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Zeckenhalsband

Sobald die Temperaturen über 7 °C steigen werden Zecken wieder munter. Die Zeit, in der Hundehalter vorbeugen müssen, hat begonnen. Denn Zecken sind nicht nur unangenehme Blutsauger, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen.

Zu den Krankheiten, die Zecken übertragen können, gehören:

  • Lyme Borreliose
  • Babesiose
  • Ehrlichiose

Die Borreliose ist sicher die bekannteste der übertragbaren Krankheiten. Sie ist für Mensch und Tier gleichermaßen gefährlich. Die Symptome zeigen sich beim Hund nicht so offensichtlich, dass eine gesicherte Diagnose erfolgen kann. Die Gefahr von Fehldiagnosen ist groß, was die Behandlung oftmals verzögert. Eine nicht behandelte Borreliose kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Mögliche Symptome sind:

  • Lahmheit mit unklarer Ursache
  • Neurologische Ausfälle
  • Nierenerkrankungen

Die Babesiose wird auch als Hundemalaria bezeichnet. Sie geht mit hohem Fieber einher und kann einen tödlichen Verlauf nehmen. Die Ehrlichiose ist auch unter dem Namen Zeckenfieber bekannt. Sie ist im Blut nachweisbar.

Schutz des Hundes vor Zecken durch Zeckenhalsband & Co

Zecken sitzen im hohen Gras, aber auch im Unterholz. Darüber hinaus sind Wildtiere fast sicher von Zecken befallen, wie z.B. Igel im heimischen Garten. Einen Hund von Zecken fernzuhalten, ist so gut wie unmöglich und würde der artgerechten Haltung grundlegend widersprechen. Im Tierhandel, beim Tierarzt und in der Versandapotheke stehen dem Hundehalter zahlreiche Mittel zur Abwehr von Zecken zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise: Zeckenhalsbänder, Spot-on-Präparate und Shampoos.

Die Anwendung von Zeckenhalsbändern ist dabei sehr einfach. Je nach Verschlussart wird das Zeckenhalsband durch ein oder zwei Verschlüsse geführt. Man sollte dabei auf einen lockeren Halt des Bandes achten, damit sich das Tier nicht eingeschränkt fühlt. Je nach Hersteller beträgt die Wirkung eines Zeckenhalsbandes ca. 4-7 Monate. Die Wirkung wird dabei durch Feuchtigkeit oder häufige Anwendung nicht negativ beeinträchtigt.

Zum Schutz vor Zecken stehen für Hunde verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Es gibt Produkte, welche die Zecken fernhalten sollen und andere, die die Zecken abtöten z.B. Frontline. Bei einem rein abtötenden Mittel ist der Kontakt zwischen Hund und Zecke zwingend erforderlich, damit die Zecke mit dem Mittel in Kontakt kommt.

Hund schnell von Zecken befreien

Während der Zeckenzeit sollten Hundehalter die Zeckenzange stets griffbereit haben. Die Zecke gibt in der Folge die gefährlichen Erreger über den Speichel in die Bisswunde. Als Hilfsmittel eignen sich:

Der Hund sollte mindestens einmal täglich nach Zecken abgesucht werden. Bei langhaarigen Hunden kann das schwierig sein, es ist aber unerlässlich. Zecken suchen sich vorzugsweise Hautfalten, beißen zu und saugen sich mit Blut voll. Erst wenn sie satt sind, lassen sie sich fallen. Das kann einige Tage in Anspruch nehmen. Sitzt die Zecke an einer schwer erreichbaren oder für den Hund schmerzhaften Stelle, z. B. am Augenlid, muss der Tierarzt die Zecke entfernen. Nicht jede Zecke ist infiziert! Hundehalter sollten ihr Tier nach einem Biss daher genau beobachten.

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