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Warum schwitzen wir beim Sport?

Von Janine Berger, Profiturnerin in der ersten Bundesliga
Aktualisiert: 19.07.2021

Profiturnerin Janine Berger

Wer kennt es nicht? Die Temperaturen steigen, man möchte einfach nur ein wenig Sport treiben und innerhalb kurzer Zeit tropft der Schweiß. Vor allem im Sommer schwitzen wir beim Sport umso mehr. Obwohl wir den Schweiß als unangenehm empfinden und auch ich im Training damit zu kämpfen habe, ist das Schwitzen ein wichtiger Schutzmechanismus unseres Körpers. Durch Bewegung und Aktivitäten wird Wärme produziert. Diese Wärme muss der Körper wieder ausgleichen damit wir innerlich nicht überhitzen. Mithilfe der Schweißdrüsen wird eine Art Kühlsystem durch das Schwitzen erzeugt und die Körpertemperatur reguliert.

Als Spitzensportlerin schwitze ich im Gegensatz zu wenig trainierten Menschen sehr schnell und viel während dem Training. Vor allem bei Ausdauersportlern setzt die Schweißproduktion schnell ein. Aber warum schwitzen Sportler mehr? Das liegt daran, dass der Körper durch das häufige Training merkt, dass er schneller kühlen muss. Er lernt sozusagen schneller Schweiß zu produzieren, um innerlich nicht zu überhitzen und somit einer Belastung länger standhalten zu können.

Zusätzlich schwitzen sportliche Menschen effektiver. Durch das Training lernen die Schweißdrüsen, dass sie eine optimale Menge an Schweiß abgeben müssen, sodass weniger wichtige Nährstoffe ausgeschwemmt werden und die Körperoberfläche leicht befeuchtet wird. Dadurch kann das Kühlsystem optimal arbeiten und der Sportler kann seine Leistungsfähigkeit verbessern. Ein Untrainierter hingegen schwitzt manchmal gar nicht oder deutlich zu viel. Das liegt daran, dass der Körper nicht genau weiß, wie viel oder wenig Schweiß produziert werden muss.

Im Prinzip ist Schweiß also etwas Positives! Wäre da nur nicht der unangenehmen Geruch

Der Schweißgeruch entsteht erst, wenn er mit Bakterien in Kontakt tritt. Dadurch werden einige Bestandteile des Schweißes zersetzt. Auch die Kleidung spielt eine große Rolle. Ich kenne es selbst auch. Manche Klamotten kann ich stundenlang tragen und mit ihnen trainieren ohne dass ein unangenehmer Geruch entsteht und andere Klamotten wiederrum fangen schon nach fünf Minuten Belastung an unangenehm zu riechen. Das liegt vor allem am Material. Während Baumwolle sich super eignet, fängt zum Beispiel Polyester bei mir schneller an zu riechen. Hierfür ist die Atmungsaktivität des Stoffes verantwortlich.

Eine super Möglichkeit den Schweiß zu neutralisieren, ist der DEO Anti-Transpirant 48h Roll-On von VICHY. Ich verwende ihn super gerne während oder nach dem Training, da er sehr angenehm und natürlich riecht und lange anhält.

Übrigens: Auch die Ernährung hängt mit dem Schweißgeruch zusammen. Lebensmittel wie Knoblauch und Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen, die beim Abbau auch über die Haut abgegeben werden und dementsprechend riechen. Weiterhin ist es sehr wichtig viel zu trinken! Dadurch wird die Konzentration verringert und der Geruch minimiert.

Lebensmittel, die den Schweißgeruch negativ beeinflussen:

  • Knoblauch und Zwiebeln
  • fermentierte Milchprodukte
  • Schimmelkäse
  • rotes Fleisch
  • Lauch
  • Kohlgemüse
  • Fetthaltige Lebensmittel
  • Alkohol
-Gast-Autorin Turnerin Janine Berger

Über unsere Gast-Autorin:

Janine Berger | Profiturnerin
Ihren größten Erfolg konnte die Profiturnerin bei den Olympischen Spielen 2012 feiern. Dort belegte Sie als jüngstes Mitglied den vierten Platz am Sprung. Seit März 2018 ist sie erfolgreiche Turnerin in der ersten Bundesliga. Erfahren Sie hier mehr zu Janine Berger. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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