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Was hilft bei Kopfschmerzen?

Fast jeder leidet regelmäßig oder unregelmäßig an Schmerzen im Kopf. Auch Kinder und Jugendliche gehören mittlerweile zu den Betroffenen. Wenn von Kopfschmerzen gesprochen wird, ist in der Regel ein Spannungskopfschmerz gemeint. Es handelt sich dann um einen sogenannten primären Kopfschmerz, dem in den meisten Fällen keine schwerwiegenden Ursachen zu Grunde liegen. Mögliche Auslöser sind

  • Alkohol, der nicht vertragen wird,
  • zu viel Koffein oder Nikotin sowie
  • Stress, der Muskeln im Nacken verspannen kann.

Erfahren Sie hier, wie Sie dem Kopfschmerz vorbeugen können und welche Mittel wirksam gegen das schmerzhafte Spannungsgefühl helfen. Mehr lesen »

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Verschiedene Arten von Kopfschmerzen und Maßnahmen dagegen

Wie entstehen Kopfschmerzen?

Nahezu jeder dritte Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Dabei sind Frauen deutlich häufiger als Männer von den Schmerzattacken betroffen. Je nach Ursache unterscheiden Mediziner inzwischen mehr als 250 verschiedene Formen, die zum Beispiel wie ein dumpfer Druck den Schädel brummen lassen, einseitig pulsierend auftreten oder sich durch plötzlich auftretende, stechende Schmerzen bemerkbar machen. Manchmal werden die Schmerzen zudem von weiteren Symptomen wie Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Unruhe sowie visuellen oder neurologischen Ausfällen begleitet.

Zur Einteilung von Kopfschmerzen können neben der Art der Schmerzen wie dumpf, stechend oder pulsierend auch der Ort und eventuelle Begleitsymptome herangezogen werden. Diese Symptome können mitunter bereits einen ersten Hinweis auf die Ursachen geben. So sind Kopfschmerzen beispielsweise ein typisches Begleitsymptom bei grippalen Infekten.

Aber auch Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Augenerkrankungen oder andere Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen oder eine Hirnhautentzündung können hinter den Schmerzen im Kopf stecken. Als Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung wird diese Form als sekundär bezeichnet. In den meisten Fällen können jedoch keine konkreten organischen Auslöser und keine genaue Ursache gefunden werden. Mediziner bezeichnen diese Form dann als primäre Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz an sich die Erkrankung darstellt. Zu dieser Gruppe gehören die am häufigsten auftretenden Spannungskopfschmerzen aber auch Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen.

Wie drückt sich Wetterfühligkeit aus?

Wahrscheinlich handelt es sich bei der Wetterfühligkeit um einen Schutzreflex aus frühester Zeit, der Menschen und Tiere rechtzeitig vor Wetterwechseln warnen sollte. Grundsätzlich wird der Einfluss der Witterung auf die Gesundheit in drei verschiedene Typen unterschieden:

  • Die Wetterreaktion ist die normale Reaktion des Körpers auf Hitze bzw. Kälte, also Schwitzen und Frieren. Diese Reaktionen können Sie mittels Abhärtung trainieren werden, damit der Körper im besten Fall unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen wird.
  • Bei der Wetterfühligkeit werden körperliche Reaktionen auf Hitze, Kälte, Wind etc. verstärkt wahrgenommen. Die Symptome sind akute Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schwindel, Schlafstörungen etc.
  • Bei der Wetterempfindlichkeit kommt es zu einer Verstärkung der Symptome einer vorhandenen Grunderkrankung, z. B. Rheuma oder Asthma. Auch Narben- und Amputationsschmerzen fallen unter diesen Typ.

Um effektiv bei der Wetterfühligkeit reagieren zu können, ist es wichtig, zu wissen, welches Wetter Sie krank macht. Dies finden Sie heraus, indem Sie genaue Aufzeichnungen über Ihre Beschwerden und die jeweils vorherrschende Wetterlage machen. Mit verschiedenen gesundheitsbewussten Maßnahmen können Sie Ihren Körper dabei unterstützen, in allen Wetterlagen fit zu bleiben:

  • Versuchen Sie, Übergewicht zu reduzieren, und achten Sie auf eine vielseitige Ernährung. Frische Salate mit Oliven-, Lein- oder Rapsöl sollten oft am Speisenplan stehen, ebenso wie Melonen und rohes Gemüse.
  • Versuchen Sie, das Rauchen zu reduzieren bzw. bestenfalls ganz damit aufzuhören.
  • Trinken Sie wenig Alkohol. Ein Glas Sekt bringt zwar kurzfristig den Blutdruck in Schwung, jedoch folgt bald darauf die alkoholbedingte Müdigkeit.
  • Saunaaufenthalte, beispielsweise mit belebenden, erfrischenden Saunaaufgüssen und Spaziergänge an der frischen Luft sorgen dafür, dass der Körper mit Temperaturschwankungen konfrontiert wird und lernt, besser darauf zu reagieren.
  • Auch morgendliches Wassertreten nach dem Konzept von Pfarrer Sebastian Kneipp für ein bis zwei Minuten in kaltem Wasser hat sich bewährt.
  • Bei leichtem Schwindel, Erschöpfung und Müdigkeit kann es wohltuend sein, für maximal eine Minute kaltes Leitungswasser über die Handgelenke laufen zu lassen.
  • Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr. Dies kann in Form von warmen Tees oder Brühe erfolgen. Die Wärme ist ein zusätzlicher Energielieferant. Tipp: Ein Glas frisch gepressten Orangensaft mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und zwei Esslöffel Sanddornsirup hinzufügen.

Wie erkenne ich einen Spannungskopfschmerz?

Charakteristisch für den auftretenden Spannungskopfschmerz ist, dass er beidseitig auftritt, dadurch unterscheidet er sich deutlich von der Migräne. Die Ursachen für die dumpfe Missempfindung, die sich oft wie ein Schraubstock um den Kopf legt, sind nicht endgültig geklärt. Das schmerzhafte Spannungsgefühl ist die häufigste Kopfschmerzart: Ein sehr großer Teil der Bevölkerung weltweit leidet mindestens einmal im Leben unter dumpfen, drückenden oder ziehenden Schmerzen, die den Kopf beidseitig erfassen und irgendwo innerhalb des Schädels zu liegen scheinen. Bei einem kleinen Teil der Patienten nehmen Spannungskopfschmerzen einen chronischen Verlauf und treten im Zeitraum von 6 Monaten an durchschnittlich 15 Tagen pro Monat auf. Zu den typischen Symptomen, über die Schmerzpatienten berichten, gehören:

  • Dauerkopfschmerzen im gesamten Kopf oder verstärkt im Hinterkopf.
  • Schmerzepisoden mit einer Dauer von einer halben Stunde bis zu einer ganzen Woche, wobei die Schmerzintensität vergleichsweise gering bleibt, die Lebensqualität aber mit der Zeit einschränkt.
  • Körperliche Aktivität verstärkt die Schmerzen nicht und der Alltag lässt sich weiterhin meistern.
  • Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen sowie Lärm- und Lichtscheu zeigen sich eher selten.
  • Es kommt nicht zu Ausfällen wie Sehstörungen.

Spannungskopfschmerzen treten meist im dritten und vierten Lebensjahrzehnt erstmals auf und betreffen Frauen häufiger als Männer.

Was ist eine Migräne?

Ein Migräneanfall unterscheidet sich stark vom Spannungskopfschmerz. Die Schmerzen im Kopf treten meist nur einseitig auf. Außerdem gehen dieser Kopfschmerzart oft noch andere Symptome vorweg, wie beispielsweise eine Aura, die sich durch Sehstörungen zeigen kann. Auch Erbrechen und Übelkeit gehören oft mit zu den Begleitsymptomen.



Symptomatische Kopfschmerzen beim grippalen Effekt

Neben den genannten Kopfschmerzarten ist es auch möglich, dass eine Erkältung die Missempfindung im Kopf auslöst. Besonders im Zusammenhang mit Gliederschmerzen können Betroffene relativ sicher sein, dass sich mit diesen Vorboten ein grippaler Infekt ankündigt, wenn sie noch nicht an der verstopfen Nase oder Husten leiden.



Ursachen für den Spannungskopfschmerz

Die Lebensweise anpassen

Ein Zuviel an Nikotin, Koffein, Glutamat, Konservierungsstoffe, der Rotwein vom Abend zuvor – Diese Faktoren können alle Spannungskopfschmerzen auslösen. Eine gesunde Lebensweise kann daher in jedem Fall hilfreich sein, um dem Spannungsschmerz im Kopf schnell Einhalt zu gebieten und diesem außerdem vorzubeugen. Auch genügend Trinken kann helfen. Vor allem in der heißen Jahreszeit kann Kopfweh durch eine leichte Dehydrierung ausgelöst werden. Sobald der Wasserhaushalt wieder im Gleichgewicht ist, verschwinden die Kopfschmerzen meist.

Falsche Körperhaltung

Neben Stress, der die Nackenmuskulatur verspannen kann, kann auch eine falsche Körperhaltung für Schmerzen im Kopf sorgen, teilweise entsteht ein täglicher Kopfschmerz. Oft geht dies mit einem falsch eingerichteten Arbeitsplatz einher – Sie sitzen beispielsweise zu krumm am Schreibtisch oder die Lichtverhältnisse sind nicht optimal, sodass sich Ihre Augen zu sehr anstrengen müssen. Entstehen die Spannungskopfschmerzen wegen der Augen, kann aber auch eine falsche Brillenstärke der Grund sein. Dies kann der Optiker oder Augenarzt überprüfen.

Stress als Auslöser

Die Ursachen von akuten Spannungskopfschmerzen sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Störungen der Muskelfunktion im Bereich von Nacken, Gesicht und Kopf stehen im Verdacht, die Beschwerden auszulösen. Es ist bekannt, dass der Körper psychische Belastungen im privaten und beruflichen Umfeld oft mit übermäßiger Muskelanspannung beantwortet. Bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen

  • verzögert sich die Lockerung der Muskulatur nach Stresssituationen und
  • manche von ihnen verlieren die Fähigkeit, die eigene Muskelanspannung bewusst wahrzunehmen.

Als weitere Ursache für wiederkehrende Beschwerden kommen Veränderungen der Schmerzverarbeitung im Gehirn infrage, die mit einer Abnahme der Schmerzschwelle einhergehen.

Behandlung der schmerzhaften Spannungsgefühle im Kopf

Rezeptfreie Medikamente

Es spricht nichts dagegen, gelegentlich ein freiverkäufliches Schmerzmittel zu nutzen. Kombinationspräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein haben sich laut der DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V.) genauso bewährt wie die Anwendung von den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol als Monosubstanz in der Kopfschmerztablette. Wichtig ist, die Kopfschmerztabletten zeitnah und in angemessen hoher Dosierung zu nutzen. Dann kann die bestmögliche Wirkung erreicht werden.

  • Achten Sie darauf, die Kopfschmerztabletten an maximal drei Tagen hintereinander einzunehmen.
  • Insgesamt sollten Sie die Schmerzmittel an nicht mehr als 10 Tagen im Monat verwenden, um einen chronischen Spannungskopfschmerz zu vermeiden.
  • Lassen Sie sich besonders in der Selbstmedikation vor der Einnahme von Schmerzmitteln pharmazeutisch beraten, lesen Sie den Beipackzettel und beachten Sie die Maximaldosierung.
  • Suchen Sie bei chronischen Spannungskopfschmerzen oder häufiger auftretenden episodischen Kopfschmerzen Ihren Arzt auf.

Der Einsatz von Kopfschmerztabletten sollte stets bewusst und gezielt sein, denn

  • bei längerfristigem Gebrauch ist die Gefahr für Leber – und Nierenschäden gegeben und
  • eine Dauermedikation kann zu einem schmerzmittelbedingten Kopfweh führen.

Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass auch Kopfschmerztabletten ein Interaktionspotential besitzen und bei Dauermedikation mit anderen Medikamenten, die von chronisch erkrankten Personen genutzt werden, z.B. Bluthochdruckpatienten, Wechselwirkungen auslösen können.

Welche Hausmittel können helfen?

Neben rezeptfreien Tabletten als medikamentöse Therapie können Sie auch Hausmittel als Behandlung gegen die mäßigen Schmerzen einsetzen. Grundsätzlich können Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder auch Yoga langfristig helfen, Verspannungen zu lösen. Manchmal hilft schon Bewegung an frischer Luft. Häufig sind diese Muskelverspannungen die Ursache der Kopfschmerzen. Auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus und kleine Ruhepausen sollten eingehalten werden. Die Pflanzenkunde hält außerdem einige sanfte Mittel bereit:

  • Hilfreich wirken bei einigen Betroffenen einige Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen einmassiert.
  • Weidenrindenpräparate zum Einnehmen bewähren sich bei Spannungskopfschmerzen.
  • Magnesiummangel führt bei manchen Betroffenen zu einer verstärkten Erregbarkeit von Muskel- und Nervenfasern. Als Folge können Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich begünstigt werden, die dann im Spannungskopfschmerz oft münden. Magnesium in organischer Form, z. B. als Magnesiumcitrat, kann schnell vom Körper aufgenommen werden.
  • Ergänzend bewährt hat sich aus der Biochemie „Die Heiße 7“, die längst kein Geheimtipp mehr ist. Die Lösung so heiß wie möglich schlückchenweise trinken.
  • Homöopathisch begegnet man Schmerzen mit Einzelmitteln oder alternativ Kombinationspräparaten, die von den homöopathischen Arzneimittelbildern abgeleitet, als Fertigarzneimittel sinnvoll zusammengestellt und zur Behandlung zugelassen sind.

Wie helfen Wechselbäder?

In vielen Kurkliniken gehört die Kneipp-Kur zur Selbstverständlichkeit. Sie wird von manchen Krankenkassen auf Anfrage bezuschusst, ist preiswert und leicht durchführbar. Die Wechselbäder gelten als besonders hilfreich zur Förderung der Gesundheit. Dabei spielt es bedingt eine Rolle, welche Art von Erkrankung vorliegt. Das Wechselbad eignet sich aber auch für gesunde Personen, z.B. zur Vorsorge und zur Erholung. Es wird unterstützend bei schweren Erkrankungen angewendet, ist aber auch bei leichten Gesundheitsstörungen hilfreich. Ihre stärkste Wirkung entfalten die Bäder bei Kopfweh, Schmerzzuständen, bei Schlafstörungen, Unruhe und bei Durchblutungsstörungen.

Um im eigenen Badezimmer ein Wechselbad vorzubereiten, ist ein Duschschlauch nötig, von dem die Brause abgeschraubt wird. Das Wasser soll gleichmäßig fließend und ohne Druck aus dem Schlauch strömen. Alternativ kann eine Gießkanne zur Anwendung kommen. Auch das Stehen in Schüsseln bis Wadentiefe ist möglich. Ein Wechselbad beginnt kalt, mit einer Temperatur nicht unter 15°C. Die Haut darf dann zu Beginn nicht kalt sein und sollte notfalls warm gerieben werden. Es ist wichtig, immer mit der rechten, vom Herzen abgewandten, Seite zu beginnen. Das Stehen im nicht über 40°C heißen Wasser darf fünf Minuten nicht überschreiten, Stehen im kalten Wasser 10 Sekunden. Begonnen wird mit kaltem Wasser, dann folgt die Warmanwendung. Das Wechselbad endet beim dritten Durchgang mit kaltem Wasser. Es ist nicht üblich, die Haut nach der kneipp´schen Anwendung abzutrocknen. Besser ist es, sich gleich anzuziehen und zu bewegen oder gut zugedeckt auszuruhen.

Hilft Yoga bei Kopfschmerzen?

Hinter dem aus dem altindischen stammenden Begriff Yoga, der so viel wie „Einheit“ bedeutet, verbirgt sich nicht nur ein Entspannungskonzept für den Körper. Ziel ist es vielmehr Körper und Geist in Einklang zu bringen, um die eigenen Kräfte besser ausschöpfen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, werden beim Yoga verschiedene Elemente kombiniert. Dazu gehören sowohl Bewegungsübungen als auch Atemtechniken und Meditation, die zusammen für körperliche und geistige Entspannung und damit für ein gesundes Körpergefühl sorgen sollen.

Yoga sorgt aber nicht nur für körperlichen und geistigen Einklang, sondern kann auch zur Linderung von einigen körperlichen Beschwerden eingesetzt werden. So lässt sich Yoga gezielt gegen Spannungskopfschmerzen, Schlafprobleme, Müdigkeit, Regelbeschwerden und Verspannungen einsetzen. Dabei ist Yoga nicht an ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte körperliche Fitness gebunden, sondern kann von jedem und überall ausgeführt werden. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Ungeübte aber stets auf ihren Körper hören und bei Schmerzen sofort aufhören.

Wann sollte ich zum Arzt?

Wiederkehrende Schmerzen

Ein Kopfschmerz, der eine andere Erkrankung als Ursache hat, wird sekundärer Kopfschmerz genannt. Dies betrifft nur etwa fünf Prozent aller Fälle, aber dennoch sollten Sie auf bestimmte Warnzeichen achten und im Zweifelsfall immer Ihren Arzt aufsuchen.

Treten die Kopfschmerzen immer wiederkehrend und lang andauernd auf, oder sind es starke, anfallartige Beschwerden, dann muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Auch ungewöhnliche Begleiterscheinungen wie beispielsweise Fieber, Erbrechen, Schwindel oder Seh- und Sprachstörungen müssen umgehend abgeklärt werden. Auch wenn Sie generell an häufigen Kopfschmerzen oder Migräneattacken leiden, sollten Sie diese Schmerzen immer beobachten. Sobald ein Anfall von Ihrem typischen Schmerzmuster abweicht, sollten Sie dies von einem Arzt abklären lassen, um eine Erkrankung als Grund auszuschließen. Auch ein Schädel-Hirn-Trauma kann beispielsweise für dumpf-drückende Schmerzen im Kopf sorgen.

Arzt

Um den sekundären Kopfschmerz als solchen zu erkennen, können bildgebende Verfahren sowie eine vollständige neurologische Untersuchung möglich sein. Bei plötzlich auftretenden Kopfschmerzen beispielsweise nach einem Unfall, die innerhalb einer Minute ihr Maximum erreichen, sollten sie schnellstmöglich ins Krankenhaus. Dieser Kopfschmerz kann auf eine Gehirnblutung hinweisen.
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