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Was ist Basenfasten?

Von Ulrike Wendt, PTA bei mycare.de
Aktualisiert: 22.02.2021

Was ist Basenfasten?

Das Basenfasten ist eine Methode, um den Stoffwechsel zu entlasten. Es werden grundlegend alle Lebensmittel gemieden, die den Organismus übersäuern. Stattdessen ist die Ernährung im Schwerpunkt basisch. Auch für einen Neuling ist eine Fastenzeit vom Umfang einer Woche in der Regel problemlos meisterbar und wird oft mit der Konsequenz eines neuen Lebensgefühls belohnt. Basenfasten unterstützt beim Abnehmen, soll aber vor allem den Stoffwechsel anregen und den Körper reinigen. Das bedeutet aber auch, dass lieb gewonnene Essensgewohnheiten mindestens vorübergehend abgelegt werden müssen. Denn für Fast Food und Süßigkeiten ist beim Basenfasten kein Platz. So mancher hat jedoch während der Fastenzeit überrascht festgestellt, dass viele Beschwerden mit dieser Ernährungsweise deutlich nachlassen.

Wie funktioniert Basenfasten?

Der Verzicht auf basische Lebensmittel bedarf einer gewissen Vorbereitung und Planung. Denn: Basenfasten ist keine Diät im herkömmlichen Sinne. Ziel ist es, das Säure-Basen-Gleichgewicht durch Verzicht auf Säuren und vermehrte Zufuhr von Basen wiederherzustellen. Hungern muss man nicht, aber sehr bewusst wählen und achtsam sein, was man isst. Mit den folgenden 5 Tipps gelingt auch Ihnen das Basenfasten:

Die 5 wichtigsten Tipps zum Basenfasten

Tipp 1 – Bereiten Sie sich ausreichend vor und informieren sich über basische und saure Lebensmittel.

Für die Vorbereitung ist in etwa eine Woche nötig, in der z. B. die Verträglichkeit der verschiedenen Speisen getestet wird. Das empfiehlt sich besonders für Menschen, die wenig Gemüse essen und zu Fertiggerichten tendieren. Die Empfehlungen für die Vorbereitungswoche sind:

  • Verzicht auf Fast-Food
  • Rohkostbeilagen testen
  • Wasserkonsum auf 2-3 Liter steigern
  • Zwischenmahlzeiten reduzieren
  • Verzicht auf Süßigkeiten

Tipp 2 – Führen Sie Protokoll

Was sich zeitraubend anhört, ist in Wahrheit später eine große Hilfe. Wer unter gesundheitlichen Problemen leidet, sollte sich diese jetzt notieren und sich im Laufe des Fastens genau beobachten. Vor allem Allergien, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Schlafstörungen können sich bei dem Basenfasten schnell verbessern. Es ist wichtig, diese Veränderung mit dem Basenfasten in Verbindung zu bringen, denn nur so setzt der gewünschte „Aha“-Effekt ein. Und daraus folgt leichter eine dauerhaft gesunde Lebensweise.

Tipp 3 – Die Mahlzeiten vorbereiten

In der zweiten Woche wird es „ernst“. Nun wird auf säurehaltige Lebensmittel zu großen Teilen verzichtet. Um Zeit zu sparen und sich selbst zu disziplinieren, bietet es sich an, die Speisen schon am Abend zuvor soweit es geht vorzubereiten. Zu den Mahlzeiten empfiehlt sich der Verzehr folgender Lebensmittel: Zum Frühstück kann es zum Beispiel geben:

  • Porridge,
  • Smoothie (vorzugsweise Grüne Smoothies),
  • oder gedünstetes Obst mit Nüssen und/oder Samen.

Das Mittagessen kann sich zusammensetzen aus:

  • Salat,
  • Gemüse,
  • zusätzlichen Keimlingen sowie
  • Gemüsesaft

Das Abendessen bis 18 Uhr ist vorteilhaft. Rohkost sollte um diese Zeit nicht mehr gegessen werden. Das Abendessen kann bestehen aus:

  • gedünstetem Gemüse
  • Gemüsesuppe
  • reichlich Wasser
  • Kräutertee

Präparate wie basische Citratverbindungen von Magnesium, Kalium und Calcium, ergänzen sinnvoll und unterstützen einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Als Granulat zum Auflösen sind sie praktisch zum Dosieren erhältlich und mit angenehmen Geschmack sowohl für die Zeit des Basenfastens als auch danach eine wertvolle Empfehlung.

Tipp 4 – Seien Sie auf Hungerattacken gefasst

Bei großem Hunger zu gewohnten Zwischenmahlzeiten empfehlen sich geringe Mengen Trockenfrüchte. Es ist wichtig, dass jeder, der sich für das Basenfasten entscheidet, darauf vorbereitet ist. Wer sich durch Hungerphasen zwingt, fällt nach dem Fasten schneller in ungesunde Verhaltensweisen zurück.

Tipp 5 – Nehmen Sie die Woche nach der Fastenzeit ernst

Die Woche nach dem Basenfasten wird häufig unterschätzt. Dabei ist sie wichtig und soll auch den Rückfall in alte Gewohnheiten verhindern. Versuchen Sie einige der Essgewohnheiten aus der Fastenwoche in Ihren Alltag zu integrieren. So fällt es leichter, die gesunde Ernährung zumindest teilweise beizubehalten. Folgende Gewohnheiten sollten Sie beibehalten:

  • Obst zum Frühstück
  • Meiden von Limonaden
  • viel Wasser trinken
  • langsam essen
  • Ausgleich zum Stress suchen

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt sorgt für Energie und Wohlbefinden. Besonders im Frühjahr, wenn die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit einsetzt, empfiehlt sich eine Kur mit Basischen Mineralstoffen. Damit können Sie ihrem Körper helfen und den Stoffwechsel wirkungsvoll unterstützen.

Autorin PTA Ulrike Wendt

Über unsere Autorin:

Ulrike Wendt | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Ich bin seit 17 Jahren Pharmazeutisch-technische Assistentin bei mycare.de. Aufgrund der langen Berufserfahrung und der regelmäßigen Fortbildung sind wir schon Experten in Gesundheitsthemen. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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