Wichtige Infos zum Dengue Fieber
✓ Medizinisch geprüft - Lesezeit: 2 Minuten
Von Dr. Leonie
Dolder, Medizinjournalistin
Aktualisiert: 25.09.2025
Dengue-Fieber ist eine virale Infektionskrankheit, die in tropischen Regionen durch den Stich infizierter Mücken übertragen wird. Typische Symptome sind hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Hautausschlag und In schweren Fällen kann es auch zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht, deswegen konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Der wirksamste Schutz besteht darin, Mückenstiche durch Kleidung und Repellentien konsequent zu vermeiden.
Dengue-Fieber - kurz erklärt
Dengue-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die von einem Virus verursacht wird, das von Stechmücken auf Menschen übertragen wird. Es ist in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Welt verbreitet, insbesondere in Asien, Lateinamerika und der Karibik. Das Virus, das Dengue verursacht, gehört zur Familie der Flaviviren.

Symptome des Dengue-Fiebers
Die Symptome des Dengue Fiebers können variieren, aber typischerweise treten folgende Anzeichen auf:
- Plötzliches hohes Fieber, oft begleitet von Schüttelfrost.
- Allgemeine Schwäche und Erschöpfung.
- Gelenk- und Muskelschmerzen, die oft als "Knochenbruchschmerzen" beschrieben werden.
- Starke Kopfschmerzen, die mit den Augenbewegungen schlimmer werden können.
- Ein Hautausschlag kann auftreten, der sich auf den ganzen Körper ausbreiten kann. Der Ausschlag beginnt meist am Körperstamm und breitet sich anschließend auf Gesicht und Extremitäten aus.
- Manchmal kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.
Die Erkrankung heilt im Normalfall nach 5-7 Tagen ab.
Mögliche Komplikationen
In schweren Fällen kann Dengue Fieber zu ernsthaften Komplikationen führen:
- Es kann das Dengue Hämorrhagisches Fieber (DHF) auftreten: Dies ist eine schwerwiegende Form von Dengue, die zu Blutungen und Organversagen führen kann.
- Ferner kann es zum Dengue-Schock-Syndrom (DSS) kommen: Dies ist eine extreme Form von DHF, bei der der Blutdruck abfällt und lebenswichtige Organe versagen können.
Übertragung des Dengue-Fiebers
Dengue-Fieber wird durch den Stich infizierter weiblicher Aedes-Mücken übertragen. Diese Mücken sind in den betroffenen Regionen weit verbreitet und stechen vorwiegend tagsüber.
Infizierte weibliche Mücken übertragen Dengue durch einen Stich. Eine infizierte Mücke kann das Virus für den Rest ihres Lebens übertragen. Menschen untereinander können sich jedoch nicht mit Dengue anstecken. In Südostasien und in Afrika können auch Affen Virusträger sein.
Schutz vor einer Ansteckung
Um sich vor Dengue Fieber zu schützen, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
- Verwenden Sie Mückenschutzmittel auf der Haut, diese gibt es auch für Kinder und empfindliche Haut.
- Als Mückenschutz gibt es auch praktische Bänder, die am Handgelenk oder Fuss getragen werden können.
- Tragen Sie langärmlige Kleidung sowie lange Hosen, um Mückenstiche zu verhindern. Tragen Sie vorwiegend helle Kleidung, diese schützt besser gegen Mückenstiche als dunkle Kleidung.
- Beseitigen Sie Brutstätten für Mücken, wie stehendes Wasser in Behältern oder Gefäßen, um die Mückenpopulation in Ihrer Umgebung zu reduzieren.
- Wenn Sie in Dengue-gefährdete Gebiete reisen, nehmen Sie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen und Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche.
Impfung gegen Dengue-Fieber
Einige Länder haben bereits eine Dengue-Impfung zugelassen, aber sie ist nicht überall verfügbar. Die Impfung ist in der Regel für Personen ab einem bestimmten Alter und in bestimmten Regionen empfohlen, in denen das Dengue-Risiko hoch ist. Es ist wichtig, mit einem Arzt zu sprechen, um herauszufinden, ob die Impfung für Sie empfohlen wird.
Behandlung des Dengue-Fiebers
Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung für Dengue-Fieber. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung des Körpers während der Genesung.
- Da Dengue-Fieber oft mit starkem Fieber und manchmal mit Erbrechen einhergeht, ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um eine Dehydrierung zu verhindern.
- Paracetamol kann verwendet werden, um Fieber und Schmerzen zu reduzieren. Diese gibt es neben Tabletten auch als Zäpfchen, Brausetabletten, Granulat oder Sirup. Daneben können Präparate mit dem Wirkstoff Metamizol gegen Fieber und Schmerzen helfen.
- Entzündungshemmende Medikamente sollten vermieden werden.
- Ruhe und Erholung sind wichtig, um den Körper bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen.
- In schweren Fällen von Dengue-Fieber ist eine Krankenhauseinweisung notwendig, um mögliche Komplikationen zu behandeln und den Zustand des Patienten eng zu überwachen.
Häufig gestellte Fragen rund um das Dengue-Fieber
Allgemeiner Hinweis: In unseren Ratgebern verwenden wir für die bessere Lesbarkeit überwiegend das generische Maskulinum. Gemeint sind damit aber auch Angehörige des weiblichen Geschlechts und anderer Geschlechtsidentitäten.

Über unsere Autorin:
Dr. Leonie Dolder | Ärztin
Ich bin Ärztin und medizinische Autorin aus Leidenschaft. Es liegt mir am Herzen, den Menschen Gesundheitsthemen näher zu bringen und Medizin verständlich zu erklären, denn ein gut informierter und aufgeklärter Patient kann sich besser um sein größtes Gut - seine Gesundheit - kümmern.
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