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mycare / Arzneimittel / Schmerzmittel / THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ Tabletten 20 St

THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ

20 St

THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ
Abbildung ähnlich


Kundenbewertungen
5 Kundenbewertungen

THOMAPYRIN Classic Schmerztabletten
  • Produkt:
  • THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ

  • Darreichung:
  • Tabletten

  • Inhalt:
  • 20 St

  • PZN:
  • 3046735
  • Hersteller:
  • Boehringer Ingelheim Pharma GmbH&Co.KG
  • Informationen:
  • Beipackzettel als PDF 
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THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ Gebrauchsinformation

Produkteigenschaften:

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Thomapyrin® Schmerztabletten. Anwendungsgebiete: Werden angewendet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei: akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.


Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Thomapyrin® CLASSIC
Schmerztabletten
250 mg/200 mg/50 mg pro Tablette

Wirkstoffe:
Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation
angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Inhalt dieser Packungsbeilage:
1. Was sind THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten und wofür werden sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten beachten?
3. Wie sind THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie sind THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten aufzubewahren?
6. Weitere Informationen

1. WAS SIND THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/ Analgetikum).
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten werden angewendet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
Akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZTABLETTEN BEACHTEN?
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden,
. wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen
Acetylsalicylsäure, Salicylate oder andere NSAIDs (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen), Paracetamol oder einen der
sonstigen Bestandteile von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind
. bei Magen- und Darmgeschwüren
. bei schweren Leberfunktionsstörungen
. bei schweren Nierenfunktionsstörungen
. bei schwerer, nicht durch Medikamente
einstellbarer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)
. bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
. wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat
pro Woche einnehmen
. in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
. von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten ist erforderlich,
. bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin)
. bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen
(Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
. bei einer Überempfindlichkeit (z.B. Hautreaktionen) gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/ Analgetika-Asthma) oder andere allergene Stoffe
. bei akuten, chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
. bei Magen-Darm-Geschwüren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
. bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
. bei Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen)
. bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
. bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
. vor Operationen
. bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall
auslösen.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Die häufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des Körpers z.B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte
Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

In solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten können die Anzeichen einer Infektion überdecken. Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zurate gezogen werden.
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen,
z.B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-
Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u.U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln
Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:
. gerinnungshemmende Arzneimittel
(z.B. Cumarinderivate und Heparin), bestimmte Antidepressiva (SSRI): erhöhtes Blutungsrisiko
. Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin
. bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden
(z.B. Magen-Darm-Blutungen)
. blutzuckersenkende Arzneimittel
. Valproinsäure, Methotrexat, Digoxin, Lithium

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:
. Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
. Arzneimittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
. Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)

Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z.B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika
und Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden; gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z.B. Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z.B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das
Risiko schädlicher Wirkungen erhöht sein.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

Weitere bekannte Effekte:
. Probenecid, Salicylamid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erhöhte Gefahr von Nebenwirkungen
. Gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen: Erhöhtes Blutungsrisiko, wenn gleichzeitig für 7 Tage oder länger Paracetamol eingenommen wird
. Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol

Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harnsäure und Zucker im Blut beeinflussen.

Coffein vermindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z.B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erhöht die herzschlagbeschleunigenden
Wirkungen von z.B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum können die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein (z.B. Benzodiazepine). Orale Kontrazeptiva
(sog. "Pille"), Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von
Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erhöht das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-
Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.

THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben,
auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Während der Anwendung von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sollen während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung
des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. Sie sollten daher während des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und für die kürzestmögliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch für Frauen mit Kinderwunsch.
In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie während der Geburt dürfen THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind besteht.

Hinweis:
Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.

Stillzeit
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über.
Das Befinden und Verhalten des Säuglings können durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung
der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen
bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. WIE SIND THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZTABLETTEN
EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Alter
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Einmaldosis
1-2 Tabletten (entsprechend 250-500 mg Acetylsalicylsäure, 200-400 mg Paracetamol und 50-100 mg Coffein)

Maximaldosis
pro Tag
(24 Stunden)
6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Tablette sollte
4-8 Stunden betragen.

Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu
einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein
Paracetamol enthalten.

Nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3- 4 Tage ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten zu stark
oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.

Eine Überdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder Hörstörungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung führen.

Üblicherweise sind frühe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (Übelkeit, Erbrechen,
verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können zusätzlich auftreten bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit.

Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können Delirien, Zittern, Schüttelkrämpfe, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten.

Ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, bis hin zu tödlichem Ausgang, besteht für ältere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlernährung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Leberschädigung führen können.

Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

Wenn Sie die Einnahme von THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel können THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie mit Acetylsalicylsäure bei Rheumapatienten.
Magen-Darm-Beschwerden sind wahrscheinlicher, wenn höhere Dosen genommen werden.

Magen-Darm-System
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Mikroblutungen
Gelegentlich: Durchfall, Blähungen
Selten: Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie
führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, Zeichen einer schweren Magenblutung, müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
Selten: Magen-Darm-Geschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen
können.
Selten: Entzündung der Speiseröhre
Häufigkeit nicht bekannt: Magenschleimhautentzündung

Endokrines System
Sehr selten: verringerter Blutzuckerspiegel

Leber
Selten: Erhöhung bestimmter Leberwerte
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen

Niere
Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen

Blut und lymphatisches System
Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4-8 Tage nach der Einnahme anhalten.
Sehr selten: Blutbildveränderungen (z.B. Verringerung der Zahl der Blutzellen)

Herz
Gelegentlich: Herzklopfen
Selten: Herzrasen

Immunsystem
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautreaktionen)
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, schwere
Hautreaktionen (z. B. Erythema multiforme) evtl. mit Blutdruckabfall,
allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf
(Quincke-Ödem), vor allem bei Asthmatikern.
Sehr selten: Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf bestimmte
Schmerzmittel (NSAIDs) reagieren

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sind THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten abzusetzen und ist sofort Kontakt mit einem
Arzt aufzunehmen.

Haut
Selten: vermehrtes Schwitzen

Nervensystem
Häufig: Schwindel
Selten: Zittern
Häufigkeit nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Psyche
Häufig: Nervosität
Selten: Erregung

Augen
Häufigkeit nicht bekannt: Sehstörungen

Ohren
Häufigkeit nicht bekannt: gestörtes Hörvermögen, Ohrenklingen

Allgemein
Selten: Erschöpfung

In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (NSAIDs, zu diesen gehören auch
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.

Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden führen.

Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten nicht weiter ein und suchen Sie
Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen
bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE SIND THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel
und dem Blister angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen
Nicht über 30 ºC lagern.

6. WEITERE INFORMATIONEN
Was THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten enthalten:
Die Wirkstoffe sind:
Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), Paracetamol, Coffein

1 Tablette enthält 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Maisstärke

Wie THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten aussehen und Inhalt der Packung:
THOMAPYRIN CLASSIC Schmerztabletten sind in Packungen mit 10 (N1) und 20 (N2) Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Vertriebslinie Thomae
Binger Str. 173
55216 Ingelheim am Rhein
Telefon: 0 800/77 90 900
Telefax: 0 6132/72 99 99

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2007.
Quelle: www.thomapyrin.de

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

THOMAPYRIN CLASSIC SCHMERZ 20 St - Bewertungen / Erfahrungen

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5 Sterne
Anonym aus Kusel schrieb am 25.09.2011
Das einzige Mittel dass mir bei Migräne schnell hilft.
5 Sterne
Hans aus München schrieb am 24.09.2011
Verschiedenste Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen ausprobiert; mir hilft nur Thomapyrin.
3 Sterne
Anonym aus Zwickau schrieb am 20.09.2011
mit dem Produkt selber bin ich sehr zufrieden, es wirkt schnell und zuverlässig, trotsdem nur 3 Sterne weil mit diesem Produkt in allen Apotheken Preistreiberei gemacht wird. Leider hilft bei mir nichts anderes sonst hätte ich längst gewechselt!
5 Sterne
stephanie schrieb am 17.09.2011
Wir sind mit Thomapyrin super zufrieden. Wirkt schnell und gut. Nur zu empfehlen.
4 Sterne
Anonym aus Bad Boll schrieb am 23.08.2011
wirken sehr schnell, bin super zufrieden damit

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.
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