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SPRYCEL 70MG FILMTABLETTEN, 60 St

Abbildung ähnlich
Produktbeschreibung

SPRYCEL 70 mg Filmtabletten

Darreichung:
Filmtabletten
Inhalt:
60 St
PZN:
10418752
Hersteller:
Orifarm GmbH

Gebrauchsinformationen zum Artikel SPRYCEL 70MG FILMTABLETTEN


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch, Ph-pos)) in chronischer Phase, bei neu diagnostizierter Erkrankung
- Blutkrebs der weißen Blutzellen (Leukämie, chronisch, myeloisch, in chronischer Phase), bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch)) in der beschleunigten Phase, bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch)) in akuter Phase, bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (akute lymphatische Leukämie, Ph-positiv), bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch)) in lymphatischer akuter Phase, bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch, Ph-pos)) in chronischer Phase, bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangener Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (akute lymphatische Leukämie, Ph-positiv), bei neu diagnostizierter Erkrankung in Kombination mit anderen Arzneimitteln

Dosierung und Anwendungshinweise:

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung und zu Blutbildveränderungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Infektion
- Bakterieninfektion
- Virusinfektion
- Pilzinfektion
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Blutarmut (Anämie)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Kopfschmerzen
- Blutung
- Brustfellerguss
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Hautausschlag
- Medikamentenausschlag auf der Haut (Arzneimittelexanthem)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
- Hauterkrankung mit roter Verfärbung (Erythrose)
- Schuppen bildender Hautausschlag (exfoliativer Hautauschlag)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung am ganzen Körper (generalisiertes Erythem)
- Ausschlag im Geschlechtsbereich
- Hautausschlag durch verschlossene Schweißdrüsengänge (Miliaria, Hitzepickel)
- Hautgrieß
- Eitrigen Pusteln bei Schuppenflechte (Psoriasis)
- Flüchtiger Hautausschlag
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Bläschenförmiger Hautausschlag
- Hautausschlag am ganzen Körper (generalisierter Hautauschlag)
- Fleckiger Hautausschlag (makulöser Hautauschlag)
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
- Knotiger Hautausschlag (Papulöser Hautauschlag)
- Immunbedingter Hautausschlag mit Juckreiz
- Hautausschlag mit Eiterbläschen
- Bläschenbildender Hautausschlag
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Hautreizung
- Hautausschlag durch (Gift-)Stoffe (toxischer Hautauschlag)
- Nesselausschlag mit Bläschen
- Hautausschlag ähnlich einer Gefäßentzündung (vaskulitisähnlicher Hautausschlag)
- Schmerzen im Haltungs- und Bewegungsapparat
- Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
- Flüssigkeitsansammlung in den unteren Gliedmaßen nach langem Sitzen (orthostatisches Ödem)
- Wassereinlagerung an bestimmter Stelle (lokalisierte Ödeme)
- Müdigkeit
- Fieber
- Gesichtsödem
- Bindehautödem
- Augenödem
- Schwellung des Auges
- Lidödem
- Lippenödem
- Makulaödem (Veränderung des Augenhintergrunds)
- Mundödem
- Schwellung um die Augen
- Schwellung des Gesichts
- Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
- Bakterielle Lungenentzündung
- Lungenentzündung (Pneumonie) durch Infektion mit Viren
- Pilzbedingte Lungenentzündung (fungale Pneumonie)
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Entzündung der oberen Atemwege
- Herpesvirus-Infektion
- Infektion mit dem Zytomegalievirus
- Durch Infektion verursachte Entzündung des Dick- und Dünndarms (infektiöse Enterokolitis)
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Appetitstörung
- Appetitlosigkeit
- Vorzeitiges Sättigungsgefühl
- Appetitsteigerung
- Erhöhte Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie)
- Depression
- Schlaflosigkeit
- Lokale Neuropathie
- Schläfrigkeit
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Sehverschlechterung
- Verminderte Sehschärfe
- Trockene Augen
- Ohrgeräusche
- Verschlechterte Herzschwäche ohne körperliche Anstrengung (dekompensierte Herzinsuffiziienz)
- Herzfunktionsstörung
- Erhöhte Werte für ein herzspezifisches Eiweiß (Natriuretisches Peptid Typ B)
- Funktionsstörung einer Herzkammer (ventrikuläre Dysfunktion)
- Funktionsstörung der linken Herzkammer (linksventrikuläre Dysfunktion)
- Funktionsstörung der rechten Herzkammer (rechtsventrikuläre Dysfunktion)
- Herzschwäche
- Akute verschlechterte Herzschwäche ohne körperliche Anstrengung (dekompensierte Herzinsuffiziienz)
- Chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
- Herzmuskelerkrankung mit Vergrößerung der Herzkammern (dilatative Kardiomyopathie)
- Funktionsstörung in der Füllungsphase des Herzens (diastolische Dysfunktion)
- Verminderter Blutauswurf (Ejektion) aus der Herzkammer
- Versagen der Herzkammern (ventrikuläre Insuffizienz)
- Verminderte Beweglichkeit der Herzwand
- Herzbeutelerguss

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffDasatinib-1-Wasser72,58 mg
WirkstoffDasatinib70 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser94,5 mg
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffMacrogol 400+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Dasatinib gehört zu den Proteinkinase-Hemmern und hemmt ein bestimmtes Enzym, die so genannte Bcr-Abl-Tyrosinkinase. Dieses Enzym wird von einem veränderten Chromosom, dem Philadelphia-Chromosom, codiert und ist in den meisten Fällen für die unkontrollierte Zellteilung und Vermehrung von Leukozyten verantwortlich. Durch die Enzymhemmung führt Dasatinib zu einer Hemmung der Zellteilung und Vermehrung von Tumorzellen.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.


Aufbewahrung:



Handelsformen:

Anbieter: ORIFARM, Leverkusen, www.pharma-westen.de Bearbeitungsstand: 29.03.2022

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Martin, Apotheker bei mycare.de

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(Mo-Fr: 8-18 Uhr / Sa: 8-13 Uhr)
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Ihr Ansprechpartner:
Apotheker Martin Schulze

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