäute
    - Niesen
    - Gefühl der verstopften Nase, durch verstärkte Schleimhautschwellung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
            - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffXylometazolin hydrochlorid1 mg
    WirkstoffXylometazolin0,87 mg
    HilfsstoffBenzalkonium chlorid+
    HilfsstoffNatriumdihydrogenphosphat-2-Wasser+
    HilfsstoffDinatriumhydrogenphosphat-12-Wasser+
    HilfsstoffNatriumchlorid+
    HilfsstoffWasser, gereinigtes+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder Cetylpyridinium)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: INTER PHARM, Lünen, www.interpharm-arzneimittel.de Bearbeitungsstand: 03.11.2016
  • Nasenspray IPA Lösung 10 ml
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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