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Fiebersenkende Mittel

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Wissenswertes über fiebersenkende Mittel

Bei Fieber handelt es sich nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um ein Symptom. Als Ursache kommen grippale Infekte oder Infektionskrankheiten infrage. Dennoch kann es erforderlich sein, das Fieber zu behandeln, wenn es zu lange anhält oder zu hoch ansteigt.

Von Fieber ist die Rede, wenn die Körpertemperatur über 38,5 °C liegt. Von hohem Fieber ist bei einer Temperatur von 39 °C und darüber die Rede. Steigt die Temperatur über 41 °C, wird das Fieber lebensgefährlich, denn in diesem Zustand werden körpereigene Eiweiße zerstört. Bevor fiebersenkende Maßnahmen ergriffen werden, ist es sinnvoll, die Messung noch einmal zu wiederholen. Messfehler können z.B. nach einem warmen Bad oder bei einem defekten Thermometer auftreten. Allerdings spielt der Ort des Messens ebenfalls eine Rolle. Die rektale Überprüfung der Körpertemperatur gilt als besonders zuverlässig. Inzwischen werden jedoch gern Ohrthermometer genutzt, die leicht anwendbar sind, aber häufiger Messfehlern unterliegen. Hier ist die Temperatur etwa 0,5 °C niedriger als bei einer rektalen Messung. Für Säuglinge eignen sich Ohrthermometer nicht.

Behandlung von Fieber

Bei Kindern kommen fiebersenkende Mittel - am besten nach ärztlicher Untersuchung - zum Einsatz, wenn die Temperatur über 39 °C steigt oder das Kind durch lang anhaltendes Fieber erschöpft ist. In diesen Fällen kann auch nicht mehr von der heilenden Wirkung des Fiebers die Rede sein. Zwar kann der Körper Erreger durch das Ansteigen der Temperatur bekämpfen, bei höheren Temperaturen ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Lang anhaltendes Fieber schwächt zudem den Körper, was den Heilungsprozess stört. Daher ist ein Eingreifen wichtig, sobald die genannten Bedingungen vorliegen. Für Säuglinge gelten strengere Maßstäbe. Sind sie unter drei Monate alt, sollte ab einer Temperatur von 38 °C ein Arzt hinzugezogen werden. Fieber lässt sich mit und ohne Medikamente behandeln. Als Maßnahmen eignen sich:

  • Wadenwickel
  • Schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente, Fieberzäpfchen

Acetylsalicylsäure ist ebenfalls ein gängiges Mittel zur Behandlung von Fieber. Es ist jedoch nicht für kleine Kinder zugelassen. Sie sollten grundsätzlich nur Mittel erhalten, die ausdrücklich für sie geeignet sind. Der Arztbesuch wird erforderlich, wenn:

  • das Fieber tagelang anhält oder sehr hoch ist
  • weitere starke Symptome auftreten
  • Kinder Fieberkrämpfe haben

Begleitende Behandlung

Fieber ist für den Körper sehr belastend. Der Hunger lässt für gewöhnlich nach. Dennoch ist es sinnvoll, hin und wieder eine Kleinigkeit zu essen. Sehr gut geeignet ist eine Hühner- oder Rindfleischbrühe. Der Körper braucht außerdem etwa 2,5 Liter Wasser täglich. Wer nun strenge Bettruhe einhält, erholt sich schneller. Außerdem hilfreich:

  • Kühler Waschlappen auf der Stirn
  • Lindenblütentee oder Holunderblütentee
  • Leichte Bettwäsche, damit der Körper nicht zusätzlich überhitzt
  • Kurzes Bad in lauwarmem Wasser

Mit dem Nachlassen des Fiebers erholt sich der Organismus langsam. Keinesfalls darf er nun stark belastet werden. Je nach Ausmaß des Fiebers ist es besser, sich ein paar Tage Ruhe zu gönnen und viel zu schlafen.