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Was tun bei Halsschmerzen?

Wenn der Hals kratzt, ist das häufig ein erstes Anzeichen für eine Erkältung oder eines Infekts. Hier erhalten Sie Informationen und Tipps über Symptome und zur Vorbeugung.

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Was sind Halsschmerzen?

Welche Symptome bei Halsschmerzen?

Halsschmerzen sind keine eigenständige Krankheit. Sie sind vielmehr ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Symptomen, die unterschiedliche Ursachen haben können. Bezeichnet werden damit oft Symptome wie:

  • schmerzhafte Rötung und Schwellung im Rachen
  • häufig gefolgt von Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit und Schmerzen beim Sprechen

Die Beschwerden können einzeln oder gemeinsam auftreten. Der Höhepunkt ist üblicherweise nach zwei bis drei Tagen erreicht, wenn es sich um akute Halsschmerzen handelt. Nach einer Woche sind die Beschwerden in den meisten Fällen abgeklungen.

Welche Ursachen und Hindergründe gibt es bei Halsschmerzen?

Erkältungsbedingt erkranken Erwachsene zwei- bis dreimal im Jahr an Halsschmerzen. Um die Beschwerden behandeln zu können, ist es wichtig, die Ursache zu kennen.

Ursache ist eine Entzündung, die durch Reizung oder Schädigung von Zellen aus dem Gewebeverbund hervorgerufen wird. Die Schleimhäute im Hals werden als natürliche Reaktion, z.B. um Erreger schneller abzutransportieren, stärker durchblutet. Dies verursacht eine Rötung und Erwärmung. Das Gewebe schwillt an, wodurch Druck auf bestimmte Nervenenden entsteht. Die gesamten Vorgänge werden nun über Nervenleitungsbahnen dem Gehirn gemeldet. Auf diese Weise empfinden wir die Entzündungsreaktion im Hals schließlich als "Halsschmerz".

Erkältungen sind die häufigste Ursache für akute Halsschmerzen. Ausgelöst wird die Erkrankung durch verschiedene Viren oder Bakterien. Darüber hinaus kann ein geschwächtes Immunsystem den Ausbruch einer Erkältung begünstigen.

Halsschmerzen können jedoch auch ein Symptom ernsthafter Erkrankungen wie z.B.:

  • Mandelentzündung
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen)
  • Unverträglichkeit gegenüber Arzneimitteln
  • Sodbrennen oder
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung sein.

Eine eindeutige Diagnose, um welche Erkrankung es sich im Detail handelt, kann Ihnen jedoch nur ein Arzt geben

Ist Sport bei Halsschmerzen zu empfehlen?

Sofern kein Fieber oder Husten vorliegt, kann körperliches Training bei leichten Halsschmerzen fortgeführt werden. Bei Erkältung kann Sport kann sogar dazu beitragen das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Bei starken Halsschmerzen sollten Betroffene jedoch auf Sport oder Bewegung in kalter, nasser Umgebung grundsätzlich verzichten.

Wann ist ein Arztbesuch bei Halsschmerzen sinnvoll?

Grundsätzlich gilt: Lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig. Ein Arztbesuch ist erforderlich bei:

  • Atemnot
  • Atembeschwerden
  • Halsschmerzen hauptsächlich auf einer Seite des Halses
  • Stark geschwollenen Lymphknoten
  • Fieber über 39 Grad Celsius
  • Halsschmerz in Verbindung mit Hautausschlag an Gesicht oder Körper
  • Himbeerroter Verfärbung der Zunge
  • Eitrigen Belegen

Bei Halsweh in Kombination mit starken Schluckbeschwerden, plötzlicher Heiserkeit und hohem Fieber ist es höchste Zeit, einen Arzt aufzusuchen. In der Regel kündigt sich so nämlich eine Infektion der Atemwege an. Beschwerden, die länger als 7 Tage andauern, können auf eine chronische Erkrankung hinweisen. Eine ärztliche Untersuchung ist in diesem Fall ratsam.

Wenn Sie beim Arzt waren und sich zwischenzeitlich die Schmerzen verschlimmern oder länger als fünf Tage andauern, sollten Sie nochmals das Gespräch suchen. Einen Termin mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt sollten Sie vereinbaren, wenn Halsschmerzen sehr häufig auftreten (bei Erwachsenen: öfter als viermal pro Jahr) und auf Hausmittel nicht ansprechen.

Darauf sollten Sie bei Arzeimitteln achten

Einige Behandlungsmethoden und Arzneimittel sind für Kinder ungeeignet. Gleiches gilt für Schwangere. Erfahrungsgefäß sollten Mittel mit geringer Wirkstoff-Konzentration verwenden werden. Gut verträglich und praktisch zu dosieren sind homöopathische Präparate. Grundsätzlich sollte jedoch eine bedarfsgerechte Behandlung in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Was ist eine Mandelentzündung?

Ihre Mandeln sind so etwas wie die Türsteher des Abwehrsystems: Wenn Krankheitserreger über Mund und Nase eindringen, können sie diese abfangen und das Immunsystem aktivieren. Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Mandeln sehr häufig mit Viren und Bakterien in Kontakt kommen und sich dadurch entzünden können. Vor allem Erkältungs- und Grippeviren lösen eine solche akute Mandelentzündung – Tonsillitis acuta oder Angina tonsillaris – aus. Aber auch Bakterien wie Streptokokken oder Pneumokokken können eine Mandelentzündung verursachen. Symptome einer solchen Mandelentzündung sind vorrangig starke Halsschmerzen. Der Schmerz kann beim Schlucken oder Gähnen bis zu den Ohren hin ausstrahlen. Häufig wird eine Mandelentzündung zudem von Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber begleitet. Die Lymphknoten am Hals sind geschwollen, die Gaumenmandeln sind dick und rot und mit Eiterflecken belegt.

Schnelle Hilfe bei einer Mandelentzündung

Haben Sie sich eine Mandelentzündung eingefangen, dann bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit. Unterstützend können Sie einiges tun, um sich die Zeit bis zur Genesung zu erleichtern:

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Bestenfalls steigern Sie die sonst gewohnte Menge.
  • Kalte Getränke oder Eis lindern den Schmerz.
  • Gurgeln Sie mit Kamille oder Salbei.
  • Vermeiden Sie gewürzte Speisen und Fruchtsäfte.
  • Verzichten Sie möglichst 2 Wochen auf Zigaretten.
  • Auch bekannte Hausmittel wirken im entzündeten Rachen hilfreich.

Ein Arztbesuch ist bei einer Mandelentzündung ratsam, da bei einer bakteriell verursachten Mandelentzündung die Gabe von Antibiotika notwendig sein kann.


Woher kommt Heiserkeit?

Wieso ist meine Stimme weg?

Die Stimme ermöglicht es uns, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Doch manchmal verlässt Sie uns. Wir werden geplagt von Stimmverlust, Heiserkeit oder einer rauen Stimme. Was löst die Heiserkeit in der Regel aus und wie wird man sie wieder los? Und vor allem, welche Behandlung macht Sinn?

Stimmbänder, Stimmlippen, Stimmritze und Kehlkopf sind für die Stimmerzeugung zuständig. Können die Stimmbänder nicht mehr frei schwingen, klingt die Stimme belegt, heiser oder es ist nur noch Flüstern möglich. Gepaart mit Fieber, Halsweh, Schnupfen, Husten oder gar Kopf- und Gliederschmerzen, geht die Heiserkeit eindeutig zurück auf eine Schwellung der Schleimhäute im Kehlkopfbereich durch Erkältung oder Grippe. Auch plötzlich auftretende Heiserkeit ohne weitere Erkältungsanzeichen kann auf einen viralen Infekt auf den Stimmbändern hinweisen. Dauert die akute Heiserkeit oder raue Stimme länger als eine Woche an, geht sie mit starken Schmerzen oder gar mit Atemnot einher, sollte unter allen Umständen ein Arzt aufgesucht werden. Nur so schützen Sie sich vor einer chronischen Heiserkeit und können eine passende Therapie beginnen.

Was sind die Ursachen von Heiserkeit?

Die Ursache zu bestimmen hilft bei der Wahl einer passenden Therapie. Ebenfalls lässt sich daraus herleiten, wie lange die Stimme geschwächt sein wird. Der Verlust der Stimme kann jedoch ganz verschiedene Ursachen haben:

  • Allgemeine Erkältungsinfekte
  • Entzündete Stimmbänder
  • Entzündung des Kehlkopfs (Pseudokrupp)
  • Überanstrengung durch Schreien, Singen oder Reden
  • Gutartige Wucherungen (Polypen) auf der Schleimhaut
  • Vergrößerte Schilddrüse
  • Allergien
  • Stress
  • Psychische Ursachen (Angst, Depressionen)
  • Rauchen

Auch das Einatmen von Rauch, Staub, chemischen Dämpfen oder extrem kalter, trockener Luft können die Stimme belasten. Die häufigsten Ursachen für Heiserkeit sind nach wie vor Überanstrengung der Stimme oder eine Infektion der oberen Atemwege.


Welche Mittel für den Hals gibt es?

Welche Arzneimittel bei Halsschmerzen?

Bei akuten Halsschmerzen oder Heiserkeit gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmethoden. Eine schnelle Linderung kann durch Lutschtabletten erzielt werden. Denn Lutschtabletten regen den Speichelfluss an. Die entzündete Rachenschleimhaut wird befeuchtet. Oberflächenaktive Wirkstoffe bekämpfen die Erreger und lindern so den Schmerz. Mit desinfizierenden und entzündungshemmenden Gurgellösungen sowie Halsspray können auch tieferliegende Rachenabschnitte effektiv erreicht werden.

Neben klassischen schmerzlindernden Wirkstoffen (z.B. Flurbiprofen, Levomenthol) werden auch sogenannte Lokalanästhetika mit Wirkstoffen wie Benzocain oder Lidocain erfolgreich eingesetzt. Grund dafür ist die örtlich betäubende Wirkung. Wirkstoffe wie Tyrothricin und Fusafungin greifen direkt in den Stoffwechsel der Erreger ein, bekämpfen diese und verhindern deren Vermehrung. Es handelt sich hierbei um lokal wirksame Antibiotika. Des Weiteren werden antiseptische und desinfizierende Wirkstoffe wie Hexetidin, Chlorhexitidin, Cetylpyridinium oder Cetrimonium eingesetzt.

Spezielle "Halswohltees" enthalten meist Salbei, Fenchel, Anis, Kamille, Süßholz, Ingwer, Eibisch oder Königskerze. Einzeln oder im Gemisch wirken die Tees desinfizierend und beruhigend auf den entzündeten Rachen und der beanspruchten Stimme.

Tipp: Um Kindern das Trinken zu erleichtern, kann ein Teelöffel Honig untergerührt werden. Honig ist ein natürliches Antibiotikum. Es versüßt den Tee und wirkt beruhigend auf die gereizten Schleimhäute. Eine beliebte Alternative ist zudem warme Milch mit Honig.

Auch das Lutschen von nicht medizinischen Bonbons ist angenehm bei dem unangenehm rauen Halsempfinden. Dabei können Sie aus einer Fülle an Kräuterbonbons Ihre Auswahl treffen.

Welche Hausmittel gibt es bei Halsschmerzen?

Als Ergänzung zur Schulmedizin können Hausmittel zur Linderung der Beschwerden beitragen. Empfehlenswert sind wohltuende Halswickel. Ein Baumwolltuch wird mit lauwarmem Wasser getränkt, ausgewrungen und um den Hals gelegt. Darüber kommt ein trockenes Tuch oder ein Wollschal. Diesen Wickel für etwa 30-45 Minuten wirken lassen. Heiße Fußbäder sorgen reflektorisch für eine verbesserte Durchblutung der Atemwegs- und Rachenschleimhaut.

Weitere Hausmittel sind:

  • Kalte Wickel (z.B. mit Quark).
  • Ausreichend Ruhe und Entspannung.
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptusöl).

Hilfreich ist auch Gurgeln mit schlichtem Salzwasser. Dafür lösen Sie einen Teelöffel Salz in 1/4 Liter warmen Wasser auf. Sie können zum Gurgeln natürlich auch einen Kamillen- oder Salbeiaufguss verwenden. Denn Salbei wie Kamille haben eine stark entzündungshemmende Wirkung. Mit einem Löffel Honig erweitert, kann es eine Entzündung sowie einige weitere Ursachen für Schluckbeschwerden oder Heiserkeit lindern.

Hinweis: Mit den richtigen homöopathischen Präparaten (z.B. Schüßler-Salze) und rechtzeitig angewendet kann ein grippaler Infekt unter Umständen im Keim erstickt werden.

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