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Schluss mit Schnarchen – ehe der Partner geht

Schnarcher gehören wohl zu den unbeliebtesten Bettgenossen, denn sie verhindern die Nachtruhe und damit die dringend benötigte Erholung des Partners. Aber Schnarchen kann nicht nur für den Partner lästig sein, sondern auch eine Gefahr für die Betroffenen darstellen. Grund genug, Schluss mit dem Schnarchen zu machen.

Grundsätzlich ist Schnarchen keine lästige Angewohnheit, die einfach abgelegt werden kann, denn meist gibt es Ursachen für die störenden Geräusche im Schlaf. In der Regel ist Schnarchen die körperliche Reaktion auf ein erschwertes Atemholen, das vor allem bei Mundatmung in Rückenlage auftritt. Neben Schnupfen und Allergien gibt es weitere Ursachen, die für laute Schnarchgeräusche verantwortlich sein können. So sind vielfach anatomische bedingte Verengungen im Rachenraum in Kombination mit den im Schlaf erschlaffenden Muskeln Auslöser der hörbaren Vibrationen beim Atemholen. Begünstigt wird dieser Effekt durch Alkohol sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel, die eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur haben. Aber auch Übergewicht kann durch Fetteinlagerungen im Rachenbereich Schnarchen auslösen. Frauen schnarchen dabei seltener als Männer, denn ihr Rachen ist durch die Wirkung des Hormons Östrogen wesentlich elastischer. Nach den Wechseljahren ist das Verhältnis von männlichen und weiblichen Schnarchern dagegen meist ausgeglichen.

Was Sie selbst gegen das Schnarchen unternehmen können

Obwohl die Ursachen des Schnarchens ganz unterschiedlich sind, ist das Resultat meist ähnlich und hat schon so manchen Partner auf das unbequeme Sofa im Wohnzimmer getrieben. Hilfreich kann es sein, begünstigende Faktoren wie Alkohol und Übergewicht zu reduzieren. Da Schnarchen zudem vor allem in Rückenlage auftritt, ist ein einfaches Gegenmittel, das Schlafen in Seitenlage. Außerdem lässt sich die Gaumen- und Kiefermuskulatur durch geeignete Übungen stärken, sodass sie nachts nicht so stark erschlafft und die Atemwege verengt.

Weitere Mittel gegen Schnarchen

Wenn diese einfachen Maßnahmen nicht ausreichen, um das Schnarchen zu vermeiden, können vielleicht Mittel wie ein Nasenpflaster, eine Nasenklammer oder eine Unterkieferschiene das Problem lösen. Bei Schnupfen haben sich dagegen Nasenspülungen und der kurzfristige Einsatz abschwellender Nasentropfen aus der Internetapotheke bewährt. Aber Schnarchen stellt nicht nur eine Belastung für den Partner dar, sondern kann auch auf gefährliche Atemaussetzer hinweisen. Diese als Schlafapnoe bezeichnete Erkrankung kann die Gesundheit erheblich beeinflussen, denn neben unruhigem Schlaf und mangelnder nächtlicher Erholung kann auch ein Schlaganfall oder Herzinfarkt die Folge sein. Hier helfen, falls andere Mittel wirkungslos bleiben, spezielle Atemmasken, die durch leichten Luftüberdruck die Atemwege beim Schlafen offen halten. Manchmal ist allerdings auch eine Operation erforderlich, vor allem wenn anatomische Verengungen des Rachenbereichs die Ursache des Schnarchens sind.

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