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Was kann man gegen Tränensäcke und Schlupflider tun?

Von Birgit Wickner, Pharmazieingenieurin bei mycare.de
Aktualisiert: 08.03.2018

Was kann man gegen Tränensäcke und Schlupflider tun?

Mit den Jahren geht die Fähigkeiten der vorteilhaften Schnellregeneration der Haut verloren. Bereits ab einem Alter von etwa 25 Jahren bedarf gerade die Gesichtshaut einer speziellen Pflege.

Für eine strahlend schöne Augenpartie eignen sich Augenpflege-Produkte, welche die Derma pflegen, schonen und gleichzeitig sanft mit Feuchtigkeit verwöhnen.

Positive Effekte der richtigen Augenpflege

  • Vertreibt Augenringe.
  • Hilft bei Schlupflidern.
  • Zeigt sich extra stark gegen Tränensäcke.
  • Mildert geschwollene Lider.
  • Kann bei regelmäßiger Anwendung dunkle Augenschatten mildern.
  • Strafft schlaffe Haut.

Jugendliche Haut ist schön und straff. Das gilt auch für die Augenpartie. In jungen Jahren waren Schatten, dunkle Ringe, dicke Augen oder dunkle Verfärbungen aufgrund einer langen Nacht kaum nennenswert. So schnell diese Erscheinungen kamen, so schnell verschwanden sie auch wieder - und dies meist ganz ohne zusätzliche Unterstützung. Die jugendliche Haut regeneriert sich rasch und zeigt sich auch nach wenig Schlaf erstaunlich strahlend und schön.

Doch im Alter verliert die Haut an Elastizität. Tatsächlich braucht es nun mehr Pflege und Achtsamkeit als früher. Mit den richtigen Pflegeprodukten hilft man der Augenpartie, länger straff zu bleiben und sie zudem vor Austrocknung zu schützen.

Welche Augenpflege hilft bei Schlupflidern?

Beim Thema Schlupflider spielen folgende Elemente eine tragende Rolle:

  • Umwelteinflüsse
  • Vererbung
  • Gesunde Ernährung

Ein Schlupflid erkennt man an folgenden Symptomen: die Haut erscheint schlaffer und dünner, da es zu einer sichtbaren Verringerung von Fettgehalt und Flüssigkeit kommt.

Die Folge: die angesprochene Hautpartie hängt über dem agilen Teil des Lids und überlappt dieses. Ist dies der Fall, wirken die Augen klein und müde. Abhilfe schafft:

  • Leichte Eisauflagen
  • Besserer Ernährung
  • Gesunden Schlaf

Dies ist bei altersbedingten Schlupflidern jedoch nicht der Fall. Die empfindliche Haut wirkt überdehnt und vermisst Impulse zur aufbauenden Festigkeit. Anders als bei geschwollenen Augen bilden sich erst einmal entstandene Schlupflider somit kaum zurück.

Wie Tränensäcke sind auch Schlupflider ein rein kosmetisches Problem, für das es verschiedene Lösungsansätze gibt.

Was Betroffene von Schlupflidern tun können

  • Gesunde Ernährung.
  • Abbau von überflüssigen Pfunden.
  • Sportliche Betätigung.
  • Augencremes und spezielle Augengels, die die Bildung neuer Bindegewebsfasern anregen und das Bindegewebe zu festigen.

Eine entspannungsfördernde Augenmaske ist ebenfalls zu empfehlen. Abends vor dem Schlafengehen aufgelegt, kann diese gehaltvolle Maske schlaffe und müde Gesichtshaut über Nacht regenerieren - für schöne Augen, eine jugendlich wirkende Augenpartie und ein frisches Gefühl.

Weitere Maßnahmen finden auf der chirurgischen Ebene statt. Es ist möglich, die hängenden Lidpartien mit Hilfe eines medizinischen Eingriffs zu straffen. Hier sollte eine eingehende Beratung durch den Haut- oder Augenarzt sowie eine gute Nachsorge stattfinden.

Ein kleiner Tipp: Die richtige Schminktechnik hilft beim Kaschieren von Schlupflidern und lenkt von der Problematik ab.

Können Tränensäcke durch Augenpflege gemindert werden?

Zu der natürlichen Hautalterung zählen neben Schlupflidern auch die so genannten Tränensäcke. Darunter versteht man Veränderungen des Bindegewebes der Haut, die mit geschwollenen und erschlafften Hautpartien unter den Augen einhergehen.

Ihre Beschaffenheit und ihr unschönes Aussehen erhalten sie meist durch eine Ansammlung von Flüssigkeit sowie Fettgewebe. Diese natürliche Alterserscheinung gilt als harmlos und betrifft mehr oder weniger nahezu jede männliche und weibliche Person jenseits der 50. Wann und in welchem Ausmaß sich Tränensäcke im Alter entwickeln, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich oft nur bedingt stoppen lassen.

Folgende Elemente beschleunigen die Entstehung von Tränensäcken:

  • Negative Umwelteinflüsse
  • Vererbung
  • übermäßiger Konsum an Genussmitteln
  • Erkrankungen, wie z.B. der Leber, Niere oder des Herzens

Ein wichtiger Ausgangspunkt für nachlassende Spannkraft ist der Verlust an Festigkeit des Bindegewebes.

Bei Männern tritt diese Art der Alterserscheinung verzögert ein. Dennoch kommt es auch hier auf weitere Faktoren an. Ein Mann, der viel raucht und regelmäßig alkoholische Getränke zu sich nimmt und sich zudem nachhaltig intensiver Sonnenbestrahlung aussetzt, kann wesentlich schneller Zeichen der Hautalterung aufweisen, als eine Frau, die sich durchweg gesund ernährt und Sport treibt.

Was hilft gegen Tränensäcke?

Ein gutes Rezept gegen Tränensäcke ist die Kombination folgender Faktoren:

  • eine ausgewogene Ernährung,
  • ausreichend sportliche Aktivitäten,
  • eine positive Lebenseinstellung,
  • kein Nikotin,
  • vermeiden von Alkohol und zuckerreiche Getränke sowie
  • vermehrte Pflege der Augenpartie.

Die Augenpflege bedarf einer besonderen Achtsamkeit, da die empfindliche Augenpartie schnell gereizt auf unsanfte Inhaltsstoffe einer Creme reagiert. Deshalb verfügt die Augencreme vermehrt über weiche Stoffe, welche der Augenpartie gerade so viel Feuchtigkeit und Straffung zuführen, wie es das sensible Augenumfeld erlaubt.

Was sehr gut gegen müde Augen und Tränensäcke hilft und als bewährtes Hausmittel gilt sind Gurkenscheiben. Aber auch kühle Teebeutel verfehlen ihre abschwellende Wirkung kaum.

Die beste Zeit für diese Kur ist etwa zwei- bis dreimal die Woche kurz vor dem Schlafengehen. Hierzu wird:

  • Die gesamte Gesichtspartie gereinigt.
  • In leicht kreisenden Bewegungen wird die Intensivpflegecreme rund um die Augenpartie einmassiert.
  • Danach gibt es die Wahl zwischen Kamillen-Teebeutel (im abgekühlten Zustand) und frisch geschnittenen Gurkenscheiben. Einfach auf die geschlossenen Augen legen und sich entspannen.

Welche Augenpflege hilft gegen geschwollene Augen?

Geschwollene Augenlider lassen uns älter wirken, als wir tatsächlich sind. Aber wie kommt es eigentlich zu geschwollenen Augenlidern?

Folgende Ursachen bei geschwollenen Augenlidern sind möglich:

Die meisten Schwellungen am Auge sind harmlos, besonders dann, wenn sie nur morgens auftreten und abends bereits wieder verschwunden sind.

Grund für geschwollene Augenlider oder geschwollene Tränensäcke ist ein Flüssigkeitsstau im dünnen Gewebe der Augenlider. Die als Lymphe bezeichnete Körperflüssigkeit ist geschwächt, kann nicht mehr richtig abfließen. Zurück bleiben Tränensäcke und geschwollene Augenlider.

Achtung: Geschwollene Augen können in seltenen Fällen auch Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Halten die Beschwerden länger als drei Tage an, sollte zur eigenen Sicherheit ein Arzt kontaktiert werden.

Was tun gegen geschwollene Augen?

Hinter einer leichten Augenschwellung verbirgt sich häufig eine harmlose Ursache, die schon mit einfachen Hausmitteln gelindert werden kann. Wichtig ist, dass Betroffene bereits bei den ersten Anzeichen einer beginnenden Augenschwellung handeln.

Mit einem kalten Wasserguss oder mit sorgsam aufgelegten kühlenden Kompressen kann man dem Fortschreiten einer Schwellung der Lider entgegen wirken. Ebenso effektiv wirkt ein kalter Esslöffel, den man leicht auf das angespannte Auge hält.

Ebenfalls wirksam sind Teebeutelauflagen und kühlende Gurkenscheiben. Als Teebeutelauflage eignen sich die Sorten Kamille, Grüner Tee und Schwarzer Tee am besten. Die Teebeutel müssen dafür gut 5 Minuten ziehen und dann werden sie im abgekühlten Zustand aufgelegt. Die in den Teesorten enthaltenen Gerbstoffe schenken der irritierten Augenpartie Entspannung und haben den gewünschten abschwellenden Effekt.

Anmerkung: Bei Kamillentee kann es bei extrem empfindlichen Personen zu allergischen bzw. weiteren Hautreizungen kommen. Am besten wird die Wirkung des Teebeutels zuvor an einer anderen Hautstelle getestet.

Wie kann ich meine Augen bei Augenringen pflegen?

Ist die Färbung der Hautareale um die Augen herum dunkel, spricht man von Augenringen. Die Schattierung im Augenbereich wirkt besonders dunkel. Diese teilweise von violett, bläulich über braun bis hin zu schwärzlich erscheinenden Dunkelfärbungen können junge und ältere Menschen gleichzeitig betreffen.

Anders als bei geschwollenen Augen legt sich bei Augenringen ein dunkler Schatten unter und über die Augenlider.

Mögliche Ursachen:

Hyperpigmentierung: Vielfach gelten Augenringe ebenso wie Tränensäcke als kosmetisches Problem. In manchen Fällen kann eine so genannte Hyperpigmentierung der Grund für dunkel wirkende Augenringe sein.

Vererbung: Eine weitere Ursache für unschöne Augenringe sind durchscheinende Gefäße. Oft können dunkle Augenringe auf eine genetische Disposition hindeuten. Hier konnte wohlmöglich schon bei den Eltern, Großeltern und Urgroßeltern eine gewisse Neigung zur Schattenbildung im Augenumfeld beobachtet werden.

Erkrankung: Augenringe können bei bestimmten Grunderkrankungen, beispielsweise an Schilddrüse oder Nieren auftreten, ebenso können Eisenmangel, Umweltgifte, Drogenmissbrauch, Mangelernährung und Flüssigkeitsdefizite zu Augenringen führen. Wurde eine Erkrankung vom behandelnden Arzt jedoch ausgeschlossen, können natürliche Mittel helfen, die Augenringe verblassen zu lassen.

Was tun gegen Augenringe?

Folgendes hilft zur Vorbeugung und Linderung von Augenringen:

  • Ein vernünftiges Trinkverhalten (etwa zwei Liter Wasser pro Tag).
  • Eine ausgewogene Ernährung.
  • Sportliche Aktivitäten (Steigerung der Durchblutung und gesunde Anregung des Herz-Kreislaufsystems).
  • Genügend Schlaf.
  • Stressabbau.
  • Eine positive Lebenseinstellung.
  • Spezielle Augencremes bzw. insgesamt eine spezielle Augenpflege (hier sollte auf wertvolle Inhaltsstoffe geachtet werden, die der sensiblen Haut einen Mehrwert bringen und sie nicht zusätzlich reizen).
  • Kaschieren mit einer guten Abdeckcreme.
  • Gut aufeinander abgestimmter Lidschatten in speziellen Tongebungen.

Vorbeugung ist bei Augenringen sowie bei Tränensäcken alles. Eine gute, ausgewogene Augenpflege bedeutet mehr als nur das Eincremen mit einer Spezialcreme. Sie umfasst zusätzlich eine sanfte Reinigung mit hautschonenden Substanzen.

Zudem kann ein anschließendes Gesichtsdampfbad mit Kamillenblüten oder weiteren hautschonenden Teesorten das gesamte Gesichtsfeld entspannen sowie beruhigen und es auf eine weiterführende Behandlung sanft vorbereiten. Neben wohltuenden Gesichtsmasken sind auch hochwertige Augenmasken zu empfehlen.

Weitere SOS-Tipps gegen Augenringe

Ein Tipp für die Augenpflege ist eiskalte Milch. Die Milch beinhaltet wertvolle Stoffe, welche die Blut- und Lymphgefäße verengen.

Das Resultat: Augenringe lassen sich reduzieren und Tränensäcke verschwinden schneller. Die Milch sollte bei der Anwendung eiskalt sein. Dafür werden zwei sterile Wattepads in die Milch eingetaucht und etwa 15 Minuten auf die Augen gelegt.

Anschließend sollte noch eine spezielle Augencreme aufgetragen werden.

Geschälte Kartoffeln können dunkle Augenränder bleichen. Hierzu werden frische Kartoffeln klein geschnitten und in ein leicht feuchtes Tuch gelegt.

Die Kartoffelpackung sollte etwa 15 Minuten auf den zu behandelnden Stellen einwirken. Das Ergebnis: dunkle Ränder, geschwollene Augen und Schatten werden abgemildert.

Autorin Pharmazieingenieurin Birgit Wickner

Über unsere Autorin:

Birgit Wickner | Pharmazeutische Kundenbetreuung
Als Pharmazieingenieurin liegt mir die Gesundheit unserer Kunden am Herzen. Um dahingehend optimal beraten zu können, bilde ich mich regelmäßig fort. Mehr erfahren

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Martina, Marketing bei mycare.de

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