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Was ist der Unterschied zwischen Arthrose & Arthritis?

Das Auftreten fällt schwer, die Belastbarkeit sinkt. Gerade im Alter machen Gelenke gerne öfter einmal auf sich aufmerksam. Viele verschiedene Einzelerkrankungen sind bekannt, welche unter dem Sammelbegriff Rheuma zusammengefasst werden. Gerade in den Industrienationen leiden immer mehr Menschen unter massiven Bewegungseinschränkungen dieser Art. Ärzte gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird.

Arthritis- und Arthrose-Erkrankungen sind wahrlich keine Seltenheit. Worin der Unterschied liegt und was Sie zur Linderung der Beschwerden tun können, erfahren Sie hier. Mehr lesen »


Gelenkschmerz

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Arthrose - Begriff, Ursachen & Behandlung

Was ist eine sogenannte Arthrose?

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen, die alte und junge Menschen betreffen kann. Unter den Begriff Arthrose fallen Bewegungseinschränkungen, die auf Abnutzungserscheinungen in den Gelenken zurückgehen. Im Verlauf kommt es zur Zerstörung der Knorpelschicht im Gelenk. Später wird der Knochen direkt angegriffen und verändert. Auch Über- bzw. Fehlbelastung sowie Übergewicht können den Gelenkverschleiß begünstigen.
Der Körper zählt etwa 100 ausgeformte Gelenke. Jedes dieser Gelenke kann im Laufe des Lebens von einer Arthrose befallen sein. Vorrangig sind aber jene Gelenke befallen, die dauerhaft beansprucht werden. Dazu gehören die Hände, aber auch die Knie und die Hüftgelenke. Wird nur ein Gelenk von der Arthrose berührt, spricht man von einer Monarthrose. Sind jedoch mehrere Gelenke in Mitleidenschaft gezogen, handelt es sich um eine Polyarthrose.

Hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Arthroseformen:

  • Finger- und Handgelenkarthrose: Betroffen sind häufig die Mitte der Finger, Fingerendgelenke sowie das Daumensattelgelenk und das Handgelenk
  • Arthrose im Knie: Die Kniegelenke tragen einen großen Teil unseres Körpergewichts. Setzt ein Verschleiß im Knie-Areal ein, spricht der Arzt von einer Gonarthrose.
  • Angeborene Fehlstellungen können zum frühzeitigen Gelenkverschleiß beitragen.

 

Wie entsteht Arthrose?

Viskose Knorpelmasse kleidet sämtliche Gelenke im Körper aus. Ihre Wirkung ist vergleichbar mit der von Schmieröl zwischen Maschinenteilen. Auch eine gewisse Stoßdämpfung kommt auf diese Weise zustande.

  • Starke punktuelle Be- und Überlastung, etwa durch Fehlstellungen, Fehlbelastungen oder Übergewicht,
  • „Mangelernährung“ des Knorpels durch gestörten Fluss der Synovia, der Gelenksflüssigkeit,
  • Stoffwechselstörungen, wie Diabetes Mellitus oder Gicht,
  • Verletzungen

 

beispielsweise schädigen den Knorpel. Je dünner und angegriffener die Knorpelsubstanz, desto kleiner werden die Gelenkspalten.

Arthrose entsteht, wenn Knorpel ("Stoßdämpfer") nach und nach verloren geht und die Gleitwirkung zwischen den Gelenken nachlässt. Dann reiben unsere Knochen vermehrt aufeinander und verursachen die gefürchteten Arthrose-Schmerzen. Diese degenerative Erkrankung kann mit der Zeit nahezu alle Gelenke befallen. Die Beweglichkeit der Patienten wird dadurch stark einschränkt.

Wodurch wird die Gelenkerkrankung ausgelöst?

Einschränkungen in der Bewegung fallen meist erst dann auf, wenn die Gelenkerkrankung fortgeschritten ist. Wann sich die typischen Symptome zeigen, hängt von diversen Faktoren ab:

  • Fehlstellungen der Hüfte, O- oder X-Beine können angeboren sein. Finden sie keinerlei Beachtung, können auch Jugendliche oder junge Erwachsene bereits Opfer dieser degenerativen Erkrankung werden.
  • Fehlbelastung, übertriebene, sportliche Aktivitäten im Kindes- oder Jugendalter stehen ebenso unter Verdacht mit der Zeit eine Arthrose zu begünstigen.

 

Das kommt daher, dass die Knochen der Teenager noch am Wachsen sind. Durch häufige Überbelastungen können die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. So kann eine Knie-Arthrose schon Mitte 20 ausbrechen.
Degenerative Gelenkerkrankungen bei älteren Menschen sind oft auf den allgemeinen Alterungsprozess zurückzuführen. Auch genetische Veranlagungen können hier mit einhergehen.

Arthrose kann also durch äußerliche Einwirkungen, durch normale Alterungsprozesse oder durch genetische Dispositionen entstehen.


Woran erkennt man eine Arthrose?

Typisch für Arthrose sind sogenannte "Anlaufschmerzen", d.h. der zu Beginn heftige Schmerz lässt im Laufe weiterer Bewegung allmählich nach. Zu den Symptomen zählen:

  • Belastungsschmerzen,
  • geschwollene Gelenke,
  • Steifigkeit,
  • Muskelverspannungen und
  • sonstige Bewegungseinschränkungen.

 

Im Laufe der Zeit nehmen die Beschwerden zu. Während am Anfang die Schmerzen nur vorübergehend und leicht sind, werden sie nach und nach immer intensiver und halten länger an.

Wann beginnt Arthrose?

Im Alter ist es normal, dass es zu Veränderungen der Gelenke kommt. Allerdings setzt dieser Prozess schon früh schleichend ein. Ab etwa dem 35. Lebensjahr lassen sich bei jedem zweiten Bundesdeutschen die ersten Anzeichen nachweisen. Im Alter von 60 Jahren ist es eher ungewöhnlich, wenn keine Arthrose vorliegt. Der Grund ist auch, dass die Regeneration deutlich langsamer wird.
Arthrose ist jedoch keineswegs nur eine Krankheit der Alten und Schwachen. Auch jüngere Menschen können aufgrund vorliegender Fehlstellungen sowie Fehlentwicklungen des Knochen- und Knorpel-Apparates bereits in jungen Jahren daran erkranken.

Mediziner unterscheiden zwischen zwei Arthrose-Typen: Primäre Arthrose und sekundäre Arthrose.

Bei der primären Arthrose kann keine genaue Ursache zugeordnet werden.
Die sekundäre Arthrose entsteht z.B. aufgrund bestimmter Erkrankungen.

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Die Knorpelsubstanz regeneriert nur schwer. Daher entscheidet eine schnelle Diagnose darüber, ob sich die Arthrose verlangsamen oder aufhalten lässt. Gründe, den Orthopäden aufzusuchen, sind:

  • Regelmäßige typische Anlaufschmerzen, die aufhören, sobald man einige Minuten in Bewegung ist.
  • Schmerzen, die auch bei längerer Bewegung nicht weichen.
  • Steife, geschwollene Gelenke und häufige Muskelverspannungen.
  • Knirschende Geräusche in den Gelenken.

 

Je nach Schweregrad und Schmerzintensität treten im fortgeschrittenen Stadium Bewegungseinschränkungen unterschiedlichen Grades auf. Diese werden insbesondere im Alltag zu einer regelrechten Belastung für die Betroffenen.

Wie wird Arthrose behandelt?

Eine Behandlung mit Medikamenten ist unumgänglich, aber auch Physiotherapie und (richtige) Bewegung helfen, die Arthrose nachhaltig zu lindern. Bei extrem starken Schmerzen oder bei fast vollkommener Steifigkeit des Bewegungsapparates trotz maßvoll verordneter Medikation rät der behandelnde Orthopäde häufig zu einer Operation. Durch gezieltes Einsetzen künstlicher Gelenke (Knie oder Hüfte) werden die Dauerschmerzen reduziert und die Beweglichkeit bestmöglich wiederhergestellt.


Arthritis - Begriff, Ursache & Behandlung

Was ist eine sogenannte Arthritis?

Das Wort Arthritis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Gelenk“ bzw. „Glied“. Die Endung –itis, wie der Begriff sagt, deutet auf eine Entzündung hin. Von der Arthrose ist die Arthritis abzugrenzen. Arthrose bezeichnet degenerative Veränderungen der Gelenke durch Gelenkverschleiß. Liegt eine Entzündung vor, dann handelt es sich um eine "aktivierte Arthrose". Arthritis betrifft bereits mehr als 0,5 Prozent der Bevölkerung und tritt plötzlich oder auch schleichend auf. Die Gefahr, im Laufe ihres Lebens an Arthritis zu erkranken, ist bei Frauen höher als bei Männern. Noch sind die Ursachen der chronisch entzündlichen Krankheit nicht vollständig aufgedeckt.

Was sind die typischen Symptome?

Erste Anzeichen der Arthritis sind Schwellungen, Überwärmung, manchmal Rötungen sowie morgendliche Steifheit der Gelenke, Gelenkschmerzen und im fortgeschrittenen Stadium auch Verformungen der erkrankten Gelenkpartien. Hierbei sind eines oder mehrere Gelenke (Polyarthritis) von einer Entzündung betroffen. Das umliegende Gewebe schmerzt, es kommt leicht zu Schleimbeutelentzündungen und überstrapazierten Bändern. Jede Bewegung wird zur Qual und die Lebensfreude sinkt.

Welche Arthritis-Formen sind zu unterscheiden?

Die Einteilung der Arthritis-Formen wird anhand der Ursachen festgelegt, z.B die rheumatische Arthritis, die bakterielle Arthritis und die Psoriasis-Arthritis. Bei den verschieden Arthritis-Arten treten sowohl bei den Symptomen als auch bei der Weiterentwicklung Überschneidungen auf.

  • Die dem rheumatischen Formenkreis angehörige Arthritis sollte von einem Rheumatologen abgeklärt werden. Manchmal dauert es, bis man die richtige Therapieform findet. Manchen Arthritis-Betroffenen helfen Kälte und leichte sportliche Betätigungen wie etwa Schwimmen. Andere berichten von der guten Wirkung von Wärmebestrahlung und leichten Gymnastikübungen. Welche Kombinationstherapie der Rheumatologe empfiehlt, hängt von der Art und der Intensität der Gelenkentzündung ab. Auch eine Ernährungsumstellung kann bei Arthritis Linderung bringen.
  • Die bakterielle Arthritis kommt oft durch einen Unfall zustande. Keime gelangen in die Wunde und arbeiten sich zum Innengelenk vor. Auch durch Operationen oder Injektionen kann eine bakterielle Arthritis forciert werden. Diese Art der Arthritis kann gefährlich sein. Ein zeitnaher ärztlicher Eingriff ist von Nöten.
  • Die Psoriasis-Arthritis kann bei Menschen, die an Schuppenflechte erkrankt sind, in seltenen Fällen auftreten. Betroffen sind dann meist Gelenke an Händen, Füßen oder Knien.

 

Welche Gelenke sind am häufigsten betroffen?

Die Gelenkentzündung kann fast alle Gelenke im Körper befallen. Jedoch gibt es bestimmte Areale, die besonders häufig betroffen sind: Knie-, Hüft-, Schulter-, Hand- und Fingergelenk.

Betroffene Gelenke

Wie erfolgt die Diagnose?

Der Verlauf einer Arthritis ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und lässt sich kaum vorhersagen. Beim Auftreten der genannten Symptome sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Erste Hinweise auf eine Gelenkentzündung ergeben sich bereits im Gespräch mit dem Arzt. Die körperliche Untersuchung, Bluttests sowie bildgebende Verfahren (z.B. Röntgen oder Ultraschall) bestätigen den Verdacht.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Behandelt wird diese chronisch entzündliche Erkrankung mit entzündungshemmenden Medikamenten in Kombination mit gezielter Krankengymnastik. Hochdosierte Enzympräparate werden eventuell vom Arzt vorgeschlagen. Kurzfristig können Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen zum Einsatz kommen.

Bei einer akuten Arthritis kann es helfen das betroffene Gelenk zu kühlen, hochzulagern und ruhig zu stellen. Sind Bakterien der Grund für die Gelenkentzündung, kann ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Eine Opration kann auch bei einer schweren Schädigung der Gelenke in Betracht gezogen werden.


Ein Leben mit Arthrose & Arthritis

Arthrose vorbeugen und lindern

Arthrose verläuft in Stadien. In den ersten Stadien lassen sich die Prozesse noch gut aufhalten. Eine diagnostizierte Arthrose ist auch kein Signal, dass es von nun an steil bergab geht. Vor allem in der zweiten Lebenshälfte ist Sport wichtig und auch mit Arthrose gut möglich. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört der Muskelaufbau. Natürlich sollte er schonend und medizinisch betreut erfolgen, damit er zielgerichtet ist und den Patienten so wenig wie möglich belastet. Zu den lindernden Sportarten gehören:

  • Schwimmen (v.a. Aquagymnastik)
  • Radfahren
  • Nordic Walking

 

wie auch viele andere Ausdauersportarten. Auch der Gang ins Fitnessstudio ist mit der entsprechenden Fachbetreuung zu empfehlen. Ein weiterer wichtiger Faktor zur Linderung ist die Gewichtsabnahme. Jedes Kilogramm weniger entlastet die erkrankten Gelenke. Darüber hinaus bietet auch die Medizin viele Verfahren, die die Schmerzen deutlich lindern und die Beweglichkeit in Grenzen wiederherstellen. Hier bieten sich Methoden aus der Schulmedizin und aus der Naturheilkunde an. Die Schulmedizin setzt auf:

  • Schmerzmittel (Analgetika)
  • schmerz- und entzündungshemmende Mittel (NSAR)

 

Verschiedene hilfreiche Arzneimittel unterliegen der Verschreibungspflicht. Die Naturheilkunde befasst sich ebenfalls mit der Schmerzbehandlung und der Behandlung der entzündlichen Prozesse u. a. mittels:

  • Teufelskralle
  • Brennnessel

 

Beide Verfahren können sehr gut miteinander kombiniert werden. Zur unterstützenden Behandlung von Arthrose, Verletzungen und Entzündungen ist auch Wobenzym empfehlenswert.


Exkurs: Anwendung von Retterspitz

Retterspitz zählt zu den ältesten Heilmitteln, dessen Wirkstoffe aus der Natur stammen. In der Naturheilkunde werden die Retterspitz-Produkte äußerlich angewendet bei:

  • rheumatischen Beschwerden,
  • schmerzhaften Schwellungen und
  • Gelenkentzündungen.

 

Retterspitz wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Auch kleinere Gelenke können mit der Lösung sehr gut versorgt werden. Die ölige Lösung wird in Form von Wickeln oder Umschlägen äußerlich auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen. Arthrose- und Arthritisbeschwerden können so gelindert und der Heilungsprozess unterstützt werden.

Arthritis vorbeugen & lindern

Regelmäßige Bewegung ist auch bei Arthritis essentiell. Jedoch sollten Sie Ihre Gelenke nicht zu sehr belasten. Vermeiden Sie daher Sportarten wie Kampfsport, Fußball oder Tennis.

  • Achten Sie auf ein normales Körpergewicht.
  • Ernähren Sie sich abwechslungs- und vitaminreich.
    Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin können den Heilungsprozess unterstützen.
  • Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Ruhe. Hilfreich sind dabei autogenes Training oder Yoga.

Hinweis: Eine frühzeitig eingeleitete Therapie wirkt sich meist positiv auf den weiteren Verlauf dieser rheumatischen Erkrankung aus.


Für weitere Informationen zum Thema "Arthrose und Arthritis" können Sie sich gern von unseren pharmazeutischen Mitarbeitern beraten lassen oder fragen Sie Ihren Arzt.


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