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Artikel
Buscopan plus

Buscopan plus, 20 St

4.66666666666667 6 Kundenbewertungen

BUSCOPAN plus Filmtabletten

Darreichung: Filmtabletten
Inhalt: 20 St
PZN: 02483617
Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
  • Expresslieferung möglich
  • Produkt ist blisterfähig
1

Gebrauchsinformationen zum Artikel: Buscopan plus

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Buscopan® plus.
Wirkstoff Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei: krampfartigen Schmerzen, bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. Dysmenorrhöe).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 2 Packungen pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.


Gebrauchsinformation

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung
dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apothekerin/Apotheker.

Buscopan® plus Filmtabletten

Zusammensetzung
1 Filmtablette enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
10 mg N-Butylscopolaminiumbromid
500 mg Paracetamol
Weitere Bestandteile:
Cellulose, Carboxymethylcellulose-Natrium, Ethylcellulose, Maisstärke, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Titandioxid (E171), Macrogol, Polyacrylat, Methylhydroxypropylcellulose,
Dimeticon

Darreichungsform und Inhalt
Filmtabletten Originalpackung zu 20 Stück (N1),

Stoff- bzw. lndikationsgruppe oder Wirkungsweise
Spasmoanalgetikum (Kombination von schmerzstillenden und krampflösenden Wirkstoffen)

Pharmazeutischer Unternehmer
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Binger Straße 173
55216 Ingelheim
Telefon: 018 05/77 90 90
Telefax: 0 6132/72 99 99
Pharmazeutischer Hersteller
Boehringer Ingelheim France S.A.S.
12, Rue André Huet
51060 Reims Cedex
Frankreich

Anwendungsgebiete
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei: krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes,
krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen
Geschlechtsorgane (z.B. schmerzhafte Regelblutungen).

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie BUSCOPAN PLUS nicht anwenden?
BUSCOPAN PLUS darf nicht angewendet werden, wenn eine der folgenden Erkrankungen vorliegt:
Mechanische Verengung im Magen-Darm-Trakt (z.B. wegen einer Geschwulst oder durch Darmabknickung), Harnverhaltung bei mechanischen Verengungen der Harnwege (z.B. bei Vergrößerung
der Vorsteherdrüse), Engwinkelglaukom (Augenkrankheit: grüner
Star), tachykarde Herzrhythmusstörungen (krankhaft beschleunigter Herzschlag), Myasthenia gravis (besondere Form von krankhafter Muskelschwäche), schwere Leberfunktionsstörungen, Megakolon (krankhafte Aufweitung des Dickdarms), Überempfindlichkeit gegenüber dem Arzneimittel
bzw. einem seiner Inhaltsstoffe.
Wann dürfen Sie BUSCOPAN PLUS erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie BUSCOPAN PLUS nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht
anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Bei der Anwendung von BUSCOPAN PLUS ist Vorsicht geboten bei Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen), vorgeschädigter Niere, Gilbert-Syndrom (auch als Meulengracht-Krankheit bezeichnet,
eine angeborene Stoffwechselstörung mit Gelbsucht-Episoden).
Hier ist eine Anwendung unter ärztlicher Kontrolle und gegebenenfalls eine Dosisverringerung oder ein größerer zeitlicher Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Obwohl sich bisher keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben haben, muss vor Anwendung von BUSCOPAN PLUS in der Schwangerschaft der Arzt befragt werden.
Während der Stillzeit sollte beachtet werden, dass Paracetamol in die Muttermilch übergeht.
Es sind bisher keine nachteiligen Folgen für den Säugling bekannt geworden.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Das Präparat ist nicht für Kinder geeignet.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten,
die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung
mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Besondere Vorsichtshinweise für den Gebrauch
BUSCOPAN PLUS soll ohne ärztlichen Rat nicht im oberen Dosisbereich oder über längere Zeit angewendet werden.
Bei Überdosierung von BUSCOPAN PLUS besteht durch die Paracetamol-Komponente die Gefahr von schweren Leber- und Nierenschäden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von BUSCOPAN PLUS?
Die im Abschnitt Nebenwirkungen beschriebenen anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten, wenn BUSCOPAN PLUS
gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die selbst solche Effekte hervorrufen können wie z.B. Amantadin, trizyklische
Antidepressiva, Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Die gleichzeitige Therapie mit Dopaminantagonisten, z.B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung
der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts führen. BUSCOPAN PLUS kann die beschleunigende Wirkung von -Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die in der Leber abgebaut werden und dort eine so genannte Enzyminduktion bewirken, wie z.B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika
(u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von
Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden.
Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
Die Einnahme von Probenecid hemmt die Bindung von Paracetamol an Glucuronsäure und führt dadurch zu einer Reduzierung der Paracetamol-Clearance um ungefähr den
Faktor 2. Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Paracetamoldosis verringert werden.
Salicylamide können zu einer Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol führen.
Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z.B. Propanthelin, bewirkt eine Verzögerung der Aufnahme und des
Wirkungseintritts von Paracetamol.
Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und seine Toxizität erhöht werden.
Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten sind bezüglich ihrer klinischen Relevanz noch nicht zu beurteilen.
Eine Langzeitanwendung dieses Arzneimittels bei Patienten, die mit oralen Antikoagulanzien behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie
verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen wie z.B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von
Paracetamol beschleunigt werden.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von BUSCOPAN PLUS sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt BUSCOPAN PLUS nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da BUSCOPAN PLUS sonst nicht richtig wirken kann!
Wie, wie oft und in welcher Menge sollten Sie BUSCOPAN PLUS anwenden?
Alter: Einmaldosis; Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 1-2 Tabletten; 6 Tabletten
Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden.
Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Filmtabletten (sofern dies notwendig ist) muss mindestens 8 Stunden betragen.
Wie lange sollten Sie BUSCOPAN PLUS anwenden?
BUSCOPAN PLUS darf nicht ohne ärztliche oder zahnärztliche Verordnung länger als 3-4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.

Anwendungsfehler und Überdosierung
Was ist zu tun, wenn BUSCOPAN PLUS in zu großen Mengen angewendet wurde?
Bei Überdosierung mit BUSCOPAN PLUS können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines
Krankheitsgefühl sowie Sehstörungen, Beschleunigung des Herzschlages, Mundtrockenheit und Hautrötung auftreten.
Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen
bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit BUSCOPAN PLUS ist sofort - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden -
ein Arzt zu benachrichtigen.
Die Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit BUSCOPAN PLUS richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den
Krankheitszeichen, z.B. Gabe von Parasympathomimetika
(Neostigmin i.m. oder i.v. bzw. Pilocarpin lokal bei Glaukomkranken).
Möglichst innerhalb der ersten 8 Stunden nach Anwendung empfiehlt sich die i.v.-Gabe von Cysteamin oder N-Acetylcystein bzw. eine Dialyse.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig BUSCOPAN PLUS eingenommen oder die Einnahme vergessen haben?
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen?
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von BUSCOPAN PLUS sind keine Besonderheiten zu beachten.
Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten.
Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben
und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung
von BUSCOPAN PLUS auftreten?
Es kann zu so genannten anticholinergen Wirkungen kommen, z.B. Verminderung der Schweiß- und Speichelproduktion, Blasenentleerungsstörungen (möglicherweise Harnverhalt), und Beschleunigung des Herzschlags. Diese Nebenwirkungen treten selten auf und bilden sich nach Absetzen der Behandlung
vollständig zurück.
Selten kann es zum Auftreten von Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Hautreaktionen wie Ausschlag, Nesselsucht
(Exantheme, Urtikaria) kommen. Äußerst selten sind Blutbildveränderungen beschrieben worden (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie).
In Einzelfällen ist bei empfindlichen Patienten eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur mit Atemnot ausgelöst worden (Analgetika-
Asthma).
In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall,
bis hin zum Schock), selten ein Anstieg der Lebertransaminasen beschrieben worden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll BUSCOPAN PLUS nicht nochmals eingenommen werden.
Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Hinweis: Bei ersten Anzeichen für eine berempfindlichkeitsreaktion
ist das Präparat abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt
aufzunehmen.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
BUSCOPAN PLUS Filmtabletten nicht über 25°C lagern.

Stand der Information: Mai 2006
Quelle: www.medworld.de



Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Buscopan plus

  • Anwendungsgebiet:

    - Das Arzneimittel ist ein Spasmoanalgetikum (Kombination von schmerzstillenden und krampflösenden Wirkstoffen).

    - Das Arzneimittel wird angewendet bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen).

  • Gegenanzeigen:

    Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

    - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.

    - bei mechanischen Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm Trakt (z. B. wegen einer Geschwulst oder durch eine Darmabknickung)

    - bei einer krankhaften Aufweitung des Dickdarms (Megakolon)

    - bei Harnverhaltung durch mechanische Verengung der Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse)

    - bei Grünem Star (Engwinkelglaukom)

    - bei krankhaft beschleunigtem Herzschlag, Herzrasen und unregelmäßigem Herzschlag

    - bei einer besonderen Form krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

    - bei schweren Leberfunktionsstörungen

    Geben Sie das Arzneimittel nicht an Jugendliche unter 12 Jahren, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

  • Dosierung:

    Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

    AlterEinmaldosis

    Maximaldosis

    pro Tag (24 Stunden)

    Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren1 - 2 Tabletten6 Tabletten

    Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Filmtablette(n) (sofern dies notwendig ist) muss mindestens 8 Stunden betragen.

    Behandlungsdauer:

    Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

    Überdosierung:

    Bei Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl sowie Sehstörungen, Beschleunigung des Herzschlages, Mundtrockenheit und Hautrötung auftreten. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.

    Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist sofort - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden - ein Arzt zu benachrichtigen.

    vergessene Einnahme:

    Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben.

  • Patientenberatung:

    - Nehmen Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt ein

    . wenn Sie chronisch alkoholkrank sind,

    . wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)

    . bei vorgeschädigter Niere

    - Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

    - Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.

    - Bei längerem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

    - Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

    - Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalbeweniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne einen ärztlichen Rat erfolgen.

    - Das Arzneimittel nicht über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.

    - Bei der Anwendung der für das Arzneimittel vorgesehenen Dosen ist normalerweise keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und beim Bedienen von Maschinene zu erwarten. Sollten aber dennoch Symptome wie Müdigkeit, Schwindel oder gestörtes Nah-Sehen auftreten, dann kann die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

    - Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

  • Schwangerschaft:

    Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Obwohl sich bisher keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben haben, muss vor Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft der Arzt befragt werden.

    Das Arzneimittel sollte in der Stillzeit nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.

  • Einnahme:

    - Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden.

  • Wechselwirkung:

    Bitte informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

    Die anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die selbst solche Effekte hervorrufen können wie z. B. andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium), Amantadin, trizyklische Antidepressiva, Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Die gleichzeitige Therapie mit Dopaminantagonisten, z. B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm Trakts führen. Das Arzneimittel kann die beschleunigende Wirkung von ß-Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken.

    Bedingt durch den im Arzneimittel enthaltenen Paracetamol-Anteil sind weitere Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimitteln möglich:

    - Arzneimittel gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis des Arzneimittels verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.

    - Schlafmittel wie Phenobarbital,

    - Mittel gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin

    - Mittel gegen Tuberkulose (Rifampicin)

    - Andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel; unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme zu Leberschäden kommen.

    - Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit des Arzneimittels verringern.

    - Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

    - Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts des Arzneimittels bewirken.

    - Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.

    - Auswirkungen der Einnahme des Arzneimittels auf Laboruntersuchungen: Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

    - Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.

     

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