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Was hilft bei Kopfschmerzen?

Fast jeder leidet regelmäßig oder unregelmäßig an Schmerzen im Kopf. Auch Kinder und Jugendliche gehören mittlerweile zu den Betroffenen. Wenn von Kopfschmerzen gesprochen wird, ist in der Regel ein Spannungskopfschmerz gemeint. Es handelt sich dann um einen sogenannten primären Kopfschmerz, dem in den meisten Fällen keine schwerwiegenden Ursachen zu Grunde liegen. Mögliche Auslöser sind

  • Alkohol, der nicht vertragen wird,
  • zu viel Koffein oder Nikotin sowie
  • Stress, der Muskeln im Nacken verspannen kann.

Erfahren Sie hier, wie Sie dem Kopfschmerz vorbeugen können und welche Mittel wirksam gegen das schmerzhafte Spannungsgefühl helfen. Mehr lesen »

Mann mit Kopfschmerzen

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Woher kommen Schmerzen und Schmerzmittel?

Wie entstehen Schmerzen?

Schon mäßig schmerzhafte Beschwerden können uns den Schlaf rauben und unseren Alltag negativ beeinflussen. Doch was genau geschieht in unserem Körper, wenn plötzlich ein Schmerzreiz auftritt? Verletzen wir uns, geben Schmerzrezeptoren elektrische Signale ab, welche zeitgleich über das Rückenmark an unser Gehirn weitertransportiert werden. In unserem Gehirn wird der Schmerz zunächst genau von allen Seiten und in Sekundenschnelle beleuchtet: „Wo hat er seinen Ursprung?“, „Um welches Areal handelt es sich und wie groß ist es?“, „Wie stark ist der Reiz und wie lange hält er an?“ Diese Überprüfung findet überwiegend in zwei Bereichen der Großhirnrinde statt. Wir spüren den Schmerzreiz und empfinden ihn als störend und lästig. Weitere Hirnaktivitäten folgen: Der motorische Cortex sorgt dafür, dass ein Fluchtreflex ausgelöst wird oder dass wir uns aufgrund des Schmerzreizes in Schonhaltung begeben. Wiederholt sich ein bestimmter Schmerz, entwickelt sich mit der Zeit ein Schmerzgedächtnis, welches zu chronischen Leiden führen kann — selbst winzige Reize können dann von Betroffenen als extrem belastend empfunden werden. Da Schmerzpatienten in ihrer Verzweiflung manchmal zu höheren Dosierungen neigen, gehören chronische Schmerzen in die Hände eines Facharztes.

Verschiedene Darreichungsformen von schmerzstillenden Mitteln

Schmerztabletten sind den meisten Menschen ein Begriff, fast jeder hat schon einmal eine genommen. Tabletten sind aber nicht die einzige Form, in der Analgetika verwendet werden können. Für die Einnahme können Sie auch ein Granulat wählen, welches Sie entweder erst in Wasser auflösen müssen oder direkt aus der Packung in den Mund geben können. Neben der innerlichen Anwendung können Analgetika vor allem bei Zerrungen oder Verstauchungen auch äußerlich helfen. Dafür gibt es verschiedene Cremes und Salben, oft mit Diclofenac. Damit müssen Sie die schmerzende Stelle einreiben, damit die wirkstoffhaltige Salbe den Schmerzreiz lindern kann. Bei Verspannungen können Sie auch Schmerzpflaster wählen, die auf die entsprechende Stelle geklebt werden und ihren Wirkstoff über einen gewissen Zeitraum kontinuierlich abgeben.

Welche verschiedenen Schmerzarten gibt es?

Es wird zwischen dem Oberflächenschmerz, dem Tiefenschmerz und dem sogenannten viszeralen Schmerz unterschieden:

  • Der viszerale Schmerz geht von inneren Organen aus, zum Beispiel bei Regelschmerzen oder einer Blinddarmentzündung.
  • Der Oberflächenschmerz, der durch Reizungen auf der Haut entsteht, kann zum Beispiel durch Schnittverletzungen oder Nadelstiche ausgelöst werden.
  • Der Tiefenschmerz geht von Muskeln und Knochen beziehungsweise Bindegewebe aus und äußert sich zum Beispiel als Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen.

Zudem erfolgt noch eine Unterteilung in akute und chronische Schmerzen. Akute Schmerzreize sind ein Warnsignal des Körpers, haben eine eindeutige Ursache und sind zeitlich begrenzt bis maximal 3 Monate. Der chronische Schmerzreiz hingegen hat keine nachweisbare Ursache und dauert länger als 6 Monate.

Wie arbeiten Schmerzmittel?

Zunächst muss man wissen, dass Schmerzmedikamente vollkommen unabhängig von Alter und Gewicht wirken. Die Galenik und Zusammensetzung des herkömmlichen Schmerzmittels entscheidet letztlich auch über die Bioverfügbarkeit, also wie schnell und in welcher Menge der Wirkstoff zur Schmerzgegend gelangt. Arzneimittel, in denen der Wirkstoff bereits in gelöster Form dem Körper vorliegt, bewirken einen schnelleren Wirkeintritt. Dies gilt auch in Verbindung mit einem Wirkbeschleuniger, wie der natürlichen Aminosäure Lysin.

Welche Schmerzmittel gibt es rezeptfrei?

Analgetika, also schmerzstillende Arzneimittel, werden in bestimmte Gruppen unterteilt. Hierzu zählen unter anderem die Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Sie gehören zu der größten Gruppe rezeptfreier Arzneimittel. Früher wurden diese Arzneimittel vorrangig bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Heute helfen sie beispielsweise dabei,

  • Gliederschmerzen,
  • Kopfschmerzen oder
  • Menstruationsbeschwerden

erträglicher zu machen.

Von den sogenannten NSAR existieren verschiedene Darreichungsformen. Abhängig von

  • Stärke,
  • Packungsgröße und
  • Anwendungsgebiet

sind diese zum Teil auch verschreibungspflichtig. Bei einer Selbstmedikation sollten Sie die Ursache der schmerzhaften Leiden klar definieren können. Wenn Sie keine Linderung erfahren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Für die Akutversorgung ohne Rezept können Sie auf folgende Wirkstoffe zurückgreifen:

  • Paracetamol wirkt nur schmerzstillend und fiebersenkend und wird daher bei nichtentzündlichen leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Aufgrund der guten Verträglichkeit wird es gerne bei Patienten mit Magen-Darm-Problemen angewendet.
  • ASS (Acetylsalicylsäure) ist das älteste und wohl bekannteste rezeptfreie Schmerzmittel. Es wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. ASS wirkt fiebersenkend, schmerzreduzierend und entzündungshemmend. Einsatz findet es zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Migräne oder Schmerzen im Rahmen einer Erkältung. In der Dosis von 100 Milligramm wirkt ASS blutverdünnend. Achtung: Kinder unter 12 Jahren sollten dieses starke Schmerzmittel nicht einnehmen.
  • Diclofenac wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Durch seine entzündungshemmende Wirkung wirkt es vor allem bei Schmerzreizen des Bewegungsapparates. Darüber hinaus kann es auch äußerlich bei akuten Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen angewendet werden.
  • Naproxen wird ebenfalls bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Beschwerden und Fieber eingesetzt. Es wird vorzugsweise bei länger anhaltenden Leiden wie Regelschmerzen, Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen angewendet.
  • Ibuprofen/Ibuprofen-lysinat wirkt wie ASS bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Leiden und Fieber, ist aber magenschonender. Zur äußerlichen Anwendung wirkt Ibuprofen bei Schwellungen und Entzündungen wie zum Beispiel Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen.
  • Triptane werden bei Migräne eingesetzt. Bei allen anderen Schmerzarten sind sie unwirksam.

Gibt es natürliche Schmerzmittel?

Retterspitz

Retterspitz Äußerlich ist eine ölige Tinktur, in der verschiedene ätherische Öle enthalten sind. Dazu gehören unter anderem Rosmarinöl, Zitronenöl oder Orangenblütenöl. Die Tinktur kann äußerlich als Wickel gegen verschiedene Krankheitsleiden angewendet werden, unter anderem gegen Fieber oder bei rheumatischen Beschwerden. Das Arzneimittel wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Neben der öligen Tinktur gibt es Retterspitz auch als Tonic gegen Akne und als Wund- und Heilsalbe bei juckender, brennender Haut, auch im Analbereich. Die Therapie mit Retterspitz Äußerlich kann Menschen helfen, die eine medikamentöse Behandlung bewusst unterstützen möchten. Es kann aber auch den Patienten helfen, die bei geringen Leiden auf die Hilfe der Natur bauen. Vor Verwendung von Wickel und Lösung ist es ratsam, Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu halten. Bewahren Sie das natürliche Heilmittel von Kindern und Haustieren getrennt auf. Eine Kühllagerung des Arzneimittels wird empfohlen.

Teufelskralle

Extrakte aus der Wurzel der Teufelskralle können Ihre Schmerztherapie bei Rheuma oder Verschleißerscheinungen der Gelenke als natürliche Alternative unterstützen. Bei Fieber sollten Sie dieses pflanzliche Schmerzmittel nicht einsetzen. Den Extrakt gibt es als natürliches Schmerzmittel in Tabletten- oder Kapselform, sowie als Balsam.

Arnika

Diese Pflanze ist vor allem durch ihre schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Besonders bei Muskelschmerzen und –rissen sowie bei Magenschmerzen oder Entzündungen kann sie helfen. Arnika wird vorwiegend äußerlich angewendet und kann in verdünnter Form als Globuli oder homöopathische Lösung eingenommen werden. Zur Behandlung der schmerzenden Stelle übergießen Sie einen Teelöffel Arnika mit warmem Wasser. Mit einem sauberen Tuch können Sie den Sud auf die betroffenen Stellen auftragen. Vermeiden Sie die Anwendung auf offenen Wunden.

Weidenrinde

In der Rinde der Weißweide ist Salicin enthalten. Dieser ähnelt dem chemischen Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Die Weidenrinde können Sie bei Kopf- und Rückenschmerzen sowie Arthrose einsetzen. Ursprünglich kauten die Menschen direkt auf der Rinde, um die schmerzlindernden Inhaltsstoffe aufzunehmen. Heutzutage gibt es das pflanzliche Arzneimittel in Kapselform oder als Kraut, um einen Weidenrindentee aufzugießen. Dieses natürliche Schmerzmittel ist aber mit Vorsicht anzuwenden: Es sollte nur von Erwachsenen eingenommen werden, da es Magenverstimmungen und Blutungen verursachen kann. Wenn Sie noch andere entzündungshemmende oder schmerzreduzierende Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Anwendung von Weidenrinde mit Ihrem Arzt sprechen.

Kurkuma

Durch das Gewürz Kurkuma bekommt das Curry seine gelbe Farbe und den einzigartigen Geschmack. Neben seinem Einsatz in der Küche kann es aber auch zur Schmerzlinderung beitragen, da das natürliche Mittel Entzündungen von innen heraus lindern kann.

Pfefferminzöl

Das aus der Pfefferminzpflanze hergestellte ätherische Öl kann bei Krämpfen und Spannungskopfschmerzen helfen. Die besonderen Inhaltsstoffe in dem Öl sind unter anderem Carvacol, Menthol und Limonen. Die drei können entzündungshemmend, antimikrobiell und schmerzlindernd wirken. Zur Linderung der schmerzhaften Beschwerden wird oft verdünntes Pfefferminzöl auf die entsprechende Stelle aufgetragen und einmassiert. Sie sollten es allerdings vermeiden, das pflanzliche Schmerzmittel auf verletzte Haut zu geben.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Analgetika?

Kopfschmerzen

Ein stechender Schmerz hinter der Stirn oder ein Gefühl, als ob der Kopf platzen könnte – Schmerzreize im Kopf können in vielen verschiedenen Formen auftreten, aber sie sind nie angenehm. Neben Ruhe und Schlafen kann vor allem an heißen Sommertagen auch Trinken helfen. Wenn das nicht funktioniert, können rezeptfreie Schmerzmittel zur Beschwerdefreiheit beitragen.

Muskel- und Gelenkschmerzen

Besonders in der kalten Jahreszeit können Muskelverspannungen auftreten. Auch rheumatische Beschwerden verstärken sich meist im Herbst und Winter.

Ein Arzt kann anhand der Symptome herausfinden, was die Ursache der Gelenk- und Muskelschmerzen ist und darauf aufbauend eine Therapie empfehlen. Bei akut auftretenden Schmerzreizen können Sie aber auch auf Analgetika für eine kurzfristige Linderung zurückgreifen.

Erkältungserscheinungen

Bei einer Erkältung treten neben Husten und Schnupfen meist auch Kopf- und Gliederschmerzen auf. Um bei einer Erkältung alle Symptome zu mildern, gibt es spezielle Komplexmittel. Diese enthalten einen Schmerzwirkstoff, wie Paracetamol oder ASS, sowie einen Arzneistoff, der gegen die verstopfte oder laufende Nase hilft, meist Pseudoephedrin. Oft ist dem Komplexmittel auch Vitamin C zugegeben, damit das Immunsystem unterstützt wird.

Migräne

Eine Migräne-Attacke bedeutet selten nur Kopfschmerz allein. Auch Übelkeit, Sehstörungen und Erbrechen können auftreten. Betroffene werden meist stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Das wichtigste ist, den Migräneanfall abzumildern. Dabei können bestimmte Analgetika, vor allem die sogenannten Triptane, helfen.

Zahnschmerzen

Ein pulsierender Schmerzreiz im Zahn, geschwollenes, druckempfindliches Zahnfleisch – Zahnschmerzen sind unangenehm und schränken Betroffene unter anderem bei der Nahrungsaufnahme meist ein. Der richtige Ansprechpartner ist der Zahnarzt, der die Ursache der Beschwerden sucht. Analgetika können Sie einnehmen, um das Zahnleiden zu vermindern, allerdings sollten Sie diese nur als kurzfristige Überbrückungsmaßnahme verwenden.

Rückenschmerzen

Statistisch gesehen leiden etwa 27 bis 40 Prozent der Deutschen unter Rückenschmerzen. Stress, Fehlhaltungen und langes Sitzen sind die häufigsten Ursachen. Sport und mehr Bewegung im Alltag können Rückenschmerzen langfristig vorbeugen. Zur kurzfristigen Hilfe sind Analgetika angeraten, damit Sie durch die Schmerzen keine Schonhaltung einnehmen.

Regelschmerzen

Einmal im Monat trifft es beinahe jede Frau: ein Unwohlsein im Unterleib, das sich zu schmerzhaften Krämpfen entwickeln kann. Manchmal kann eine Wärmflasche oder ein warmes Kornkissen auf dem Bauch bei der Linderung helfen. Bei sehr starken Unterleibsschmerzen sind rezeptfreie Schmerzmittel aber auch das Mittel der Wahl.

Welche Schmerzmittel sind für Kinder geeignet?

Beschwerden treten schon bei den Kleinsten auf

Der Bauch pikst, die Ohren stechen und der Kopf tut weh: auch Kinder leiden unter Schmerzen. Dabei ist es allerdings nicht immer einfach, das Ausmaß der Beschwerden zu ermitteln und die richtige Entscheidung zwischen Aushalten oder Behandlung der Beschwerden zu treffen, zumal nicht jedes Schmerzmittel auch für Kinder geeignet ist. Prinzipiell sollten Schmerzmittel bei Kindern nur im Notfall und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden, denn wie alle Medikamente besitzen auch Analgetika Nebenwirkungen und können bei langfristiger Einnahme selbst Beschwerden hervorrufen. Manchmal ist es daher besser, die schmerzhaften Beschwerden zunächst mit einfachen Hausmitteln zu behandeln. So helfen beispielsweise bei Bauchschmerzen häufig angewärmte Körnerkissen oder feuchtwarme Umschläge. Auch bei leichten Kopfschmerzen können zunächst Ruhe in einem abgedunkelten Raum und Pfefferminzöl auf der Stirn ausprobiert werden, wobei Letzteres allerdings für Kleinkinder und Säuglinge ungeeignet ist. Ohrenschmerzen lassen sich dagegen häufig mit warmen Zwiebelsäckchen auf dem entsprechenden Ohr und zusätzlich abschwellend wirkenden Nasensprays deutlich lindern.

Linderung der Beschwerden durch Analgetika

Wenn allerdings mit Hausmitteln keine Besserung erreicht wird oder die schmerzhaften Beschwerden zu stark sind, stehen auch für Kinder eine Reihe von Analgetika zur Verfügung. Geeignet zur Linderung der Beschwerden sind Paracetamol und Ibuprofen. Paracetamol lindert den Schmerzreiz und senkt zugleich auch Fieber. Ähnlich wirkt auch Ibuprofen, verfügt aber zusätzlich noch über eine entzündungshemmende Wirkung. Für Babys und Kleinkinder gibt es beide Wirkstoffe neben der Tablettenform auch als Zäpfchen und Saft, der Kinderarzt berät Sie zur richtigen Dosierung.

Vorsicht vor Nebenwirkungen

Da jedoch jedes Schmerzmittel auch Nebenwirkungen besitzt, ist vor der Einnahme immer zwischen Nutzen und Risiko abzuwägen. Außerdem spielt die richtige Dosierung eine entscheidende Rolle, die sich in der Regel nach dem Alter und dem Gewicht des Kindes richtet.

Beachten Sie bitte außerdem, dass Analgetika mit Acetylsalicylsäure, kurz ASS, nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden sollten. Dieser Arzneistoff wird von Kindern nicht immer vertragen. Es kann unter Umständen zum sogenannten Reye-Syndrom kommen, einer schweren Erkrankung von Gehirn und Leber, die nicht direkt behandelbar ist. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Kinderarzt, welches Medikament für Ihren Nachwuchs geeignet ist.

Welche Gefahren gehen von Analgetika aus?

Vorsicht bei der Selbstmedikation

Schmerzmittel gehören zu den in der Selbstmedikation verbreitetsten Medikamenten in Deutschland. Die wenigsten sind sich jedoch darüber im Klaren, wie gefährlich mitunter auch die frei verkäuflichen Präparate sein können, wenn

  • die Dosierungsangaben in der Packungsbeilage nicht hinreichend beachtet werden,
  • sie zu häufig eingesetzt oder
  • über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden.

Problematisch wird das Einnehmen der Schmerztabletten, wenn man öfter als zehnmal im Monat oder an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen zu schmerzreduzierenden Arzneimitteln greift oder die Dosis immer höher wird. Besonders rezeptfreie Schmerzmittel werden oft stark unterschätzt. Kaum jemand macht sich bei dem bekannten Paracetamol die Mühe, den Beipackzettel genauer zu studieren. Gerade Paracetamol kann jedoch schon bei einer geringen Überdosierung Leberschäden hervorrufen – die Selbstmedikation nach dem "Viel-hilft-viel-Motto" kann im schlimmsten Fall in einem ohne Transplantation tödlichen Leberversagen enden. ASS hingegen, die Acetylsalicylsäure, wirkt als Blutverdünner und kann hochdosiert Magenblutungen auslösen.

Wenn Analgetika zur Sucht werden

In Deutschland sind weit mehr Menschen von Medikamenten abhängig als von harten Drogen. Der Übergang zwischen Gebrauch und Missbrauch ist, wie so oft, fließend. Besonders bei Kopfschmerzen eingesetzte Arzneimittel können ihrerseits wieder Beschwerden auslösen, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Diese medikamenteninduzierten Schmerzen sind zunächst nicht von dem ursprünglichen Schmerz zu unterscheiden und führen in einen Teufelskreis aus mehr Medikamenten und mehr Schmerzen. Der einzige Weg aus dieser Spirale ist ein vollständiges Absetzen der Mittel, nicht zuletzt um sich vor irreversiblen Organschäden zu schützen.

Nicht nur bei opioiden Schmerzmitteln empfiehlt es sich, diesen Schritt ärztlich überwachen zu lassen. In spezialisierten Kliniken lernt man gezielt andere Wege im Umgang mit dem Schmerz. Es ist wichtig, dass Sie zu jeder Zeit auf eine sachgerechte, kurzfristige und gelegentliche Einnahme der freiverkäuflichen Analgetika achten. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Holen Sie sich ärztlichen Rat.



Verschiedene Arten von Kopfschmerzen und Maßnahmen dagegen

Wie entstehen Kopfschmerzen?

Nahezu jeder dritte Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Dabei sind Frauen deutlich häufiger als Männer von den Schmerzattacken betroffen. Je nach Ursache unterscheiden Mediziner inzwischen mehr als 250 verschiedene Formen, die zum Beispiel wie ein dumpfer Druck den Schädel brummen lassen, einseitig pulsierend auftreten oder sich durch plötzlich auftretende, stechende Schmerzen bemerkbar machen. Manchmal werden die Schmerzen zudem von weiteren Symptomen wie Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Unruhe sowie visuellen oder neurologischen Ausfällen begleitet.

Zur Einteilung von Kopfschmerzen können neben der Art der Schmerzen wie dumpf, stechend oder pulsierend auch der Ort und eventuelle Begleitsymptome herangezogen werden. Diese Symptome können mitunter bereits einen ersten Hinweis auf die Ursachen geben. So sind Kopfschmerzen beispielsweise ein typisches Begleitsymptom bei grippalen Infekten.

Aber auch Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Augenerkrankungen oder andere Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen oder eine Hirnhautentzündung können hinter den Schmerzen im Kopf stecken. Als Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung wird diese Form als sekundär bezeichnet. In den meisten Fällen können jedoch keine konkreten organischen Auslöser und keine genaue Ursache gefunden werden. Mediziner bezeichnen diese Form dann als primäre Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz an sich die Erkrankung darstellt. Zu dieser Gruppe gehören die am häufigsten auftretenden Spannungskopfschmerzen aber auch Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen.

Wie drückt sich Wetterfühligkeit aus?

Wahrscheinlich handelt es sich bei der Wetterfühligkeit um einen Schutzreflex aus frühester Zeit, der Menschen und Tiere rechtzeitig vor Wetterwechseln warnen sollte. Grundsätzlich wird der Einfluss der Witterung auf die Gesundheit in drei verschiedene Typen unterschieden:

  • Die Wetterreaktion ist die normale Reaktion des Körpers auf Hitze bzw. Kälte, also Schwitzen und Frieren. Diese Reaktionen können Sie mittels Abhärtung trainieren werden, damit der Körper im besten Fall unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen wird.
  • Bei der Wetterfühligkeit werden körperliche Reaktionen auf Hitze, Kälte, Wind etc. verstärkt wahrgenommen. Die Symptome sind akute Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schwindel, Schlafstörungen etc.
  • Bei der Wetterempfindlichkeit kommt es zu einer Verstärkung der Symptome einer vorhandenen Grunderkrankung, z. B. Rheuma oder Asthma. Auch Narben- und Amputationsschmerzen fallen unter diesen Typ.

Um effektiv bei der Wetterfühligkeit reagieren zu können, ist es wichtig, zu wissen, welches Wetter Sie krank macht. Dies finden Sie heraus, indem Sie genaue Aufzeichnungen über Ihre Beschwerden und die jeweils vorherrschende Wetterlage machen. Mit verschiedenen gesundheitsbewussten Maßnahmen können Sie Ihren Körper dabei unterstützen, in allen Wetterlagen fit zu bleiben:

  • Versuchen Sie, Übergewicht zu reduzieren, und achten Sie auf eine vielseitige Ernährung. Frische Salate mit Oliven-, Lein- oder Rapsöl sollten oft am Speisenplan stehen, ebenso wie Melonen und rohes Gemüse.
  • Versuchen Sie, das Rauchen zu reduzieren bzw. bestenfalls ganz damit aufzuhören.
  • Trinken Sie wenig Alkohol. Ein Glas Sekt bringt zwar kurzfristig den Blutdruck in Schwung, jedoch folgt bald darauf die alkoholbedingte Müdigkeit.
  • Saunaaufenthalte, beispielsweise mit belebenden, erfrischenden Saunaaufgüssen und Spaziergänge an der frischen Luft sorgen dafür, dass der Körper mit Temperaturschwankungen konfrontiert wird und lernt, besser darauf zu reagieren.
  • Auch morgendliches Wassertreten nach dem Konzept von Pfarrer Sebastian Kneipp für ein bis zwei Minuten in kaltem Wasser hat sich bewährt.
  • Bei leichtem Schwindel, Erschöpfung und Müdigkeit kann es wohltuend sein, für maximal eine Minute kaltes Leitungswasser über die Handgelenke laufen zu lassen.
  • Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr. Dies kann in Form von warmen Tees oder Brühe erfolgen. Die Wärme ist ein zusätzlicher Energielieferant. Tipp: Ein Glas frisch gepressten Orangensaft mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und zwei Esslöffel Sanddornsirup hinzufügen.

Wie erkenne ich einen Spannungskopfschmerz?

Charakteristisch für den auftretenden Spannungskopfschmerz ist, dass er beidseitig auftritt, dadurch unterscheidet er sich deutlich von der Migräne. Die Ursachen für die dumpfe Missempfindung, die sich oft wie ein Schraubstock um den Kopf legt, sind nicht endgültig geklärt. Das schmerzhafte Spannungsgefühl ist die häufigste Kopfschmerzart: Ein sehr großer Teil der Bevölkerung weltweit leidet mindestens einmal im Leben unter dumpfen, drückenden oder ziehenden Schmerzen, die den Kopf beidseitig erfassen und irgendwo innerhalb des Schädels zu liegen scheinen. Bei einem kleinen Teil der Patienten nehmen Spannungskopfschmerzen einen chronischen Verlauf und treten im Zeitraum von 6 Monaten an durchschnittlich 15 Tagen pro Monat auf. Zu den typischen Symptomen, über die Schmerzpatienten berichten, gehören:

  • Dauerkopfschmerzen im gesamten Kopf oder verstärkt im Hinterkopf.
  • Schmerzepisoden mit einer Dauer von einer halben Stunde bis zu einer ganzen Woche, wobei die Schmerzintensität vergleichsweise gering bleibt, die Lebensqualität aber mit der Zeit einschränkt.
  • Körperliche Aktivität verstärkt die Schmerzen nicht und der Alltag lässt sich weiterhin meistern.
  • Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen sowie Lärm- und Lichtscheu zeigen sich eher selten.
  • Es kommt nicht zu Ausfällen wie Sehstörungen.

Spannungskopfschmerzen treten meist im dritten und vierten Lebensjahrzehnt erstmals auf und betreffen Frauen häufiger als Männer.

Was ist eine Migräne?

Ein Migräneanfall unterscheidet sich stark vom Spannungskopfschmerz. Die Schmerzen im Kopf treten meist nur einseitig auf. Außerdem gehen dieser Kopfschmerzart oft noch andere Symptome vorweg, wie beispielsweise eine Aura, die sich durch Sehstörungen zeigen kann. Auch Erbrechen und Übelkeit gehören oft mit zu den Begleitsymptomen.



Symptomatische Kopfschmerzen beim grippalen Effekt

Neben den genannten Kopfschmerzarten ist es auch möglich, dass eine Erkältung die Missempfindung im Kopf auslöst. Besonders im Zusammenhang mit Gliederschmerzen können Betroffene relativ sicher sein, dass sich mit diesen Vorboten ein grippaler Infekt ankündigt, wenn sie noch nicht an der verstopfen Nase oder Husten leiden.



Ursachen für den Spannungskopfschmerz

Die Lebensweise anpassen

Ein Zuviel an Nikotin, Koffein, Glutamat, Konservierungsstoffe, der Rotwein vom Abend zuvor – Diese Faktoren können alle Spannungskopfschmerzen auslösen. Eine gesunde Lebensweise kann daher in jedem Fall hilfreich sein, um dem Spannungsschmerz im Kopf schnell Einhalt zu gebieten und diesem außerdem vorzubeugen. Auch genügend Trinken kann helfen. Vor allem in der heißen Jahreszeit kann Kopfweh durch eine leichte Dehydrierung ausgelöst werden. Sobald der Wasserhaushalt wieder im Gleichgewicht ist, verschwinden die Kopfschmerzen meist.

Falsche Körperhaltung

Neben Stress, der die Nackenmuskulatur verspannen kann, kann auch eine falsche Körperhaltung für Schmerzen im Kopf sorgen, teilweise entsteht ein täglicher Kopfschmerz. Oft geht dies mit einem falsch eingerichteten Arbeitsplatz einher – Sie sitzen beispielsweise zu krumm am Schreibtisch oder die Lichtverhältnisse sind nicht optimal, sodass sich Ihre Augen zu sehr anstrengen müssen. Entstehen die Spannungskopfschmerzen wegen der Augen, kann aber auch eine falsche Brillenstärke der Grund sein. Dies kann der Optiker oder Augenarzt überprüfen.

Stress als Auslöser

Die Ursachen von akuten Spannungskopfschmerzen sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Störungen der Muskelfunktion im Bereich von Nacken, Gesicht und Kopf stehen im Verdacht, die Beschwerden auszulösen. Es ist bekannt, dass der Körper psychische Belastungen im privaten und beruflichen Umfeld oft mit übermäßiger Muskelanspannung beantwortet. Bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen

  • verzögert sich die Lockerung der Muskulatur nach Stresssituationen und
  • manche von ihnen verlieren die Fähigkeit, die eigene Muskelanspannung bewusst wahrzunehmen.

Als weitere Ursache für wiederkehrende Beschwerden kommen Veränderungen der Schmerzverarbeitung im Gehirn infrage, die mit einer Abnahme der Schmerzschwelle einhergehen.

Behandlung der schmerzhaften Spannungsgefühle im Kopf

Rezeptfreie Medikamente

Es spricht nichts dagegen, gelegentlich ein freiverkäufliches Schmerzmittel zu nutzen. Kombinationspräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein haben sich laut der DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V.) genauso bewährt wie die Anwendung von den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol als Monosubstanz in der Kopfschmerztablette. Wichtig ist, die Kopfschmerztabletten zeitnah und in angemessen hoher Dosierung zu nutzen. Dann kann die bestmögliche Wirkung erreicht werden.

  • Achten Sie darauf, die Kopfschmerztabletten an maximal drei Tagen hintereinander einzunehmen.
  • Insgesamt sollten Sie die Schmerzmittel an nicht mehr als 10 Tagen im Monat verwenden, um einen chronischen Spannungskopfschmerz zu vermeiden.
  • Lassen Sie sich besonders in der Selbstmedikation vor der Einnahme von Schmerzmitteln pharmazeutisch beraten, lesen Sie den Beipackzettel und beachten Sie die Maximaldosierung.
  • Suchen Sie bei chronischen Spannungskopfschmerzen oder häufiger auftretenden episodischen Kopfschmerzen Ihren Arzt auf.

Der Einsatz von Kopfschmerztabletten sollte stets bewusst und gezielt sein, denn

  • bei längerfristigem Gebrauch ist die Gefahr für Leber – und Nierenschäden gegeben und
  • eine Dauermedikation kann zu einem schmerzmittelbedingten Kopfweh führen.

Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass auch Kopfschmerztabletten ein Interaktionspotential besitzen und bei Dauermedikation mit anderen Medikamenten, die von chronisch erkrankten Personen genutzt werden, z.B. Bluthochdruckpatienten, Wechselwirkungen auslösen können.

Welche Hausmittel können helfen?

Neben rezeptfreien Tabletten als medikamentöse Therapie können Sie auch Hausmittel als Behandlung gegen die mäßigen Schmerzen einsetzen. Grundsätzlich können Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder auch Yoga langfristig helfen, Verspannungen zu lösen. Manchmal hilft schon Bewegung an frischer Luft. Häufig sind diese Muskelverspannungen die Ursache der Kopfschmerzen. Auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus und kleine Ruhepausen sollten eingehalten werden. Die Pflanzenkunde hält außerdem einige sanfte Mittel bereit:

  • Hilfreich wirken bei einigen Betroffenen einige Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen einmassiert.
  • Weidenrindenpräparate zum Einnehmen bewähren sich bei Spannungskopfschmerzen.
  • Magnesiummangel führt bei manchen Betroffenen zu einer verstärkten Erregbarkeit von Muskel- und Nervenfasern. Als Folge können Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich begünstigt werden, die dann im Spannungskopfschmerz oft münden. Magnesium in organischer Form, z. B. als Magnesiumcitrat, kann schnell vom Körper aufgenommen werden.
  • Ergänzend bewährt hat sich aus der Biochemie „Die Heiße 7“, die längst kein Geheimtipp mehr ist. Die Lösung so heiß wie möglich schlückchenweise trinken.
  • Homöopathisch begegnet man Schmerzen mit Einzelmitteln oder alternativ Kombinationspräparaten, die von den homöopathischen Arzneimittelbildern abgeleitet, als Fertigarzneimittel sinnvoll zusammengestellt und zur Behandlung zugelassen sind.

Wie helfen Wechselbäder?

In vielen Kurkliniken gehört die Kneipp-Kur zur Selbstverständlichkeit. Sie wird von manchen Krankenkassen auf Anfrage bezuschusst, ist preiswert und leicht durchführbar. Die Wechselbäder gelten als besonders hilfreich zur Förderung der Gesundheit. Dabei spielt es bedingt eine Rolle, welche Art von Erkrankung vorliegt. Das Wechselbad eignet sich aber auch für gesunde Personen, z.B. zur Vorsorge und zur Erholung. Es wird unterstützend bei schweren Erkrankungen angewendet, ist aber auch bei leichten Gesundheitsstörungen hilfreich. Ihre stärkste Wirkung entfalten die Bäder bei Kopfweh, Schmerzzuständen, bei Schlafstörungen, Unruhe und bei Durchblutungsstörungen.

Um im eigenen Badezimmer ein Wechselbad vorzubereiten, ist ein Duschschlauch nötig, von dem die Brause abgeschraubt wird. Das Wasser soll gleichmäßig fließend und ohne Druck aus dem Schlauch strömen. Alternativ kann eine Gießkanne zur Anwendung kommen. Auch das Stehen in Schüsseln bis Wadentiefe ist möglich. Ein Wechselbad beginnt kalt, mit einer Temperatur nicht unter 15°C. Die Haut darf dann zu Beginn nicht kalt sein und sollte notfalls warm gerieben werden. Es ist wichtig, immer mit der rechten, vom Herzen abgewandten, Seite zu beginnen. Das Stehen im nicht über 40°C heißen Wasser darf fünf Minuten nicht überschreiten, Stehen im kalten Wasser 10 Sekunden. Begonnen wird mit kaltem Wasser, dann folgt die Warmanwendung. Das Wechselbad endet beim dritten Durchgang mit kaltem Wasser. Es ist nicht üblich, die Haut nach der kneipp´schen Anwendung abzutrocknen. Besser ist es, sich gleich anzuziehen und zu bewegen oder gut zugedeckt auszuruhen.

Hilft Yoga bei Kopfschmerzen?

Hinter dem aus dem altindischen stammenden Begriff Yoga, der so viel wie „Einheit“ bedeutet, verbirgt sich nicht nur ein Entspannungskonzept für den Körper. Ziel ist es vielmehr Körper und Geist in Einklang zu bringen, um die eigenen Kräfte besser ausschöpfen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, werden beim Yoga verschiedene Elemente kombiniert. Dazu gehören sowohl Bewegungsübungen als auch Atemtechniken und Meditation, die zusammen für körperliche und geistige Entspannung und damit für ein gesundes Körpergefühl sorgen sollen.

Yoga sorgt aber nicht nur für körperlichen und geistigen Einklang, sondern kann auch zur Linderung von einigen körperlichen Beschwerden eingesetzt werden. So lässt sich Yoga gezielt gegen Spannungskopfschmerzen, Schlafprobleme, Müdigkeit, Regelbeschwerden und Verspannungen einsetzen. Dabei ist Yoga nicht an ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte körperliche Fitness gebunden, sondern kann von jedem und überall ausgeführt werden. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Ungeübte aber stets auf ihren Körper hören und bei Schmerzen sofort aufhören.

Wann sollte ich zum Arzt?

Wiederkehrende Schmerzen

Ein Kopfschmerz, der eine andere Erkrankung als Ursache hat, wird sekundärer Kopfschmerz genannt. Dies betrifft nur etwa fünf Prozent aller Fälle, aber dennoch sollten Sie auf bestimmte Warnzeichen achten und im Zweifelsfall immer Ihren Arzt aufsuchen.

Treten die Kopfschmerzen immer wiederkehrend und lang andauernd auf, oder sind es starke, anfallartige Beschwerden, dann muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Auch ungewöhnliche Begleiterscheinungen wie beispielsweise Fieber, Erbrechen, Schwindel oder Seh- und Sprachstörungen müssen umgehend abgeklärt werden. Auch wenn Sie generell an häufigen Kopfschmerzen oder Migräneattacken leiden, sollten Sie diese Schmerzen immer beobachten. Sobald ein Anfall von Ihrem typischen Schmerzmuster abweicht, sollten Sie dies von einem Arzt abklären lassen, um eine Erkrankung als Grund auszuschließen. Auch ein Schädel-Hirn-Trauma kann beispielsweise für dumpf-drückende Schmerzen im Kopf sorgen.

Arzt

Um den sekundären Kopfschmerz als solchen zu erkennen, können bildgebende Verfahren sowie eine vollständige neurologische Untersuchung möglich sein. Bei plötzlich auftretenden Kopfschmerzen beispielsweise nach einem Unfall, die innerhalb einer Minute ihr Maximum erreichen, sollten sie schnellstmöglich ins Krankenhaus. Dieser Kopfschmerz kann auf eine Gehirnblutung hinweisen.
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