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Was hilft gegen Rückenschmerzen?

Probleme mit dem Rücken sind nach der Erkältung der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Statistisch gesehen sind ständig zwischen 27 und 40 % der Deutschen von Rückenbeschwerden betroffen. Besonders Menschen zwischen 50 und 70 Jahren leiden oft unter Rückenschmerzen.

  • Stress,
  • Fehlhaltungen,
  • langes Sitzen und
  • Bewegungsmangel
     

lassen unseren Rücken protestieren. Erfahren Sie hier, welche Arten von Rückenschmerzen es gibt und was sie akut und vorbeugend dagegen tun können. Mehr lesen »

Rückenschmerzen

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Woher kommen Schmerzen und Schmerzmittel?

Wie entstehen Schmerzen?

Schon mäßig schmerzhafte Beschwerden können uns den Schlaf rauben und unseren Alltag negativ beeinflussen. Doch was genau geschieht in unserem Körper, wenn plötzlich ein Schmerzreiz auftritt? Verletzen wir uns, geben Schmerzrezeptoren elektrische Signale ab, welche zeitgleich über das Rückenmark an unser Gehirn weitertransportiert werden. In unserem Gehirn wird der Schmerz zunächst genau von allen Seiten und in Sekundenschnelle beleuchtet: „Wo hat er seinen Ursprung?“, „Um welches Areal handelt es sich und wie groß ist es?“, „Wie stark ist der Reiz und wie lange hält er an?“ Diese Überprüfung findet überwiegend in zwei Bereichen der Großhirnrinde statt. Wir spüren den Schmerzreiz und empfinden ihn als störend und lästig. Weitere Hirnaktivitäten folgen: Der motorische Cortex sorgt dafür, dass ein Fluchtreflex ausgelöst wird oder dass wir uns aufgrund des Schmerzreizes in Schonhaltung begeben. Wiederholt sich ein bestimmter Schmerz, entwickelt sich mit der Zeit ein Schmerzgedächtnis, welches zu chronischen Leiden führen kann — selbst winzige Reize können dann von Betroffenen als extrem belastend empfunden werden. Da Schmerzpatienten in ihrer Verzweiflung manchmal zu höheren Dosierungen neigen, gehören chronische Schmerzen in die Hände eines Facharztes.

Verschiedene Darreichungsformen von schmerzstillenden Mitteln

Schmerztabletten sind den meisten Menschen ein Begriff, fast jeder hat schon einmal eine genommen. Tabletten sind aber nicht die einzige Form, in der Analgetika verwendet werden können. Für die Einnahme können Sie auch ein Granulat wählen, welches Sie entweder erst in Wasser auflösen müssen oder direkt aus der Packung in den Mund geben können. Neben der innerlichen Anwendung können Analgetika vor allem bei Zerrungen oder Verstauchungen auch äußerlich helfen. Dafür gibt es verschiedene Cremes und Salben, oft mit Diclofenac. Damit müssen Sie die schmerzende Stelle einreiben, damit die wirkstoffhaltige Salbe den Schmerzreiz lindern kann. Bei Verspannungen können Sie auch Schmerzpflaster wählen, die auf die entsprechende Stelle geklebt werden und ihren Wirkstoff über einen gewissen Zeitraum kontinuierlich abgeben.

Welche verschiedenen Schmerzarten gibt es?

Es wird zwischen dem Oberflächenschmerz, dem Tiefenschmerz und dem sogenannten viszeralen Schmerz unterschieden:

  • Der viszerale Schmerz geht von inneren Organen aus, zum Beispiel bei Regelschmerzen oder einer Blinddarmentzündung.
  • Der Oberflächenschmerz, der durch Reizungen auf der Haut entsteht, kann zum Beispiel durch Schnittverletzungen oder Nadelstiche ausgelöst werden.
  • Der Tiefenschmerz geht von Muskeln und Knochen beziehungsweise Bindegewebe aus und äußert sich zum Beispiel als Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen.

Zudem erfolgt noch eine Unterteilung in akute und chronische Schmerzen. Akute Schmerzreize sind ein Warnsignal des Körpers, haben eine eindeutige Ursache und sind zeitlich begrenzt bis maximal 3 Monate. Der chronische Schmerzreiz hingegen hat keine nachweisbare Ursache und dauert länger als 6 Monate.

Wie arbeiten Schmerzmittel?

Zunächst muss man wissen, dass Schmerzmedikamente vollkommen unabhängig von Alter und Gewicht wirken. Die Galenik und Zusammensetzung des herkömmlichen Schmerzmittels entscheidet letztlich auch über die Bioverfügbarkeit, also wie schnell und in welcher Menge der Wirkstoff zur Schmerzgegend gelangt. Arzneimittel, in denen der Wirkstoff bereits in gelöster Form dem Körper vorliegt, bewirken einen schnelleren Wirkeintritt. Dies gilt auch in Verbindung mit einem Wirkbeschleuniger, wie der natürlichen Aminosäure Lysin.

Welche Schmerzmittel gibt es rezeptfrei?

Analgetika, also schmerzstillende Arzneimittel, werden in bestimmte Gruppen unterteilt. Hierzu zählen unter anderem die Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Sie gehören zu der größten Gruppe rezeptfreier Arzneimittel. Früher wurden diese Arzneimittel vorrangig bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Heute helfen sie beispielsweise dabei,

  • Gliederschmerzen,
  • Kopfschmerzen oder
  • Menstruationsbeschwerden

erträglicher zu machen.

Von den sogenannten NSAR existieren verschiedene Darreichungsformen. Abhängig von

  • Stärke,
  • Packungsgröße und
  • Anwendungsgebiet

sind diese zum Teil auch verschreibungspflichtig. Bei einer Selbstmedikation sollten Sie die Ursache der schmerzhaften Leiden klar definieren können. Wenn Sie keine Linderung erfahren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Für die Akutversorgung ohne Rezept können Sie auf folgende Wirkstoffe zurückgreifen:

  • Paracetamol wirkt nur schmerzstillend und fiebersenkend und wird daher bei nichtentzündlichen leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Aufgrund der guten Verträglichkeit wird es gerne bei Patienten mit Magen-Darm-Problemen angewendet.
  • ASS (Acetylsalicylsäure) ist das älteste und wohl bekannteste rezeptfreie Schmerzmittel. Es wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. ASS wirkt fiebersenkend, schmerzreduzierend und entzündungshemmend. Einsatz findet es zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Migräne oder Schmerzen im Rahmen einer Erkältung. In der Dosis von 100 Milligramm wirkt ASS blutverdünnend. Achtung: Kinder unter 12 Jahren sollten dieses starke Schmerzmittel nicht einnehmen.
  • Diclofenac wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Durch seine entzündungshemmende Wirkung wirkt es vor allem bei Schmerzreizen des Bewegungsapparates. Darüber hinaus kann es auch äußerlich bei akuten Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen angewendet werden.
  • Naproxen wird ebenfalls bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Beschwerden und Fieber eingesetzt. Es wird vorzugsweise bei länger anhaltenden Leiden wie Regelschmerzen, Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen angewendet.
  • Ibuprofen/Ibuprofen-lysinat wirkt wie ASS bei leichten bis mäßig starken schmerzhaften Leiden und Fieber, ist aber magenschonender. Zur äußerlichen Anwendung wirkt Ibuprofen bei Schwellungen und Entzündungen wie zum Beispiel Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen.
  • Triptane werden bei Migräne eingesetzt. Bei allen anderen Schmerzarten sind sie unwirksam.

Gibt es natürliche Schmerzmittel?

Retterspitz

Retterspitz Äußerlich ist eine ölige Tinktur, in der verschiedene ätherische Öle enthalten sind. Dazu gehören unter anderem Rosmarinöl, Zitronenöl oder Orangenblütenöl. Die Tinktur kann äußerlich als Wickel gegen verschiedene Krankheitsleiden angewendet werden, unter anderem gegen Fieber oder bei rheumatischen Beschwerden. Das Arzneimittel wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Neben der öligen Tinktur gibt es Retterspitz auch als Tonic gegen Akne und als Wund- und Heilsalbe bei juckender, brennender Haut, auch im Analbereich. Die Therapie mit Retterspitz Äußerlich kann Menschen helfen, die eine medikamentöse Behandlung bewusst unterstützen möchten. Es kann aber auch den Patienten helfen, die bei geringen Leiden auf die Hilfe der Natur bauen. Vor Verwendung von Wickel und Lösung ist es ratsam, Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu halten. Bewahren Sie das natürliche Heilmittel von Kindern und Haustieren getrennt auf. Eine Kühllagerung des Arzneimittels wird empfohlen.

Teufelskralle

Extrakte aus der Wurzel der Teufelskralle können Ihre Schmerztherapie bei Rheuma oder Verschleißerscheinungen der Gelenke als natürliche Alternative unterstützen. Bei Fieber sollten Sie dieses pflanzliche Schmerzmittel nicht einsetzen. Den Extrakt gibt es als natürliches Schmerzmittel in Tabletten- oder Kapselform, sowie als Balsam.

Arnika

Diese Pflanze ist vor allem durch ihre schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Besonders bei Muskelschmerzen und –rissen sowie bei Magenschmerzen oder Entzündungen kann sie helfen. Arnika wird vorwiegend äußerlich angewendet und kann in verdünnter Form als Globuli oder homöopathische Lösung eingenommen werden. Zur Behandlung der schmerzenden Stelle übergießen Sie einen Teelöffel Arnika mit warmem Wasser. Mit einem sauberen Tuch können Sie den Sud auf die betroffenen Stellen auftragen. Vermeiden Sie die Anwendung auf offenen Wunden.

Weidenrinde

In der Rinde der Weißweide ist Salicin enthalten. Dieser ähnelt dem chemischen Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Die Weidenrinde können Sie bei Kopf- und Rückenschmerzen sowie Arthrose einsetzen. Ursprünglich kauten die Menschen direkt auf der Rinde, um die schmerzlindernden Inhaltsstoffe aufzunehmen. Heutzutage gibt es das pflanzliche Arzneimittel in Kapselform oder als Kraut, um einen Weidenrindentee aufzugießen. Dieses natürliche Schmerzmittel ist aber mit Vorsicht anzuwenden: Es sollte nur von Erwachsenen eingenommen werden, da es Magenverstimmungen und Blutungen verursachen kann. Wenn Sie noch andere entzündungshemmende oder schmerzreduzierende Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Anwendung von Weidenrinde mit Ihrem Arzt sprechen.

Kurkuma

Durch das Gewürz Kurkuma bekommt das Curry seine gelbe Farbe und den einzigartigen Geschmack. Neben seinem Einsatz in der Küche kann es aber auch zur Schmerzlinderung beitragen, da das natürliche Mittel Entzündungen von innen heraus lindern kann.

Pfefferminzöl

Das aus der Pfefferminzpflanze hergestellte ätherische Öl kann bei Krämpfen und Spannungskopfschmerzen helfen. Die besonderen Inhaltsstoffe in dem Öl sind unter anderem Carvacol, Menthol und Limonen. Die drei können entzündungshemmend, antimikrobiell und schmerzlindernd wirken. Zur Linderung der schmerzhaften Beschwerden wird oft verdünntes Pfefferminzöl auf die entsprechende Stelle aufgetragen und einmassiert. Sie sollten es allerdings vermeiden, das pflanzliche Schmerzmittel auf verletzte Haut zu geben.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Analgetika?

Kopfschmerzen

Ein stechender Schmerz hinter der Stirn oder ein Gefühl, als ob der Kopf platzen könnte – Schmerzreize im Kopf können in vielen verschiedenen Formen auftreten, aber sie sind nie angenehm. Neben Ruhe und Schlafen kann vor allem an heißen Sommertagen auch Trinken helfen. Wenn das nicht funktioniert, können rezeptfreie Schmerzmittel zur Beschwerdefreiheit beitragen.

Muskel- und Gelenkschmerzen

Besonders in der kalten Jahreszeit können Muskelverspannungen auftreten. Auch rheumatische Beschwerden verstärken sich meist im Herbst und Winter.

Ein Arzt kann anhand der Symptome herausfinden, was die Ursache der Gelenk- und Muskelschmerzen ist und darauf aufbauend eine Therapie empfehlen. Bei akut auftretenden Schmerzreizen können Sie aber auch auf Analgetika für eine kurzfristige Linderung zurückgreifen.

Erkältungserscheinungen

Bei einer Erkältung treten neben Husten und Schnupfen meist auch Kopf- und Gliederschmerzen auf. Um bei einer Erkältung alle Symptome zu mildern, gibt es spezielle Komplexmittel. Diese enthalten einen Schmerzwirkstoff, wie Paracetamol oder ASS, sowie einen Arzneistoff, der gegen die verstopfte oder laufende Nase hilft, meist Pseudoephedrin. Oft ist dem Komplexmittel auch Vitamin C zugegeben, damit das Immunsystem unterstützt wird.

Migräne

Eine Migräne-Attacke bedeutet selten nur Kopfschmerz allein. Auch Übelkeit, Sehstörungen und Erbrechen können auftreten. Betroffene werden meist stark in ihrem Alltag eingeschränkt. Das wichtigste ist, den Migräneanfall abzumildern. Dabei können bestimmte Analgetika, vor allem die sogenannten Triptane, helfen.

Zahnschmerzen

Ein pulsierender Schmerzreiz im Zahn, geschwollenes, druckempfindliches Zahnfleisch – Zahnschmerzen sind unangenehm und schränken Betroffene unter anderem bei der Nahrungsaufnahme meist ein. Der richtige Ansprechpartner ist der Zahnarzt, der die Ursache der Beschwerden sucht. Analgetika können Sie einnehmen, um das Zahnleiden zu vermindern, allerdings sollten Sie diese nur als kurzfristige Überbrückungsmaßnahme verwenden.

Rückenschmerzen

Statistisch gesehen leiden etwa 27 bis 40 Prozent der Deutschen unter Rückenschmerzen. Stress, Fehlhaltungen und langes Sitzen sind die häufigsten Ursachen. Sport und mehr Bewegung im Alltag können Rückenschmerzen langfristig vorbeugen. Zur kurzfristigen Hilfe sind Analgetika angeraten, damit Sie durch die Schmerzen keine Schonhaltung einnehmen.

Regelschmerzen

Einmal im Monat trifft es beinahe jede Frau: ein Unwohlsein im Unterleib, das sich zu schmerzhaften Krämpfen entwickeln kann. Manchmal kann eine Wärmflasche oder ein warmes Kornkissen auf dem Bauch bei der Linderung helfen. Bei sehr starken Unterleibsschmerzen sind rezeptfreie Schmerzmittel aber auch das Mittel der Wahl.

Welche Schmerzmittel sind für Kinder geeignet?

Beschwerden treten schon bei den Kleinsten auf

Der Bauch pikst, die Ohren stechen und der Kopf tut weh: auch Kinder leiden unter Schmerzen. Dabei ist es allerdings nicht immer einfach, das Ausmaß der Beschwerden zu ermitteln und die richtige Entscheidung zwischen Aushalten oder Behandlung der Beschwerden zu treffen, zumal nicht jedes Schmerzmittel auch für Kinder geeignet ist. Prinzipiell sollten Schmerzmittel bei Kindern nur im Notfall und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden, denn wie alle Medikamente besitzen auch Analgetika Nebenwirkungen und können bei langfristiger Einnahme selbst Beschwerden hervorrufen. Manchmal ist es daher besser, die schmerzhaften Beschwerden zunächst mit einfachen Hausmitteln zu behandeln. So helfen beispielsweise bei Bauchschmerzen häufig angewärmte Körnerkissen oder feuchtwarme Umschläge. Auch bei leichten Kopfschmerzen können zunächst Ruhe in einem abgedunkelten Raum und Pfefferminzöl auf der Stirn ausprobiert werden, wobei Letzteres allerdings für Kleinkinder und Säuglinge ungeeignet ist. Ohrenschmerzen lassen sich dagegen häufig mit warmen Zwiebelsäckchen auf dem entsprechenden Ohr und zusätzlich abschwellend wirkenden Nasensprays deutlich lindern.

Linderung der Beschwerden durch Analgetika

Wenn allerdings mit Hausmitteln keine Besserung erreicht wird oder die schmerzhaften Beschwerden zu stark sind, stehen auch für Kinder eine Reihe von Analgetika zur Verfügung. Geeignet zur Linderung der Beschwerden sind Paracetamol und Ibuprofen. Paracetamol lindert den Schmerzreiz und senkt zugleich auch Fieber. Ähnlich wirkt auch Ibuprofen, verfügt aber zusätzlich noch über eine entzündungshemmende Wirkung. Für Babys und Kleinkinder gibt es beide Wirkstoffe neben der Tablettenform auch als Zäpfchen und Saft, der Kinderarzt berät Sie zur richtigen Dosierung.

Vorsicht vor Nebenwirkungen

Da jedoch jedes Schmerzmittel auch Nebenwirkungen besitzt, ist vor der Einnahme immer zwischen Nutzen und Risiko abzuwägen. Außerdem spielt die richtige Dosierung eine entscheidende Rolle, die sich in der Regel nach dem Alter und dem Gewicht des Kindes richtet.

Beachten Sie bitte außerdem, dass Analgetika mit Acetylsalicylsäure, kurz ASS, nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden sollten. Dieser Arzneistoff wird von Kindern nicht immer vertragen. Es kann unter Umständen zum sogenannten Reye-Syndrom kommen, einer schweren Erkrankung von Gehirn und Leber, die nicht direkt behandelbar ist. Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Kinderarzt, welches Medikament für Ihren Nachwuchs geeignet ist.

Welche Gefahren gehen von Analgetika aus?

Vorsicht bei der Selbstmedikation

Schmerzmittel gehören zu den in der Selbstmedikation verbreitetsten Medikamenten in Deutschland. Die wenigsten sind sich jedoch darüber im Klaren, wie gefährlich mitunter auch die frei verkäuflichen Präparate sein können, wenn

  • die Dosierungsangaben in der Packungsbeilage nicht hinreichend beachtet werden,
  • sie zu häufig eingesetzt oder
  • über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden.

Problematisch wird das Einnehmen der Schmerztabletten, wenn man öfter als zehnmal im Monat oder an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen zu schmerzreduzierenden Arzneimitteln greift oder die Dosis immer höher wird. Besonders rezeptfreie Schmerzmittel werden oft stark unterschätzt. Kaum jemand macht sich bei dem bekannten Paracetamol die Mühe, den Beipackzettel genauer zu studieren. Gerade Paracetamol kann jedoch schon bei einer geringen Überdosierung Leberschäden hervorrufen – die Selbstmedikation nach dem "Viel-hilft-viel-Motto" kann im schlimmsten Fall in einem ohne Transplantation tödlichen Leberversagen enden. ASS hingegen, die Acetylsalicylsäure, wirkt als Blutverdünner und kann hochdosiert Magenblutungen auslösen.

Wenn Analgetika zur Sucht werden

In Deutschland sind weit mehr Menschen von Medikamenten abhängig als von harten Drogen. Der Übergang zwischen Gebrauch und Missbrauch ist, wie so oft, fließend. Besonders bei Kopfschmerzen eingesetzte Arzneimittel können ihrerseits wieder Beschwerden auslösen, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Diese medikamenteninduzierten Schmerzen sind zunächst nicht von dem ursprünglichen Schmerz zu unterscheiden und führen in einen Teufelskreis aus mehr Medikamenten und mehr Schmerzen. Der einzige Weg aus dieser Spirale ist ein vollständiges Absetzen der Mittel, nicht zuletzt um sich vor irreversiblen Organschäden zu schützen.

Nicht nur bei opioiden Schmerzmitteln empfiehlt es sich, diesen Schritt ärztlich überwachen zu lassen. In spezialisierten Kliniken lernt man gezielt andere Wege im Umgang mit dem Schmerz. Es ist wichtig, dass Sie zu jeder Zeit auf eine sachgerechte, kurzfristige und gelegentliche Einnahme der freiverkäuflichen Analgetika achten. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Holen Sie sich ärztlichen Rat.

Was verursacht Rückenschmerzen?

Verschiedenen Schmerzen – Verschiedene Ursachen

Oftmals sind Bauch- und Rückenmuskulatur nicht ausreichend trainiert, verspannen und verhärten sich. Früher wurde mit Bettruhe behandelt, heute dagegen weiß man, dass es wichtig ist, schnell wieder in Bewegung zu kommen.

Rückenschmerzen können verschiedene Ursachen haben:

  • Einschießende Schmerzen im oberen oder unteren Rücken deuten meist auf eine Muskelverspannung hin.
  • Ein heftiger Schmerz vorwiegend im unteren Rücken hingegen, der sich bei Bewegung verstärkt, kann einen Bandscheibenvorfall anzeigen.
  • Ein plötzlich einsetzender Rückenschmerz ist meist eine akute Lumbalgie, ein Hexenschuss.
  • Ein stechender Rückenschmerz entsteht, wenn ein Nerv eingeklemmt oder gereizt wird.
     

Verschleißerscheinungen, genetische Veranlagung oder eine schwache Rückenmuskulatur begünstigen Rückenschmerzen. Oft genügt es, die umliegende Muskulatur zu entspannen und zu kräftigen, um chronische Rückenschmerzen zu umgehen.

Wann sollte ich zum Arzt?

In den meisten Fällen liegen den Rückenschmerzen keine ernsthaften Erkrankungen zu Grunde. Treten allerdings Bewegungseinschränkungen, Kribbeln und Taubheitsgefühl auf, dann müssen die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Auch eine bestehende Medikation sollte immer überprüft werden, denn die sogenannten CSE Hemmer/Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels können Schmerzen im Bewegungsapparat hervorrufen.

Arzt untersucht Ursache von Rückenschmerzen

 

Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall?

Der Hexenschuss — Lumbago

Sie wollten nur eben die schwere Kiste wegräumen und urplötzlich schießt Ihnen ein unerträglicher Schmerz ins Kreuz. Anschließend fühlen Sie sich wie gelähmt und an Aufrichten ist gar nicht zu denken. Dies ist ein Hexenschuss.

Von Fachleuten wird der Hexenschuss auch als akuter Lumbago oder Lumbalsyndrom bezeichnet. Die Hexenschuss Symptome treten vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule zwischen Rippen und Po auf. Beim Hexenschuss handelt es sich um einen schlagartigen Rückenschmerz. Die Betroffenen eines akuten Hexenschuss‘ fühlen sich, als ob sie ein Messer im Rücken hätten.

Beim Lumbago wird schon die kleinste Bewegung zur Qual. Die akuten Schmerzen durch den Hexenschuss müssen jedoch nicht auf den Rücken beschränkt sein. Der Schmerz kann auch in folgende Bereiche ausstrahlen:

  • Leisten
  • Unterbauch
  • Oberschenkel
     

Meist ist von einem Hexenschuss nur der untere Rücken betroffen, gelegentlich treten im Hals- oder Brustwirbelbereich jedoch ähnliche Blockaden auf. Neben den Kreuzschmerzen haben die Lumbago Betroffenen oft auch angespannte Muskeln, was zu einem steifen Rücken führt.

Mögliche Ursachen für den Hexenschuss sind:

  • Eine geschwächte Rückenmuskulatur.
  • Ein Bandscheibenvorfall.
  • Ein eingeklemmter Nerv.
  • Eine Reizung des Ischiasnervs.
     

Verspannungen

Der Hauptgrund für Probleme an den Muskeln von Rücken und Schultern sind Überlastungen.

Wer viel am Computer sitzt, verharrt oft über Stunden in einer starren Haltung. Hier sind es vor allem die Nackenmuskeln, die völlig überlastet werden. Gleichzeitig werden die Arme über den Tag nicht in ihrer Ausgangslage belassen, also rechts und links herunterhängend, sondern in einem 90°-Winkel auf der Tastatur. Das belastet die Schultern. Entsprechend ist auch der Rücken betroffen.

Richtige Sitzhaltung

Ganz ähnlich sieht es bei Menschen aus, die viel heben müssen oder in einem stehenden Beruf tätig sind. Auch hier kann von einer Überlastung des Muskelapparates gesprochen werden. Hinzu kommen Fehlhaltungen beim Heben oder beim Stehen.

Das häufigste Symptom einer Verspannung ist Schmerz beim Bewegen der verspannten Muskeln. Auch eine Einschränkung der Beweglichkeit kann ein Symptom sein. Wenn Sie eine knotige Muskelverhärtung spüren, kann dies ebenfalls ein Symptom der Verspannung sein. Oftmals strahlen diese Schmerzen bis in den Kopf aus. Die aufgrund der Rückenschmerzen eingenommene Schonhaltung kann die Beschwerden zudem verschlimmern.


Der Bandscheibenvorfall

Die Wirbelsäule trägt viel von der Körperlast und wird im Sitzen sowie im Stehen beansprucht. Sie ist medizinisch in verschiedene Abschnitte aufgeteilt:

  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  •  Halswirbelsäule
     

Sie setzt sich aus Wirbelkörpern zusammen. Diese formen den Wirbelkanal, durch den das Rückenmark verläuft. Der Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern wird Bandscheibe genannt. Sie halten den Abstand zwischen den Körpern aufrecht und dämpfen Stöße ab.

Die Bandscheibe besteht aus einem Gallertkern, der sich mit Wasser vollsaugt, sowie einem harten Faserring, der den Kern umgibt. Bedingt durch den Druck auf die Bandscheiben durch Stehen oder Sitzen wird tagsüber das Wasser aus dem Gallertkern herausgepresst.

Bandscheibe

Je älter ein Mensch wird, desto weniger gut kann der Gallertkern Wasser aufnehmen. Außerdem wird mit zunehmendem Alter der Faserring von Rissen durchzogen. Dadurch kann es passieren, dass der Gallertkern durch den Faserring bricht – ein Bandscheibenvorfall passiert.

 

 

Wobei längst nicht jede Bandscheibenveränderung gleich Rückenschmerzen nach sich ziehen muss. Je besser die umgebende Muskulatur ausgebildet und trainiert ist, desto weniger Beschwerden treten auf, weil die Muskeln den nötigen Halt geben.

Es sind oft ältere Menschen von dem Bandscheibenvorfall betroffen, aber auch junge Menschen kann dieser treffen. Hauptursachen für einen Bandscheibenvorfall in jungen Jahren sind:

  • Übergewicht.
  • Falsche Belastung der Wirbelsäule.
     

In rund 90 Prozent der Fälle ist die Lendenwirbelsäule von einem solchen Vorfall betroffen.

Zu den Symptomen gehören Rückenschmerzen, die bei Belastung plötzlich auftreten oder stärker werden. Die Muskulatur wird meist im betroffenen Bereich verhärtet sein. Teilweise strahlt der starke Rückenschmerz auch aus in Gesäß oder Bein, Sie können auch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Bein bemerken.

Haben Sie einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, können ein schmerzender Nacken sowie ein ausstrahlender Schmerz in Arm, Hand oder Hinterkopf ein Indiz dafür sein.

 

Wie werden Rückenschmerzen behandelt?

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

In vielen Fällen lassen sich Rückenbeschwerden lindern. Auch leichte Schmerzen sollten ernst genommen und unter Umständen ärztlich abgeklärt werden. Denn sie beeinträchtigen nicht nur das Wohlgefühl, sie lösen auch weitere Probleme aus, wie Verspannungen durch eine zwanghafte Schonhaltung.

Die Behandlung ist beispielsweise möglich über:

  • Schmerzlindernde Medikamente
  • Massagen
  • Physiotherapie
  • Krankengymnastik
  • Wärme
  • Operationen
     

Der richtige Mix macht es, dann werden verspannte Muskeln wieder gelockert und die Durchblutung wird angeregt. Auch die Bandscheiben profitieren von diesen Maßnahmen, denn sie bleiben so länger flexibel.

Beratungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Dazu gehört auch, mögliches Fehlverhalten des Patienten zu analysieren, um weiteren Schmerzen vorzubeugen. Das kann zum Beispiel falsche Ernährung sein, die zu Übergewicht führt. Bei spezifischen Rückenschmerzen ist dies möglichst zu reduzieren.

Rückenschmerzen vorbeugen

Eine gute Rückengesundheit ist wichtig. Diese können Sie zum Beispiel durch verschiedene Rückenübungen erreichen. Unter anderem gehört dazu, dass Sie schwere Lasten aus der Hocke und mit geradem Rücken anheben.

Die Rückenschule ist zu jeder Zeit sinnvoll. Ziel ist es, die Aktivitäten des Alltags rückenschonend zu gestalten. Wird zusätzlich auf das Gewicht geachtet, dann profitiert nicht nur der Rücken davon, sondern auch die Gelenke.

Wärmetherapie gegen die Schmerzen

Ob Rückenschmerzen direkt oder indirekt von Muskelverspannungen herrühren, ist für die Behandlung zunächst unerheblich. Wichtig ist es, der Verkrampfung entgegenzuwirken, wobei sich die Wärmetherapie als effektives Mittel erwiesen hat. Dies gilt vor allem bei akuten Rückenschmerzen.

Aus diesem Grund funktionieren die rezeptfrei erhältlichen Rückenpflaster nach dem Prinzip der Wärmeerzeugung, was auf zwei verschiedene Weisen geschehen kann:

  • Zum einen können in den Pflastern aktive Wirkstoffe enthalten sein, zumeist Chili-Extrakte (Capsicum) oder ätherische Öle wie Wintergrünöl.
  • Zum anderen ist auch eine rein physikalische Wärmeentfaltung möglich. In diesen Pflastern sind keine aktiven Wirkstoffe enthalten.
     

Durch die Wärme entspannen sich die Muskeln und die Durchblutung wird angeregt. So können Verspannungen effektiv gelöst und Schmerzen gelindert werden. Dies gilt allerdings nur, wenn eine nicht-entzündliche Erkrankung vorliegt. Sprechen Sie im Zweifelsfall noch einmal mit Ihrem Arzt bevor Sie eine Wärmetherapie beginnen.

Klingen die Rückenschmerzen nach zwei bis drei Tagen nicht ab, ist eine weitere Selbstbehandlung kontraproduktiv und Sie sollten schnellstmöglich zum Arzt.

 


Welche Mittel helfen bei Rückenschmerzen?

Ein kurzfristiger Einsatz von Medikamenten hat sich bewährt. Welcher Wirkstoff für Sie der Richtige ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Sie haben die Wahl zwischen Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol.

  • Ibuprofen: Dieser Wirkstoff hilft von Kopfschmerzen über Rückenschmerzen bis hin zu Zerrungen durch zum Beispiel Sportverletzungen. Auch bei Erkältungsbeschwerden kann er helfen. Ibuprofen wird als schmerzlinderndes Mittel immer beliebter und darf auch in der Schwangerschaft in den ersten beiden Dritteln angewendet werden. Allerdings sollten Sie in Ihrer Schwangerschaft immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, wenn Sie Medikamente einnehmen wollen.
  • Diclofenac: Rheumatische Beschwerden, Gelenkschmerzen, Sportverletzungen und Rückenschmerzen gehören zu den Einsatzgebieten dieses Wirkstoffs. Der schmerzlindernde Effekt soll schnell einsetzen. Generell ist dieser Wirkstoff Ibuprofen sehr ähnlich – allerdings kann es sein, dass er wirkt, wenn Ibuprofen nicht hilft und andersherum. Diclofenac können Sie auch als Salbe anwenden.
  • Paracetamol: Im Gegensatz zu den anderen beiden Wirkstoffen besitzt Paracetamol keinen entzündungshemmenden Effekt. Daher eignet sich der Wirkstoff nicht bei entzündlich bedingten Schmerzen.
     

Wie hilft der Arzt?

Wenn die Rückenschmerzen nicht verschwinden, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Dieser wird abklären, ob es sich bei den akuten Rückenschmerzen um Verspannungen handelt oder doch etwas Schwerwiegenderes vorliegt.

Oft helfen Massagen gegen Verspannungen. Eine schonende Massage lockert erst die umgebende Muskulatur und arbeitet sich dann langsam vor. Dabei lassen sich Stauungen im Gewebe beheben und selbst Verklebungen können gelockert werden. Solche Verklebungen können im Fasziengewebe auftreten und durch die Massage behandelt werden.

Eine begleitende Akupunktur kann außerdem helfen, die Verspannungen zu lösen. Bei den Injektionen werden Medikamente direkt in den Muskel gespritzt, die die Muskeln entspannen.

Die Bewegungstherapie gehört zur Physiotherapie. Auch diese wird vom Arzt verschrieben. Sie hilft, Verspannungen zu beseitigen.

 

Der schmerzende Nacken

Was sind Nackenschmerzen?

Der hintere Teil des Halses und somit auch die Halswirbelsäule werden als Nacken bezeichnet. Der Nacken unterstützt die Mobilität von Kopf und Oberkörper. Die Neigung des Kopfes hängt von der gesunden Arbeitsweise der Nackenregion ab.

Wichtige Nerven und Sehnen durchziehen den Nackenbereich. Sind sie überlastet, können Nackenbeschwerden entstehen. Diese äußern sich oft durch ein Stechen und Brennen sowie durch Bewegungseinschränkungen. Funktionelle Störungen können in Form von akuten oder chronischen Schmerzen auftreten.

Besonders betroffen sind:

  • Nacken
  • Hals
  • Schultern
  • Arme
  • Hinterkopf
     

Wer diese Erscheinungen an sich entdeckt, sollte handeln. Betroffene können bis zu einem gewissen Grad Selbsthilfe leisten.

Verschlimmern sich die Anzeichen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Meist stellt der Arzt Verhärtungen zwischen Hals und Schulter fest. Zieht das Stechen in Arme und Finger, sollte ein Facharzt konsultiert werden. Mit bildgebenden Verfahren werden Engstellen und Vorfälle sichtbar gemacht.

Treten bleibende Nackenbeschwerden mit Flimmern vor den Augen und Bewegungsstörungen auf, sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Hier liegt der Verdacht einer ernsten Verletzung der Halswirbelsäule nahe.

Welche Ursachen können Nackenschmerzen haben?

Verspannungen: Auf der Ursachenliste weit oben stehen Muskelverspannungen, zum Beispiel durch langes Sitzen im Büro. Wer als junger Mensch die Alarmzeichen verdrängt, hat eventuell im Alter umso mehr damit zu kämpfen. Je stärker die körperlichen Befindlichkeitsstörungen sind, desto stärker ist die Verspannung. Dem sollte man frühzeitig mit Ausgleichsübungen begegnen. Ein verspannter Nacken braucht Entlastung.

Kopfhaltung: Die übermäßige Tablet- bzw. Smartphone-Nutzung und die damit verbundene schräge Haltung mit gesenktem Kopf ist unvorteilhaft für den Nacken. Durch das lange Starren auf Handy, Tablet & Co. bekommen immer mehr jüngere Menschen einen steifen Nacken. Aber auch das Klemmen des Telefons zwischen Schulter und Ohr kann auf Dauer für Nackenbeschwerden sorgen.

Erkrankungen: Ursache für eine chronische schmerzende Halswirbelsäule können in seltenen Fällen auch rheumatische Erkrankungen sein.

Überlastung: Schwere körperliche Arbeit kann zu Abnutzungserscheinungen und Verspannungen führen.

Psychische Ursachen: Neben schlechter Haltung können auch über die Seele Befindlichkeitsstörungen im Nacken entstehen. Wer traurig, antriebslos und müde ist, senkt häufig sein Haupt. Ein geneigter Kopf kann sich auf Dauer ungünstig auf unseren Nacken auswirken.

Weitere Ursachen: Zähneknirschen, Zungenpressen und eine zu hohe oder zu tiefe Liegeposition können ebenfalls der Halsmuskulatur zusetzen.


Was hilft gegen einen verspannten Nacken?

Die Behandlung von bleibenden Nackenbeschwerden setzt eine genaue Diagnose durch den Arzt voraus.

Handelt es sich um eine reine Verspannung, hilft es, die Schonhaltung aufzugeben und aktiv zu werden. Für den Anfang können schmerzlindernde Mittel helfen, damit Sie durch die Schmerzen nicht unbewusst wieder in eine schonende Haltung übergehen.

Ein achtsames und gezieltes Bewegungsprogramm bewahrt vor weiteren Verspannungen. Es beugt den Verkürzungen der Muskulatur vor. Bei bleibenden, vorübergehenden und chronischen Nackenbeschwerden kann dies die Verkrampfung lösen. Teilweise genügt es schon, wenn Sie immer mal wieder von Ihrem Arbeitsplatz aufstehen und ein paar Schritte laufen.

Bei dauerhaften verspannten Muskeln und daraus resultierenden starken Nackenschmerzen ist Bewegung der Hauptpunkt in der Behandlung. Die sportliche Aktivität wird nicht nur bis zum Verschwinden der Beschwerden ausgeübt, sondern auch darüber hinaus. Bei regelmäßiger Bewegung ist das Risiko geringer, dass die Verspannung zurückkehrt.

Nackenschmerzen

Akute Hilfe gegen Schmerzen im Nacken

Menschen, die unter einem steifen Nacken leiden, wünschen schnelle Linderung. Was helfen kann:

  • Warme Rheumabäder.
  • Vorsichtige Selbstmassagen.
  • Kurzzeitige Wärmebestrahlung.
  • Wärmepflaster (halten die Bereiche stundenlang warm).
  • Entspannungsübungen mit sehr einfachen und leichten Nackenbewegungen.
     

Das Tragen einer Halskrause kann entlasten, ergibt aber nur kurzfristig Sinn. Schließlich soll der Nacken beweglich gehalten werden. Hilft alles nicht, sollten Sie schnell zu Ihrem Arzt.

Helfen Nackenkissen vorbeugend?

Nackenkissen helfen, eine gesunde Schlafposition sowie eine vorteilhafte Position für das Genick zu finden. Träger des so genannten Nackenhörnchens erfahren bei regelmäßigem Gebrauch Entlastung im Bereich der Halswirbelsäule und Schulter.

Doch das alleinige Tragen des Nackenkissens erzielt erst eine Verbesserung, wenn man das Genick auch außerhalb der Schlafzeit pflegt und trainiert. Betroffene sollten auf eine gerade Sitzposition und eine ebenso gerade Schulterstellung achten.



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