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Artikelinformationen
Rodavan S Grünwalder Tabletten 10 St
Abbildung ähnlich

Rodavan S Grünwalder Tabletten, 10 St

Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.

Darreichung: Tabletten
Inhalt: 10 St
PZN: 04533035
Hersteller: Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
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Passende Artikel:

  • Rodavan S Grünwalder Tabletten 20 St Rodavan S Grünwalder Tabletten 20 St
    • 4,56 € (inkl. MwSt.)
    • sofort lieferbar
    • 1

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Rodavan S Grünwalder Tabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Rodavan S Grünwalder 50 mg Tabletten.
Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Rodavan S Grünwalder 50 mg Tabletten
Wirkstoff: Dimenhydrinat
Dimenhydrinat ist ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete:
Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit. Hinweis: Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet.

Gegenanzeigen:
Wann dürfen Sie Rodavan S Grünwalder nicht einnehmen?
Sie dürfen Rodavan S Grünwalder nicht einnehmen bei:
  • Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels,
  • akutem Asthma–Anfall,
  • grünem Star (Engwinkelglaukom),
  • Nebennieren–Tumor (Phäochromozytom),
  • Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie),
  • Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata–hyperplasie) mit Restharnbildung
  • Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie).


Wann dürfen Sie Rodavan S Grünwalder erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Rodavan S Grünwalder nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen. Rodavan S Grünwalder darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei:
  • eingeschränkter Leberfunktion,
  • Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen),
  • chronischen Atembeschwerden und Asthma, o Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).


Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Rodavan S Grünwalder sollte während der letzten Schwangerschaftswochen wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht angewendet werden. Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte Rodavan S Grünwalder nur angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und der Arzt dazu rät. Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine langfristigen, negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung mit Rodavan S Grünwalder abzusetzen. Bei Kleinkindern sollte die Dosierung exakt beachtet werden (zentrale Erregung möglich).

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten? Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol (siehe auch "Wechselwirkungen").

Wechselwirkungen:
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Rodavan S Grünwalder, und was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen?
Bei gleichzeitiger Anwendung von Rodavan S Grünwalder mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen. Die "anticholinerge" Wirkung von Rodavan S Grünwalder (s. unter Nebenwirkungen) kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Gabe von Rodavan S Grünwalder mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u.U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf Rodavan S Grünwalder nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden. Die Anwendung von Rodavan S Grünwalder zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen. Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Einnahme von Rodavan S Grünwalder informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind. Weiterhin ist zu beachten, dass durch Rodavan S Grünwalder die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u.U. verdeckt werden kann. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Behandlung mit Rodavan S Grünwalder sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Rodavan S Grünwalder in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Rodavan S Grünwalder nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Rodavan S Grünwalder sonst nicht richtig wirken kann!

Wieviel von Rodavan S Grünwalder und wie oft sollten Sie Rodavan S Grünwalder einnehmen?
Soweit nicht anders verordnet, wird wie folgt eingenommen: zur Vorbeugung von Reisekrankheiten: Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: 3 mal täglich 1-2 Tabletten; die erste Tablette sollte 30 min vor Reisebeginn eingenommen werden. zur Behandlung von Reisekrankheiten. Schwindel. Übelkeit und Erbrechen: 4-stündlich 1-2 Tabletten, jedoch nicht mehr als 6 Tabletten am Tag. Dosierung bei Kindern: Kinder ab 6 bis zu 14 Jahren nehmen 1/2 bis 1 Tablette alle 6-8 Stunden ein, jedoch nicht mehr als 3 Tabletten täglich.

Wie und wann sollten Sie Rodavan S Grünwalder einnehmen?
Die Einnahme soll vor den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit erfolgen.

Wie lange sollten Sie Rodavan S Grünwalder einnehmen?
Rodavan S Grünwalder ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden und spätestens nach zweiwöchiger Anwendung sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler:
Was ist zu tun, wenn Rodavan S Grünwalder in zu großen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit Rodavan S Grünwalder ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (Vergiftungsnotruf z.B.) um Rat zu fragen. Eine Überdosierung mit Rodavan S Grünwalder ist in erster Linie - abhängig von der aufgenommenen Dosis - durch die verschiedenen Stadien einer Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann.Daneben werden Zeichen des sogenannten "anticholinergen Syndroms" beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Darüber hinaus sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können. Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt. Bei erhaltenem Bewusstsein sollte möglichst frühzeitig Erbrechen ausgelöst werden. Weitere Maßnahmen zur Verringerung der Resorption: gegebenenfalls Magenspülung, Gabe von Aktivkohle und Beschleunigung der Magen-Darm-Passage (Natriumsulfat). Die weitere Therapie orientiert sich an den jeweils vorliegenden Symptomen: Bei Krämpfen Diazepam, erforderlichenfalls temperatursenkende Maßnahmen, künstliche Beatmung bei drohender Atemlähmung. Als Gegenmittel bei anticholinergen Erscheinungen wird Physostigminsalicylat (nach Physostigmintest) empfohlen.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zuwenig Rodavan S Grünwalder eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben?
Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme von Rodavan S Grünwalder, wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme von Rodavan S Grünwalder nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.

Nebenwirkungen:
Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Rodavan S Grünwalder auftreten?
In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es häufig - insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen. Gelegentlich können als sogenannte "anticholinerge" Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens sogenannter "paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzuständen oder Zittern. Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden. Blutzellschäden können in Ausnahmefällen Vorkommen. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Über evtl, erforderliche Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen entscheidet Ihr Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Das gilt auch für die Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abteilung Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels:
Das Verfallsdatum dieses Arzneimittels ist Rodavan S Grünwalder aufgedruckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!

Wie ist Rodavan S Grünwalder aufzubewahren?
Rodavan S Grünwalder ist trocken und vor Licht geschützt zu lagern.

Zusammensetzung:
1 Tablette enthält: Arzneilich wirksamer Bestandteil: Dimenhydrinat 50mg. Sonstige Bestandteile: Calciumhydrogenphosphat 2 H20; Lactose 1 H20; Cellulosepulver; Poly-(O-carboxymethyl)-stärke, Natriumsalz; Hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat.

Darreichungsform und Inhalt:
Originalpackungen mit 10 und 20 Tabletten (N1).

Pharmazeutischer Unternehmer:
Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Ruhlandstraße 5
83646 Bad Tölz
Telefon: (08041) 79440-00

Hersteller:
Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Ruhlandstraße 5
83646 Bad Tölz
Telefon: (08041)79440-00

Stand der Information: April 2014.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 08/2016

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Rodavan S Grünwalder Tabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Erbrechen
    - Reisekrankheit

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Kinder von 6 bis 14 Jahren
    1/2-1 Tablette
    3-4mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)
    im Abstand von 6-8 Stunden, vor der Mahlzeit

    Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
    1-2 Tabletten
    3-6mal täglich (max. 6 Tabletten pro Tag)
    im Abstand von 4 Stunden, vor der Mahlzeit

    Kinder von 6 bis 14 Jahren
    1/2-1 Tablette
    3-4mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)
    im Abstand von 6-8 Stunden, vor der Mahlzeit

    Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
    1-2 Tabletten
    3mal täglich
    vor der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Das Arzneimittel sollte nicht länger als 2 Wochen angewendet werden. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Epilepsie
    - Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
    - Engwinkelglaukom
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Prostatavergrößerung mit Restharnbildung

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Verengung im Verdauungstrakt, vor allem am Magen
    - Herzrhythmusstörungen
    - Asthma bronchiale
    - Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
    - Eingeschränkte Leberfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Magenschmerzen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
    - Mundtrockenheit
    - Schwindel
    - Schläfrigkeit
    - Benommenheit
    - Muskelschwäche
    - Stimmungsschwankungen
    - Sehstörungen
    - Pulsbeschleunigung
    - Erhöhung des Augeninnendrucks
    - Störungen beim Wasserlassen
    - Gefühl der verstopften Nase

    Besonders bei Kindern:
    - Unruhe
    - Erregung
    - Schlaflosigkeit
    - Angstzustände
    - Zittern

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffDimenhydrinat50 mg
    HilfsstoffCalciumhydrogenphosphat-2-Wasser+
    HilfsstoffLactose-1-Wasser+
    HilfsstoffCellulosepulver+
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
    - Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
    - Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss
            - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
            - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: GRUENWALDER, Bad Tölz, www.gruenwalder.de Bearbeitungsstand: 10.03.2015
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Produktbewertungen

Rodavan S Grünwalder Tabletten 10 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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