Zum Inhalt springen Zum Navigationsmenü springen

Wie Sie Ihre Blase nachhaltig stärken

Kennen Sie das: Sie müssen ständig auf die Toilette, das Wasser lassen brennt und verursacht starke Schmerzen? – Dahinter steckt meist eine Blasenentzündung. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Blasenfunktion jedoch vorab stärken und so bestenfalls einer bakteriellen Entzündung vorbeugen:

  • Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder Tee.
  • Achten Sie auf Ihre Intimhygiene.
  • Entleeren Sie Ihre Blase regelmäßig.

Lesen Sie hier, was die möglichen Ursachen einer Blasenentzündung sind und wie Sie eine akute Zystitis behandeln können. Zudem erhalten Sie weitere Tipps zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten. Mehr lesen »

Blasenentzündung

Anzeigen:
Angocin Anti-Infekt N Filmtabletten 500 St
-27% *

Angocin Anti-Infekt N Filmtabletten, 500 St

Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege.

Filmtabletten

500 St

PZN: 06892927

REPHA GmbH Biologische Arzneimittel

67,45 € 48,99 € (inkl. MwSt.)
Gratis-Versand innerhalb D.
sofort lieferbar
50 St | 100 St | 200 St | 500 St
 
24 48 96



Blasenentzündung - ein typisches Frauenleiden?

Wie wichtig ist eine starke Blase?

Die Harnblase ist ein dehnbares muskuläres Hohlorgan. Als Schwesterorgan der Niere erfüllt sie zwei grundlegende Funktionen:

  1. Speicherung des Urins für einen längeren Zeitraum.
  2. Entleeren des Urins zu einem bestimmten Zeitpunkt.

 

Mit einer gesunden Blase ist der Alltag unbeschwert und unkompliziert. Wir können aktiv und ohne Einschränkungen unserer Beschäftigung nachgehen. Wenn die Blasenfunktion jedoch gestört ist, fühlen wir uns deutlich unwohler. Dies ist z.B. bei Personen mit

 

Gründe dafür können u.a. eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur oder eine vergrößerte Prostata sein. Ein Blasenleiden ist ein in der Regel sehr intimes Problem. Betroffenen ist es oft unangenehm darüber zu reden. Die Beschwerden sollten bei einem Arzt jedoch offen angesprochen werden. Denn zur Kräftigung der Blasenfunktion gibt es verschiedene Maßnahmen.

Was ist eine Blasenentzündung?

Eine Blasenentzündung ist eine Infektion der Harnwege. Mediziner sprechen von einer Zystitis. Dabei sind die ableitenden Harnwege betroffen. Verursacht wird die Infektion durch Bakterien. In den seltenen Fällen sind Viren, Parasiten oder Pilze beteiligt. Begünstigt wird der Harnwegsinfekt durch eine Verkühlung oder ein geschwächtes Immunsystem. Die Beschwerden treten meist ganz plötzlich auf. Neben häufigem Harndrang und Brennen gehören auch krampfartige Schmerzen beim Wasserlassen zu den typischen Symptomen einer Blasenentzündung.



 

Wer ist betroffen?

Besonders Frauen kennen diese Anzeichen gut, schließlich sind sie deutlich häufiger betroffen als Männer. Ursache ist wahrscheinlich ihre im Vergleich deutlich kürzere Harnröhre. Sie misst lediglich vier Zentimeter. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eine Blasenentzündung zu den häufigsten Erkrankungen der Frau gehört. Begünstigende Faktoren bei Frauen sind außerdem:

Der Harnwegsinfekt bei Männern ist im Vergleich zu Frauen seltener, aber hartnäckiger. Der Infekt deutet in den meisten Fällen auf eine andere Erkrankung hin. So steht eine Zystitis beim Mann häufig mit einer Entzündung der Prostata in Zusammenhang. Begünstigt wird die Erkrankung z.B. durch eine Unterkühlung oder Grunderkrankung (z.B. Diabetes).
 

Was sind die Ursachen?

Fast immer sind Keime, die über die Harnröhre in die Blase aufsteigen, die Ursache einer Blasenentzündung. Dabei begünstigen sowohl die kurze weibliche Harnröhre als auch der geringe Abstand zwischen After und Harnröhrenausgang das Eindringen von Bakterien. Es sind Bakterien, die meist aus dem Darm stammen. In der feuchtwarmen Umgebung der Blase können sie sich rasant vermehren und die Blasenwand reizen. Die Folge ist eine schmerzhafte Entzündung, bei der nicht selten der Urin rötlich verfärbt ist. Gewissheit bringt eine Urinuntersuchung. Wenn Leukozyten (rote Blutkörperchen) oder Eiweiß im Urin enthalten sind, liegt ein Harnwegsinfekt vor, der behandelt werden muss. In diesen Fällen ist eine Therapie mit Antibiotika notwendig, um ein Aufsteigen der Bakterien in die Nieren zu verhindern.


Diagnose und Behandlung

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Blasenentzündungen sind zwar schmerzhaft, heilen aber schnell aus und sind harmlos. Trotzdem sollten Sie die Blasenentzündung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem bei starken Schmerzen, Fieber oder wenn Blut im Urin zu sehen ist, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Auch bei einer Blasenentzündung während der Schwangerschaft sollten Sie sofort zum Arzt gehen. Gleiches gilt für Männer: Da bei ihnen eine Harnwegsinfektion eher selten ist, sind die Ursachen immer ärztlich abzuklären.
 

Was ist bei Kindern zu beachten?

Auch Kinder leiden häufig an einer Blasenentzündung. Doch im Vergleich zu Erwachsenen sind die Symptome oft nicht direkt zu erkennen. Neben einem ständigen Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen können zudem Symptome wie z.B.:

  • Unruhe und Gereiztheit (v.a. bei Babys),
  • plötzliches Einnässen bei Kleinkindern, die schon längst trocken waren,
  • Fieber und Erbrechen

auf einen Harnwegsinfekt hinweisen. Da Babys und Kleinkinder nicht selbst in der Lage sind auf Ihre Beschwerden aufmerksam zu machen, sollten Sie grundsätzlich auf dessen Verhalten achten.
 

Wie lange dauert die Behandlung einer Zystitis?

Die Behandlungsdauer kann von Person zu Person variieren. Die Dauer ist abhängig von der Stärke der Entzündung, von möglichen Komplikationen und von dem Zeitpunkt an dem die Erkrankung diagnostiziert wurde. Im Normalfall ist der Verlauf einer Blasenentzündung harmlos und verheilt innerhalb von zwei bis drei Tagen. Wichtig dabei ist, dass das Krankheitsbild Zystitis frühzeitig erkannt und behandelt wird. Ein schnelles Handeln ist grundsätzlich wichtig, damit sich die Entzündung nicht auf angrenzende Organe ausweitet.



 

Was sind die Behandlungsmethoden?

Ruhe, Tee und Wärme unterstützen den Heilungsprozess. Doch bei akuten Beschwerden oder Komplikationen kann die Einnahme eines Antibiotikums notwendig sein. Die Kompetenz der Entscheidung obliegt in diesem Fall nach entsprechender Diagnostik allein dem behandelnden Arzt.

Unkomplizierter Verlauf
Sofern keine Bakterien beteiligt sind und ein paar einfache Verhaltensregeln befolgt werden, ist der Verlauf einer Blasenentzündung in der Regel unkompliziert.

Die wichtigste Maßnahme ist: Viel trinken! Empfohlen werden mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag. Bitte beachten Sie, dass Arzneitee mit Bärentraubenblättern ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (nicht länger als 7 Tage und höchstens 5-mal im Jahr) eingenommen werden sollte. Birkenblätter, Orthosiphonblätter und Goldrutenkraut sind ebenfalls eine gute Empfehlung. In unterschiedlichen Zusammensetzungen sind sie als Blasen- und Nierentee in der Apotheke erhältlich. Weiterhin schaffen Cranberry-Extrakt und Kapuzinerkresse-Extrakt in entsprechender Dosierung Abhilfe. Lassen Sie sich von unseren Pharmazeuten beraten. Auch Wärme tut gut. Das gilt für Kinder gleichermaßen wie für Erwachsene. Eine Wärmflasche auf dem Bauch oder ein warmes Bad halten den Unterleib warm und lindern die Schmerzen.

Achtung: Verschwinden die Symptome nicht nach drei Tagen, wird ein Arztbesuch unumgänglich. Bei Kleinkindern sollten Sie einen Termin mit dem Arzt vereinbaren, wenn sich die Beschwerden nach 24 Stunden nicht bessern.

Akute Beschwerden
Bei einer akuten bakteriellen Blasenentzündung ist eine gezielte Antibiotika-Therapie notwendig. Die Auswahl des Antibiotikums sowie Dosierung und Einnahme definiert der Arzt anhand seiner Verordnung.

Tipp: Zur unterstützenden Behandlung und Vorbeugung hat sich D-Mannose als hilfreich bewährt. Lassen Sie sich von unserem Pharmazeutenteam beraten.


Vorbeugung und Tipps

Kann eine Blasenentzündung vermieden werden?

Sicherlich kann eine Blasenentzündung nicht immer verhindert werden. Aber mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich verringern:

  • Viel trinken, damit sich Bakterien und andere Keime nicht in der Blase festsetzen.
  • Nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten säubern, sodass Darmkeime nicht in die Harnröhre gelangen.
  • Regelmäßig die Blase entleeren, besonders nach dem Geschlechtsverkehr, um eventuell eingedrungene Keime schnell wieder auszuspülen.
  • Nasse Kleidung sofort wechseln, denn eine Unterkühlung schwächt das Immunsystem.
  • Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen kann unter Umständen Cranberry-Saft helfen. Die Beeren enthalten Wirkstoffe, die ein Aufsteigen der Keime in Richtung Blase verhindern können.



 

Tipps für eine gesunde Blase

Eine gesunde Lebensweise ist Voraussetzung für eine gesunde Blase. Das Thema Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Diese sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Mit Vitamin C stärken Sie Ihr Immunsystem. Für Ihre Gesundheit und der Ihrer Blase sollten Sie zudem ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Weitere Tipps:

  • Auf parfümierte oder desinfizierende Hygieneartikel verzichten.
  • Baumwollunterwäsche tragen, die bei 60 Grad gewaschen werden kann.
  • Zur Verhütung Kondome verwenden.
  • Nahrungsergänzungsmittel mit Cranberry-Extrakt unterstützen die natürliche Abwehr und helfen Infekte vorzubeugen.


Blasengesundheit im Sommer

Angenehme Abkühlung, die ein Risiko birgt

Eine Blasenentzündung, weil man sich verkühlt hat? Das passiert doch meist nur in der kalten Jahreszeit. Weit gefehlt – ein Harnwegsinfekt kann das ganze Jahr über auftreten. Insbesondere im Sommer ist die Gefahr einer Unterkühlung groß.

Man trägt leichte luftige Kleidung, um nicht zu Schwitzen. Doch ein plötzlicher Temperatursturz kann die Schleimhäute austrocknen und die Immunkraft schwächen. Apropos Immunkraft: Zum Ende des Sommers wechseln sich heiße Tage mit kalten Nächten ab. Dieser Temperaturwechsel führt bei Frauen zu hormonellen Schwankungen, wodurch die Blase infektanfälliger ist. Ein erhöhtes Risiko für eine Harnwegsinfektion besteht zudem, wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum in einem Raum mit einer zu kalt eingestellten Klimaanlage befinden. Unterkühlen können Sie sich auch, wenn Sie sich beim Schwimmbadbesuch zu lange im kalten Wasser aufhalten oder wenn Sie sich nach einem Gewitter auf eine Wiese setzen. Ein Sommergewitter bringt zwar Abkühlung , jedoch ist der Boden nass und kühl.



 

Worauf Sie im Sommer achten sollten

Um die heiße Jahreszeit in vollen Zügen genießen zu können, sollten Sie folgendes beachten:

  1. Bleiben Sie nicht allzu lange im kalten Wasser.
  2. Trocknen Sie sich nach dem Baden gründlich ab.
  3. Halten Sie Ihre Füße warm, denn die Kälte zieht im Körper nach oben.
  4. Wechseln Sie nasse Kleidung nach dem Schwimmen oder Sport.
  5. Tragen Sie statt synthetischer Unterwäsche eher atmungsaktive Baumwolle.
  6. Setzen Sie sich nach einem Sommergewitter nicht auf den ausgekühlten Boden.
  7. Vermeiden Sie Zugluft durch Ventilatoren oder Räume mit zu kalter Luft.

Grundsätzlich sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und darauf achten Ihre Beckenpartie stets warm zu halten. Wenn Ihr Unterleib auskühlt, ist Ihr Immunsystem geschwächt. Bakterien haben dann ein leichtes Spiel.




X
Spar-Vorteile mit mycareplus
  • Jederzeit Gratis-Versand
  • Kostenfrei und unverbindlich
  • Sofort-Rabatte sichern
  • u.v.m.
Jetzt anmelden »
Bonus Heart Outline
X
  • Bonus Heart Grey Outline
  • Bonus Heart Grey Outline
1.000 Bonus-Herzen geschenkt ab 69 €. Für mycareplus-Mitglieder » 1.000 Bonus-Herzen zusätzlich erhalten.
Gratis-Versand möglich! Nur noch 19,00 € Ihrer Bestellung hinzufügen. Gratis-Versand

✔ 69€

+