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FEMOSTON CONTI 1MG/5MG, 28 St

Abbildung ähnlich
Produktbeschreibung

FEMOSTON conti 1 mg/5 mg Filmtabletten

Darreichung:
Filmtabletten
Inhalt:
28 St
PZN:
09082494
Hersteller:
EMRA-MED Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformationen zum Artikel FEMOSTON CONTI 1MG/5MG


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
- Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Dosierung und Anwendungshinweise:

Frauen nach der Menopause
1 Filmtablette
1-mal täglich
immer zur gleichen Tageszeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
- MalignerTumor (estrogenabhängig)
- Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
- Ungeklärte vaginale Blutungen
- Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Thromboembolische Erkrankungen
- Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
- Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
- Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Rückenschmerzen
- Brustschmerzen
- Empfindlichkeit der Brüste
- Depression
- Nervosität
- Migräne
- Schwindel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz
- Veränderte Blutung
- Schmierblutung nach Beendigung der Monatsblutungen in den Wechseljahren
- Zwischenblutung
- Verlängerte Monatsblutung
- Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)
- Ausbleibende Regelblutung
- Unregelmäßige vaginale Blutung
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Unterleibsschmerzen
- Veränderungen des Gebärmutterschleims
- Körperliche Schwäche
- Kraftlosigkeit
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Peripheres Ödem (Wassereinlagerung)
- Gewichtszunahme
- Beschwerden ähnlich einer Harnblasenentzündung (Zystitis)
- Vergrößerung von Myomen (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Überempfindlichkeit
- Beeinflussung des sexuelles Verlangens
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Bluthochdruck
- Durchblutungsstörungen der Extremitäten
- Krampfadern (Varizen)
- Verdauungsbeschwerden
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gelbsucht
- Erkrankungen der Gallenblase
- Vergrößerung der Brust
- Regelbeschwerden vor der Monatsblutung (prämenstruell)
- Gewichtsabnahme

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffDydrogesteron5 mg
WirkstoffEstradiol 0,5-Wasser1,03 mg
WirkstoffEstradiol1 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffMacrogol 400+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, gelb+
HilfsstoffEisen(III)-oxid, rot+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Estradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Zur Schwangerschaftsverhütung wird Estradiol meist in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
        - vor Hitze geschützt
        - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: EMRA MED, Trittau, www.emramed.de Bearbeitungsstand: 05.07.2019

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Martin, Apotheker bei mycare.de

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