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Worauf ist in der Schwangerschaft zu achten?
Sollte ich mein Kind stillen?

Viele werdende Eltern fragen sich, was Sie in der Schwangerschaft für die Gesundheit des Ungeborenen tun können. Durch richtige Ernährung, Sport und Pflege lassen sich die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen.

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Die meisten Mütter fragen sich auch, ob sie ihr Kind stillen sollten. Verschiedene Studien bewiesen, dass Kinder, die gestillt wurden:

  • Seltener Übergewicht im Kindergartenalter entwickeln.
  • Nicht so häufig an Infektionen erkranken.
  • Besser vor dem plötzlichen Kindstod geschützt sind.

Erfahren Sie mehr über das Thema Stillen »
 

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Schwangerschaft

Was hilft gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden?

› Übelkeit
In der Frühschwangerschaft leiden viele Frauen unter starker Übelkeit. Die Ursache hierfür kann der hohe Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG sein. Dieser fällt nach dem dritten Monat wieder ab. Bei manchen Frauen kommt zur Übelkeit noch Erbrechen hinzu. Folgende Tipps können helfen:

  • Essen Sie kleinere Portionen über den Tag verteilt.
  • Trinken Sie viel! Vorzugsweise Wasser, Saftschorlen, Früchte- und Kräutertee.
  • Wechselduschen bringen Ihren Kreislauf in Schwung.

 

Macht Ihnen die Übelkeit sehr zu schaffen? Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen helfen.

› Sodbrennen
Aufgrund des hormonell bedingt trägeren Magenschließmuskels steigt Magensäure in die Speiseröhre. Das sorgt für das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein. Auch die Gebärmutter fordert zunehmend mehr Raum und drückt den Magen nach oben. Das kann Ihnen Linderung verschaffen:

  • Kleinere Portionen essen, um den Magen zu entlasten.
  • Mind. drei Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr essen.
  • Auf fettreiche und scharfe Speisen verzichten – diese reizen zusätzlich.
  • Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke nur ab und zu genießen – sie erhöhen die Säureproduktion.
  • Pfefferminztee entspannt den Magenschließmuskel – daher besser nicht allzu oft trinken.

 

› Rückenschmerzen
Rückenschmerzen treten besonders häufig in den letzten Wochen vor der Entbindung auf. Das Gewicht belastet zunehmend die Muskeln und Bänder des Rückens. Diese Maßnahmen können Ihnen helfen:

  • Schlafen Sie in Seitenlage – das entlastet den Rücken.
  • Tragen Sie keine Schuhe mit Absatz.
  • Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung – vielleicht mit einem Bad?
  • Schwimmen, Yoga und Schwangerschaftsgymnastik stärken den Rücken.

 

Werden die Rückenschmerzen von Blutungen (auch leichten) begleitet, tritt ein Brennen beim Wasser lassen auf oder fühlen sich die Kreuzschmerzen wie Regelschmerzen an, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.





 

› Beinschwellungen
Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, sind typische Beschwerden in der Schwangerschaft. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge, wenn Blut-, Nieren- und Gewichtswerte in Ordnung sind. Folgende Tipps können helfen:

  • Stellen Sie die Beine im Sitzen nebeneinander.
  • Tragen Sie flache, weite Schuhe.
  • Ein kühles Fußbad kann sehr angenehm sein.
  • Lagern Sie die Beine tagsüber möglichst oft hoch.

 

Dehnen sich die Schwellungen plötzlich massiv aus und sind begleitet von Bauchschmerzen und/oder Kopfschmerzen, kontaktieren Sie umgehend Ihren Gynäkologen.

› Beinkrämpfe
Meistens treten Krämpfe, vor allem in den Waden, im zweiten Drittel der Schwangerschaft auf. Die Gründe für die Krämpfe sind oft harmlos und treten auf Grund von Mangel an bestimmten Nährstoffen auf. Auch Überanstrengung, Durchblutungsstörungen oder ein eingeklemmter Nerv begünstigen Krämpfe. Mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung können Krämpfe vorgebeugt werden.

Das hilft bei akuten Krämpfen:

  • Dehnungsübungen (bei Krämpfen in den Waden)
  • Sanftes Kneten der betroffenen Stelle
  • Warmes Bad oder Wärmflaschen sorgen für Entspannung

 

Krämpfen vorbeugen können Sie mit:

  • Wechselduschen (fördern die Durchblutung).
  • Langes Stehen und mit gekreuzten Beinen sitzen vermeiden.
  • Lebensmittel mit viel Kalzium und Magnesium essen.

 

Fällt es Ihnen schwer, den erhöhten Bedarf an Magnesium und Calcium mit der Ernährung zu decken, stehen Ihnen verschiedene Präparate aus der Apotheke zur Verfügung.

› Verstopfung und Verdauungsbeschwerden
Auch Verstopfung kommt nicht selten in der Schwangerschaft vor. Der Druck der Gebärmutter auf den Darm und die hormonelle Umstellung können den Darm verlangsamen. Diese Maßnahmen können Linderung verschaffen:

  • Trinken Sie ausreichend.
  • Essen Sie ballaststoffreich: Müsli, Gemüse, Vollkornprodukte.
  • Bewegen Sie sich viel.

 

Um den Darm nicht zu überfordern, steigern Sie am besten langsam die Menge an Vollkornprodukten. Leinsamen, Weizen- und Haferkleie können auch gut in Joghurt eingerührt werden.


Wie pflege ich meinen Körper in der Schwangerschaft?

› Haarpflege
Während der Schwangerschaft werden die Haare häufig besonders füllig und schön. Grund dafür ist die erhöhte Östrogenausschüttung. Meist wachsen die Haare auch schneller und sind nicht so schnell fettig. Neigt Ihr Haar zu Spliss, Trockenheit oder Haarbruch helfen Pflegeprodukte für trockenes oder strapaziertes Haar. Regelmäßig eine Haarkur angewendet, wirkt Ihr Haar fülliger und glänzender.

Was das Haare färben angeht, sollten Sie im ersten Drittel der Schwangerschaft auf chemische Haarfärbemittel verzichten. Es konnte bislang zwar keine negative Auswirkung auf das Kind nachgewiesen werden, jedoch sollten Sie trotzdem davon absehen. Oder verwenden Sie Naturprodukte.

Der Zustand der Haare kann sich nach der Geburt durch das Absinken des Östrogenspiegels vorübergehend verschlechtern. Der Haarausfall ist aber kein Grund zur Sorge, nach wenigen Monaten normalisiert sich das Haarwachstum wieder.

› Hautpflege
Es kann zu verschiedenen Hautveränderungen während der Schwangerschaft kommen. Viele schwangere Frauen bekommen durch das erhöhte Blutvolumen im Körper einen zarteren, vitaleren Teint sowie glattere und straffere Haut. Das Gewebe an Bauch, Schenkeln und Brust dehnt sich und der Babybauch legt an Umfang zu. Das Entstehen von Dehnungsstreifen, oder umgangssprachlich Schwangerschaftsstreifen genannt, hängt vom Bindegewebe ab. Und das ist bei jeder Frau unterschiedlich.

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft an trockener Haut, Juckreiz und Pickeln. Die Ursache dafür ist der erhöhte Östrogenspiegel. Er drosselt die Aktivität der Talgdrüsen. Eine parfümfreie Lotion spendet trockener Haut Feuchtigkeit. Bäder mit Lavendel, Jojoba- oder Mandelöl im Badewasser helfen gegen den Juckreiz. Bei Pickeln kann der Saft einer Zitrone helfen. Die Fruchtsäure tötet Bakterien ab und die ätherischen Öle straffen das Gewebe.

Für die Reinigung trockener und unreiner Haut eignen sich Reinigungsgele oder milde, ph-neutrale Gesichtsseifen sehr gut. Die enthaltenen rückfettenden Stoffe helfen den natürlichen Schutzmantel der Haut zu erhalten. Bei anhaltenden Problemen mit der Haut kann Ihnen auch Ihr Hautarzt weiterhelfen.

› Pigmentflecken
Auf Sonnenbäder oder Solarien kann die Haut mit dunklen Flecken reagieren. Ausgiebiges Bräunen im Solarium sollte während der Schwangerschaft vermieden werden. Die Auswirkung der künstlichen UV-Strahlung auf Schwangere ist nicht ausreichend geklärt. Deswegen müssen Sie nicht auf ausgedehnte Spaziergänge an der Sonne verzichten. Benutzen Sie einen Sonnenschutz mit ausreichend Lichtschutzfaktor. Die La Roche-Posay Anthelios Gel Creme für das Gesicht beugt den Pigmentflecken, auch Melasma genannt, vor.





 

› Dehnungsstreifen
Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt, können durch die starke Dehnung des Gewebes in der Unterhaut entstehen. Sie treten häufig am Bauch, den Hüften, den Brüsten und dem Gesäß auf. Die Blutgefäße scheinen durch die Haut hindurch. So entsteht die typische Färbung. Ob und wie stark Dehnungsstreifen entstehen, hängt von der persönlichen Veranlagung ab und unterscheidet sich von Frau zu Frau.

Diese Tipps helfen, das Gewebe elastisch zu halten und die Durchblutung zu fördern:

  • Die Haut von Bauch, Brüsten, Oberschenkeln und Gesäß zwei- bis dreimal täglich mit einem hochwertigen Schwangerschaftsöl einmassieren.
  • Die Haut täglich mit einem Massagehandschuh bürsten.
  • Ein- bis zweimal pro Woche ein Körperpeeling verwenden.

Fangen Sie mit diesen Pflegemaßnahmen ruhig schon zu Beginn der Schwangerschaft an. Zusätzlich können auch diese Maßnahmen helfen, Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden:

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich.
  • Ernähren Sie sich gesund.
  • Wechselduschen fördern die Durchblutung.
  • Sport hält das Bindegewebe straff und fördert die Durchblutung.

› Zahnpflege
Der Hormonhaushalt Ihres Körpers verändert sich in der Schwangerschaft. Diese Umstellung hat auch Einfluss auf die Mund- und Zahngesundheit. Bakterien können sich leichter vermehren, da der pH-Wert des Speichels nun saurer als gewöhnlich ist. Häufiges Erbrechen in der Frühschwangerschaft trägt dazu bei. Deshalb sollten Sie während der Schwangerschaft besonders auf die Mundhygiene achten.

Die Zähne sollten nach jedem Essen gründlich gereinigt werden. Auch die Zahnseide sollte nicht vergessen werden. Ebenfalls sehr wichtig sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt – etwa alle drei Monate. Ihrem Zahnarzt sollten Sie von der Schwangerschaft erzählen. Behandlungen, die für das Ungeborene schädlich sein könnten, können nur so vermieden werden. Umfangreichere Behandlungen sollten auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden.

Während der Hormonumstellung wird auch das Zahnfleisch besser durchblutet. Es neigt jetzt mehr zu Zahnfleischbluten. Leichte Massagen mit einer weichen Bürste können dagegen helfen. Um Entzündungen entgegenzuwirken und den Mundraum zu desinfizieren eignen sich Spülungen oder Getränke mit Kamille oder Salbei sehr gut. Schränken Sie den Verzehr von Süßspeisen ein und ernähren Sie sich ausgewogen und kalziumreich.

Nach der Geburt stellt sich der Hormonhaushalt wieder um und in der Regel bilden sich die schwangerschaftsbedingten Veränderungen wieder zurück.
 


Wie sollte ich mich in der Schwangerschaft verhalten?

Ihr Kinderwunsch hat sich erfüllt und Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommen Ihnen vielleicht viele weitere Fragen zum Thema Schwangerschaft in den Sinn:

› Wie schwer darf ich heben?
Es gibt keine wissenschaftlich bewiesene Grenze, wie schwer Schwangere heben dürfen. Im Arbeitsschutzgesetz ist verankert, dass werdende Mütter nicht regelmäßig mehr als fünf Kilogramm oder gelegentlich mehr als 10 Kilogramm heben dürfen. Diese gesetzliche Regelung gibt es, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schützen.

Experten raten: Wenn Sie sich gut fühlen, dürfen Sie auch Lasten heben. Fühlen Sie sich schlecht, dann lassen Sie es lieber. Wichtig ist auch, dass Sie sich beim Heben nicht nach vorne beugen, sondern in die Knie gehen. Das schont den Rücken. Die zusätzliche Belastung durch schweres Heben kann auch den Beckenboden schwächen. So kann das Risiko einer Inkontinenz entstehen.

› Ist Sex in der Schwangerschaft erlaubt?
Sex ist bei einer normalen Schwangerschaft für das Baby ungefährlich. Gibt es Komplikationen oder besondere Umstände, sollte auf Sex verzichtet werden. Bei beispielsweise Mehrlingsschwangerschaften, Scheideninfektionen oder einer vorhergegangenen Fehlgeburt sollten Sie Vorsicht walten lassen. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was Spaß macht. Achten Sie jedoch darauf, dass kein Druck auf den Bauch ausgeübt wird.

› Sind Renovierungsarbeiten ok?
Das Kinderzimmer ist frisch gestrichen und liebevoll eingerichtet. Doch dann macht sich ein merkwürdiger Geruch breit? Ausdünstungen der Wandfarbe oder der neuen Möbel sind in der Luft und sorgen für schlechtes Raumklima.

Besonders Schwangere, Babys und Kleinkinder sind durch Ausdünstungen im Wohnbereich gefährdet. Das zeigen Studien aus der Vergangenheit. Forscher geben an, dass Renovierungen und das Verlegen von Fußböden für Ungeborene gefährlich sein können. Das Risiko für Atemwegsbeschwerden stieg bei den Kindern im ersten Lebensjahr deutlich an. Die leicht flüchtigen Verbindungen aus den Böden und Klebern werden dafür verantwortlich gemacht. Deshalb empfehlen Wissenschaftler, während der Schwangerschaft und kurz danach nicht zu renovieren.

Neue Möbel sollten mindestens acht Wochen vor der Geburt gekauft und in einem gut gelüfteten Raum ausdünsten. So beugt man langfristige Gesundheitsschäden wie beispielsweise Allergien vor. Bei Wandfarben sollte auf den blauen Engel geachtet werden. Diese Farben sind emissionsarm.





 

› Wie viel Gewichtszunahme ist normal?
Eine genaue Empfehlung, wie viel Schwangere zunehmen dürfen, gibt es nicht. Die Gewichtszunahme lässt sich ohne hin nicht steuern. Nicht nur die Ernährung spielt eine Rolle, auch die schwangerschaftsbedingten Veränderungen im Körper bestimmen das Gewicht. Das Schwangere für zwei essen sollen, ist übrigens eine Fehleinschätzung. Der Kalorienbedarf steigt erst nach und nach ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Normal gewichtige Frauen nehmen in der Schwangerschaft ca. 10 bis 16 Kilogramm zu. Bei Übergewicht kann das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck steigen. Außerdem drohen durch Fettleibigkeit und Übergewicht mehr Komplikationen bei der Geburt. Dagegen kann Untergewicht zu einem Nährstoffmangel, zu einer Frühgeburt oder zu einem niedrigen Geburtsgewicht führen.

› Welche Sportarten tun in der Schwangerschaft gut?
Schwimmen und Aquafitness sind ideal für Schwangere, die sich fit halten wollen. Der Babybauch drückt im Wasser nicht so nach unten, das schont die Gelenke. Außerdem werden alle Muskelgruppen trainiert und Rückenschmerzen werden gelindert. Gerade in den letzten Schwangerschaftswochen ist Sport im Wasser sehr angenehm.

Pilates und Yoga werden häufig empfohlen und eignen sich auch für bislang unsportliche Frauen. Der Beckenboden wird trainiert und Rückenschmerzen werden gelindert. Es erleichtert auch die Geburt und unterstützt die Rückbildung. Viele Schwangere empfinden jedoch die Positionen in Rückenlage oder Umkehrhaltungen ab dem zweiten Drittel als unangenehm. Dann sollte darauf auch verzichtet werden.

Sportarten wie Reiten oder Ballsport sind auch erlaubt, jedoch bergen sie ein hohes Unfallrisiko.

› Darf ich eine Wärmflasche benutzen?
Es spricht nichts dagegen, eine Wärmflasche in der Schwangerschaft zu benutzen. Sie sollte allerdings nicht zu heiß sein. Das Ungeborene kann seine Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren. Dadurch könnte ihm bei einer längerfristigen Wärmezufuhr zu warm werden. In den ersten Schwangerschaftswochen ist die Gebärmutter mit dem Embryo hinter der Bauchdecke und evtl. auch noch hinter der Blase versteckt und gut geschützt. Gegen Ende der Schwangerschaft liegt die Gebärmutter direkt hinter der Bauchdecke und die Hitze geht ohne viel Verlust auf das Baby über. Gynäkologen empfehlen eine Temperatur von maximal 40 Grad und die Wärmflasche nicht länger als zehn Minuten auf den Bauch zu legen.
 

Stillzeit

Wie stille ich richtig?

Für das richtige Anlegen des Säuglings halten Sie es am besten so, dass sein Körper Ihnen ganz zugewandt ist. Ziehen Sie es ganz nah an sich heran – Bauch an Bauch. Der Mund Ihres Babys und Ihre Brustwarze befinden sich auf derselben Höhe. Ihr Baby sollte sie erreichen, ohne das es den Kopf drehen muss.

Den Daumen der freien Hand legen Sie über die Brustwarze und die Finger ca. 3 Zentimeter darunter. Jetzt berühren Sie die Lippen Ihres Babys mit der Brustwarze. Es wird den Mund schnell öffnen und sollte beim "Andocken" auch einen Teil des Warzenhofes umschließen. Das verhindert das Wundwerden an den Brustwarzen. Dass Ihr Baby trinkt, erkennen Sie an den Schluckgeräuschen und an den Bewegungen der Ohrläppchen und Schläfen Ihres Babys.

Ist Ihr Babys satt, wird es die Brust von alleine loslassen. Gehört Ihr Baby zu den Säuglingen, die gerne weiternuckeln, können Sie es leicht mit einen kleinen Trick lösen, um sich vor dem Wundwerden zu schützen. Legen Sie Ihren kleinen Finger sanft in seinen Mundwinkel. Das löst sofort das beim Saugen entstandene Vakuum.
 

Wie oft sollte ich stillen?

Besonders am Anfang ist es wichtig, nicht nach der Uhr zu stillen, sondern nach Bedarf. Das kommt Ihnen und Ihrem Baby entgegen, denn:

  • es bringt die Milchmenge und die Nachfrage ins Gleichgewicht,
  • optimiert die Gewichtszunahme Ihres Babys,
  • vermeidet Schreiphasen und
  • stärkt die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Baby.

Meist schwanken die Abstände zwischen den Mahlzeiten anfangs zwischen zwei und vier Stunden. Das ergibt ca. 6 bis 12 Mahlzeiten pro Tag. Aber nicht jedes Baby ist gleich. Deshalb sollten Sie sich am Anfang an die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes richten. Ihren eigenen, regelmäßigen Rhythmus finden die meisten Stillkinder nach etwa 6 bis 8 Wochen. In der Regel passt sich die Milchbildung dem Hunger des Babys an.
 

Was ist die richtige Position beim Stillen?

Damit Sie Ihr Baby auch länger gut halten können, sollte die Stillposition für Sie bequem sein.

Stillen im Liegen:
Gerade nach der Geburt, nach dem Kaiserschnitt oder nachts finden viele Mütter diese Position sehr angenehm und kräfteschonend. Legen Sie sich bequem auf die Seite, stützen Sie dabei Ihren Kopf und legen Sie Ihr Baby wie weiter oben beschrieben an.

Wiegegriff im Sitzen:
Im Sitzen können Sie Ihr Baby fast überall stillen. Ein ruhiges Umfeld trägt ebenfalls zu einem entspannten Stillen bei. Halten Sie Ihr Baby dabei am Po und Oberschenkel, der Kopf liegt in Ihrer Armbeuge. Den Arm, mit dem Sie Ihr Kind halten, können Sie abstützen, damit er nicht so schnell müde wird. Ihr Rücken und Ihre Schulter bleiben so auch entspannt.

Rückengriff im Sitzen:
Stützen Sie Ihr Baby im Sitzen auf Ihrer Hüfte ab. In Ihrer Hand liegen der Kopf und der Nacken, seine Beine befinden sich unter Ihrem Arm, entlang Ihrer Hüfte. Diese Position hilft besonders bei Milchstau. Sie unterstützt das Entleeren der betroffenen Milchgänge zur Achsel hin.

Stillen im Stehen:
Halten Sie Ihr Baby Bauch an Bauch wie in einem Tragetuch. Stützen Sie mit dem einen Arm seinen Po und halten Sie den Kopf mit dem anderen Arm. Das Herumgehen während des Stillens wirkt sich oft beruhigend aus. Das kann sehr hilfreich sein, wenn Ihr Baby einen unruhigen Tag hat.
 





Wie funktioniert entspanntes Stillen?

Durch das Stillen wird die Produktion der "Stillhormone" Oxytocin und Prolaktin angeregt. Oxytocin lässt die Milch fließen und sorgt für das gute, innige Gefühl dem Baby gegenüber. Wichtig: Stillen Sie in einer angenehmen Atmosphäre. Das Stresshormon Adrenalin behindert die Oxytocinausschüttung. Für die Milchproduktion ist Prolaktin verantwortlich. Es wird in der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse, gebildet. Die Muttermilchmenge steigt, je häufiger und länger das Baby an der Brust saugt. Prolaktin wirkt außerdem entspannend. Das kann im anstrengenden Babyalltag hilfreich sein.

Tipp: Besonders in den ersten Stilltagen sollten Sie abwechselnde Positionen einnehmen. Das beugt wunden Brustwarzen und Milchstauungen vor und entspannt.
 

Wie ernähre ich mich in der Stillzeit?

Mit der Muttermilch bekommt Ihr Baby alles, was es für ein gesundes Wachstum braucht. Die Grundlage dafür sind Ihre eigenen Nährstoffdepots und die Nährstoffe, die Sie über die Nahrung aufnehmen. Deshalb benötigen Sie im Vergleich zu nicht stillenden Müttern deutlich mehr an bestimmten Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist deshalb sehr wichtig. Wie sieht diese Ernährung aus? Im Grunde ist sie uns bekannt:

  • Viel frisches Obst und Gemüse
  • Kartoffeln und Vollkornprodukte
  • Gelegentlich fettarmes Fleisch, fettreichen Fisch und Milchprodukte

 

Durch das Stillen erhöht sich Ihr Flüssigkeitsbedarf. Daher sollten Sie mindestens zwei Liter am Tag trinken. Am besten eignen sich dafür säurearme Fruchtsäfte, Fruchtsaftschorlen und stilles Mineralwasser. Milde Tees mit Salbei oder, Pfefferminze sollten Sie nur gelegentlich trinken, denn sie hemmen die Milchbildung.

Verzichten müssen Sie in der Stillzeit grundsätzlich auf nichts. Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten sind natürlich verboten. Sie gefährden damit die Entwicklung des Kindes, da Alkohol und Nikotin in hohen Dosen in die Muttermilch gelangen. Kaffee und Schwarztee hingegen sind erlaubt, wenn Ihr Kind davon nicht unruhig oder gar schlaflos wird. Sie sollten den Kaffee jedoch besser nach dem Stillen trinken. So kann das Koffein bis zur nächsten Stillmahlzeit abgebaut werden. Reduzieren Sie Fett und Süßigkeiten und streichen Sie Fertigprodukte vom Speiseplan.

Sie sollten einen Speiseplan erstellen, den Ihr Kind gut verträgt. Dazu gehört oft ein bisschen Ausprobieren. Gut vertragen werden zum Beispiel:

  • Möhren, Spinat und Fenchel
  • Banane und Apfel

 

Knoblauch, Zwiebeln und Kohlgemüse verursachen jedoch oft unangenehme Blähungen. Ein wunder Baby-Po kann entstehen, wenn die stillende Mutter häufig Zitrusfrüchte isst.

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