Anmelden
mycarePlus

Schützt die richtige Hygiene vor dem Coronavirus?

Von Daniela Curwy, PTA bei mycare.de
Aktualisiert: 11.01.2021

Schützt die richtige Hygiene vor dem Coronavirus?

Die richtige Hygiene gehört aktuell zu den wirkungsvollsten Methoden, um sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Die virushaltigen Tröpfchen die beim Niesen, Husten und Sprechen freigesetzt werden, können mithilfe von einigen Hygienemaßnahmen eingedämmt werden.

Dazu haben wir für Sie die 10 wichtigsten Hygiene-Tipps zum Schutz vor Infektionen kurz zusammengestellt:

  • Lüften Sie regelmäßig
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände
  • Die Hände sollten gründlich gewaschen werden
  • Vermeiden Sie den Kontakt des Gesichtes mit den Händen
  • Niesen oder Husten Sie in Ihre Armbeuge oder in ein Taschentuch
  • Verzichten Sie auf unnötige Berührungen (Händeschütteln, Umarmungen, und ähnliches)
  • Schützen Sie Ihre Wunden
  • Achten Sie auf ein sauberes Zuhause
  • Gehen Sie mit Lebensmitteln hygienisch um
  • Waschen Sie Ihre Wäsche wenn möglich heiß (optimaler Weise bei 60 Grad. Bitte beachten Sie die Wasch- und Pflegehinweise Ihrer Kleidung)

Die Hygienemaßnahmen sind allerdings nur ein Bestandteil der sogenannten AHA-Regeln und auch keine Garantie dafür, eine Ansteckung zu vermeiden. Zusätzlich zu diesen Hygienemaßnahmen gilt: Halten Sie Abstand von anderen und tragen Sie eine Alltagsmaske in Bereichen, in denen ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren.

Wie hilft Lüften gegen das Coronavirus?

Das richtige Lüften in Innenräumen wie der Wohnung, Büros und Klassenräumen kann dabei helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus über Aerosole zu verhindern. Der Grund: Die Aerosole reichern sich in geschlossenen Räumen schnell an und verteilen sich somit stärker. Besonders in kleinen Räumen, die schlecht oder gar nicht belüftet werden, kann das Risiko einer Infektion erhöht sein.

Um dies zu vermeiden, empfiehlt das Umweltbundesamt, dass die Innenräume mit einem hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Denn durch das Lüften wird die Aerosolkonzentration gesenkt und umso mehr Frischluft zugeführt wird, desto geringer wird der Anteil der Aerosole im Raum.

Besonders wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, sollte regelmäßig gelüftet werden. Für das Lüften gibt es zwei verschiedene Methoden:

  • Das Stoßlüften und
  • das Querstromlüften.

Beim Stoßlüften gilt eine durchschnittliche Zeit von 10 bis 15 Minuten als ausreichend, im Sommer sollte dies allerdings auf 20 bis 30 Minuten ausgeweitet werden. Dazu werden die Fenster in einem Raum weit geöffnet.

Das Querstromlüften gilt als noch wirksamer. Hierbei wird über gegenüberliegende Fenster und Türen gelüftet. Dadurch wird innerhalb kürzester Zeit die Luft im Raum vollständig ausgetauscht. Somit kann die Gefahr einer Ansteckung über virushaltige Aerosole reduziert werden.

Was bringt Händewaschen gegen das neuartige Coronavirus?

Zum Schutz der Gesundheit vor dem Coronavirus gilt das häufige und gründliche Händewaschen als eines der wichtigsten Elemente. Denn: Die Handflächen gelten als der häufigste Überträger von Erregern. Das Händewaschen ist eine der einfachsten Maßnahmen, welche vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen kann. Das regelmäßige und gründliche Waschen, senkt die Anzahl der Keime auf den Handflächen. Dadurch wird das Risiko verringert, dass Erreger mit dem Essen oder auch mit Berührungen an Mund, Nase oder Augen in den Organismus gelangen.

Folgende Regeln sollten Sie für eine gute Händehygiene beachten:

  • Waschen Sie sich immer mit Seife, wenn Sie nach Hause kommen, die Toilette besuchen, nach dem Naseputzen oder dem Kontakt mit Tieren.
  • Zudem sollten vor jeder Mahlzeit oder beim Verwenden von Medikamenten und Kosmetik die Hände sauber sein.
  • Versuchen Sie eine Unterdosierung zu vermeiden.
  • Auch bei der Zubereitung von Mahlzeiten sowie beim Behandeln von Wunden sollten Sie auf gute Hygiene achten.

Beim Händewaschen sollten Sie darauf achten, dass diese zunächst unter fließendes Wasser gehalten und danach gründlich alle Stellen der Handflächen eingeseift werden. Dazu gehören auch die Fingernägel. Reiben Sie alle Handpartien 20-30 Sekunden ein und spülen Sie danach Seifenrückstände mit Wasser ab. Wichtig ist auch, das sorgfältige Abtrocknen. Um die Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen sind zum Abtrocknen die Verwendung von Einmalhandtüchern empfehlenswert. Achten Sie auch darauf, die Fingerzwischenräume gründlich zu trocknen.

Behandeln von offenen Wunden

Kleinere Schnitt- und Schürfwunden entstehen im Alltag schnell. Die Behandlung dieser Verletzungen ist besonders während der Coronavirus Pandemie wichtig, da bereits die kleinsten Wunden einen leichten Zugang für Erreger darstellen können. Kernelement der Wundbehandlung sollte es sein, die Verletzung zu säubern und mit einem entsprechenden Spray zu desinfizieren. Die gereinigte Hautpartie sollte dann mit einem Pflaster oder einem Verband abgedeckt werden, um zu verhindern, dass die Wunde wieder geöffnet wird und Keime nicht eindringen können.

Häufig kann eine Verletzung der Haut auch zu einer Entzündung führen. Die betroffenen Stellen werden dann oftmals rot, schwellen an, eitern und führen so zu Schmerzen. Ausgelöst werden die Entzündungen durch Krankheitserreger in der Wunde. Ein Pflaster oder ein Verband können dann dabei helfen andere Personen vor einer Infektion mit den Keimen und Viren zu schützen.

Die folgenden Tipps können bei der Behandlung von Wunden unterstützen:

  • Vor und nach Verbandwechsel die Hände gründlich waschen.
  • Den Verband regelmäßig wechseln und die Wunde pflegen.
  • Die Verletzung der Haut kann manchmal zu einer Infektion mit Tetanus führen. Achten Sie daher auf einen Impfschutz gegen Tetanus-Erreger.
  • Größere, entzündete oder nicht heilende Verletzungen sollten von einem Arzt versorgt werden.

Sauberkeit im eigenen Zuhause

Überall dort, wo Menschen zusammenleben, können sich Krankheitserreger leicht austauschen. Deshalb sollte stets auf ein sauberes zu Hause geachtet werden. Bei einer gründlichen Reinigung des eigenen Hauses oder der Wohnung können bereits mit herkömmlichen Reinigungsmitteln mehr als 90 Prozent der Oberflächenkeime entfernt werden. Bitte beachten Sie bei der Reinigung, dass Desinfektionsmittel keinen Schmutz entfernen und somit auch eine gründliche Reinigung nicht ersetzen. Natürlich können Sie Desinfektionsmittel nichts desto trotz als Unterstützung nach der herkömmlichen Reinigung zur Bekämpfung von Bakterien verwenden.

Ein weiterer Tipp: Verwenden Sie für Räume wie Küche und Bad unterschiedliche Putzlappen. Nach der Verwendung sollten Utensilien die Sie zur Reinigung verwendet haben so aufgehängt oder aufgestellt werden, dass sie schnell trocknen. Denn in feuchter Umgebung können sich Bakterien besonders gut vermehren. Zudem sollten Putzlappen möglichst häufig gewechselt und bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden.

Autorin PTA Daniela Curwy

Über unsere Autorin:

Daniela Curwy | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Seit 16 Jahren bin ich als Pharmazeutisch-technische Assistentin bei mycare.de. Ich sehe mich als Ansprechpartner für Gesundheit bzw. den Erhalt der Gesundheit. Daher bilde ich mich gerne weiter für die optimale Beratung der Patienten, sowie der passenden Produktauswahl und nehme an Fortbildungen teil. Beraten liegt mir im Blut und macht mir einfach Spaß.

Produkte zum Schutz vor CoronaWeitere passende Produkte
Martina, Marketing bei mycare.de

Bleiben Sie zu aktuellen Gesundheitsthemen und Aktionen auf dem Laufenden.

Melden Sie sich jetzt an und gewinnen Sie eine JubelBox!

  • Top-Angebote
  • Neuheiten
  • Gewinnspiele
  • Gratis-Zugaben
  • Gutscheine
  • Tipps & Beratung
Jetzt abonnieren