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Was hilft gegen Rückenschmerzen?

Probleme mit dem Rücken sind nach der Erkältung der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Statistisch gesehen sind ständig zwischen 27 und 40 % der Deutschen von Rückenbeschwerden betroffen. Besonders Menschen zwischen 50 und 70 Jahren leiden oft unter Rückenschmerzen.

  • Stress,
  • Fehlhaltungen,
  • langes Sitzen und
  • Bewegungsmangel
     

lassen unseren Rücken protestieren. Erfahren Sie hier, welche Arten von Rückenschmerzen es gibt und was sie akut und vorbeugend dagegen tun können. Mehr lesen »

Rückenschmerzen

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Was verursacht Rückenschmerzen?

Verschiedenen Schmerzen – Verschiedene Ursachen

Oftmals sind Bauch- und Rückenmuskulatur nicht ausreichend trainiert, verspannen und verhärten sich. Früher wurde mit Bettruhe behandelt, heute dagegen weiß man, dass es wichtig ist, schnell wieder in Bewegung zu kommen.

Rückenschmerzen können verschiedene Ursachen haben:

  • Einschießende Schmerzen im oberen oder unteren Rücken deuten meist auf eine Muskelverspannung hin.
  • Ein heftiger Schmerz vorwiegend im unteren Rücken hingegen, der sich bei Bewegung verstärkt, kann einen Bandscheibenvorfall anzeigen.
  • Ein plötzlich einsetzender Rückenschmerz ist meist eine akute Lumbalgie, ein Hexenschuss.
  • Ein stechender Rückenschmerz entsteht, wenn ein Nerv eingeklemmt oder gereizt wird.
     

Verschleißerscheinungen, genetische Veranlagung oder eine schwache Rückenmuskulatur begünstigen Rückenschmerzen. Oft genügt es, die umliegende Muskulatur zu entspannen und zu kräftigen, um chronische Rückenschmerzen zu umgehen.

Wann sollte ich zum Arzt?

In den meisten Fällen liegen den Rückenschmerzen keine ernsthaften Erkrankungen zu Grunde. Treten allerdings Bewegungseinschränkungen, Kribbeln und Taubheitsgefühl auf, dann müssen die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Auch eine bestehende Medikation sollte immer überprüft werden, denn die sogenannten CSE Hemmer/Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels können Schmerzen im Bewegungsapparat hervorrufen.

Arzt untersucht Ursache von Rückenschmerzen

 

Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall?

Der Hexenschuss — Lumbago

Sie wollten nur eben die schwere Kiste wegräumen und urplötzlich schießt Ihnen ein unerträglicher Schmerz ins Kreuz. Anschließend fühlen Sie sich wie gelähmt und an Aufrichten ist gar nicht zu denken. Dies ist ein Hexenschuss.

Von Fachleuten wird der Hexenschuss auch als akuter Lumbago oder Lumbalsyndrom bezeichnet. Die Hexenschuss Symptome treten vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule zwischen Rippen und Po auf. Beim Hexenschuss handelt es sich um einen schlagartigen Rückenschmerz. Die Betroffenen eines akuten Hexenschuss‘ fühlen sich, als ob sie ein Messer im Rücken hätten.

Beim Lumbago wird schon die kleinste Bewegung zur Qual. Die akuten Schmerzen durch den Hexenschuss müssen jedoch nicht auf den Rücken beschränkt sein. Der Schmerz kann auch in folgende Bereiche ausstrahlen:

  • Leisten
  • Unterbauch
  • Oberschenkel
     

Meist ist von einem Hexenschuss nur der untere Rücken betroffen, gelegentlich treten im Hals- oder Brustwirbelbereich jedoch ähnliche Blockaden auf. Neben den Kreuzschmerzen haben die Lumbago Betroffenen oft auch angespannte Muskeln, was zu einem steifen Rücken führt.

Mögliche Ursachen für den Hexenschuss sind:

  • Eine geschwächte Rückenmuskulatur.
  • Ein Bandscheibenvorfall.
  • Ein eingeklemmter Nerv.
  • Eine Reizung des Ischiasnervs.
     

Verspannungen

Der Hauptgrund für Probleme an den Muskeln von Rücken und Schultern sind Überlastungen.

Wer viel am Computer sitzt, verharrt oft über Stunden in einer starren Haltung. Hier sind es vor allem die Nackenmuskeln, die völlig überlastet werden. Gleichzeitig werden die Arme über den Tag nicht in ihrer Ausgangslage belassen, also rechts und links herunterhängend, sondern in einem 90°-Winkel auf der Tastatur. Das belastet die Schultern. Entsprechend ist auch der Rücken betroffen.

Richtige Sitzhaltung

Ganz ähnlich sieht es bei Menschen aus, die viel heben müssen oder in einem stehenden Beruf tätig sind. Auch hier kann von einer Überlastung des Muskelapparates gesprochen werden. Hinzu kommen Fehlhaltungen beim Heben oder beim Stehen.

Das häufigste Symptom einer Verspannung ist Schmerz beim Bewegen der verspannten Muskeln. Auch eine Einschränkung der Beweglichkeit kann ein Symptom sein. Wenn Sie eine knotige Muskelverhärtung spüren, kann dies ebenfalls ein Symptom der Verspannung sein. Oftmals strahlen diese Schmerzen bis in den Kopf aus. Die aufgrund der Rückenschmerzen eingenommene Schonhaltung kann die Beschwerden zudem verschlimmern.


Der Bandscheibenvorfall

Die Wirbelsäule trägt viel von der Körperlast und wird im Sitzen sowie im Stehen beansprucht. Sie ist medizinisch in verschiedene Abschnitte aufgeteilt:

  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  •  Halswirbelsäule
     

Sie setzt sich aus Wirbelkörpern zusammen. Diese formen den Wirbelkanal, durch den das Rückenmark verläuft. Der Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern wird Bandscheibe genannt. Sie halten den Abstand zwischen den Körpern aufrecht und dämpfen Stöße ab.

Die Bandscheibe besteht aus einem Gallertkern, der sich mit Wasser vollsaugt, sowie einem harten Faserring, der den Kern umgibt. Bedingt durch den Druck auf die Bandscheiben durch Stehen oder Sitzen wird tagsüber das Wasser aus dem Gallertkern herausgepresst.

Bandscheibe

Je älter ein Mensch wird, desto weniger gut kann der Gallertkern Wasser aufnehmen. Außerdem wird mit zunehmendem Alter der Faserring von Rissen durchzogen. Dadurch kann es passieren, dass der Gallertkern durch den Faserring bricht – ein Bandscheibenvorfall passiert.

 

 

Wobei längst nicht jede Bandscheibenveränderung gleich Rückenschmerzen nach sich ziehen muss. Je besser die umgebende Muskulatur ausgebildet und trainiert ist, desto weniger Beschwerden treten auf, weil die Muskeln den nötigen Halt geben.

Es sind oft ältere Menschen von dem Bandscheibenvorfall betroffen, aber auch junge Menschen kann dieser treffen. Hauptursachen für einen Bandscheibenvorfall in jungen Jahren sind:

  • Übergewicht.
  • Falsche Belastung der Wirbelsäule.
     

In rund 90 Prozent der Fälle ist die Lendenwirbelsäule von einem solchen Vorfall betroffen.

Zu den Symptomen gehören Rückenschmerzen, die bei Belastung plötzlich auftreten oder stärker werden. Die Muskulatur wird meist im betroffenen Bereich verhärtet sein. Teilweise strahlt der starke Rückenschmerz auch aus in Gesäß oder Bein, Sie können auch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Bein bemerken.

Haben Sie einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, können ein schmerzender Nacken sowie ein ausstrahlender Schmerz in Arm, Hand oder Hinterkopf ein Indiz dafür sein.

 

Wie werden Rückenschmerzen behandelt?

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

In vielen Fällen lassen sich Rückenbeschwerden lindern. Auch leichte Schmerzen sollten ernst genommen und unter Umständen ärztlich abgeklärt werden. Denn sie beeinträchtigen nicht nur das Wohlgefühl, sie lösen auch weitere Probleme aus, wie Verspannungen durch eine zwanghafte Schonhaltung.

Die Behandlung ist beispielsweise möglich über:

  • Schmerzlindernde Medikamente
  • Massagen
  • Physiotherapie
  • Krankengymnastik
  • Wärme
  • Operationen
     

Der richtige Mix macht es, dann werden verspannte Muskeln wieder gelockert und die Durchblutung wird angeregt. Auch die Bandscheiben profitieren von diesen Maßnahmen, denn sie bleiben so länger flexibel.

Beratungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Dazu gehört auch, mögliches Fehlverhalten des Patienten zu analysieren, um weiteren Schmerzen vorzubeugen. Das kann zum Beispiel falsche Ernährung sein, die zu Übergewicht führt. Bei spezifischen Rückenschmerzen ist dies möglichst zu reduzieren.

Rückenschmerzen vorbeugen

Eine gute Rückengesundheit ist wichtig. Diese können Sie zum Beispiel durch verschiedene Rückenübungen erreichen. Unter anderem gehört dazu, dass Sie schwere Lasten aus der Hocke und mit geradem Rücken anheben.

Die Rückenschule ist zu jeder Zeit sinnvoll. Ziel ist es, die Aktivitäten des Alltags rückenschonend zu gestalten. Wird zusätzlich auf das Gewicht geachtet, dann profitiert nicht nur der Rücken davon, sondern auch die Gelenke.

Wärmetherapie gegen die Schmerzen

Ob Rückenschmerzen direkt oder indirekt von Muskelverspannungen herrühren, ist für die Behandlung zunächst unerheblich. Wichtig ist es, der Verkrampfung entgegenzuwirken, wobei sich die Wärmetherapie als effektives Mittel erwiesen hat. Dies gilt vor allem bei akuten Rückenschmerzen.

Aus diesem Grund funktionieren die rezeptfrei erhältlichen Rückenpflaster nach dem Prinzip der Wärmeerzeugung, was auf zwei verschiedene Weisen geschehen kann:

  • Zum einen können in den Pflastern aktive Wirkstoffe enthalten sein, zumeist Chili-Extrakte (Capsicum) oder ätherische Öle wie Wintergrünöl.
  • Zum anderen ist auch eine rein physikalische Wärmeentfaltung möglich. In diesen Pflastern sind keine aktiven Wirkstoffe enthalten.
     

Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Durchblutung wird angeregt. So können Verspannungen effektiv gelöst und Schmerzen gelindert werden. Dies gilt allerdings nur, wenn eine nicht-entzündliche Erkrankung vorliegt. Sprechen Sie im Zweifelsfall noch einmal mit Ihrem Arzt bevor Sie eine Wärmetherapie beginnen.

Klingen die Rückenschmerzen nach zwei bis drei Tagen nicht ab, ist eine weitere Selbstbehandlung kontraproduktiv und Sie sollten schnellstmöglich zum Arzt.

 


Welche Mittel helfen bei Rückenschmerzen?

Ein kurzfristiger Einsatz von Medikamenten hat sich bewährt. Welcher Wirkstoff für Sie der Richtige ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Sie haben die Wahl zwischen Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol.

  • Ibuprofen: Dieser Wirkstoff hilft von Kopfschmerzen über Rückenschmerzen bis hin zu Zerrungen durch zum Beispiel Sportverletzungen. Auch bei Erkältungsbeschwerden kann er helfen. Ibuprofen wird als schmerzlinderndes Mittel immer beliebter und darf auch in der Schwangerschaft in den ersten beiden Dritteln angewendet werden. Allerdings sollten Sie in Ihrer Schwangerschaft immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, wenn Sie Medikamente einnehmen wollen.
  • Diclofenac: Rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Sportverletzungen und Rückenschmerzen gehören zu den Einsatzgebieten dieses Wirkstoffs. Der schmerzlindernde Effekt soll schnell einsetzen. Generell ist dieser Wirkstoff Ibuprofen sehr ähnlich – allerdings kann es sein, dass er wirkt, wenn Ibuprofen nicht hilft und andersherum. Diclofenac können Sie auch als Salbe anwenden.
  • Paracetamol: Im Gegensatz zu den anderen beiden Wirkstoffen besitzt Paracetamol keinen entzündungshemmenden Effekt. Daher eignet sich der Wirkstoff nicht bei entzündlich bedingten Schmerzen.
     

Wie hilft der Arzt?

Wenn die Rückenschmerzen nicht verschwinden, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Dieser wird abklären, ob es sich bei den akuten Rückenschmerzen um Verspannungen handelt oder doch etwas Schwerwiegenderes vorliegt.

Oft helfen Massagen gegen Verspannungen. Eine schonende Massage lockert erst die umgebende Muskulatur und arbeitet sich dann langsam vor. Dabei lassen sich Stauungen im Gewebe beheben und selbst Verklebungen können gelockert werden. Solche Verklebungen können im Fasziengewebe auftreten und durch die Massage behandelt werden.

Eine begleitende Akupunktur kann außerdem helfen, die Verspannungen zu lösen. Bei den Injektionen werden Medikamente direkt in den Muskel gespritzt, die die Muskeln entspannen.

Die Bewegungstherapie gehört zur Physiotherapie. Auch diese wird vom Arzt verschrieben. Sie hilft, Verspannungen zu beseitigen.

 

Der schmerzende Nacken

Was sind Nackenschmerzen?

Der hintere Teil des Halses und somit auch die Halswirbelsäule werden als Nacken bezeichnet. Der Nacken unterstützt die Mobilität von Kopf und Oberkörper. Die Neigung des Kopfes hängt von der gesunden Arbeitsweise der Nackenregion ab.

Wichtige Nerven und Sehnen durchziehen den Nackenbereich. Sind sie überlastet, können Nackenbeschwerden entstehen. Diese äußern sich oft durch ein Stechen und Brennen sowie durch Bewegungseinschränkungen. Funktionelle Störungen können in Form von akuten oder chronischen Schmerzen auftreten.

Besonders betroffen sind:

  • Nacken
  • Hals
  • Schultern
  • Arme
  • Hinterkopf
     

Wer diese Erscheinungen an sich entdeckt, sollte handeln. Betroffene können bis zu einem gewissen Grad Selbsthilfe leisten.

Verschlimmern sich die Anzeichen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Meist stellt der Arzt Verhärtungen zwischen Hals und Schulter fest. Zieht das Stechen in Arme und Finger, sollte ein Facharzt konsultiert werden. Mit bildgebenden Verfahren werden Engstellen und Vorfälle sichtbar gemacht.

Treten bleibende Nackenbeschwerden mit Flimmern vor den Augen und Bewegungsstörungen auf, sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Hier liegt der Verdacht einer ernsten Verletzung der Halswirbelsäule nahe.

Welche Ursachen können Nackenschmerzen haben?

Verspannungen: Auf der Ursachenliste weit oben stehen Muskelverspannungen, zum Beispiel durch langes Sitzen im Büro. Wer als junger Mensch die Alarmzeichen verdrängt, hat eventuell im Alter umso mehr damit zu kämpfen. Je stärker die körperlichen Befindlichkeitsstörungen sind, desto stärker ist die Verspannung. Dem sollte man frühzeitig mit Ausgleichsübungen begegnen. Ein verspannter Nacken braucht Entlastung.

Kopfhaltung: Die übermäßige Tablet- bzw. Smartphone-Nutzung und die damit verbundene schräge Haltung mit gesenktem Kopf ist unvorteilhaft für den Nacken. Durch das lange Starren auf Handy, Tablet & Co. bekommen immer mehr jüngere Menschen einen steifen Nacken. Aber auch das Klemmen des Telefons zwischen Schulter und Ohr kann auf Dauer für Nackenbeschwerden sorgen.

Erkrankungen: Ursache für eine chronische schmerzende Halswirbelsäule können in seltenen Fällen auch rheumatische Erkrankungen sein.

Überlastung: Schwere körperliche Arbeit kann zu Abnutzungserscheinungen und Verspannungen führen.

Psychische Ursachen: Neben schlechter Haltung können auch über die Seele Befindlichkeitsstörungen im Nacken entstehen. Wer traurig, antriebslos und müde ist, senkt häufig sein Haupt. Ein geneigter Kopf kann sich auf Dauer ungünstig auf unseren Nacken auswirken.

Weitere Ursachen: Zähneknirschen, Zungenpressen und eine zu hohe oder zu tiefe Liegeposition können ebenfalls der Halsmuskulatur zusetzen.


Was hilft gegen einen verspannten Nacken?

Die Behandlung von bleibenden Nackenbeschwerden setzt eine genaue Diagnose durch den Arzt voraus.

Handelt es sich um eine reine Verspannung, hilft es, die Schonhaltung aufzugeben und aktiv zu werden. Für den Anfang können schmerzlindernde Mittel helfen, damit Sie durch die Schmerzen nicht unbewusst wieder in eine schonende Haltung übergehen.

Ein achtsames und gezieltes Bewegungsprogramm bewahrt vor weiteren Verspannungen. Es beugt den Verkürzungen der Muskulatur vor. Bei bleibenden, vorübergehenden und chronischen Nackenbeschwerden kann dies die Verkrampfung lösen. Teilweise genügt es schon, wenn Sie immer mal wieder von Ihrem Arbeitsplatz aufstehen und ein paar Schritte laufen.

Bei dauerhaften verspannten Muskeln und daraus resultierenden starken Nackenschmerzen ist Bewegung der Hauptpunkt in der Behandlung. Die sportliche Aktivität wird nicht nur bis zum Verschwinden der Beschwerden ausgeübt, sondern auch darüber hinaus. Bei regelmäßiger Bewegung ist das Risiko geringer, dass die Verspannung zurückkehrt.

Nackenschmerzen

Akute Hilfe gegen Schmerzen im Nacken

Menschen, die unter einem steifen Nacken leiden, wünschen schnelle Linderung. Was helfen kann:

  • Warme Rheumabäder.
  • Vorsichtige Selbstmassagen.
  • Kurzzeitige Wärmebestrahlung.
  • Wärmepflaster (halten die Bereiche stundenlang warm).
  • Entspannungsübungen mit sehr einfachen und leichten Nackenbewegungen.
     

Das Tragen einer Halskrause kann entlasten, ergibt aber nur kurzfristig Sinn. Schließlich soll der Nacken beweglich gehalten werden. Hilft alles nicht, sollten Sie schnell zu Ihrem Arzt.

Helfen Nackenkissen vorbeugend?

Nackenkissen helfen, eine gesunde Schlafposition sowie eine vorteilhafte Position für das Genick zu finden. Träger des so genannten Nackenhörnchens erfahren bei regelmäßigem Gebrauch Entlastung im Bereich der Halswirbelsäule und Schulter.

Doch das alleinige Tragen des Nackenkissens erzielt erst eine Verbesserung, wenn man das Genick auch außerhalb der Schlafzeit pflegt und trainiert. Betroffene sollten auf eine gerade Sitzposition und eine ebenso gerade Schulterstellung achten.



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