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Narbencreme — Gesunde Narbenpflege

Ob eine Narbe entsteht oder nicht, hängt immer vom Schweregrad der Verletzung ab. Oberflächliche Irritationen der Oberhaut wie zum Beispiel Abschürfungen oder ein leichter Sonnenbrand bilden sich meist folgenlos zurück. Hier setzt der regenerative Prozess der sogenannten epithelialen Wundheilung ein, welche unsere Haut meist innerhalb weniger Tage in Ihren ursprünglichen, glatten Zustand zurückversetzt und keine sichtbaren Makel hinterlässt. Das verletzte Gewebe wird wieder vollständig und gesund hergestellt.
Wunden, welche die Lederhaut schädigen, können zur Narbenbildung neigen. Das Narbengewebe ist anfangs mit relativ vielen Blutgefäßen durchzogen — was seine rötliche Farbgebung erklären mag. Je weiter die Abheilung und Narbenbildung voranschreitet, desto mehr Blutgefäße bilden sich im geschädigten Gewebe zurück. Der Anteil der kollagenen Fasern steigt an. Dies erhöht einerseits die Reißfestigkeit des Narbengewebes, andererseits wirkt die Wundstelle nun wesentlich heller und grenzt sich sichtlich von den umliegenden, gesunden Hautpartien ab.

Narbencreme — Achtsame Hilfe bei Narbenbildung

Ist eine Narbe am Entstehen, können wir diesen Prozess positiv beeinflussen. Zum Beispiel mit der wohltuenden Wirkung einer medizinischen Narbenpflege. Das zeitnahe Auftragen einer Narbencreme kann dazu beitragen, Narben in ihrer Erscheinung glatter, kleiner, auch "unsichtbarer" wirken zu lassen. Zunächst jedoch ist es wichtig, die durch eine Verletzung entstandene Wunde gut zu reinigen und eventuell mit einem Wundverschlusspflaster vorübergehend zu versorgen. Schließt sich die Wunde, darf vorsichtig mit der Narbencreme-Behandlung begonnen werden. Die Creme wird vorzugsweise in leicht kreisenden Bewegungen auf die geschlossene Narbenstelle aufgetragen und behutsam einmassiert. Die in vielen Narbencremes enthaltene Wirkstoffe wie etwa Heparin, Zwiebelextrakt und Allantoin können die Elastizität des geschädigten Gewebes nachhaltig steigern und die Auffälligkeit der Narbe auf ein Minimum reduzieren. Für ein gutes Ergebnis sollte die Behandlung mit speziellen in Apotheken erhältlichen Narbenpflegeprodukten über einige Wochen oder Monate fortgesetzt werden. Nicht anzuwenden sind Narbencremes bei stark nässenden oder blutenden Wunden, sowie großflächigen Brandverletzungen. Verletzungen, welche mit starken Schmerzen und Fieber einhergehen, gehören in die Hände des Hausarztes und des Dermatologen.

Weiterführende Informationen zu den Themen Narbencreme und Wundversorgung erhalten Sie jederzeit gerne in Ihrer Versandapotheke mycare.de.

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