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Winterspaß für Vierbeiner - wie bleibt mein Hund gesund?

Von Birgit Wickner, Pharmazieingeneurin bei mycare.de
Aktualisiert: 14.01.2022

Winterspaß für Vierbeiner

Schnee, Eis und Streusalz sind für Hunde eine echte Herausforderung. Sicherlich haben Sie auch schon mal einen humpelnden Hund gesehen, der Schwierigkeiten mit dem Auftreten auf dem eiskalten Boden hat. Ist dazu noch eine kleine Wunde, kann es schmerzhaft werden. Was Sie für Ihren Vierbeiner tun können, um ihn gesund durch den Winter zu bringen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Was muss im Winter bei Hunden beachtet werden?

Hunde lieben Schnee, vor allem, wenn er frisch und puderzuckerig die Felder bedeckt. Selbst Seniorenhunde bringt die weiße Pracht noch einmal richtig auf Trab. Allerdings sollten Sie ein paar Tipps beherzigen, wenn Sie mit Ihrem Hund während der Wintermonate unterwegs sind:

  • Vor allem kurzhaarige und sehr kleine Hunde frieren bei kalten Temperaturen sehr schnell. Hier schafft ein Wintermantel für Hunde Abhilfe. Auch wenn das Thema unter Hundehaltern kontrovers diskutiert wird: Wenn Sie merken, dass Ihr Hund draußen friert, hat ein Hundemantel nichts mit "Vermenschlichung" oder "Verweichlichung" zu tun, sondern ist einfach Gesundheitsvorsorge.
  • Bei langhaarigen Hunden sollte das Fell in den Ballen gekürzt werden, damit sich Eisklumpen und Schnee nicht so gut zwischen den Zehen festsetzen können. Wenn Sie sich nicht selbst an die Pfoten trauen, können Sie bei einem Hundefriseur oder Tierarzt das Fell kürzen lassen.

Wie pflege ich die Pfoten meines Hundes im Winter?

Schnee, Eis und vor allem Streusalz setzen den empfindlichen Hundepfoten zu. Wo es möglich ist, sollten Sie daher mit Salz gestreute Wege vermeiden. In der Stadt ist dies meist nicht machbar, deshalb müssen Sie:

  • vor dem Spaziergang die Pfoten einreiben. Geeignet sind zum Beispiel Vaseline, Melkfett oder Hirschtalg aus Ihrer Apotheke. Auch spezieller Pfotenbalsam beugt spröden und rissigen Pfoten vor und wirkt zudem beruhigend und regenerierend.
  • während des Spaziergangs immer wieder die Pfoten kontrollieren und Eis und Schnee entfernen. Bei sehr empfindlichen Hunden kann es sinnvoll sein, die Pfoten in der Hand zu wärmen oder die Pfoten mit speziellen Pfotenschuhen zu schützen. Ein Pfotenschuh ist ebenso der richtige Schutz, wenn der Hund bereits wunde Pfotenballen hat.
  • nach dem Spaziergang die Pfoten reinigen. Geeignet ist lauwarmes Wasser – heißes Wasser ist für die kalten Hundepfoten schmerzhaft. Entfernen Sie außerdem alle Schnee-, Eis- und Dreckklumpen aus dem Fell. Lassen Sie Ihren Hund nicht die Pfoten sauber lecken – vor allem Streusalz und Schnee können den Hundemagen reizen.
Autorin Pharmazieingenieurin Birgit Wickner

Über unsere Autorin:

Birgit Wickner | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Als Pharmazieingenieurin liegt mir die Gesundheit unserer Kunden am Herzen. Um dahingehend optimal beraten zu können, bilde ich mich regelmäßig fort. Mehr erfahren

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Janet, Apothekerin bei mycare.de
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