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Die 10 besten Tipps zum Sonnenschutz & wie Sie die passende Sonnencreme finden

Von Janet Baron, Apothekerin bei mycare.de
Aktualisiert: 21.09.2022

Eine Frau am Strand cremt sich mit Sonnenschutzmittel ein.

Die Sonne selbst hält viele schöne Dinge für unseren Körper bereit. Die Sonne hilft uns bei der Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Die Haut zu schützen ist dennoch notwendig, damit Sie gesund bleibt. Das beste Sonnenschutzmittel ist für jeden Hauttyp allerdings unterschiedlich. Lesen Sie sich durch 10 Tipps zum Sonnenschutz und nutzen Sie damit die Kraft der Sonne. Denn sie hat den gleichen Effekt auf unseren Körper wie Schokolade – nur figurschonender:

  • Unsere körperliche Aktivität steigert sich.
  • Die Konzentration und Leistungsfähigkeit wird verbessert.
  • Regt den Stoffwechsel an.
  • Reguliert das Sättigungsgefühl.

Mehr positive Effekte ohne Sonnenschutz?

Nein, denn grundsätzlich gilt: Keine Sonne ohne Sonnenschutz! Auch wenn Sonnenbaden uns glücklich macht, ist auch hier die Dosis entscheidend. Unsere Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Ein hochwertiger, dem Anwender angepasster Sonnenschutz ist daher unerlässlich. Der Sonnenschutz trägt entscheidend dazu bei, dass Gesundheit und Attraktivität unseres größten und vielseitigsten Organs lang erhalten bleiben.

Welches Risiko bietet UV-Strahlung?:

UV-A Strahlung lässt unsere Haut schneller altern und verändert unser Erbgut. Besonders im Solarium sind wir vorwiegend diesen UV-A Strahlen ausgesetzt. Sie wirken in tiefere Hautschichten, was sie so gefährlich macht.

UV-B Strahlen sind für den bekannten Sonnenbrand verantwortlich.

Daher ist es wichtig, dass man das richtige Spray oder die passende Creme mit ausreichend UV-Schutz findet. Bei der Wahl eines Sonnenschutzmittels sollte man dementsprechend auf den LSF (Lichtschutzfaktor) achten.

Vitamin D und E für ein besseres Wohlgefühl

Wer sich vermehrt dem positiven Tageslicht aussetzt, hilft seinem Wohlbefinden bei der Produktion von wichtigem Vitamin D und E. Sind beide Vitamine ausreichend vorhanden, so sind wir weniger anfällig für Infektionskrankheiten, können unser Herzinfarktrisiko senken und sorgen nebenbei auch für kräftigere Haare. Wir fühlen uns schöner und auch unsere Mitmenschen empfinden uns als schöner, gesünder und glücklicher!

Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Der Lichtschutzfaktor beschreibt, um wie viel Mal länger man nach Anwendung eines Sonnenschutzmittels in der Sonne bleiben kann. Zum Beispiel bei einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten verlängert sich die Aufenthaltsdauer in der Sonne bei Anwendung von Lichtschutzfaktor 10 auf 100 Minuten, d.h. ca. 1,5 h. Die Eigenschutzzeit ergibt sich unter anderem aus dem Hauttyp.

Dieser rein rechnerische Wert sollte allerdings nicht gänzlich ausgeschöpft werden. Der angegebene Lichtschutzfaktor bezieht sich immer auf den UV-B Wert. Hochwertige Sonnenkosmetik trägt ein Siegel, das einen international genormten UV-A Schutz ausweist.

Welcher Hauttyp bin ich?

Der Hauttyp, die daraus resultierende Eigenschutzzeit und die Besonderheiten des Aufenthaltsortes sind entscheidend für die Auswahl des richtigen Lichtschutzfaktors.

Wir unterscheiden hier in Europa zwischen vier verschiedenen Hauttypen. Von Typ 1, der extrem empfindlichen Haut, die auffallend hell ist und fast keine natürliche Bräunung aufweist bis hin zu Typ 4, der wenig empfindlichen Haut, die auch in der dunklen Jahreszeit einen zartgebräunten Teint behält und im Sommer schnell eine deutliche Tönung entwickelt. Aber auch für diesen Hauttyp ist der richtige Sonnenschutz notwendig.

Je dunkler der Hauttyp ist, desto höher ist die sogenannte Eigenschutzzeit. Unser Typ 1 hat eine Eigenschutzzeit von 5-10 Minuten, beim Typ 4 sind es bereits 40-50 Minuten. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie viel Zeit ein Mensch bei höchstem Sonnenstand unter mitteleuropäischer Sonne verbringen kann, ohne dass eine Rötung der Haut auftritt. Bei Aufenthalten im Gebirge oder an der See verkürzt sich diese Eigenschutzzeit, da durch Reflektion von Gestein, Sand oder Wasser die Sonnenintensität verstärkt wird.

Was ist beim Reisen in wärmere Länder im Winter zu beachten?

Um möglichst braun zu werden, nutzen viele Menschen den Urlaub. Das führt zur Überlastung der Haut. Sie trocknet aus, bekommt Falten und kann mit Ekzemen reagieren. Um sich an die Sonne zu gewöhnen, braucht die Haut Schutz und Zeit. Deshalb sollte man sich Zeit für die Anpassung nehmen, wenn man im Winter in die warme Region reist. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel, besonders, wenn die Kleidung etwas knapper ist, ist ein hoher Lichtschutzfaktor daher Pflicht.

Trotz hohem Lichtschutzfaktor sollte die Haut jedoch nicht über Stunden der Sonne ausgesetzt sein. Enthält der Sonnenschutz einen chemischen Filter, sollte er ca. 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne aufgetragen werden. Bei einem mineralischen Filter setzt die Wirkung sofort ein. Der Sonnenschutz sollte großzügig aufgetragen und nicht einmassiert werden. Beispielsweise sollte das Gesicht eines Erwachsenen mit etwa fünf Gramm Sonnencreme eingecremt werden. Das entspricht einem Teelöffel.

Warum ist Sonnenschutz im Winterurlaub wichtig?

Der richtige Sonnenschutz für Haut und Lippen ist auch im Winter wichtig. Schnee reflektiert das Sonnenlicht und multipliziert seine Wirkung zusätzlich. Die Jahreszeit spielt im Schnee oder in größerer Höhe nur eine untergeordnete Rolle. Die Sonne wird im Winter bei klirrend kalter Luft viel länger als angenehm empfunden als im Sommer. Die Stärke der UV-Strahlung wird dabei unterschätzt.

In den Bergen intensiviert sich die Sonneneinstrahlung. Die Luft wird mit jedem Höhenmeter dünner, dadurch dringt die UV-Strahlung leichter durch. Ein Mensch nimmt erst ab 2.000 Metern aufwärts diese Veränderung wahr. Die Haut reagiert sehr schnell mit Sonnenbrand. Beim Lichtschutzfaktor muss man bedenken, dass dieser sich aufgrund der Höhenmeter und des UV-Licht reflektierenden Schnees verringert.

Neue Studien zeigen auf, dass Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor die Vitamin-D-Produktion über die Haut blockieren. Trotzdem sollte man in den Bergen in größerer Höhe einen hohen Sonnenschutz verwenden. Denn ein starker Sonnenbrand kann nicht nur den Urlaub verderben, sondern auch spätere Hautschäden nach sich ziehen.

Daher gilt in den Bergen in größeren Höhen:

  • Zum Schutz der Augen und der Gesichtshaut Kopfbedeckungen und Sonnenbrille benutzen.
  • Sonnenschutzmittel und Lippenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor großzügig auftragen, nicht einmassieren.
  • Starke direkte Sonneneinstrahlung nur zeitlich begrenzt genießen.

Im Vorteil sind die Wintersportler: Sie tragen großflächige Skibrillen, Handschuhe und Skimützen oder Helme. Der direkten UV-Strahlung sind lediglich die Lippen und die Wangen ausgesetzt. Sonnenschutzcremes schützen zudem die Haut in der Kälte vor dem Austrocknen.

Was gehört alles zum perfekten Sonnenbad?

Ein bisschen braun werden wir fast alle im Sommer, aber für eine langanhaltende, intensive Bräune, gehört durchaus mehr dazu. Hier unsere Schritte zum Sun-kissed-Teint:

1. Peelings

Für ein optimales Ergebnis, ist vorab ein mehrmaliges Peeling ratsam. Am besten beginnt man regelmäßig und schon mehrere Wochen im Voraus damit. Bei einem Peeling werden die abgestorbenen Hautschüppchen schonend entfernt und die sich darunter befindliche gesunde Haut kann nun mit Pflege versorgt und gebräunt werden. Dadurch hat man länger was vom "Sun-kissed-Teint" und die Haut wirkt gleichzeitig gesünder.

 Hierfür empfehlen wir:
Das für alle Hauttypen geeignete Avene BODY Mildes Peeling Gel. Das enthaltene Thermalwasser beruhigt und pflegt Ihre Haut zusätzlich.

2. Karotin

In vielen roten Früchten und Karotten steckt Karotin – die optimale Bräunungsvorbereitung. Diese Lebensmittel fördern die Melaninproduktion in unserem Körper. Melanin verdunkelt bei Sonneneinstrahlung unsere Haut.

Kleiner Tipp: Smoothies, die diese Lebensmittel enthalten, sorgen für eine leckere Abwechslung.

3. Feuchtigkeitsspendende Cremes

Ausreichend Feuchtigkeit ist das Wichtigste beim Sonnen. Mit feuchtigkeitsspendenden Sonnenschutzcremes kann man sich gleich doppelt verwöhnen und direkt für ausreichend Schutz sorgen.

4. Trinken, Trinken, Trinken

Oft wird die Flüssigkeitszufuhr während des Sonnens vergessen. Dabei ist es gerade dann besonders wichtig viel zu trinken.

Bei heißen Temperaturen benötigt unser Körper mehr Flüssigkeiten, so schützen wir uns vor unangenehmen Schwindelgefühlen oder dem sogenannten "Hitzestich". Übrigens, bei genügend Flüssigkeit im Körper ist die Haut ebenfalls bestens versorgt und geschützt.

5. Vermeiden von Sonnenbränden

Sie sehen weder schön aus, noch sind sie angenehm. Hier folgen wir dem Sprichwort: ,,Prevention is better than cure." (Vorbeugung ist besser als Heilung.)

Diese Sonnencremes überzeugen mit angenehmer Konsistenz und einem guten Lichtschutzfaktor:

Egal ob Sonnenmilch, Sonnencreme, Spray oder Öl, mittlerweile ist fast für jeden das richtige Sonnenschutzmittel dabei, um der Haut mehr Schutz zu bieten.

Achtung: Trotz Sonnenschutzmittel mit hohem LSF sollte man die Mittagssonne meiden!

Durch Baden, Abtrocknen und Schwitzen verlieren sogar wasserfeste Sonnenschutzmittel ihre Wirkung. Daher ist es empfehlenswert, den Sonnenschutz alle zwei Stunden zu erneuern.

6. After-Sun - für die extra Portion Pflege

Um der Bräunungsroutine den finalen Schliff zu geben, ist es ratsam pflegende und wohltuende Cremes, nach dem Sonnenbad anzuwenden.

Gerade an heißen Tagen wird der Haut viel Flüssigkeit entzogen. Damit sich der Feuchtigkeitsfilm auf der Haut erholen kann, bedarf es manchmal einer After-Sun Sonnencreme oder Sonnenmilch. Sie ersetzen fehlende Feuchtigkeit im Handumdrehen und sorgen für eine strahlende und gesunde Bräune. Ob man sich für die After Sun Creme von Eucerin, die Lotion Akut Après-Pflege Beruhigungs-Fluid von Ladival oder ein anderes Produkt entscheidet hängt auch hier von den individuellen Bedürfnissen ab.

Die 10 besten Tipps für den Sonnenschutz

Schutz vor Sonnenbrand heißt auch Schutz vor Hautkrebs. Beachten Sie diese 10 Tipps und Sie sind in Sachen Sonnenschutz gut aufgestellt:

1. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne
Zu Beginn der Saison oder eines Urlaubs sollten Sie Ihre Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Schattenplätze und ein hoher Lichtschutzfaktor verhindern, dass der Sommer gleich mit einem Sonnenbrand beginnt.

2. Mittagssonne vermeiden
Halten Sie sich in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr möglichst im Schatten auf. In dieser Zeit ist die Strahlungsintensität am größten.

3. Sonnenschutzmittel rechtzeitig auftragen
Das Sonnenschutzmittel sollte ca. 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit es seine volle Wirkung entfalten kann.

4. Ausreichend Sonnenschutzmittel
Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Sonnenschutzmittel verwenden, da sich sonst die Schutzwirkung verringert. Als Faustregel gilt: 25ml Sonnenschutzmittel pro Ganzkörperanwendung.

5. Wasserfesten Sonnenschutz verwenden
Verwenden Sie wasserfesten oder extra wasserfesten Sonnenschutz. Es ist ratsam, dass nach dem Baden der Sonnenschutz erneuert wird, auch wenn die Creme wasserfest ist. Der Schutzfilm wird aber auch durch zu viel Schwitzen zerstört.

6. Keine Verlängerung des Lichtschutzfaktors
Nicht vergessen, der Lichtschutzfaktor lässt sich nicht verlängern! Ist der Lichtschutzfaktor zeitlich ausgereizt, so hilft auch kein wiederholtes Eincremen um den UV-Schutz zu verlängern.

7. Besonderer Schutz für extrem sonnenbrandgefährdete Stellen
Nase, Lippen, Ohren, Fußrücken und Schultern sind besonders gefährdet und brauchen deshalb besonderen Schutz. Am besten durch einen Sonnenhut und entsprechende Textilien.

8. Eine Sonnenbrille schützt ihre Augen
Eine Sonnenbrille kann sowohl ein nützliches als auch ein modisches Accessoire sein. Achten Sie darauf, dass die Gläser der Sonnenbrille UV-A und UV-B-Strahlung absorbieren.

9. Schatten schützt
Ist der Lichtschutzfaktor zeitlich ausgereizt, so bleibt nur noch der Gang in den Schatten.

10. Medikamente und Kosmetika
Einige Medikamente (z.B. Antidepressiva oder Antidiabetika) und Kosmetika können die Haut lichtempfindlicher machen und sogar einen allergischen Schock hervorrufen. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.

Sollte ich auch Babys und Kinder vor der Sonne schützen?

Besonders in den ersten Lebensjahren kommt es schnell zu ersten, unschönen Hautrötungen. Kinderhaut kann sich weniger gut gegen die nachhaltige Sonneneinstrahlung zur Wehr setzen. Sie ist empfindlich und reagiert bereits auf wenig Bestrahlung mit

  • Rötungen
  • Pusteln oder
  • Sonnenbrand

Somit braucht Kinderhaut eine ganz bestimmte Pflege während des Sonnenbades. Auch danach ist eine Nachbereitung in Form einer hochwertigen und rückfettenden After Sun Lotion zu empfehlen. Wer sich diesem Rat widersetzt, riskiert einen Sonnenbrand.

Welche Besonderheiten gelten beim Sonnenschutz für Kinderhaut

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist sehr empfindlich, denn sie ist viel dünner als die eines älteren Menschen. Die Haut eines Neugeborenen schafft es nicht ausreichend Schutzpigmente, wie Melanin, zu bilden. Sie verfügt zudem kaum über die Möglichkeit, so genannte Lichtschwielen zu erschaffen. Somit kann sich die junge Haut nur schlecht vor der Kraft der Sonnestrahlen schützen. Der Eigenschutz bleibt aus und das wiederum kann mitunter sehr gefährlich werden. Je jünger ein Mensch ist, desto weniger ist seine Haut dazu in der Lage, schädigende Einflüsse wie beispielsweise UV-Strahlen abzuwehren. Erst mit Beginn des zweiten Lebensjahres fängt der Eigenschutz in der sensiblen Haut an, sich langsam zu entwickeln. Kinderhaut kann sonnenbedingte Schäden kaum ausgleichen bzw. reparieren. Zurück bleiben für den Moment "unsichtbare" Irritationen, die in späteren Jahren Hauterkrankungen vorantreiben können. Im schlimmsten Fall ist Hautkrebs die Folge. Grobe Sonnenschäden entstehen nach Ansicht vieler Forscher bereits in der Kindheit.

Was können Eltern tun, um ihr Kind zu schützen?

Empfehlenswert und zukunftsgerichtet sollte jeder Mensch schon von Kindesbeinen an für einen achtsamen sowie nachhaltigen Sonnenschutz in Form von Kleidern und Hautpflegeprodukten Sorge tragen.

  • Schatten: Bei großer Hitze, besonders in der Mittagssonne, sollte der Nachwuchs möglichst im Schatten spielen. Dies schont die Kleinkind-Haut und auch den gesamten kleinen Organismus.
  • Kleidung: Zudem sollten die Kinder möglichst luftdurchlässige Kleidung tragen, um einem Hitzestau vorzubeugen. Als sommerliche Kleidung empfehlen sich kurze Shorts, Kurzarm-Shirts und Sandalen mit oder ohne Socken. Heutzutage gibt es Sommerkleidung mit spezieller Imprägnierung, welche die gefährlichen UV-Strahlen abwehren. Beim Kauf von Sommerkleidern sollte darauf geachtet werden.
  • Sonnenhut: Auch der Sonnenhut bzw. eine schützende Kappe sollte nicht fehlen.
  • Sonnenbrille: Weiterhin ist eine Sonnenbrille mit Prüfsiegel durchaus empfehlenswert, denn auch Kinderaugen können bei zu großer Sonneneinstrahlung Schaden nehmen.

Wichtig: Kinder unter zwei Jahren sollten zum eigenen Schutz kaum bis gar nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Gibt es spezielle Sonnencreme für Kinder?

Ein guter Sonnenschutz ist sehr wichtig. Dies gilt für Kinder und Babys umso mehr, da sie eine empfindlichere Haut haben. Wichtig ist hier eine reichhaltige, vorausschauende Vorsorge. Babys und Kleinkinder brauchen einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF), welcher in den meisten hochwertigen Baby Sonnencremes gegeben ist.
Die richtige Sonnencreme für Kinder verbindet pflegende mit schützenden Inhaltsstoffen und ist in ihrer kompletten Zusammensetzung auf das Wohlgefühl der sensitiven Haut ausgerichtet ist.
Als besonders schützend und wohltuend werden in der Regel Sonnenschutzprodukte für den Nachwuchs bezeichnet, die unter anderem über einen mineralischen, also physikalischen Filter verfügen. Diese Mittel bleiben an der Hautoberfläche und sind sehr hautfreundlich. Ab dem Kindergartenalter darf es dann, was die Inhaltsstoffe der Sonnenschutzprodukte betrifft, etwas mehr sein. Da die Haut dann etwas reifer ist, kann sie nun auch chemische Lichtschutzfaktoren ohne unerwünschte Reaktionen gut verarbeiten.

Wie ist die Sonnencreme für Kinder anzuwenden?

Grundsätzlich sollte der Sonnenschutz für Kinder schon etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Spielen im Freien aufgetragen werden.

Toben und Spielen in der sommerlichen Wärme macht nicht nur müde, sondern bringt die Kinder auch ganz schön ins Schwitzen. Während des Schwitzvorganges beginnen sich selbst wasserfeste Sonnenschutzmittel vorzeitig aufzulösen, was ein möglichst zeitnahes Nachcremen dringend erforderlich macht. Auch Baden verringert den gegebenen Sonnenschutz vorzeitig.
Aus diesem Grund sollten Heranwachsende wiederholt eingecremt werden - am besten stündlich. Sie können es auch selbst übernehmen und so lernen, Verantwortung für ihre Haut zu übernehmen. Am besten lernen Kinder durch Nachahmung von den Eltern. Der Schutz gegen die intensive Sonneneinstrahlung wird dadurch allerdings kaum verlängert.

Welche Darreichungsformen gibt es?

Eins vorweg: Auf die totale Wirksamkeit eines Produktes nimmt die Beschaffenheit des Mittels kaum Einfluss. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Gels
  • Öle
  • Sprays
  • Lotionen
  • Cremes

Heranwachsende bevorzugen meist Gels, Öle, Sprays sowie Lotionen. Cremes bilden wegen ihrer Zähigkeit doch eher das Schlusslicht. Allerdings trocknen diese die Haut weniger aus als ein Gel.

Viele dieser Produkte gibt es auch zur Anwendung bei einer allergischen Haut. Eingerieben wird der komplette Körper. Augen, Ohren und Nase werden an ihren Öffnungen ausgespart, da es genau an diesen sensiblen Stellen zu Schleimhautreizungen führen kann.

Autorin Apothekerin Janet Baron

Über unsere Autorin:

Janet Baron | Stellvertretende Leitung Heimversorgung
Seit 2013 bin ich Apothekerin und startete 2014 bei mycare in der Heimversorgung. Mit der Fachweiterbildung „Pharmazie in der Geriatrie“ erlangte ich die Voraussetzung für ein qualifiziertes Medikationsmanagement für unsere geriatrischen Patienten sowie die tägliche praktische Anwendung in der Heimversorgung. Zudem führe ich Schulungen zu aktuellen Themen für Laien und Fachpersonal durch. Mehr erfahren

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Janet, Apothekerin bei mycare.de
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