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Artikelinformationen
Tacholiquin 1% Lösung 20 ml
Abbildung ähnlich

Tacholiquin 1% Lösung, 20 ml

Dient der begleitenden Behandlung verschiedenartiger Erkrankungen der Atemwege bzw. der Lunge, die mit einer viskosen Sputumbildung einhergehen.

Darreichung:
Inhalt: 20 ml
PZN: 05591282
Hersteller: bene Arzneimittel GmbH
  • UVP: 11,25 €
  • 9,56 € (inkl. MwSt.)
  • Grundpreis: 47,80 € / 100ml
  • Versandkosten
  • sofort lieferbar
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Tacholiquin 1% Lösung

Produkteigenschaften:

tacholiquin 1% - Lösung

Was ist tacholiquin 1%-Lösung?
tacholiquin 1%-Lösung ist eine sterile, klare, farb-, geschmack- und geruchlose Lösung. 1 ml enthält 0,01 g Tyloxapol, 0,05 g Glycerin und Natriumhydrogencarbonat in wässriger Lösung. tacholiquin 1%-Lösung ist ein Medizinprodukt der Klasse IIa.

Wofür wird tacholiquin 1%-Lösung angewendet ?
tacholiquin 1%-Lösung dient der begleitenden Behandlung verschiedenartiger Erkrankungen der Atemwege bzw. der Lunge, die mit einer viskosen Sputumbildung einhergehen.

Bei akuten und chronischen Reizzuständen oder Entzündungen der Atemwege wie z.B.:
  • Chronisch–obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
  • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
  • Luftröhrenentzündung (Tracheitis)
  • Bronchitis und Bronchiolitis (Entzündung der großen und kleinen Bronchien)
  • Asthma bronchiale (chronisch, entzündliche Erkrankung der Atemwege verbunden mit anfallsartiger Luftnot)
  • Pseudokrupp (virale Entzündung des Kehlkopfes verbunden mit Husten und Atemnot)
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Bronchiektasen (Ausweitungen der Bronchien)
  • Angeborene und erworbene Atelektasen (nicht belüftete Lungenbereiche infolge kollabierter Lungenabschnitte).


Unter ärztlicher Anleitung: Zur Verhinderung und Beseitigung eines Ausscheidungsstillstandes der Sekrete bei mechanischer Atmungsbehinderung
  • nach Operationen
  • nach Luftröhrenschnitt (Tracheotomie)
  • bei kindlichem Atemnotsyndrom (IRDS)
  • bei Störung des Bewusstseins.


Weitere Anwendungsgebiete:
  • Förderung des infektiösen Auswurfs.
  • Verbesserung und Hilfsmittel bei diagnostischen Maßnahmen z.B. zum Nachweis von Bakterien, pathologischen Zellen etc.
  • Unterstützung einer lokalen Antibiotikatherapie.


Wann sollte man tacholiquin 1%-Lösung nicht anwenden?
  • Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Präparates.
  • Bei Lungenödem sowie bei Flüssigkeitsansammlung in der Lunge.
  • Bei Säuglingen unter 3 Monaten bzw. unter 6,5 kg Körpergewicht.


Welche besonderen Warnhinweise zur sicheren Anwendung von tacholiquin 1%-Lösung sind zu beachten?
  • Bei Kindern unter 3 Jahren wird die Verwendung von tacholiquin 0,1%–Lösung empfohlen. Die Verdünnung von tacholiquin 1%–Lösung sollte mit steriler isotoner Kochsalzlösung aus der Apotheke erfolgen.
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung von tacholiquin 1%–Lösung ist erforderlich, wenn der Abtransport des Schleims aus den Atemwegen stark gestört ist und infolgedessen ein Sekretstau entsteht (z.B. Zilienfunktionsstörungen, malignes Ziliensyndrom).
  • Zur Vermeidung einer Hyperventilation ist eine forcierte Atemtätigkeit zu vermeiden, insbesondere bei Verwendung von geschlossenen Gesichtsmasken.
  • tacholiquin 1%–Lösung darf nicht injiziert werden.
  • Das Öffnen und Entfernen der Aluminiumkappe muss vorsichtig erfolgen, um die Gefahr von Schnittverletzungen an der Hand zu vermeiden.


Wie wendet man tacholiquin 1%-Lösung an?
tacholiquin kann sowohl als Inhalat, als auch als Instillat appliziert werden.

Inhalation:
Zur Inhalation ist die Vernebelung mittels eines Aerosolgerätes erforderlich - handelsübliche Inhalationsgeräte erfüllen diese Voraussetzung, insbesondere Schwingmembran-, Druckluft- oder Ultraschallgeräte. Ungeeignet sind sogenannte Dampf- oder Bronchitiskessel mit Heißwasser. Zur Anwendung im Inhalator nehmen Sie die blaue Schutzkappe der Flasche ab und entnehmen Sie die benötigte Menge an tacholiquin-Lösung indem Sie mittels einer sterilen Spritze mit Volumenskala den Gummistopfen durchstechen (sterile Entnahme). Die sterile Entnahme sollte von geschultem Fachpersonal erfolgen. Alternativ können Sie die Lösung durch Öffnen des Gummistopfens entnehmen. Hierzu heben Sie den Aluminiumring an, ziehen ihn dann nach unten und öffnen den Schutzring um den Gummistopfen (unsterile Entnahme). Füllen Sie die unverdünnte Lösung in den Behälter des Inhalators. Falls eine Verdünnung der Lösung vorgesehen wird, verdünnen Sie diese direkt im Behälter des Inhalators. Für eine Anwendung sollte maximal 5 ml tacholiquin 1%-Lösung verwendet werden. Bei unsteriler Entnahme verschließen Sie die Flasche anschließend wieder mit dem Gummistopfen. Die Reinigung des verwendeten Inhalationsgerätes erfolgt nach Herstellerangaben.

Instillation:
Die Instillation darf nur in Absprache mit dem Arzt und von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Für die Instillation wird tacholiquin 1%-Lösung wie unten beschrieben mit steriler isotoner Kochsalzlösung aus der Apotheke verdünnt und mittels Pipette oder Spritze direkt lokal auf die Schleimhaut aufgebracht, z.B. bronchoskopisch vor Absaugen des Schleims. Die Tagesmaximaldosis beträgt 15 ml, die Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild und wird vom Arzt bestimmt.

Wie oft und wie lange sollte man tacholiquin 1%-Lösung anwenden?
tacholiquin 1%-Lösung sollte wie nachfolgend beschrieben angewendet werden. Die maximale Behandlungsdauer wird in Absprache mit dem Arzt festgelegt und richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild.

Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene:
Inhalation:
  • Kurzinhalation: Mehrmals täglich, üblicherweise 3 5mal, je maximal 5 ml tacholiquin 1%–Lösung inhalieren. Die Inhalationsdauer beträgt je nach verwendetem Inhalationsgerät etwa 5 15 min. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild bzw. Therapiefortschritt und wird vom Arzt bestimmt
  • Kontinuierliche Dauerinhalation: In schweren Fällen und bei bedrohlichen Zuständen von respiratorischer Insuffizienz empfiehlt sich eine kontinuierliche Dauerinhalation mit tacholiquin 1%–Lösung mittels dafür geeigneter Geräte. Die Behandlungsdauer einer Anwendung beträgt maximal 1 h. Es sollten maximal 25 ml tacholiquin 1%–Lösung pro Tag inhaliert werden. Die Dauerinhalation darf nur in Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden.


Instillation:
Die Instillation darf nur in Absprache mit dem Arzt und von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Für die Instillation wird tacholiquin 1%-Lösung im Verhältnis 1:1 verdünnt (entspricht 0,5 %-Lösung). Zur Verdünnung sollte sterile isotone Kochsalzlösung aus der Apotheke verwendet werden.
  • Das direkte Aufbringen, lokal auf die Schleimhaut, kann je nach Bedarf einmalig oder wiederholt erfolgen und empfiehlt sich besonders dann, wenn starke Verborkungen die Atmung akut behindern.
  • Bei tracheotomierten Patienten lässt sich durch täglich wiederholtes Einbringen von verdünnter tacholiquin 1%–Lösung durch die Trachealkanüle, verkrustetes Sekret besser entfernen.
  • Es sollten maximal 15 ml tacholiquin 1%–Lösung pro Tag instilliert werden. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild bzw. Therapiefortschritt und wird vom Arzt bestimmt.


Säuglinge ab 3 Monate bzw. Kinder bis 3 Jahre:
Säuglinge ab 3 Monate und einem Körpergewicht ab 6,5 kg bzw. Kinder bis 3 Jahre sollten für die Kurz- und Dauerhinhalation und Instillation ausschließlich tacholiquin 0,1%-Lösung verwenden. Zur Verdünnung von tacholiquin 1%-Lösung im Verhältnis 1:10 (entspricht 0,1%-Lösung) sollte sterile isotone Kochsalzlösung aus der Apotheke verwendet werden.

Inhalation:
  • Kurzinhalation: Mehrmals täglich, üblicherweise 3 5mal, je maximal 5 ml tacholiquin 0,1%–Lösung inhalieren. Die Inhalationsdauer beträgt je nach verwendetem Inhalationsgerät etwa 5 - 15 min. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild bzw. Therapiefortschritt und wird vom Arzt bestimmt.
  • Kontinuierliche Dauerinhalation: In schweren Fällen und bei bedrohlichen Zuständen von respiratorischer Insuffizienz empfiehlt sich eine kontinuierliche Dauerinhalation mit tacholiquin 0,1%–Lösung mittels dafür geeigneter Geräte. Die Behandlungsdauer einer Anwendung beträgt maximal 1 h. Es sollten maximal 25 ml tacholiquin 0,1%–Lösung pro Tag inhaliert werden. Die Dauerinhalation darf nur in Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden.


Instillation:
Die Instillation darf nur in Absprache mit dem Arzt und von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Für die Instillation wird tacholiquin 0,1%-Lösung verwendet.
  • Das direkte Aufbringen, lokal auf die Schleimhaut, kann je nach Bedarf einmalig oder wiederholt erfolgen und empfiehlt sich besonders dann, wenn starke Verborkungen die Atmung akut behindern.
  • Bei tracheotomierten Patienten lässt sich durch täglich wiederholtes Einbringen von tacholiquin 0,1%–Lösung durch die Trachealkanüle, verkrustetes Sekret besser entfernen. Es sollten maximal 15 ml tacholiquin 0,1%–Lösung pro Tag instilliert werden. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild bzw. Therapiefortschritt und wird vom Arzt bestimmt.


Schwangerschaft und Stillzeit:
Über die Anwendung von tacholiquin 1%-Lösung während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor.

Welche Nebenwirkungen kann tacholiquin 1%-Lösung haben?
Gelegentlich können die ersten tiefen Atemzüge von einem initialen Hustenreiz bzw. Kurzatmigkeit gefolgt sein, der nach Benetzung der Schleimhaut spontan wieder verschwindet. Überempfindlichkeitsreaktionen sind sehr selten, können aber bei empfindlichen Personen zu Kurzatmigkeit infolge von Bronchospasmus, Husten und Übelkeit führen.

Welche Wechselwirkungen kann tacholiquin 1%-Lösung haben?
Unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medizinprodukten und Arzneimitteln sind nicht bekannt. In der Literatur finden sich hierzu keine Berichte.

Wie wirkt tacholiquin 1%-Lösung ?
tacholiquin 1%-Lösung bewirkt an den Schleimhäuten der Atemwege, durch Minderung der Oberflächenspannung, also auf rein physikalische Weise, eine Lösung und Erleichterung des Abtransportes von zähen Schleimmassen und Sekretbelägen. Nach Benetzung mit tacholiquin 1%-Lösung werden Schleim und Sekrete an der Mukosa besser gelöst, ohne die physiologischen Verhältnisse an der Schleimhaut zu beeinträchtigen. Tyloxapol ist ein nicht- ionogenes Netzmittel und bewirkt ein für die Inhalationstherapie günstiges Teilchenspektrum des Inhalates. Ferner gewährleistet das Netzmittel eine längere Verweildauer der inhalierten Tröpfchen an den Schleimhäuten im Atemtrakt. Zur Stabilisation des Tröpfchenspektrums enthält tacholiquin 1%-Lösung zusätzlich 5% Glycerin.

Was ist bei der Aufbewahrung von tacholiquin 1%-Lösung zu beachten?
tacholiquin 1%-Lösung ist keimfrei und luftdicht abgefüllt. Wurde die tacholiquin 1%-Lösung mittels steriler Spritze entnommen, sollte der Inhalt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 7 Tagen aufgebraucht werden (vor Gebrauch auf Handtemperatur anwärmen!). Wurde die tacholiquin 1%-Lösung nicht mittels steriler Spritze, sondern durch Entfernen der Verschlusskappe entnommen, sollte das Fläschchen mit Gummistopfen im Kühlschrank aufbewahrt und der Inhalt innerhalb von 3 Tagen aufgebraucht werden.

Packungsgrößen:
Fläschchen zu 20 ml, Monodose-Packung zu 10 x 5 ml.

Lagerungshinweise:
Zwischen 2°C und 25°C lagern! Lichtschutz erforderlich!

Haltbarkeit:
tacholiquin 1%-Lösung ist bei ordnungsgemäßer Lagerung 60 Monate haltbar. Für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Hersteller und Vertrieb:
bene-Arzneimittel GmbH
Herterichstraße 1-3
D-81479 München

Stand der Informationen: August 2016.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2017
Produktbewertungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

  • Tacholiquin 1% Lösung 20 ml
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