HEPARIN AL SALBE 30000
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HEPARIN AL SALBE 30000 Gebrauchsinformation
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Heparin AL Salbe 30.000
Wirkstoff: Heparin-Natrium 30.000 l.E. pro 100 g Salbe
Zusammensetzung
100 g Salbe enthalten:
Arzneilich wirksamer Bestandteil:
0,2 g Heparin-Natrium (Mucosa vom Schwein), entspr. 30.000 I.E.
Sonstige Bestandteile:
Cetylstearylalkohol, Citronensäure, Natriumedetat, Levomenthol, mittelkettige Triglyceride, Oleyloleat, Palmitoylascorbinsäure, Propylenglycol, Parfümöl Sport PH, a-Tocopherol, gereinigtes
Wasser, Sorbinsäure und Kaliumsorbat als Konservierungsmittel
Darreichungsform und Inhalt
Originalpackung mit 40 g Salbe (N1)
Originalpackung mit 100 g Salbe (N2)
Stoff- oder Indikationsgruppe
Zur Verminderung von Schwellungen
ALIUD® PHARMA GmbH & Co. KG
Gottlieb-Daimler-Straße 19 · D-89150 Laichingen
Internet: www.aliud.de · E-Mail: info@aliud.de
Anwendungsgebiete
Zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen/Blutergüsse).
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Heparin AL Salbe 30.000 nicht anwenden?
Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Heparin-Natrium, Sorbinsäure oder einen der sonstigen Bestandteile der Salbengrundlage.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Bisherige Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren und Stillenden haben keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen ergeben. Heparin ist nicht plazentagängig und tritt nicht in die Muttermilch über.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Heparin AL Salbe 30.000 soll nicht auf offene Wunden und/oder nässende Ekzeme aufgebracht werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Heparin AL Salbe 30.000?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bei örtlicher Anwendung nicht bekannt.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Heparin AL Salbe 30.000 nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Heparin AL Salbe 30.000 sonst nicht richtig wirken kann!
Wie viel von Heparin AL Salbe 30.000 und wie oft sollten Sie Heparin AL Salbe 30.000 anwenden?
Heparin AL Salbe 30.000 soll 2- bis 3-mal täglich dünn und gleichmäßig auf das Erkrankungsgebiet aufgetragen werden.
Wie lange sollten Sie Heparin AL Salbe 30.000 anwenden?
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt. Wenn nicht anders verordnet, sollten Sie Heparin AL Salbe 30.000 ca. 1 bis 2 Wochen anwenden.
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Heparin AL Salbe 30.000 auftreten?
Allergische Reaktionen auf Heparin bei Anwendung auf der Haut sind sehr selten. Jedoch können in Einzelfällen allergische Reaktionen wie Rötung der Haut und Juckreiz auftreten, die nach Absetzen des Präparates in der Regel rasch verschwinden.
Beim Auftragen auf Schleimhäute ist aufgrund des Gehaltes an Propylenglycol lokale Reizung möglich.
Bei Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol können allergische Reaktionen an der Haut auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Heparin AL Salbe 30.000 sollte bei Auftreten von allergischen Hautreaktionen abgesetzt werden.
Bitte informieren Sie hiervon Ihren Arzt. Darüber hinaus sind keine weiteren besonderen Maßnahmen notwendig.
Hinweise zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieses Arzneimittels ist auf der Faltschachtel und der Tube aufgedruckt.
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!
Stand der Information: November 1998
Quelle: Herstellerangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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