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Artikelinformationen
Zantic 75 mg Magentabletten 12 St
-22% *
Abbildung ähnlich

Zantic 75 mg Magentabletten, 12 St

Bei Sodbrennen und/oder saurem Aufstoßen.

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 12 St
PZN: 00492718
Hersteller: Omega Pharma Deutschland GmbH
  • UVP: 12,48 €
  • 9,63 € (inkl. MwSt.)
  • + 97 Bonus-Herzen sammeln
  • Versandkosten
  • nicht lieferbar
    Beratung für Produktalternativen:
    Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)

Passende Artikel:

Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Zantic 75 mg Magentabletten

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Zantic 75 mg Magentabletten, Filmtabletten.
Wirkstoff: Ranitidinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Bei Sodbrennen und/oder saurem Aufstoßen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Zantic 75 mg Magentabletten, Filmtabletten
Wirkstoff: Ranitidinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, müssen Zantic 75 mg Magentabletten jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 14 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN EINZUNEHMEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
  6. WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Zantic 75 mg Magentabletten gehören zu einer Gruppe von Medikamenten, die als Histamin-H2-Rezeptor-Antagonisten bekannt sind. Sie vermindern vorübergehend die Produktion von Magensäure und beseitigen so die Ursache für Sodbrennen und saures Aufstoßen. Die restliche Menge an Säure reicht aus, um die Verdauung zu unterstützen. Anwendungsgebiete: Bei Sodbrennen und/oder saurem Aufstoßen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN BEACHTEN?

Zantic 75 mg Magentabletten dürfen nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ranitidin oder einen der sonstigen Bestandteile, (siehe Abschnitt 6: Sonstige Bestandteile).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zantic 75 mg Magentabletten ist erforderlich:
  • Wenn Sie unter schweren Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen leiden.
  • Wenn Sie sich in regelmäßiger ärztlicher Behandlung befinden.
  • Sofern Sie im mittleren oder fortgeschrittenen Alter sein sollten und in jüngster Zeit bei sich neu auftretende oder verändert starke, längerfristig bestehende Oberbauchbeschwerden (dyspeptischen Symptomen) beobachtet haben.
  • Wenn Sie zusätzlich rezeptpflichtige oder rezeptfreie Arzneimittel einnehmen.
  • Wenn Sie unbeabsichtigt Gewicht verlieren in Verbindung mit starken, längerfristig bestehenden Oberbauchbeschwerden (dyspeptische Symptome).
  • Wenn Sie nicht steroidale Antireumatika (NSAR wie z. B. Aspirin oder Ibuprofen) einnehmen, insbesondere wenn Sie in der Vergangenheit bereits Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre hatten.
  • Wenn Sie jemals eine akute Porphyrie hatten (Eine erblich bedingte Störung in der Bildung des Häm–Farbstoffanteils der roten Blutkörperchen).
  • Wenn Sie älter sind.
  • Wenn Sie Atmungsprobleme haben.
  • Wenn Sie ein schwaches Immunsystem haben.
  • Wenn Sie Diabetes haben.


Ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate, falls einer der aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Bei Einnahme von Zantic 75 mg Magentabletten mit anderen Arzneimitteln:
Zantic kann die Einnahme anderer Arzneimittel, die Sie einnehmen müssen, beeinflussen: Bitte informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, insbesondere wenn Sie Arzneimittel:
  • zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Warfarin),
  • zur Behandlung von Infektionen (Ketoconazol, Atazanavir oder Delavirdine),
  • zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels (z.B. Glipizide),
  • zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen (z.B. Triazolam, Midazolam),
  • zur Behandlung bestimmter Krebsarten (z.B. Gefitnib)
  • einnehmen.


Bei Einnahme von Zantic 75 mg Magentabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Ranitidin passiert die Plazenta und geht in die Muttermilch über, deshalb dürfen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit Zantic 75 mg Magentabletten nicht ohne die Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es liegen keine ausreichende Daten über die Beeinflussung der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit Maschinen zu bedienen vor.

3. WIE SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Zantic 75 mg Magentabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Für Erwachsene und Jugendliche über 16 Jahren gelten folgende Empfehlungen: Sie können eine Tablette Zantic 75 mg Magentabletten einnehmen sobald Sie Sodbrennen oder saures Aufstoßen tagsüber oder während der Nacht haben. Zantic 75 mg Magentabletten bewirken etwa 30 Minuten nach der Einnahme einen lang anhaltenden Effekt, der nach 2 Stunden seine größte Wirkung entfaltet und 12 Stunden andauern kann. Deshalb benötigen die meisten Patienten nicht mehr als eine oder zwei Tabletten in 24 Stunden. Wenn es notwendig sein sollte, können Sie jedoch bis zu maximal 4 Tabletten innerhalb von 24 Stunden einnehmen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosierung.

Art der Anwendung:
Nehmen Sie Zantic 75 mg Magentabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Es ist nicht nötig, die Filmtabletten mit dem Essen einzunehmen.

Kinder unter 16 Jahren:
Die Anwendung von Zantic 75 mg Magentabletten bei Kindern unter 16 Jahren wird nicht empfohlen.

Eingeschränkte Nierenfunktion:
Falls Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, müssen Sie ärztlichen Rat einholen, da die Dosierung eventuell angepasst werden muss.

Wenn Sie eine größere Menge Zantic 75 mg Magentabletten eingenommen haben als Sie sollten:
Wenn Sie eine größere Menge Zantic 75 mg Magentabletten eingenommen haben als Sie sollten, müssen Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können Zantic 75 mg Magentabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen Werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1 000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.


Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
  • Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie Leukopenie (Mangel an weißen Blutkörperchen, begleitet von erhöhter Infektionsgefahr); Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen, begleitet von Neigung zu blauen Flecken und Blutungsanfälligkeit), Panzytopenie (allgemeiner Mangel an Blutzellen) oder Agranulozytose (sehr starke Verminderung weißer Blutkörperchen, begleitet von plötzlichem und hohem Fieber, starken Halsschmerzen und Geschwüren im Mund), manchmal in Verbindung mit Knochenmarkshypoplasie oder -aplasie (Verminderung bzw. starke Verminderung der Neubildung von Blutzellen im Knochenmark).


Erkrankungen des Immunsystems:
  • Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge mit starkem Juckreiz und Quaddelbildung (Nesselsucht/ Urtikaria), plötzliche Flüssigkeitsansammlung in Haut und Schleimhaut (z. B. Hals oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion (angioneurotisches Ödem), Fieber, Brustenge, verursacht durch Krämpfe in den Atemwegsmuskeln (Bronchospasmus), niedriger Blutdruck (Hypotension) und Brustschmerzen)
  • Sehr selten: Allergischer (anaphylaktischer) Schock (starker Blutdruckabfall, Blässe, innere Unruhe, schwacher und schneller Puls, feucht–kalte Haut, Bewusstseinsstörungen), verursacht durch eine plötzliche starke Erweiterung der Blutgefäße infolge einer starken Überempfindlichkeit auf bestimmte Substanzen. Diese Symptome wurden nach Einzeldosen beobachtet.


Psychiatrische Erkrankungen:
  • Sehr selten: reversible Verwirrtheitszustände, Depression, Halluzinationen Diese Symptome wurden hauptsächlich bei Schwerkranken und älteren Patienten beobachtet.


Erkrankungen des Nervensystems:
  • Sehr selten: (z.T. starke) Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, rückbildungsfähige unwillkürliche Bewegungsstörungen.


Augenerkrankungen:
  • Sehr selten: unscharfes Sehen (rückbildungsfähig). Es wurde von unscharfem Sehen berichtet, möglicherweise aufgrund veränderter Akkommodation.


Herzerkrankungen:
  • Sehr selten: Abnahme der Herzfrequenz (Bradykardie) und Störungen der Erregungsleitung des Herzens (AV–Block).


Gefäßerkrankungen:
  • Sehr selten: entzündliche Reaktionen, die von der Wand der Blutgefäße ihren Ausgang nehmen (Vaskulitis).


Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes:
  • Sehr selten: akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis), Durchfall (Diarrhoe).
  • Gelegentlich: Unterleibsschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit. Diese Symptome verbesserten sich größtenteils im weiteren Verlauf der Behandlung.


Leber- und Gallenerkrankungen:
  • Selten: vorübergehende und rückbildungsfähige Veränderungen der Leberwerte.
  • Sehr selten: Leberentzündung (Hepatitis)(hepatozellulär, hepatokanalikulär oder gemischte Formen) mit oder ohne Gelbsucht, meist rückbildungsfähig.


Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
  • Selten: Hautausschlag, Juckreiz.
  • Sehr selten: Erythema multiforme, Haarausfall (Alopezie).


Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
  • Sehr selten: Die Skelettmuskulatur betreffende Symptome wie Gelenkbeschwerden (Arthralgien) und Muskelschmerzen (Myalgien).


Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
  • Sehr selten: unspezifische Entzündung des Nierengewebes (akute interstitielle Nephritis).


Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
  • Sehr selten: rückbildungsfähige Potenzstörungen (reversible Impotenz), Entwicklung von ungewöhnlich großen Brustdrüsen bei Männern (Gynekomastie), die zu einer Vergrößerung der Brust führen. Spontane, milchige Absonderung aus der Brust ohne Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Stillen (Galaktorrhoe).


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND ZANTIC 75 MG MAGENTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und Durchdrückpackung nach "verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Aufbewahrungsbedingungen: In der Originalverpackung nicht über 30°C lagern.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Zantic 75 mg Magentabletten enthalten:
Der Wirkstoff ist: 1 Filmtablette enthält 84 mg Ranitidinhydrochlorid, entsprechend 75 mg Ranitidin. Die sonstige Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Titandioxid (E 171), Hypromellose, Triacetin, Eisen(III)-oxid (E 172).

Erhältliche Packungsgrößen:
Originalpackungen mit 6 oder 12 Filmtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Deutsche Chefaro Pharma GmbH,
Derendorfer Allee 6
D-40476 Düsseldorf

Hersteller:
Glaxo Wellcome S.A.
Avenida de Extremadura 3
09400 Aranda de Duero Burgos
Spanien

oder

Aspen Bad Oldesloe GmbH
Industriestraße 32-36
D-23843 Bad Oldesloe

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2013.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 03/2017

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Zantic 75 mg Magentabletten

  • Anwendungsgebiete:

    - Sodbrennen
    - Saures Aufstoßen

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
    1 Tablette
    1-2 mal täglich
    bei Auftreten von Beschwerden, unabhängig von der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit und Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Mögliche Gefahr der Entwicklung eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs, z.B. nach Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln
    - Geschwüre im Verdauungstrakt in der Vorgeschichte
    - Porphyrie

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Durchfälle
            - Verstopfung
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
    - Anstieg der Leberwerte, meist vorübergehend

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffRanitidin hydrochlorid83,7 mg
    WirkstoffRanitidin75 mg
    HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
    HilfsstoffMagnesium stearat+
    HilfsstoffHypromellose+
    HilfsstoffTitandioxid+
    HilfsstoffTriacetin+
    HilfsstoffEisen(III)-oxid+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff hemmt die Freisetzung von Magensäure, die durch den Botenstoff Histamin vermittelt wird. Normalerweise lagert sich Histamin an spezielle Bindungsstellen der Magenschleimhaut an und gibt so das Signal für die Ausschüttung der Magensäure. Ranitidin unterdrückt diesen Mechanismus, indem es den Botenstoff von seinen Bindungsstellen verdrängt. Dies ist erwünscht, wenn zu viel Magensäure produziert wird, bzw. Geschwüre im Magen-Darm-Bereich bestehen.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (E-Nummer E 477)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: GSK OTC MEDICINES, München, www.gsk-consumer.de Bearbeitungsstand: 01.02.2017
  • Zantic 75 mg Magentabletten 12 St
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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