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Artikelinformationen
Wörishofener Darmdragees N 30 St
Abbildung ähnlich

Wörishofener Darmdragees N, 30 St

Pflanzliches stimulierendes Abführmittel.

Darreichung: Überzogene Tabletten
Inhalt: 30 St
PZN: 05704220
Hersteller: DRONANIA pharmaceuticals GmbH
  • 3,33 € (inkl. MwSt.)
  • Versandkosten
  • nicht lieferbar

    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Wörishofener Darmdragees N

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Wörishofener Darmdragees N. Anwendungsgebiete: pflanzliches stimulierendes Abführmittel.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Wörishofener
Darmdragees N
überzogene Tabletten zum Einnehmen
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren
Wirkstoff: Sennesfrüchte-Trockenextrakt

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Wörishofener Darmdragees N jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder
Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was sind Wörishofener Darmdragees N und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Wörishofener Darmdragees N beachten?
3. Wie sind Wöiisholener Darmdragees N einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind Wörishofener Darmdragees N aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. WAS SIND WÖRISHOFENER DARMDRAGEES N UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Stoff- oder Indikationsgruppe:
Wörishofener Darmdragees N sind ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.
Anwendungsgebiete:
Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation).
Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON WÖRISHOFENER DARMDRAGEES N BEACHTEN?

Wörishofener Darmdragees N dürfen nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Alexandriner-Sennesfrüchte oder einen der sonstigen Bestandteile von Wörishofener Darmdragees N sind,
- bei Darmverschluss, bei Blinddarmentzündung,
- bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,
- bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache sowie
- bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten.
Kinder unter 12 Jahren dürfen Wörishofener Darmdragees N nicht einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Wörishofener Darmdragees N ist erforderlich:
-wenn Sie gleichzeitig bestimmte, den Herzmuskel stärkende Arzneimittel (Herzglykoside), Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßhobwurzel einnehmen. In diesem Fall sollten Sie vor
der Einnahme von Wörishofener Darmdragees N Ihren Arzt befragen. Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel wie Wörishofener Darmdragees N kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat soll nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffe nicht zu beheben ist.
Hinweis: Bei inkontinenten erwachsenen Personen sollte bei Einnahme von Wörishofener Darmdragees N ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Bei Einnahme von Wörishofener Darmdragees N mit anderen Arzneimitteln: Bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich. Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrinden-steroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Wörishofener Darmdragees N zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Die genannten Kaliumverluste können auch durch den gleichzeitigen Verzehr von Süßholzwurzel-haltigen Lebensmitteln (z. B. Lakritzwaren) verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit: Wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Wörishofener Darmdragees N in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Keine Einschränkungen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Wörishofener Darmdragees N: Sucrose (Saccharose). Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie an Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten leiden, sollten Sie Ihren Arzt befragen, bevor Sie Wörishofener Darmdragees N einnehmen.

3. WIE SIND WÖRISHOFENER DARMDRAGEES N EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Wörishofener Darmdragees N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Alter bzw. (Körpergewicht)EinzeldosisTagesgesamtdosis
Jugendliche ab 12 bis unter 16 Jahre (ca. 44–52 kg)3 überzogene Tabletten ("Dragees") (entsprechend 22,5 mg Hydroxyanthracenderivate)3 überzogene Tabletten ("Dragees") (entsprechend 22,5 mg Hydroxyanthracenderivate)
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene3 überzogene Tabletten ("Dragees") (entsprechend 22,5 mg Hydroxyanthracenderivate)3 überzogene Tabletten ("Dragees") (entsprechend 22,5 mg Hydroxyanthracenderivate)

Die persönlich richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten.
Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen; das entspricht 4 überzogenen Tabletten ("Dragees").

Art der Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder über 12 Jahren einmal täglich 3 überzogene Tabletten ("Dragees") mit viel Flüssigkeit ein. Da die Wirkung von Wörishofener Darmdragees N erst nach 8-12 Stunden eintritt, empfiehlt sich die Einnahme nach dem Abendessen. Hinweis zur Dauer der Anwendung: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Wörishofener Darmdragees N zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Wörishofener Darmdragees N eingenommen haben, als Sie sollten:
Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuelle starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bei Verdacht auf Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.
Wenn Sie die Einnahme von Wörishofener Darmdragees N vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Wörishofener Darmdragees N abbrechen:
Eine vorzeitige Beendigung bzw. Unterbrechung der Behandlung ist in der Regel unbedenklich. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Wörishofener Darmdragees N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig, weniger als 1 von 10. aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100. aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt

Mögliche Nebenwirkungen:
Weiche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Wörishofener Oarmdragees N auftreten?
Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich.
Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem) auftreten.
Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten.
Bei lang dauerndem Gebrauch (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln), Diuretika (die Harnausscheidung stei-
gernden Arzneimitteln) und Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden).
Bei lang dauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet. Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich.
Bei Auftreten von Unverträglichkeiten (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken,
die nicht in dieser Gebrauchsinformation sind.

5. WIE SIND WÖRISHOFENER DARMDRAGEES N AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Hinweis und Angaben zur Haftbarkeit des Arzneimittels:
Wörishofener Darmdragees N sollten wegen der Feuchtigkeitsempfindlichkeit des Wirkstoffs stets in geschlossener Dose und an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:
Das Arzneimittel ist nach Anbruch 12 Monate haltbar.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Wörishofener Darmdragees N enthalten:
Der Wirkstoff ist:
1 überzogene Tablette enthält 35,0-49,5 mg Trockenextrakt aus Alexandriner-Sennesfrüchten (6-12:1), eingestellt auf 7,5 mg Hydroxyanthracengly-koside (berechnet als Sennosid B); Auszugsmittel: Ethanol 60% (VA/). Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Sucrose (Saccharose), Talkum, Calciumcarbonat E170, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Povidon 25, arabisches Gummi, Macrogol 6000, Maltodextrin. Schellack, Farbstoff E 171, Farbstoff E 172, Carnaubawachs.
Hinweis: 1 überzogene Tablette ("Dragee") enthält 0,1 BE.

Wie Wörishofener Darmdragees N aussehen und Inhalt der Packung:
Olivgrüne, matte Dragees in runder Weißblechdose Originalpackungen mit 30 bzw. 50 überzogenen Tabletten ("Dragees").
Pharmazeutischer Unternehmer und Zulassungsinhaber:
Schuck GmbH
Industriestraße 11
90571 Schwaig
Telefon 0911/500185
Telefax 0911/508802
E-Mail: info@schuck-arzneimittel.de

Hersteller und Mitvertreiber:
Dronania Traditionelle Arzneimittel aus Bad Wörishofen GmbH
Karl-Benz-Str. 3
86825 Bad Wörishofen
Telefon 08247/3907-0
Telefax 08247/ 39 07 - 77
E-Mail: info@dronania.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im August 2007.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 04/2015

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Wörishofener Darmdragees N

  • Anwendungsgebiete:

    - Verstopfung, zur kurzzeitigen Anwendung

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    3 Tabletten
    1-mal täglich
    abends, nach der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1-2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu schmerzhaften Darmkrämpfen sowie zu schweren Durchfällen mit Wasser- und Salzverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Bauchschmerzen unbekannter Ursache
    - Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blinddarmentzündung
    - Darmverschluss
    - Flüssigkeitsmangel

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffAlexandriner Sennesfrüchte-Trockenextrakt+
    WirkstoffSennosid B7,5 mg
    HilfsstoffMaltodextrin+
    HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium Typ A+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffTalkum+
    HilfsstoffTitandioxid+
    HilfsstoffEisen(III)-oxid+
    HilfsstoffSchellack+
    HilfsstoffCarnaubawachs+
    HilfsstoffSaccharose+
    HilfsstoffCalciumcarbonat+
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffPovidon K25+
    HilfsstoffMacrogol 6000+
    HilfsstoffArabisches Gummi+
    HilfsstoffKohlenhydrate0,1 BE
  • Wirkungsweise:

    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Die Inhaltsstoffe entstammen der Sennespflanze und wirken als natürliches Gemisch. Es gibt zwei verschiedene Sennes-Arten, Alexandriner- und Tinnevelly-Sennes. Zu den Pflanzen selbst:
            - Aussehen: Halbsträucher mit luftigen Fiederblättern und kleinen gelben Blütentrauben, die sich zu länglich-ovalen Hülsenfrüchten entwickeln
            - Vorkommen: Tropen und Subtropen, oft von Plantagen aus Indien oder Malaysien
            - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide
            - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Pulver aus den Früchten und Blättern
    Sowohl Sennesblätter als auch die Früchte gehören zu den Abführmitteln. Sie stimulieren die Bewegungen des Dickdarms und hemmen die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Der Urin kann verfärbt werden.
    - Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    - Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Sennesblätter oder -früchte!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (E-Nummer E 431)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen arabisches Gummi (E-Nummer E 414)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Lagerung vor Anbruch
    Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
    Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
    Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Monate verwendet werden!
    Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

  • Handelsformen:

    Anbieter: DRONANIA, Bad Wörishofen, www.dronania.de Bearbeitungsstand: 20.07.2011
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