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Welche Besonderheit hat das Vitamin D?

Das Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Es wird nicht nur durch die Nahrung aufgenommen, sondern größenteils von der Haut durch die UVB-Strahlung der Sonne. Durch die Vitamin-D-Synthese stellt der Körper daraus selbst das Vitamin her. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfielt eine Einnahme von 20 Mikrogramm Vitamin D am Tag. Ein Großteil der Bevölkerung weißt während der Wintermonate einen Mangel am sogenannten Sonnenvitamin D auf. Doch auch im Sommer ist ein Vitamin-D-Mangel nicht selten.

Erfahren Sie mehr über das wichtige Vitamin, wie man einen Mangel verhindern kann und welche Besonderheiten im Sommer und im Winter auftreten. Mehr lesen »

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Wissenswertes

Wofür benötigen wir Vitamin D?


Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Genau genommen ist es eigentlich kein Vitamin, sondern eine Vorstufe des Hormons Calcitriol, welches die Haut mithilfe von Sonnenlicht (UVB-Strahlen) selbst bilden kann. Die Körperoberfläche funktioniert somit als Drüse, als sogenanntes endokrines Organ.

Vitamin-D spielt eine entscheidene Rolle für den Organismus des Menschen. Mit einem ausgeglichenen Vitamin-D-Spiegel kann man sowohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Multiple Sklerose vorbeugen als auch einen positiven Effekt auf das Immunsystem erzielen. Es stärkt die Knochen und ist wichtig für den Calcium-Haushalt. Selbst von einer vorbeugenden Wirkung in Bezug auf verschiedene Krebsformen sowie Depressionen und Allergien geht man heute aus.

Kinder erhalten häufig vom Kinderarzt während des ersten Lebensjahrs täglich Vitamin D verordnet, um das Knochenwachstum zu fördern und Rachitis vorzubeugen.


 

Kann der Vitamin-D-Bedarf auch durch die Ernährung gedeckt werden?

Unser Körper kann die in Nahrungsmitteln vorkommenden Vitamine D2 und Vitamin D3 verwerten. Vitamin D2 ist hauptsächlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten, wie zum Beispiel Avocados. Auch Pilze wie Pfifferlinge, Steinpilze und Champignons enthalten besonders viel Vitamin D2. Aufgenommen vom Körper wird es in das benötigte Vitamin D3 umgewandelt. Vitamin D3 kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Fettfischen wie Makrele, Lachs, Aal oder Hering. Milch und Milchprodukte, Eier und Rinderleber sind ebenso Vitamin D3-Lieferanten.

Den Großteil des benötigten Vitamin Ds bildet jedoch der Körper selbst: 80 Prozent des Tagesbedarfs werden durch die Bestrahlung der Haut mit Sonnenlicht beziehungsweise UV-B-Strahlen produziert.

Es ist unrealistisch allein durch die Nahrung den täglichen Bedarf an Vitmain D zu decken, denn in Lebensmitteln ist der Vitamin-D-Gehalt relativ gering.

Woran erkennt man einen Vitamin-D-Mangel?

Grundsätzlich muss eine erhöhte Infektanfälligkeit noch kein Indiz für einen Vitamin-D-Mangel sein. Ein eindeutiger Hinweis auf eine echte Unterversorgung mit Vitamin D ist die klassische Rachitis bei Kindern, der jedoch heute mit einer zusätzlichen Vitamin-D-Zufuhr im ersten Lebensjahr vorgebeugt wird. Sonst macht sich ein Vitamin-D-Mangel nur unspezifisch bemerkbar, da es nahezu überall im Körper eine Rolle spielt. So haben jüngste Studien gezeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel an der Entstehung zahlreicher Erkrankungen wie

beteiligt sein kann.

Mit einem schweren Vitamin-D-Mangel hat man meist gleichzeitig auch einen Calciummangel, da der Körper ohne das Vitamin D nicht mehr genug Calcium aufnehmen kann. Das kann sich sehr negativ auf die Knochengesundheit auswirken, denn der Körper entnimmt nun den Knochen das benötigte Calcium und diese werden langfristig weich und biegsam.


 

Wie helfen Vitamin-D-Präparate bei der Zufuhr?

Nicht alle Menschen schaffen es, sich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Ob Büro oder Schule – die meisten Menschen verbringen zu viel Zeit in Innenräumen. Auch ältere Menschen können von einem Mangel betroffen sein. Hier helfen spezielle Vitamin-D-Präparate aus Ihrer Apotheke dabei, den Vitamin D-Bedarf sicherzustellen. Gut zu wissen: Für Säuglinge wird die Zufuhr von Vitamin D Präparaten empfohlen.

Nahrungsergänzungsmittel können in Form von Vitamin-D-Tabletten, Kapseln oder ölhaltigen Tropfen eingenommen werden. Auch Kombinationspräparate sind erhältlich. Die Einnahme in Kombination mit Vitamin K verstärkt die Verwertung des aufgenommenen Calciums. Präparate gibt es in unterschiedlichen Wirkstärken, mitunter sogar solche, die nur eine 1x wöchentliche Einnahme erfordern, wenn vom Arzt keine andere Empfehlung vorliegt.

Eine längerfristige Einnhame in zu hohen Dosen an Vitamin D kann schlimmstenfalls schwere Nierenleiden zur Folge haben. Es empfiehlt sich daher eine regelmäßige Blutanalyse, um den Spiegel zu überprüfen. In jedem Fall lohnt es sich, diesem Vitamin aufgrund seiner zahlreichen positiven Effekte auf die Gesundheit ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.


Vitamin-D-Zufuhr im Sommer

Die Beste Vitamin-D-Quelle ist die Mittagssonne im Sommer. Wer die Vitamin-D-Produktion in Schwung bringen möchte, muss sich am besten ungeschützt in der Sonne aufhalten - und einen Sonnenbrand riskieren. Der Grat zwischen positiver Wirkung und gefährlichem Nebeneffekt ist also schmal.

Wer sich ca. 30 Minuten lang mit leichter Bekleidung in der Mittagsonne aufhält, kann bereits seinen täglichen Bedarf decken. Jedoch kann die Haut kein Vitamin D aufnehmen, wenn zusätzlich Sonnenschutzmittel aufgetragen wurde. Dann kann sie wenig bis keine UV-Strahlen mehr aufnehmen. Die körpereigene Vitamin D-Bildung kann somit nicht stattfinden.


 

Die Länge der Zeit, die wir in der Sonne verbringen müssen ist außerdem dabei vom Hauttyp abhängig, denn bei einem dunklerem Hauttyp dauert die Aufnahme des Vitamins länger. Aber keine Sorge vor einer Überversorgung durch die UV-B-Strahlung. Verbringen Sie lange Zeit in der Sonne wird die Vitamin-D-Bildung automatisch verringert oder gestoppt, bis wieder neues aufgenommen werden kann.

Auch wenn im Sommer die Sonne oft intensiv scheint, können Sie trotzdem einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben. Die Gründe können verschieden sein. Oft verbringen die Menschen jobbedingt den Tag im Büro, im Geschäft oder in anderen geschlossenen Räumen. Dadurch bekommt die Haut kein UV-B-Licht der Sonne ab. Auch längere Bekleidung, Sonnenschutz und der ständige Aufenthalt im Schatten verringern die Vitamin-D-Versorgung. Allgemein können auch Menschen mit Hautproblemen oder in hohem Alter Probleme mit ihren Vitamin-D-Werten bekommen.


Vitamin-D-Zufuhr im Winter

Gerade im Winter ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin D wichtig. Die Tage im Winter sind kürzer und die meisten Menschen bleiben lieber in ihren Heimen. Die Sonne steht in unseren Breitengraden tief, darüber hinaus ist die UV-Strahlung während der dunklen Monate zwischen Oktober und März gering. Dementsprechend verwundert es kaum, dass der Organismus während der kalten Jahreszeit kaum Vitamin D bildet.

Der Körper kann im Sommer Vitamin D für die dunkle Jahreszeit speichern. Mitunter genügt dieser Vorrat, um über den Winter zu kommen. Das ist wichtig, da im Winter der Anteil der UV-B-Strahlen im Sonnenlicht sinkt und der Körper nicht genügend Vitamin D herstellen kann. Die erste Regel lautet daher: Füllen Sie im Sommer Ihren Vitamin D-Speicher auf. Im Winter sollten Sie trotz geringerer UV-B-Strahlung täglich an die frische Luft gehen, denn das fördert nicht nur die Vitamin D-Versorgung, sondern ist auch gut für das Immunsystem. Wenn Sie sich obendrein gesund und ausgewogen ernähren, sind Sie gut gewappnet, um mit ausreichend Vitamin D durch den Winter zu kommen.


 

Ist der Vorrat des Vitamins jedoch aufgebraucht, ist die Vitamin-D-Konzentration im Blut zu niedrig. Es kommt zu einem Vitamin-D-Mangel. Besonders im Winter kommt es oft zu einer Unterversorgung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Erwachsenen in diesem Fall, vorbeugend 800 Internationale Einheiten (IE) in Form von Ergänzungspräparaten einzunehmen.

Durch einen Arzt können Sie herausfinden, wie hoch der Vitamin-D-Spiegel ist und ob eine entsprechende Vitamin-D-Aufnahme in Form von Präperate notwendig sind.

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