Symptome bei Depressionen
Das Gegenteil von Freude ist nicht Trauer, sondern innere Leere. Wenn nichts mehr Spaß macht oder Interesse weckt, man sich ständig erschöpft fühlt und die Vorstellung, jemals wieder glücklich zu sein, unendlich weit entfernt ist, hat man alle typischen Symptome einer depressiven Störung erfüllt und sollte sich schleunigst behandeln lassen.

Die Symptome bei Depressionen
Geführte Wege aus der Dunkelheit
Die Therapie einer Depression richtet sich nach ihrem Schweregrad. Leichte Depressionen, bei der sich der Betroffene zumindest kurzzeitig aufheitern lässt, sprechen oft gut auf eine Psychotherapie an. Weitere sanfte Methoden sind Lichttherapie, Schlafentzug, Sport und ein geregelter Tagesablauf. Bei mittelschweren und schweren Depressionen, bei denen die Betroffenen oft schon von alltäglichen Dingen überfordert sind, gelten zusätzlich Antidepressiva als das Mittel der Wahl. Diese Medikamente greifen in den bei Depressiven veränderten Hirnstoffwechsel ein und verbessern besonders durch ihre Wirkung auf die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin das Befinden. Schwere Verlaufsformen gehören unter Umständen in stationäre Behandlung, wo medikamentöse und psychologische Therapie fest verzahnt sind. Wie bei jeder schweren Krankheit gilt, dass die Behandlung umso erfolgreicher ist, je früher der Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.




Keine Kommentare