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Artikelinformationen
Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen 1 St
Abbildung ähnlich

Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen, 1 St

Zylinderampullenspritzen mit Selbstaspirationsmechanismus und Aspiriervorrichtung zur aktiven Aspiration.

Darreichung: Spritzen
Inhalt: 1 St
PZN: 01430369
Hersteller: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
  • UVP: 177,87 €
  • 151,19 € (inkl. MwSt.)
  • Gratis-Versand innerhalb D.
  • nicht lieferbar

    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen

Produkteigenschaften:

Uniject VA vario Edelstahl Kompaktmodell, Zylinderampullenspritzen mit Selbstaspirationsmechanismus und Aspiriervorrichtung zur aktiven Aspiration

Bei Uniject VA Edelstahl handelt es sich um Zylinderampullenspritzen mit Aspiriervorrichtung zur Anwendung in der Zahnheilkunde. Die Zylinderampullenspritzen sind zur Injektion im Rahmen der Infiltrations- und Leitungsanästhesie und deren Aufhebung sowie zur lokalen Instillation vorgesehen.

Uniject VA Edelstahl mit Klappmechanik zum Öffnen des Zylinderampullenhalters (Der Ampullenhalter ist mit der Spritze fest verbunden). Uniject VA vario Edelstahl mit Aufsteckvorrichtung für gesonderte Zylinderampullenhalter (Die Ampullenhalter können ausgewechselt werden).

Die Uniject VA vario Edelstahl lässt sich praxisgerecht als Spritzgestell mit mehreren Zylinderampullenhaltern einsetzen. Eine Zubehörpackung mit drei zusätzlichen Ampullenhaltern steht zur Verfügung.

Zur Handhabung der Uniject VA Edelstahl/Uniject VA vario Edelstahl:
Die Kanüle wird direkt auf den Spritzenkörper aufgeschraubt. Die Ausstattung der Kolbenstange mit drei schwenkbaren Häkchen ermöglicht eine stabile Drei-Punkt-Verankerung im Hohlstopfen der Zylinderampulle und sichert eine verkantungsfreie Führung beim Injizieren und Aspirieren. Durch Rechtsdrehen (Drehen im Uhrzeigersinn) der Rändelschraube werden die Häkchen ausgefahren, durch Linksdrehen (Drehen gegen den Uhrzeigersinn) eingezogen. Die Drehmechanik ist mit einer Arretierung ausgestattet. Sie rastet ein, sobald die Häkchen beim Rechtsdrehen in Endstellung ausgefahren sind. Ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung ist ausgeschlossen. Beim Linksdrehen der Rändelschraube zum Lösen der Verbindung macht sich die Arretierung als leichter Anfangswiderstand bemerkbar. Zur bequemen Handhabung ist die Uniject VA Edelstahl mit einem Daumenplattenring ausgestattet. Er erlaubt eine kontrollierte Druckanwendung und erleichtert das Arbeiten „mit Fingerspitzengefühl“. Speziell beim Aspirieren macht der Daumenplattenring ein Umgreifen zum Zurückziehen der Kolbenstange überflüssig. Häkchen vor Beschädigung schützen! Beim Einlegen bzw. Herausnehmen der Zylinderampullen müssen die Verankerungshäkchen eingefahren sein. Sie könnten sonst verbogen werden. Häkchen nur zur Herstellung der Verbindung Zylinderampulle/Kolbenstange ausfahren und zum Lösen der Verbindung wieder einziehen! Einziehen der Häkchen: Linksdrehen der Rändelschraube bis zum Anschlag!

Einlegen der Zylinderampulle:
Bei der Uniject VA Edelstahl mit Klappmechanik: Kolbenstange ganz zurückziehen. Dabei ist zum Schluss ein Federwiderstand zu überwinden. Zylinderampullenhalterung im rechten Winkel abklappen. Die Halterung ist geöffnet. Zylinderampulle einlegen. Zurückklappen der Halterung in die Längsachse. Dabei Kolbenstange gegen Federwiderstand ganz zurückziehen. Loslassen des Federwiderstandes. Die Zylinderampulle gleitet, durch einen Führungsring zentriert, im Ampullenhalter in die korrekte Funktionsposition.

Bei der Uniject VA vario Edelstahl mit Aufsteckvorrichtung:
Kolbenstange ganz zurückziehen. Dabei ist zum Schluss ein Federwiderstand zu überwinden. Gegebenenfalls Zylinderampullenhalter durch seitliches Herausziehen aus dem Aufsteckschuh der Spritze abnehmen. Zylinderampullenhalter mit eingelegter Ampulle in den Aufsteckschuh des Spritzgestells einschieben. Dabei Kolbenstange gegen Federwiderstand ganz zurückziehen. Loslassen des Federwiderstandes. Die Zylinderampulle gleitet, durch einen Führungsring zentriert, im Ampullenhalter in die korrekte Funktionsposition.

Verbindung Kolbenstange - Zylinderampullenstopfen:
Gegen die eingelegte Zylinderampulle lässt sich die Kolbenstange einige Millimeter vorschieben: Die Stirnseite der Kolbenstange mit den Häkchen legt sich fest in die Aussparung des Hohlstopfens. Die Verbindung kann durch Rechtsdrehen der Rändelschraube hergestellt werden. Sobald die Häkchen in Endstellung ausgeschwenkt sind, sichert die einrastende Arretierung die Verbindung.

Aspiration:
Selbstaspiration:
Durch einen leichten, kurzen Druck auf den Spritzenkolben und sofortiges Nachlassen des Daumendrucks wird der Selbstaspirationsmechanismus ausgelöst. Das Zurückschnellen der elastischen Ampullenmembran, die kurz gegen eine kleine zylinderförmige Erhebung im Vorderende der Spritze gepresst worden ist, verursacht den notwendigen Unterdruck in der Ampulle, der die Selbstaspiration sicherstellt.

Aktive Aspiration:
Mittels der 3 ausfahrbaren und in den Zylinderstopfen einzudrehenden Aspirierhäkchen kann auch weiterhin die aktive Aspiration durchgeführt werden: Die Aspirationsvorrichtung beruht im Wesentlichen auf der Herstellung einer festen, auf Druck und Zug belastbaren Verbindung zwischen dem Hohlstopfen der Zylinderampulle und der Kolbenstange der Spritze. Diese verkantungsfrei fixierte Verbindung ermöglicht ein problemloses Aspirieren und Injizieren.

Allgemeinkomplikationen bei der zahnärztlichen Lokalanästhesie sind sehr oft auf eine unbeabsichtigte intravenöse oder intraarterielle Injektion zurückzuführen. Auch Wirkungsversager können bei einer versehentlichen intravasalen Injektion auftreten, da das Lokalanästhetikum rasch vom Applikationsort abtransportiert wird. Die lege artis durchgeführte Aspirationskontrolle schützt weitgehend vor dem Injizieren in ein Blutgefäß.

Reinigung/Sterilisation:
Die Instrumente müssen nach dem Einsatz demontiert und gereinigt werden. Montieren Sie nach der Reinigung und Trocknung die trockenen Komponenten und prüfen Sie das Instrumentarium auf Unversehrtheit. Führen Sie entsprechend dieser Anweisung Wartungs- und Pflegearbeiten durch. Die gereinigten und vollständig montierten Instrumente können nun sterilisiert werden.

Vorbereitung:
In jedem Falle sind die beim Anwender validierten Verfahren, Einrichtungen und Geräte zu beachten und auf Verträglichkeit mit den hier gemachten Angaben zu prüfen. Wiederverwendbare Instrumente und Geräte müssen unmittelbar vor und nach dem Einsatz sowie nach der Reinigung auf Funktionalität und Unversehrtheit geprüft werden. Bereiten Sie ein kontaminiertes Instrument unverzüglich nach jedem Gebrauch auf! Zerlegen Sie dazu das (zur Demontage vorgesehene) Instrument gemäß Demontageanleitung in seine Einzelteile. Spülen Sie vor der maschinellen Reinigung und Desinfektion das Instrument gründlich mit klarem, fließendem Wasser. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen vorsichtig mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste. Reinigen Sie dann manuell oder maschinell und vermeiden Sie unbedingt Spülschatten. Beachten Sie dazu unbedingt die jeweiligen Herstellerangaben.

Reinigungsvorgang:
Entfernen Sie zunächst anhaftende Verschmutzungen mit einer weichen Kunststoffbürste. Verwenden Sie keinesfalls scheuernde Reinigungsmittel oder Metallbürsten. Reinigen Sie Lumen und Kanäle mit einer weichen Rundbürste aus Kunststoff. Die Durchmesser von Lumen und Bürste müssen dabei einander entsprechen. Spülen Sie abschließend mit destilliertem oder vollentsalztem, fließendem Wasser. Trocknen Sie das Instrumentarium von außen mit einem saugfähigen, weichen und fusselfreien Tuch. Blasen Sie Lumen, Kanäle und andere unzugängliche Stellen mit fett- und staubfreier Druckluft trocken. Reinigen und desinfizieren Sie das Instrumentarium ausschließlich in einem geeigneten Reinigungsund Desinfektionsautomaten mit einem entsprechend angemessenen Verfahren. Schließen Sie Einzelteile mit Lumen und Kanälen direkt am speziellen Waschmaschineneinsatz und nichtzerlegbares Instrumentarium mit einem Reinigungskanal, falls vorhanden, direkt am Luer-Lock-Ansatz am speziellen Waschmaschineneinsatz zum Reinigen der Lumen an. Berücksichtigen Sie bei der Programmwahl das Material (z. B. nichtrostender Instrumentenstahl, verchromte Oberfläche, Aluminium) des zu reinigenden Instruments! Beachten Sie in jedem Falle die Anweisungen des Geräteherstellers! Spülen Sie abschließend mit vollentsalztem Wasser. Halten Sie unbedingt eine ausreichende Trocknungsphase ein. Nehmen Sie das Instrument sofort nach Beendigung des Programms aus der Maschine.

Reinigen Sie thermostabile Instrumente mit dem Vario-TD- oder BGA-Programm. Die folgenden Reinigungsmittel dürfen verwendet werden: deconex, Borer Chemie (Reiniger), mucapur-AF, Merz Consumer (Reiniger), neodisher z dental, Dr. Weigert (Reiniger, Neutralisator).

Montage und Wartung:
Lassen Sie das Instrumentarium auf Raumtemperatur abkühlen. Ölen Sie bewegliche Teile mit einem sterilisierbaren, dampfdurchlässigen Pflegeöl. Montieren Sie das zerlegbare Instrumentarium.
Prüfen Sie nach jeder Reinigung und Desinfektion das vollständige Instrument auf:
  • Sauberkeit
  • Funktion
  • Unversehrtheit (z. B. verbogene, zerbrochene, rissige, abgenutzte und abgebrochene Teile).

Sortieren Sie ein beschädigtes oder defektes Instrumentarium aus bzw. ersetzen Sie defekte Teile. Benutzen Sie zum Einmalgebrauch vorgesehene Verschleißteile nur einmal. Kontrollieren Sie unbedingt vor jedem Gebrauch die Verschleißteile auf Beschädigung und tauschen diese gegebenenfalls aus. PAJUNK empfiehlt einen sorgsamen, pfleglichen Umgang mit den Instrumenten sowie die unbedingte Beachtung dieser Gebrauchshinweise, um eine möglichst hohe Lebensdauer zu erreichen. Die Lebensdauer wird in ganz erheblichem Maße von einer pfleglichen Behandlung und der Anwendung angemessener Wartungs- und Reinigungsmaßnahmen beeinflusst.

Sterilisieren mit Dampf:
Die Dampfsterilisation muss nach einem validierten Dampfsterilisationsverfahren (z. B. Sterilisator gemäß DIN EN 285 und validiert gemäß DIN EN 17665-1) erfolgen. Führen Sie bei einer Anwendung des fraktionierten Vakuumverfahrens die Sterilisation mit dem 134 °C/3-bar-Programm bei einer Mindesthaltezeit von 4 Minuten durch. Die Trockenzeit beträgt 20 Minuten. Lassen Sie Geräte/Instrumente vor einer erneuten Verwendung auf Raumtemperatur abkühlen. Bewahren Sie das Instrumentarium nach der Dampfsterilisation ausschließlich in geeigneten, dafür vorgesehenen Behältnissen auf.

Folgende Dentalpräparate von Sanofi in Zylinderampullen können mit Uniject VA Edelstahl/Uniject VA vario Edelstahl appliziert werden:
Ultracain D-S 1:200.000/Ultracain D-S forte 1:100.000
Ultracain D ohne Adrenalin
Dontisolon D Zylinderampullen
OraVerse 400 Mikrogramm/1,7 ml Injektionslösung

Packungen und Zubehör:
Packung mit 1 Uniject VA Edelstahl
Packung mit 1 Uniject VA vario Edelstahl (inkl.1 Zylinderampullenhalter)
Zubehörpackung Uniject VA vario Edelstahl mit 3 Ampullenhaltern

Hersteller:
PAJUNK GmbH Medizintechnologie Karl-Hall-Str. 1, 78187 Geisingen

Stand der Information: März 2014

Quelle: www.sanofi.de
Stand: 01/2015
Produktbewertungen

Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen 1 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

  • Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen 1 St
  • Uniject VA Vario Edelstahl Spritzen, 1 St
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