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Worauf ist in der Schwangerschaft zu achten?

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, ist die Freude groß und schnell beginnt die Zukunftsplanung. Ein Babybauch bedeutet aber nicht nur Freude, sondern auch Sorgen. Die werdenden Eltern wollen kein Risiko eingehen und sind häufig verunsichert. Schnell stellt sich dann die Frage, was Sie für die Gesundheit des Ungeborenen Kindes tun können. Durch richtige:

  • Ernährung,
  • Sport und
  • Pflege

lassen sich die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Erfahren Sie hier, was Sie gegen die typischen Schwangerschaftsbeschwerden tun können oder welcher Sport geeignet. Mehr lesen »

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Schwangerschaftsbeschwerden

Was hilft bei Beinschwellungen?

Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, sind typische Beschwerden von werdenden Müttern. Vor allem im dritten Schwangerschaftstrimester sind die Einlagerungen nicht ungewöhnlich. Sie sind für die Schwangere belastend, treiben das Gewicht zusätzlich in die Höhe, schränken die Beweglichkeit ein und können verunsichern. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge, wenn Blut-, Nieren- und Gewichtswerte in Ordnung sind. Folgende Tipps können helfen:

  • Stellen Sie die Beine im Sitzen nebeneinander.
  • Tragen Sie flache, weite Schuhe.
  • Ein kühles Fußbad kann sehr angenehm sein.
  • Lagern Sie die Beine tagsüber möglichst oft hoch.

Dehnen sich die Schwellungen plötzlich massiv aus und sind begleitet von Bauchschmerzen und/oder Kopfschmerzen, kontaktieren Sie umgehend Ihren Gynäkologen.


Was kann ich gegen Beinkrämpfe tun?

Meistens treten Krämpfe, vor allem in den Waden, im zweiten Drittel der Schwangerschaft auf. Die Gründe für die Krämpfe sind oft harmlos und können durch einen Mangel an Magnesium entstehen. Auch ein eingeklemmter Nerv, Überanstrengung oder Durchblutungsstörungen begünstigen Krämpfe. Mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung können Krämpfe vorgebeugt werden. Das hilft bei akuten Krämpfen:

  • Dehnungsübungen (bei Krämpfen in den Waden)
  • Sanftes Massieren der betroffenen Stelle
  • Warmes Bad oder Wärmflaschen sorgen für Entspannung

Den Krämpfen vorbeugen können Sie mit:

  • Wechselduschen (fördern die Durchblutung).
  • Langes Stehen und mit gekreuzten Beinen sitzen vermeiden.
  • Lebensmitteln, die reich an Magnesium sind.

Das sind zum Beispiel Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, naturbelassener Reis und einige Vollkorn-Getreideprodukte. Fällt es Ihnen schwer, den erhöhten Bedarf an Magnesium mit der Ernährung zu decken, stehen Ihnen verschiedene Präparate zur Verfügung.


Wie kann ich Rückenschmerzen lindern?

Schmerzen im Rücken treten besonders häufig in den letzten Schwangerschaftswochen vor der Entbindung auf. Die körperlichen Veränderungen belasten zunehmend die Muskeln und Bänder des Rückens. Diese Maßnahmen können Ihnen helfen:

  • Schlafen Sie in Seitenlage – das entlastet den Rücken.
  • Tragen Sie keine Schuhe mit Absatz.
  • Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung – vielleicht mit einem Bad?
  • Schwimmen, Yoga und Schwangerschaftsgymnastik stärken den Rücken

Werden die Rückenschmerzen von ersten Anzeichen wie Blutungen (auch leichten), Brennen beim Wasser lassen oder Kreuzschmerzen die sich wie Regelschmerzen anfühlen begleitet, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.


Was hilft gegen Übelkeit und Sodbrennen?

In der Frühschwangerschaft leiden viele Frauen unter starker Übelkeit. Die Ursache hierfür kann der hohe Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG sein. Dieser fällt nach dem dritten Monat wieder ab. Bei manchen Frauen kommt zur Übelkeit noch Erbrechen hinzu. Folgende Tipps können helfen:

  • Essen Sie kleinere Portionen über den Tag verteilt.
  • Trinken Sie viel! Vorzugsweise Wasser, Saftschorlen, Früchte- und Kräutertee.
  • Wechselduschen bringen Ihren Kreislauf in Schwung.

Aufgrund des hormonell bedingt trägeren Magenschließmuskels steigt Magensäure in die Speiseröhre. Das sorgt für das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein. Auch die Gebärmutter fordert zunehmend mehr Raum und drückt den Magen nach oben. Das kann Ihnen Linderung verschaffen:

  • Kleinere Portionen essen, um den Magen zu entlasten.
  • Mind. drei Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr essen.
  • Auf fettreiche und scharfe Speisen verzichten – diese reizen zusätzlich.
  • Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke nur ab und zu genießen – sie erhöhen die Säureproduktion.

Machen Ihnen Symptome wie Übelkeit und Sodbrennen sehr zu schaffen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.


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Verstopfung und Verdauungsbeschwerden vorbeugen

Auch Verstopfung kommt nicht selten bei schwangeren Frauen vor. Der Druck der Gebärmutter auf den Darm und die hormonelle Umstellung können den Darm verlangsamen. Diese Maßnahmen können Linderung verschaffen:

  • Trinken Sie ausreichend.
  • Essen Sie ballaststoffreich: Müsli, Gemüse, Vollkornprodukte.
  • Bewegen Sie sich viel.

Um den Darm nicht zu überfordern, steigern Sie am besten langsam die Menge an Vollkornprodukten. Leinsamen, Weizen- und Haferkleie können auch gut in Joghurt eingerührt werden.


Pflege in der Schwangerschaft

Wie pflege ich meine Haare in der Schwangerschaft?

Werdende Mütter erfreuen sich häufig über besonders fülliges und schönes Haar. Grund dafür ist die erhöhte Östrogenausschüttung. Meist wachsen die Haare auch schneller und sind nicht so schnell fettig. Neigt Ihr Haar zu Spliss, Trockenheit oder Haarbruch helfen Pflegeprodukte für trockenes oder strapaziertes Haar. Regelmäßig eine Haarkur angewendet, verwöhnt Ihr Haar und lässt es fülliger und glänzender wirken.

Was das Haare färben angeht, sollten Sie im ersten Drittel der Schwangerschaft auf chemische Haarfärbemittel verzichten. Es konnte bislang zwar keine negative Auswirkung auf das Kind nachgewiesen werden, jedoch gilt wie immer: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Alternativ können Sie Naturprodukte verwenden.

Der Zustand der Haare kann sich nach der Geburt durch das Absinken des Östrogenspiegels vorübergehend verschlechtern. Der dadurch bedingte Haarausfall ist aber kein Grund zur Sorge. Nach wenigen Monaten sollte sich dies wieder normalisiert haben. Ist das nicht der Fall ist es ratsam, Ihren Frauen- oder Hautarzt diesbezüglich zur Diagnostik und Abklärung zu konsultieren.


Worauf sollte ich bei der Hautpflege achten?

Es kann zu verschiedenen Hautveränderungen während der Schwangerschaft kommen. Viele schwangere Frauen bekommen durch das erhöhte Blutvolumen im Körper einen zarteren, vitaleren Teint sowie glattere und straffere Haut. Das Gewebe an Bauch, Schenkeln und Brust dehnt sich und der Babybauch legt an Umfang zu. Das Entstehen von Dehnungsstreifen, oder umgangssprachlich Schwangerschaftsstreifen genannt, hängt vom Bindegewebe ab. Und das ist bei jeder Frau unterschiedlich.

Viele Frauen leiden zudem unter Symptomen wie trockener Haut, Juckreiz und Pickeln. Die Ursache dafür ist der erhöhte Östrogenspiegel. Er drosselt die Aktivität der Talgdrüsen. Eine parfümfreie Lotion spendet trockener Haut Feuchtigkeit. Bäder mit Lavendel, Jojoba- oder Mandelöl im Badewasser helfen gegen den Juckreiz. Für die Reinigung trockener und unreiner Haut eignen sich Reinigungsgele oder milde, ph-neutrale Gesichtsseifen sehr gut. Die enthaltenen rückfettenden Stoffe helfen den natürlichen Schutzmantel der Haut zu erhalten. Bei anhaltenden Problemen mit der Haut kann Ihnen auch Ihr Hautarzt weiterhelfen.


Worauf sollte ich bei der Zahnpflege achten?

Der Hormonhaushalt von werdenden Müttern verändert sich. Diese Umstellung hat auch Einfluss auf die Mund- und Zahngesundheit. Bakterien können sich leichter vermehren, da der pH-Wert des Speichels nun saurer als gewöhnlich ist. Häufiges Erbrechen in der Frühschwangerschaft trägt dazu bei. Deshalb sollten Sie während der Schwangerschaft besonders auf die Mundhygiene achten.

Die Zähne sollten nach jedem Essen gründlich gereinigt werden. Auch die Zahnseide sollte nicht vergessen werden. Ebenfalls sehr wichtig sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt - etwa alle drei Monate. Ihrem Zahnarzt sollten Sie von der Schwangerschaft erzählen. Behandlungen, die für das Ungeborene schädlich sein könnten, können nur so vermieden werden. Umfangreichere Behandlungen sollten auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden.

Während der Hormonumstellung wird auch das Zahnfleisch besser durchblutet. Es neigt jetzt mehr zu Zahnfleischbluten. Leichte Massagen mit einer weichen Bürste können dagegen helfen. Um Entzündungen entgegenzuwirken und den Mundraum zu desinfizieren eignen sich Spülungen oder Getränke mit Kamille oder Salbei sehr gut. Schränken Sie den Verzehr von Süßspeisen ein und ernähren Sie sich ausgewogen und kalziumreich.

Nach der Geburt stellt sich der Hormonhaushalt wieder um und in der Regel bilden sich die schwangerschaftsbedingten Veränderungen wieder zurück.


Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt, können durch die starke Dehnung des Gewebes in der Unterhaut entstehen. Sie treten häufig am Bauch, den Hüften, den Brüsten und dem Gesäß auf. Wenn die Unterhaut durch Überdehnung reißt, bilden sich sichtbare Linien bzw. Streifen, welche blau-rötlich erscheinen. Diese Färbung geht auf die durchscheinenden Blutgefäße zurück. Nach einer gewissen Zeit weicht die markante Färbung der Dehnungsstreifen. Dennoch bleiben meist blasse Gewebsnarben zurück. Ob und wie stark Dehnungsstreifen entstehen, hängt von der persönlichen Veranlagung ab und unterscheidet sich von Frau zu Frau. Betroffene leiden oftmals unter den plötzlichen Hautveränderungen und suchen nach Mitteln, welche Dehnungsstreifen in ihrem Erscheinungsbild abschwächen und neuen Streifen vorbeugen.

Diese Tipps helfen, das Gewebe elastisch zu halten und die Durchblutung zu fördern:

  • Die Haut von Bauch, Brüsten, Oberschenkeln und Gesäß zwei- bis dreimal täglich mit einem hochwertigen Schwangerschaftsöl einmassieren.
  • Die Haut täglich mit einem Massagehandschuh bürsten.
  • Ein- bis zweimal pro Woche ein Körperpeeling verwenden.

Fangen Sie mit diesen Pflegemaßnahmen ruhig schon zu Beginn der Schwangerschaft an. Zusätzlich können auch diese Tipps helfen, Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden:

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich.
  • Ernähren Sie sich gesund.
  • Wechselduschen fördern die Durchblutung.
  • Sport hält das Bindegewebe straff und fördert die Durchblutung.

Ist oder bleibt das Resultat unbefriedigend, sollten sich Betroffene gerne an einen versierten Dermatologen wenden, welcher ihnen eine geeignete Therapie vorschlagen kann.


Sollte ich die Sonne meiden?

Auf Sonnenbäder oder Solarien kann die Haut mit dunklen Flecken reagieren. Erste Anzeichen für einen zu starken Einfluss von UV-Strahlung können dann Pigmentflecken, auch Melasma genannt, sein. Ein ausgiebiges Bräunen im Solarium sollte also vermieden werden. Die Auswirkung der künstlichen UV-Strahlung auf Schwangere ist nicht ausreichend geklärt. Deswegen müssen Sie nicht auf ausgedehnte Spaziergänge an der Sonne verzichten. Benutzen Sie einen Sonnenschutz mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Um Pigmentflecken im Gesicht vorzubeugen, eignet sich die La Roche-Posay Anthelios Sun Intolerance LSF 50+ Creme.


Sport in der Schwangerschaft

Was muss ich beim Sport in der Schwangerschaft beachten?

Früher war Sport in der Schwangerschaft vor allem eines: tabu. Doch das Blatt hat sich gewendet. Heute wird die gemeinsame Bewegung für Mutter und Kind von Sportwissenschaftlern und Medizinern grundsätzlich empfohlen. Denn der Sport hält werdende Mütter fit, reduziert Müdigkeit und hilft, Beschwerden vorzubeugen, wie etwa Rückenschmerzen. Außerdem hilft die regelmäßige Bewegung gegen Symptome wie Depressionen, Schwangerschaftsdiabetes und Wassereinlagerungen. Auch die Geburt soll einfacher und komplikationsfreier verlaufen, wenn die werdende Mutter Sport getrieben hat.

Wichtig ist, dass Sie beim Training auf Ihren Körper hören – dann können Sie an sieben Tagen für jeweils eine Stunde trainieren. Sie sollten jedoch moderaten Sport bevorzugen. Zu meiden sind alle Arten von Sport, die mit großer Wucht verbunden sind oder bei denen Sie stürzen könnten. Joggen ist in dieser Zeit nur etwas für wirklich trainierte Frauen. Auf jeden Fall sollten Sie die geplanten sportlichen Aktivitäten mit Ihrem Arzt besprechen. Ganz grundsätzlich dürfen Sie es beim Sport in der Schwangerschaft nicht übertreiben und müssen auf Ihren Körper achten. Neben der Herzfrequenzkontrolle ist Ihr subjektives Gefühl beim Sporttreiben wichtig.


Wintersport mit Babybauch?

Hat der betreuende Arzt keine Bedenken, ist ein Winterurlaub grundsätzlich eine gute Idee. Anstrengende Ausflüge sollten jedoch unterbleiben. Was genau anstrengend ist, liegt an der Belastbarkeit der Schwangeren. Sportliche Frauen haben kaum Probleme mit ausgedehnten Wanderungen oder leichten Klettertouren. Vorsicht geboten ist aber bei Ausflügen über 1800 Meter, denn hier sinkt der Sauerstoffanteil der Luft. Das belastet die Schwangere und ist ungesund fürs Kind.

Die Temperaturen hingegen sind fürs Kind kaum problematisch. Der Organismus der werdenden Mutter sorgt mit einer verstärkten Durchblutung dafür, dass das Baby keinen Schaden nimmt. Stark frieren oder schwitzen sollte die Schwangere allerdings nicht.


Welche Sportarten sind empfehlenswert?

Wenn Sie Einsteigerin sind, sollten Sie vor allem sanfte Sportarten ausprobieren: Aquajogging, Pilates, Walken, Gymnastik oder Aquaspinning sind ein ideales Training. Auch Bauch, Rücken und Beckenboden können von werdenden Müttern trainiert werden. Ab der zwanzigsten Schwangerschaftswoche sollten Sie allerdings die Bauchmuskulatur nicht mehr isoliert trainieren.

Schwimmen und Aquafitness sind ideal für Schwangere, die sich fit halten wollen. Der Babybauch drückt im Wasser nicht so nach unten, das schont die Gelenke. Außerdem werden alle Muskelgruppen trainiert und Schmerzen im Rücken werden gelindert. Gerade in den letzten Schwangerschaftswochen ist Sport im Wasser sehr angenehm.

Fahrrad fahren ist auch ein guter Sport für werdende Mütter. Das Gewicht wird vom Fahrrad getragen und die Wirbelsäule wird entlastet. Mit dem wachsenden und dicken Bauch verändert sich der Körperschwerpunkt. Die Balance zu halten fällt schwerer. Zum Ende der Schwangerschaft kann daher das Fahren mit dem Rad-Ergometer zu Hause oder im Fitnessstudio besser sein.

Sportarten wie Reiten oder Ballsport sind auch erlaubt, jedoch bergen sie ein hohes Unfallrisiko.


Yoga und Pilates für schwangere Frauen

Pilates und Yoga werden häufig empfohlen und eignen sich auch für bislang unsportliche Frauen. Der Beckenboden wird trainiert und Schmerzen im Rücken werden gelindert. Es erleichtert auch die Geburt und unterstützt die Rückbildung. Viele Schwangere empfinden jedoch die Positionen in Rückenlage oder Umkehrhaltungen ab dem zweiten Drittel als unangenehm. Dann sollte darauf auch verzichtet werden. Wichtig ist auch, die geraden Bauchmuskeln nicht zu trainieren!


Wissenswertes

Wie viel Gewichtszunahme ist normal?

Eine genaue Empfehlung, wie viel Schwangere zunehmen dürfen, gibt es nicht. Die Gewichtszunahme lässt sich ohne hin nicht steuern. Nicht nur die Ernährung spielt eine Rolle, auch die schwangerschaftsbedingten Veränderungen im Körper bestimmen das Gewicht. Das Schwangere für zwei essen sollen, ist übrigens eine Fehleinschätzung. Der Kalorienbedarf steigt erst nach und nach ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Normal gewichtige Frauen nehmen in der Schwangerschaft ca. 10 bis 16 Kilogramm zu. Bei Übergewicht kann das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck steigen. Außerdem drohen durch Fettleibigkeit und Übergewicht mehr Komplikationen bei der Geburt. Dagegen kann Untergewicht zu einem Nährstoffmangel, zu einer Frühgeburt oder zu einem niedrigen Geburtsgewicht führen.


Wie schwer darf ich heben?

Es gibt keine wissenschaftlich bewiesene Grenze, wie schwer Schwangere heben dürfen. Im Arbeitsschutzgesetz ist verankert, dass werdende Mütter nicht regelmäßig mehr als fünf Kilogramm oder gelegentlich mehr als 10 Kilogramm heben dürfen. Diese gesetzliche Regelung gibt es, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schützen.

Experten raten: Wenn sich Schwangere gut fühlen, dürfen Sie auch Lasten heben. Fühlen Sie sich schlecht, dann lassen Sie es lieber. Wichtig ist auch, dass Sie sich beim Heben nicht nach vorne beugen, sondern in die Knie gehen. Das schont den Rücken. Die zusätzliche Belastung durch schweres Heben kann auch den Beckenboden schwächen. So kann das Risiko einer Inkontinenz entstehen.


Darf ich eine Wärmflasche benutzen?

Es spricht nichts dagegen, eine Wärmflasche in der Schwangerschaft zu benutzen. Sie sollte allerdings nicht zu heiß sein. Das Ungeborene kann seine Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren. Dadurch könnte ihm bei einer längerfristigen Wärmezufuhr zu warm werden. In den ersten Schwangerschaftswochen ist die Gebärmutter mit dem Embryo hinter der Bauchdecke und evtl. auch noch hinter der Blase versteckt und gut geschützt. Gegen Ende der Schwangerschaft liegt die Gebärmutter direkt hinter der Bauchdecke und die Hitze geht ohne viel Verlust auf das Baby über. Gynäkologen empfehlen eine Temperatur von maximal 40 Grad und die Wärmflasche nicht länger als zehn Minuten auf den Bauch zu legen.


Ist Geschlechtsverkehr in der Schwangerschaft erlaubt?

Auf körperliche Nähe müssen Paare nicht unbedingt verzichten, denn Geschlechtsverkehr ist bei einer normalen Schwangerschaft für das Baby ungefährlich. Gibt es Komplikationen oder besondere Umstände, sollte auf Sex verzichtet werden. Bei beispielsweise Mehrlingsschwangerschaften, Scheideninfektionen oder einer vorhergegangenen Fehlgeburt sollten Sie erst mal Vorsicht walten lassen. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was Spaß macht. Achten Sie bei diversen Sex-Stellungen darauf, dass kein Druck auf den Bauch ausgeübt wird.




Sind Renovierungsarbeiten ok?

Das Kinderzimmer ist frisch gestrichen und liebevoll eingerichtet. Doch dann macht sich ein merkwürdiger Geruch breit? Ausdünstungen der Wandfarbe oder der neuen Möbel sind in der Luft und sorgen für schlechtes Raumklima.

Besonders Schwangere, Babys und Kleinkinder sind durch Ausdünstungen im Wohnbereich gefährdet. Das zeigen Studien aus der Vergangenheit. Forscher geben an, dass Renovierungen und das Verlegen von Fußböden für Ungeborene gefährlich sein können. Das Risiko für Atemwegsbeschwerden stieg bei den Kindern im ersten Lebensjahr deutlich an. Die leicht flüchtigen Verbindungen aus den Böden und Klebern werden dafür verantwortlich gemacht. Deshalb empfehlen Wissenschaftler, während der Schwangerschaft und kurz danach nicht zu renovieren. Neue Möbel sollten mindestens acht Wochen vor der Geburt gekauft und in einem gut gelüfteten Raum ausdünsten. So beugt man langfristige Gesundheitsschäden wie beispielsweise Allergien vor. Bei Wandfarben sollte auf den Blauen Engel geachtet werden. Diese Farben sind emissionsarm.


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