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Artikelinformationen
Proculin Augentropfen 10 ml
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Abbildung ähnlich

Proculin Augentropfen, 10 ml

PROCULIN Augentropfen

Darreichung: Augentropfen
Inhalt: 10 ml
PZN: 04022694
Hersteller: Chauvin Ankerpharm GmbH
  • UVP: 5,19 €
  • 3,74 € (inkl. MwSt.)
  • Grundpreis: 37,40 € / 100ml
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Proculin Augentropfen

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Proculin® Augentropfen
. Wirkstoff: Naphazolinhydrochlorid 0,3 mg / ml Augentropfen. Anwendungsgebiete: Zur Schleimhautabschwellung bei nicht erregerbedingten Formen der Bindehautentzündung z. B. allergische Bindehautentzündung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation:

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen die Proculin® Augentropfen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

1. Was sind die Proculin® Augentropfen und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Anwendung der Proculin® Augentropfen beachten?
3. Wie sind die Proculin® Augentropfen anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind die Proculin® Augentropfen aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. Was sind die Proculin Augentropfen und wofür werden sie angewendet?
Die Proculin® Augentropfen enthalten einen Wirkstoff, der die Weite der Blutgefäße in der Bindehaut beeinflusst und zur Arzneigruppe der alpha-Sympathomimetika gehört.
Die Proculin® Augentropfen sind angezeigt zur Schleimhautabschwellung bei nicht erregerbedingten Formen der Bindehautentzündung z. B. allergische Bindehautentzündung.

2. Was müssen Sie vor der Anwendung der Proculin® Augentropfen beachten?
Die Proculin® Augentropfen dürfen nicht angewendet werden:
- bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe, bei Vorliegen eines Engwinkelglaukoms (Erkrankung, bei der es durch eine Verengung des Kammerwinkels zu einem erhöhten Augeninnendruck kommt), bei Keratokonjunctivitis sicca (sog. trockenes Auge) sowie wenn Sie schwanger sind oder stillen. Die Proculin® Augentropfen dürfen nicht angewendet werden bei Säuglingen und Kindern unter 3 Jahren.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise für die Anwendung der Proculin® Augentropfen:
Die Anwendung bei Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren sollte unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z. B. koronarer Herzkrankheit (Verengung der Blutgefäße des Herzens), Bluthochdruck oder Phäochromozytom (meist gutartiger Tumor des Nebennierenmarks, der Stoffe abgibt, die zu zeitweise sehr hohem Blutdruck führen), Stoffwechselstörungen, z. B. Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie bei Patienten, die mit blutdrucksteigernden Medikamenten (z. B. MAO-Hemmern) behandelt werden, ist die Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angezeigt.
Die Anwendung bei Rhinitis sicca (trockener Nasenschleimhautentzündung) ist nur unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und unter ärztlicher Kontrolle zulässig.

Beachten Sie bitte, dass eine Augenreizung oder eine Augenrötung häufig ein Zeichen für eine ernste Augenerkrankung ist und Sie daher einen Augenarzt befragen sollten. Suchen Sie sofort den nächst erreichbaren Augenarzt auf, wenn
1. die Augenrötung akut oder einseitig auftritt,
2. zu Ihren jetzigen Beschwerden Augen- oder Kopfschmerzen hinzukommen,
3. Sie eine Sehverschlechterung oder fliegende Punkte vor den Augen bemerken!
Patienten mit Glaukom sollen vor der Anwendung der Proculin® Augentropfen den Arzt befragen.

Bei der Anwendung der Proculin® Augentropfen mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige
Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung von blutdrucksteigernden Medikamenten, z. B. MAO-Hemmern vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklischen Antidepressiva (Arzneistoffe zur Behandlung einer krankhaften Verstimmung [Depression]) kann durch kardiovaskuläre Effekte dieser Substanzen (Wirkungen auf das Herz und die Blutgefäße) eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Es liegen keine Erfahrungen mit einer Anwendung der Proculin® Augentropfen an Schwangeren vor. Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Daher dürfen Sie die Proculin® Augentropfen in der Schwangerschaft nicht anwenden.
Stillzeit:
Da nicht bekannt ist, ob die Proculin® Augentropfen in die Muttermilch übertreten und es zu unerwünschten Wirkungen bei Ihrem Kind kommen könnte, dürfen Sie die Proculin® Augentropfen in der Stillzeit nicht anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Da es nach der Gabe der Proculin® Augentropfen in seltenen Fällen zu einer Pupillenerweiterung und zu verschwommenem Sehen kommen kann, sollte in diesen Fällen kein Kraftfahrzeug geführt und keine Maschinen bedient werden.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile der Proculin® Augentropfen:
Weiche Kontaktlinsen dürfen nicht mit den Proculin® Augentropfen in Berührung kommen, da die Proculin® Augentropfen das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid enthalten, das zur Verfärbung weicher Kontaktlinsen führen kann. Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge hervorrufen.

Hinweis für Kontaktlinsenträger:
In der Regel dürfen bei der vorliegenden Augenerkrankung keine Kontaktlinsen getragen werden.

Wenn der Augenarzt in Ausnahmefällen das Tragen von Kontaktlinsen gestattet, ist Folgendes zu beachten:
Nehmen Sie die Kontaktlinsen vor dem Eintropfen heraus, und setzen Sie diese erst 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder ein.

3. Wie sind die Proculin® Augentropfen anzuwenden?
Art der Anwendung:
Zur Anwendung am Auge. Die Flasche ist versiegelt. Vor dem ersten Gebrauch die Verschlusskappe rechtsherum fest zudrehen. Ein Dorn in der Kappe durchsticht die Flasche. Jetzt die Verschlusskappe, wie gewohnt, linksherum aufdrehen. Ziehen Sie das Unterlid des Auges ein wenig herab. Halten Sie die Flasche mit der Öffnung nach unten. Drücken Sie die Flasche behutsam zusammen, bis ein Tropfen in das herabgezogene Unterlid fällt. Üben Sie mit einem Finger einen sanften Druck auf das untere Tränenpünktchen am Unterlidrand aus, um ein Abfließen der Augentropfen in den Tränenkanal zu verhindern. Schließen Sie das Auge für einen Moment, damit sich der Tropfen gut verteilen kann. Verschließen Sie die Flasche nach Gebrauch wieder, um Verunreinigungen zu vermeiden. Die angebrochene Flasche nicht länger als 4 Wochen nach Öffnung verwenden.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt für die Anwendung der Proculin® Augentropfen keine andere Dosierung empfohlen oder verordnet hat. Bitte halten Sie sich daran, da die Proculin® Augentropfen sonst nicht richtig wirken können.

Dosierung:
Erwachsene und Schulkinder sollten bis zum Abklingen der Krankheitserscheinungen 3-mal täglich 1 Tropfen der Proculin® Augentropfen in den Bindehautsack eintropfen.
Bei Bedarf ist eine Steigerung auf 4-mal täglich 1 Tropfen möglich.
Kinder im Alter von 3-6 Jahren sollten bis zum Abklingen der Krankheitserscheinungen 2-mal täglich 1 Tropfen der Proculin® Augentropfen in den Bindehautsack eintropfen. Die Anwendung bei Kindern dieser Altersgruppe sollte unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Dauer der Anwendung:
Am Auge darf ohne ärztliche Anordnung nur eine kurze Anwendung (nicht länger als 7 Tage) erfolgen. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Die maximale Anwendungsdauer bestimmt der Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge der Proculin® Augentropfen angewendet haben als Sie sollten:
Eine langfristige Anwendung und Überdosierung der Proculin® Augentropfen ist zu vermeiden. Bei versehentlicher Überdosierung oder versehentlicher oraler Aufnahme können folgende Symptome auftreten:
Erweiterte Pupillen, Übelkeit, Zyanose (bläuliche Haut durch verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes), Fieber, Krämpfe, Tachykardie (stark beschleunigte Herztätigkeit), kardiale Arrhythmie (unregelmäßiger Herzschlag), Herzstillstand, Bluthochdruck, Lungenödem (vermehrtes Gewebswasser in der Lunge), Atemstörungen, psychische Störungen.
Außerdem kann es unter Umständen zur Hemmung zentralnervöser Funktionen mit Schläfrigkeit, Erniedrigung der Körpertemperatur, Bradykardie (verlangsamter Herzschlag), schock-ähnlicher Blutdruckabfall, Atemstillstand und Koma (tiefe Bewusstlosigkeit) kommen. Treten solche Symptome auf, sind folgende Maßnahmen einzuleiten:
- Gabe medizinischer Kohle
- Magenspülung
- Sauerstoffbeatmung
Zur Blutdrucksenkung kann Phentolamin 5 mg in Salzlösung langsam in die Vene gespritzt oder 100 mg
zum Schlucken gegeben werden.
Vasopressoren (blutdrucksteigernde Arzneimittel) dürfen nicht angewendet werden. Gegebenenfalls ist eine Fiebersenkung und antikonvulsive Therapie (Behandlung mit krampflösenden bzw. -verhindernden Mitteln) angezeigt.

Wenn Sie eine Anwendung der Proculin® Augentropfen vergessen haben:
Nehmen Sie bitte nicht die doppelte Dosis ein, sondern verfahren Sie weiter wie oben unter Dosierung beschrieben.

Wenn Sie die Anwendung der Proculin® Augentropfen abbrechen:
Der Behandlungserfolg wird gefährdet, wenn Sie die Proculin® Augentropfen nicht bis zum Erreichen der Beschwerdefreiheit anwenden.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel können die Proculin® Augentropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.
Bei der Anwendung der Proculin® Augentropfen können ein verschwommenes Sehen, eine Bindehautreizung (Augenrötung mit Tränen und Lichtscheu) oder in seltenen Fällen eine Pupillenerweiterung auftreten.
Vorkommen können außerdem Auswirkungen auf den Kreislauf, wie z. B. Herzklopfen, Pulsbeschleunigung und Blutdruckanstieg.
Sehr selten wurden Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder auch Müdigkeit beobachtet. Sehr selten traten Ohrgeräusche auf. In einer klinischen Verträglichkeitsstudie an 24 Probanden waren die Proculin® Augentropfen sehr gut verträglich. Ungleich weite Pupillen (Anisokorie) leichter Ausprägung waren die einzige Nebenwirkung.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind

5. Wie sind die Proculin® Augentropfen aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf dem Etikett und der Faltschachtel aufgedruckt.
Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum.
Die Augentropfen dürfen nach Anbruch 4 Wochen verwendet werden.
Die Augentropfen nicht über 25 °C sowie vor Licht geschützt aufbewahren.

6. Weitere Informationen
Was die Proculin® Augentropfen enthalten:
Der Wirkstoff ist Naphazolinhydrochlorid in einer Konzentration von 0,3 mg / ml Augentropfen.
Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchloridlösung; Natriumacetat-Trihydrat; Natriumedetat
(Ph.Eur.); Borsäure; Natriumhydroxid; Wasser für Injektionszwecke

Wie die Proculin® Augentropfen aussehen und Inhalt der Packung:
Die Proculin® Augentropfen sind eine klare, farblose Lösung in einer Tropfflasche mit 10 ml Augentropfen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Chauvin ankerpharm GmbH,
Brunsbütteler Damm 165-173
13581 Berlin
Telefon: (030) 33093-5051,
Telefax: (030)-33093-399,
E-Mail: ophthalmika@bausch.com

Mitvertrieb durch:
Bausch & Lomb GmbH,
Brunsbütteler Damm 165-173,
13581 Berlin
Telefon: (030) 33093-5051,
Telefax: (030)-33093-399,
E-Mail: ophthalmika@bausch.com

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2009

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 10/2012

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Proculin Augentropfen

  • Anwendungsgebiete:

    - Augenreizungen, z.B. durch Rauch, Wind, Zugluft
    - Allergische Bindehautentzündung, z.B. Frühjahrskatarrh (Konjunktivitis vernalis) oder bei Heuschnupfen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder von 3-6 Jahren
    1 Tropfen
    2-mal täglich
    morgens und abends

    Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
    1 Tropfen
    3-mal täglich
    verteilt über den Tag

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des/jedes Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.
    Vermeiden Sie eine Berührung der Applikatorspitze mit Augen/Gesichtspartien oder Gegenständen.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, erste Anzeichen sind Pupillenweitstellung, Übelkeit, Fieber, Krämpfe bis hin zum Herzstillstand. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Anwendung vergessen?
    Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
            - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
            - Bluthochdruck
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Engwinkelglaukom
    - Rhinitis sicca (Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung)
    - Stoffwechselerkrankungen, wie:
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
            - Schilddrüsenüberfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Reizerscheinungen am Auge
    - Sehstörungen, wie:
    - Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
    - Herz-Kreislaufreaktionen, wie:
            - Bluthochdruck
            - Pulsbeschleunigung
            - Herzklopfen

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffNaphazolin hydrochlorid0,3 mg
    WirkstoffNaphazolin0,256 mg
    HilfsstoffBenzalkonium chlorid+
    HilfsstoffNatriumacetat-3-Wasser+
    HilfsstoffDinatrium edetat-2-Wasser+
    HilfsstoffBorsäure+
    HilfsstoffNatronlauge zur pH-Wert-Einstellung+
    HilfsstoffWasser für Injektionszwecke+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder Cetylpyridinium)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Komplexbildner (z.B. EDTA und Triethylentetramin)!
    - Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Diese sollten deshalb frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder eingesetzt werden.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss
            - vor Hitze geschützt
            - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
            - bei Raumtemperatur
            - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: CHAUVIN ANKERPHARM, Berlin, www.ankerpharm.de Bearbeitungsstand: 26.02.2015
  • Proculin Augentropfen 10 ml
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Produktbewertungen

Proculin Augentropfen 10 ml - Bewertungen & Erfahrungen

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4.0
Anonym aus Bad Pyrmont schrieb am 17.10.2011

Ich nutze persönlich diese Arznei seit Jahren und es genügt meinen medizinischen Ansprüchen.


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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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