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Wie äußert sich Neurodermitis bei Kleinkindern?

Von Marcus Schulze, Apotheker bei mycare.de
Aktualisiert: 10.05.2021

Neurodermitis

Zum einen kommen viele Kleinkinder aus Allergikerfamilien und erben die Überempfindlichkeit des Immunsystems. Jedoch haben Ärzte und Wissenschaftler eine Reihe weiterer Ursachen festgestellt:

  • Nahrungsmittel
  • Mechanische Reize, wie Kleidung oder Klima
  • Infektionen und Stress

So individuell, wie jedes Kind ist, so unterschiedlich sind auch die Auslöser. Daher kann man nur sehr schlecht allgemeine Faktoren ausfindig machen. Es besteht allerdings die Hoffnung, dass bis zum Schulalter oder der Pubertät die Symptome zurückgehen und sich das Hautbild verbessert.

Welche Symptome zeigen sich?

Der ständige Juckreiz, der Tag und Nacht quält, ist wohl am schlimmsten. Außerdem trocknet die Haut infolge der Erkrankung stark aus und schuppt sich. Zu den typischen Symptomen gehören auch Rötungen, nässende Stellen sowie Bläschen. Diese zeigen sich bei Kindern meist zunächst auf den Wangen, der Stirn und der Kopfhaut und breiten sich später über den gesamten Körper aus. Die Haut im Nacken, den Kniekehlen, den Armbeugen und den seitlichen Körperpartien ist nicht nur trocken und rissig, sondern häufig auch verdickt und erscheint von der Struktur her gröber.

Was tun gegen das Jucken?

Das nervige und quälende Jucken, auch Pruritus genannt, verleitet gerade Kinder dazu, die betroffenen Hautstellen zu kratzen, zu scheuern und zu reiben. Das bringt nur kurzfristig Linderung, da der entstehende Schmerzimpuls den Juckreiz überdeckt.

Beim Kratzen wird die Haut zusätzlich geschädigt und Bakterien und Pilze können leichter eindringen. Das sorgt für weiteren Juckreiz und es entsteht so etwas wie ein Teufelskreis. Oft wird das Jucken dann noch schlimmer, da die Haut noch stärker verletzt ist.

Die auslösenden Faktoren zu bestimmen und nach Möglichkeit auszuschalten, ist der erste wichtige Schritt, um weitere Neurodermitisschübe und den damit verbundenen Juckreiz zu stoppen.

Zudem ist die richtige Behandlung entscheidend. Für die Basispflege eignen sich Cremes und Lotionen, die den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen. Auf reizende Zusatzstoffe sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Autor Apotheker Marcus Schulze

Über unseren Autor:

Marcus Schulze | Apotheker in der Kreisel-Apotheke
Ich bin seit 2016 Apotheker und seit Mitte 2017 bei mycare in der Kreisel-Apotheke tätig. Ich berate gerne umfassend zu allen Gesundheitsfragen. Durch ständiges Lernen nach dem Studium erweitere ich meine Beratungskompetenzen abseits der üblichen Medikamente, um so dem Kunden ein breites Wissen anbieten zu können. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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