Zum Inhalt springen Zum Navigationsmenü springen

Rettungsdecken

Anzeigen:
  • Hersteller
24 48 96

Schutz vor Unterkühlung, Überhitzung und Nässe

Schwere Unfälle und tiefe Verletzungen auf offener Straße bedürfen meist einer sofortigen Rettungsmaßnahme. Da bei erhöhtem Blutverlust mit einem Schockzustand zu rechnen ist, zählt jede Sekunde. Wichtig für Kraftfahrer ist das Mitführen eines Erste-Hilfe-Kastens (Pflicht!). In diesem sollte sich neben Verbandsmaterialien und weiteren Hilfsmitteln auch eine sichere Rettungsdecke befinden. Die metallisierte Plastikfolie (einfache Ausführung) bewahrt die verunglückten Personen vor Kälte und weist Regen oder Schnee bestmöglich ab, so dass der Patient im Idealfall bis zum Abtransport ins Krankenhaus stabil gehalten werden kann. Die bewährte Rettungsdecke setzt sich zum Beispiel aus zwei dicht miteinander verbundenen Belägen zusammen. Die erste Schicht zeigt sich als reißfeste, dünne, auch durchsichtige, wasserabweisende Polyester-Folie (PET). Schicht Nummer zwei ist sehr dünn und besitzt recht große reflektierende Eigenschaften (Aluminium-Schicht). Aufgrund dieses Aufbaus entsteht ihr typisches Aussehen. So besitzt jede qualitativ hochwertige Rettungsdecke eine silberfarbene (Aluminium) sowie eine goldfarbene Seite (durchschimmern des Aluminiums durch die gelbliche Folie). Tatsächlich sind weitere Versionen und andere Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden (beide Seiten glänzen silberfarben oder im anderen Fall entsprechend goldfarben). Um auf den Ernstfall gut vorbereitet zu sein, sollten wir uns den richtigen Gebrauch einer Rettungsdecke vorführen lassen.

Rettungsdecke — Erste Hilfe bei Unfällen

Eine Rettungsdecke zu besitzen ist sehr gut. Wer dieses Hilfsmittel zudem gewissenhaft und sicher bei Bedarf einsetzen kann, ist klar im Vorteil — denn es reicht wahrlich nicht aus, die Rettungsdecke über die verletzte Person zu legen. Hier gilt wie bei vielen wichtigen Dingen im Leben: Gewusst wie!
Zur Wärmeerhaltung per Wärmeabstrahlung des Verletzten sollte immer die silberne Schicht der Rettungsdecke dem Körper der verunglückten Person zugewandt sein. Der Patient wird anschließend komplett in die Decke eingerollt — nur das Gesicht wird bei diesem Vorgang ausgespart. Die rettende Decke darf nicht zu eng am Körper des Betroffenen anliegen. Die Rettungsdecke selbst sorgt dank der Reflektion der Körperwärmestrahlung für ausreichende Wärmezufuhr. Eine eigenständige wärmedämmende Funktion besitzt sie nicht! Zusätzlich helfen zum Beispiel Luftpolster zwischen Körper und Boden für eine verlässliche Dämmung. Damit der Körper des Patienten bei sehr hohen Temperaturen nicht überhitzt, bietet es sich an, die silberfarbene Seite der Rettungsdecke zum Beispiel nach außen zu wenden und die Rettungsdecke fast wie ein Zelt über der verletzten Person ("Sonnendach") aufzuschlagen. In diesem speziellen Fall wird auf ein Einwickeln des Betroffenen in die Decke verzichtet.

Bei allen schlimmen Unfällen sollte zeitnah ein (Not-)Arzt konsultiert werden, der den Verletzten übernimmt und gegebenenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus überführt. Weiterführende Informationen zum Thema "Rettungsdecke" finden Sie hier bei uns, in Ihrer Onlineapotheke mycare.de.