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CABERGOLIN PUREN 0,5 mg Tabletten
- Darreichung:
- Tabletten
- Inhalt:
- 2 St
- PZN:
- 19106103
- Hersteller:
- PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Gebrauchsinformationen zum Artikel CABERGOLIN PUREN 0.5MG TAB
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
- Abstillen - Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut, wie bei:         - Ausbleibende Regelblutung (Amenorrhoe)         - Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)         - Anovulation (fehlender Eisprung)         - Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrhoe) - Hypophysenadenom, prolaktinbildend (Tumor der Hirnanhangdrüse, der das Hormon Prolaktin bildet) - Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut (ohne bekannte Ursache)
Dosierung und Anwendungshinweise: Erwachsene 2 Tabletten 2 Tabletten innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt, zu der Mahlzeit Erwachsene 1/2 Tablette 2-mal täglich im Abstand von 12 Stunden, zu der Mahlzeit Erwachsene 1 Tablette 1-mal wöchentlich am gleichen Wochentag, zu der Mahlzeit Erwachsene 2 Tabletten 1-mal wöchentlich am gleichen Wochentag, zu der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Eklampsie und Präeklampsie (Krampfanfälle während der Schwangerschaft)
- Bluthochdruck
- Fibrose, auch in der Vorgeschichte (Übermäßiges Wachstum von Bindegewebe)
- Psychosen, auch in der Vorgeschichte
- Herzklappenerkrankungen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Niedriger Blutdruck
- Raynaud-Syndrom
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 16 bis 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Herzklappenveränderungen
- Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
- Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel)
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Magenschleimhautentzündung
        - Verstopfung
        - Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Müdigkeit
- Depressionen
- Schlafstörungen
- Schläfrigkeit
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Wärmegefühl
- Brustschmerzen
- Blutdruckabfall
- Überempfindlichkeit
- Gesteigertes sexuelles Verlangen
- Halbseitenblindheit
- Ohnmachtsanfall
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Herzklopfen
- Durchblutungsstörungen in Fingern und Zehen
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Pleuraerguss (Flüssigkeit in der Brustfellhöhle)
- Fibrose (übermäßiges Wachstum und Verhärtung von Bindegewebe), wie:
        - Lungenfibrose (Lungengewebsverhärtung, die die Atmung erschwert)
- Nasenbluten
- Hautausschlag
- Haarausfall
- Beinkrämpfe
- Wassereinlagerung (Ödeme)
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Veränderungen der roten Blutkörperchen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
| Hilfsstoff | Lactose | 74,75 mg |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Leucin | + |
| Wirkstoff | Cabergolin | 0,5 mg |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Außerdem kann durch den Wirkstoff mütterliche Milchproduktion unterbrochen werden.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Anbieter: PUREN PHARMA, München, www.actavis.com Bearbeitungsstand:

Gern beraten wir Sie persönlich und gebührenfrei
(Mo-Fr: 8-18 Uhr / Sa: 9-12 Uhr)
Telefax: 0800-8770121
E-Mail: beratung@mycare.de
Ihr Ansprechpartner:
Apotheker Martin Schulze
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