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Was hilft sofort gegen Heuschnupfen?

Von Janet Baron, Apothekerin bei mycare.de
Aktualisiert: 10.02.2021

Heuschnupfen

Für einen sehr empfindlichen Allergiker gilt zunächst nur, die akuten Beschwerden so schnell wie möglich zu mildern. In der Schulmedizin wird der Arzt Ihnen vermutlich Antihistaminika verschreiben, die den körpereigenen Botenstoff Histamin in Schach halten, der die allergischen Reaktionen verursacht. Antihistaminika gibt es in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen, z.T. auch als Kombipackung.

  • Cetirizin: Das bekannteste Antihistamin ist Cetirizin. Da Cetirizin rasch vom Dünndarm aufgenommen wird, tritt die Wirkung relativ schnell ein: Etwa zehn Minuten bis eine halbe Stunde nach der Einnahme. Etwa 24 Stunden hält die Wirkung an. Cetirizin wird vor allem bei Heuschnupfen und anderem allergischem Schnupfen eingesetzt. Das Medikament gibt es in verschiedenen Formen, z.B.: Saft, Tropfen, Tabletten und Lutschtabletten. Dadurch lässt sich auch für Kinder ab zwei Jahren eine passende Behandlungsmöglichkeit finden.
  • Loratadin: Dies ist ein Antihistamin, das gegen allergischen Schnupfen hilft. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit verschreiben Ärzte diese Allergietabletten oft auch Schwangeren und Stillenden zur Linderung der allergischen Symptome. Bitte nehmen Sie Loratadin in diesem Fall nur nach ärztlicher Anweisung und nicht in der Selbstmedikation ein.
  • Azelastin: Medikamente mit dem Wirkstoff Azelastin helfen gegen allergische Rhinitis, wie Heuschnupfen, und die allergische Bindehautentzündung. Die Anwendung kann ohne Rezept in Form von Nasensprays oder antiallergischen Augentropfen stattfinden. Als Nebenwirkungen sind, eher beim Nasenspray, Müdigkeit, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit bekannt. Diese klingen aber meist im weiteren Verlauf der Behandlung ab.

Wie kann man den Pollenflug rechtzeitig erkennen?

In der Regel fliegen Birkenpollen von Ende März bis Ende Juni. Mitte April ist die Hauptflugzeit. Durch den Klimawandel zeigen sich jedoch auch schon oft im Januar verstärkt Allergie-Symptome. Ein Pollenflugkalender gibt Auskunft darüber, wann welche Pollen fliegen. Er wird jedoch von einigen Faktoren beeinflusst und ist daher nicht immer verlässlich. Einige dieser Faktoren sind: Temperatur, Niederschlag und Windgeschwindigkeit. Die Pollen fliegen früher, wenn es früher warm wird. Daher sollte darauf geachtet werden, wann welche Bäume und Sträucher zu blühen beginnen. Die Gefahr von allergischen Reaktionen ist bei besten Frühlingswetter besonders groß.

Autorin Apothekerin Janet Baron

Über unsere Autorin:

Janet Baron | Stellvertretende Leitung Heimversorgung
Seit 2013 bin ich Apothekerin und startete 2014 bei mycare in der Heimversorgung. Mit der Fachweiterbildung „Pharmazie in der Geriatrie“ erlangte ich die Voraussetzung für ein qualifiziertes Medikationsmanagement für unsere geriatrischen Patienten sowie die tägliche praktische Anwendung in der Heimversorgung. Zudem führe ich Schulungen zu aktuellen Themen für Laien und Fachpersonal durch. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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