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Artikel
B12 ANKERMANN 100 St
Abbildung ähnlich

B12 ANKERMANN, 100 St

B 12 ANKERMANN Drag.

Darreichung: Überzogene Tabletten
Inhalt: 100 St
PZN: 01502726
Hersteller: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
  • Expresslieferung möglich
  • Produkt ist blisterfähig
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Weitere Packungsgrößen:

  • B12 ANKERMANN 50 St B12 ANKERMANN 50 St
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Gebrauchsinformationen zum Artikel: B12 ANKERMANN

Cyanocobalamin, das Vitamin B12, wird im Körper in 5'-Desoxy-adenosyl-cobalamin und Methylcobalamin umgewandelt. Diese Wirkformen sind als Coenzyme erforderlich für das normale Wachstum, für die Hämatopoese, für die Bildung von Epithelzellen und für die Erhaltung und Erneuerung des Myelins im Nervensystem.

Quelle: Herstellerangaben
Stand: 08/2007

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: B12 ANKERMANN

  • Anwendungsgebiet:

    • Das Arzneimittel ist ein Vitamin B12-Präparat (Antianämikum).
    • Vitamin B12-Mangel, der sich in Reifungsstörungen der roten Blutzellen (Störungen der Hämatopoese, wie hyperchrome makrozytäre Megaloblastenanämie, perniziöse Anämie und andere makrozytäre Anämien) und/oder neurologischen Störungen, wie funikulärer Spinalerkrankung (Rückenmarksschädigung) äußern kann.
    • Vitamin B12-Mangel kann durch längere Mangel- und Fehlernährung (z. B. streng vegetarische Ernährung), durch Störungen in der Nahrungsaufnahme (Malabsorption durch ungenügende Produktion von Intrinsic Faktor), Erkrankungen im Endabschnitt des Ileum (z. B. Sprue), Fischbandwurmbefall oder "Blind loop"-Syndrom oder angeborene Vitamin B12-Transportstörungen entstehen.
  • Gegenanzeigen:

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Vitamin B12 oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Dosierung:

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann!
    • Bei Vorliegen einer schweren neurologischen Symptomatik ist eine initiale parenterale Applikation vorzuziehen.
    • Die Dosierung richtet sich nach der Symptomatik.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Patienten mit hämatologischem und zusätzlichem schwerem neurologischem Befund
        • Initialtherapie: parenteral
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
      • Patienten mit isoliertem schwerem neurologischem Befund
        • Initialtherapie: parenteral
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
      • Patienten mit hämatologischem und/oder neurologischem Befund
        • Initialtherapie: 2 x 2 Überzogene Tabletten täglich
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
      • Patienten ohne hämatologische und neurologische Symptomatik
        • Initialtherapie: 2 x 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
      • Zustand n. Gastrektomie od. anderen Resorptionsstörungen
        • Initialtherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
      • Diätetisch bedingt (z. B. Vegetarier, etc.)
        • Initialtherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich
        • Erhaltungstherapie: 1 - 2 Überzogene Tabletten täglich

     

    • Dauer der Anwendung:
      • Über die Dauer der Anwendung insbesondere über die Dauer der Initialtherapie von Patienten mit perniziöser Anämie (in der Regel 4 Wochen) sollte der behandelnde Arzt entscheiden. Sie richtet sich nach dem therapeutischen Erfolg.
      • Die Vitamin B12-Substitution bei einer gesicherten perniziösen Anämie muss lebenslänglich durchgeführt werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
      • Vergiftungen oder Überdosierungserscheinungen sind nicht bekannt. Bei versehentlicher Überdosierung sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
      • Ein Abbruch der Behandlung sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Patientenberatung:

    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
      • Bei Blutbild- und/oder neurologischen Störungen muss Folgendes beachtet werden:
        • Wegen der Schwere der Erkrankung und möglicher Folgeerscheinungen bei unzureichendem Ansprechen oder Nichteinhaltung des Behandlungsplanes sollte der Behandlungserfolg einer oralen Therapie generell engmaschig kontrolliert werden. Es wird empfohlen, 7 Tage nach Beginn der Therapie die Symptomatik, die Retikulozytenzahl, das Blutbild (einschließlich der Messung von Hämoglobin -Hb u. Hämatokrit -Hk) sowie des Volumens der roten Blutkörperchen (MCV) zu kontrollieren. Danach sollten Symptomatik und Blutbild sowie MCV in 4 wöchigen Abständen im ersten Vierteljahr der Behandlung, anschließend bei guter Compliance in halb- bis einjährigen Abständen kontrolliert werden. Bei vermuteter Incompliance muss ggf. häufiger kontrolliert werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
      • Keine.
  • Schwangerschaft:

    • Die empfohlene tägliche Vitamin B12-Zufuhr in der Schwangerschaft und Stillzeit beträgt 4 µg. Vitamin B12 wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bisherige Erfahrungen haben keine nachteiligen Effekte für den Fötus oder das zu stillende Kind durch höhere Dosen erkennen lassen. Über die Notwendigkeit einer Behandlung mit dem Arzneimittel entscheidet der Arzt.
  • Einnahme:

    • Die Überzogenen Tabletten werden mit etwas Flüssigkeit unzerkaut am besten morgens nüchtern eingenommen.
  • Wechselwirkung:

    • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Die Aufnahme (Resorption) von Vitamin B12 wird durch Colchicin (Gichtmittel), Aminoglykoside, Neomycin (Antibiotika), Aminosalizylsäure, Antiepileptika, Biguanide, Chloramphenicol, Cholestyramin, Kaliumsalze, Methyldopa und magensäurehemmende Mittel (z.B. Omeprazol, Cimetidin), sowie durch Alkohol gehemmt.
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