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Können Tiere auch an Unverträglichkeiten leiden?

Von Grit Ritter, Pharmazieökonomin bei mycare.de
Aktualisiert: 22.04.2021

Futterallergie

Genau wie beim Menschen nehmen Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien beim Haustier zu. Folgende Symptome sind bei einer Futterunverträglichkeit möglich:

  • Ständiges Jucken
  • Hautrötungen
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit.

Die Folge: Das Allgemeinbefinden der geliebten Fellschnauze oder Samtpfote ist gestört. Der unerträgliche Juckreiz führt mitunter zu Kratzen, Reiben oder Beißen der Haut. Unschöne und schmerzende Hautläsionen resultieren daraus.
Magen- und Darmprobleme können ebenfalls Symptome einer Futterallergie oder -unverträglichkeit sein.
Der erste Gang sollte daher der zum Tierarzt sein. Dieser wird zunächst organische Erkrankungen oder bakterielle Infektionen ausschließen. Sind alle Befunde negativ, wird Ihnen Ihr Veterinärmediziner unter Umständen zu einem Allergietest raten.

Wie entsteht eine Futterallergie?

  • Tierischen Proteine: Rind, Huhn oder Fisch.
  • Weizen, Eier, Milch oder Zusatzstoffe im industriell hergestellten Tierfutter.

Es ist also nötig, das Futter des Vierbeiners umzustellen. Hierfür bietet sich eine Ausschluss- oder Eliminationsdiät als erstes Mittel der Wahl an.
Dabei füttern Sie über einen bestimmten Zeitraum nur eine Protein- und eine Kohlenhydratquelle, und zwar ausschließlich solche Produkte, die Ihr tierischer Freund bisher nicht gefressen hat. Wenn Sie einen Allergietest gemacht haben, können Sie weitere Kohlenhydrat- und Proteinquellen von der Fütterung ausschließen.
Diese Diät müssen Sie zunächst strikt einhalten, um den Erfolg beurteilen zu können. Wenn Ihre Fellschnauze oder Samtpfote das neue Hunde- oder Katzenfutter gut verträgt, verschwinden die Symptome nach rund acht Wochen.

Welches Futter ist gut für mein Tier?

Wenn Sie wissen, dass Ihr Haustier die neuen Futterbestandteile verträgt, können Sie auch wieder auf industriell hergestelltes Futter umsteigen. Achten Sie dabei aber darauf, dass Ihr tierischer bester Freund alle Inhaltsstoffe verarbeiten kann.
Viele Tierbedarf-Hersteller bieten mittlerweile Futter für allergische oder futtersensible Tiere an. Eine weitere Möglichkeit ist speziell hergestelltes hypoallergenes Futter.
Einige Tierhalter stellen Ihr allergisches Tier auf BARF um. Damit ist „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“ gemeint, mithin also Rohkost für Hund und Katze.

Gefüttert werden bei dieser Ernährungsform:

  • Gemüse,
  • Obst,
  • Ei,
  • Salat,
  • Knochen,
  • Fleisch und
  • Innereien.

Wenn Sie dergleichen planen, sollten Sie zur Rationsberechnung einen Veterinärmediziner oder Ernährungsberater für Tiere hinzuziehen. Außerdem kann es sinnvoll sein, das Rohfutter mit Vitamin- und Mineralstoffen aus Nahrungsergänzungsmitteln für Tiere anzureichern, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.

Autorin Pharmazieökonomin Grit Ritter

Über unsere Autorin:

Grit Ritter | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Seit über 20 Jahren bin ich im Pharmateam des Unternehmens verwurzelt. Grundlegend dafür ist die Leidenschaft für Gesundheitsthemen incl. Prävention. Regelmäßige Fortbildungen sind da essenziell. Neben Kundenberatung sind Betriebl. Gesundheitsmanagement, Haus- und Reiseapothekenchecks und pharmazeutisches Marketing Schwerpunkte meiner Tätigkeit bei mycare.de. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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