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Rückenpflaster: mit Wärme gegen die Schmerzstarre

Für die Deutschen sind Rückenschmerzen nach Atemwegserkrankungen der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. In den meisten Fällen ist eine Operation nicht notwendig, sodass die schnelle Umsetzung von Erste Hilfe Maßnahmen akute Schmerzen lindern und weiteren vorbeugen kann. Besonders der Einsatz von Wärme erzeugenden Rückenpflastern hat sich als Sofortmaßnahme bewährt.

Stechende Rückenschmerzen wie etwa bei einem Hexenschuss oder einem Bandscheibenvorfall entstehen, wenn ein Nerv eingeklemmt oder gereizt wird. Verschleißerscheinungen, genetische Veranlagung oder eine schwache Rückenmuskulatur begünstigen diese Entgleisungen der Wirbelsäule. Oft genügt es, die umliegende Muskulatur zu entspannen und zu kräftigen, um chronische Schmerzen zu umgehen. Die reflektorische Muskelverkrampfung ist der Grund für die Schonhaltung, in die Betroffene gezwungen werden, und muss schnellstmöglich gelöst werden, um weitere Schmerzreize zu verhindern.

Wärme für jeden Hauttyp

Ob Rückenschmerzen direkt oder indirekt von Muskelverspannungen herrühren, ist für die Behandlung zunächst unerheblich. Wichtig ist es, der Verkrampfung entgegenzuwirken, wobei sich Wärme als effektives Mittel erwiesen hat. Aus diesem Grund funktionieren die in Versandapotheken rezeptfrei erhältlichen Rückenpflaster nach dem Prinzip der Wärmeerzeugung, was auf zwei verschiedene Weisen geschehen kann. Bei den allseits bekannten ABC Pflastern nutzt man dafür Capsaicin, den Wirkstoff der Pflanzengattung Capsicum, umgangssprachlich Chili genannt. Capsaicin fördert die Durchblutung, wodurch an der Stelle, an der das Rückenpflaster aufgetragen wird, Wärme entsteht. Die beiden anderen Namensgeber der ABC Pflaster, Arnika und Belladonna, kommen heute hingegen nicht mehr zum Einsatz. Diese Art von Rückenpflastern kann man mit einem Gemisch aus Speiseöl und einer Prise Cayennepfeffer auch leicht selbst herstellen. Für empfindliche Stehen Pflaster mit einer hautfreundlichen, gut haftenden Klebemasse zur Verfügung, die sich sanft von der Haut ablösen lassen.

Klingen die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen nicht ab, ist eine weitere Selbstbehandlung jedoch kontraproduktiv, und man sollte sich schnellstmöglich einem Arzt vorstellen.

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