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Artikelinformationen
Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat 50 St
Abbildung ähnlich

Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat, 50 St

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und von Fieber.

Darreichung: Granulat
Inhalt: 50 St
PZN: 07357797
Hersteller: PUREN Pharma GmbH & Co. KG
  • UVP: 18,90 €
  • 15,36 € (inkl. MwSt.)
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Gebrauchsinformationen und sonstige wichtige Hinweise zum Artikel: Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg
. Wirkstoff: Ibuprofen
Anwendungsgebiete: Sympt. Behandl. v. leichten bis mäßig starken Schmerzen und von Fieber.Lagerungshinweis: Nicht über 30° C aufbewahren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Gebrauchsinformation:
Information für den Anwender
Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg
Granulat zur Herstellung einer Lösungzum EinnehmenZur Anwendung bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältigdurch, bevor Sie mit der Einnahme diesesArzneimittels beginnen, denn sie enthältwichtige Informationen.Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wiein dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genaunach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleichtmöchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitereInformationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wendenSie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies giltauch für Nebenwirkungen, die nicht in dieserPackungsbeilage angegeben sind.
- Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder garschlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg undwofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg beachten?
3. Wie ist Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgeinzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgaufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST IBUPROFEN-ACTAVIS GRANULAT400 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg ist ein entzündungshemmendesund schmerzstillendes Arzneimittel(nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg wird angewendetbei- leichten bis mäßig starken Schmerzen- Fieber.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VONIBUPROFEN-ACTAVIS GRANULAT 400 MGBEACHTEN?

Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg darf nichteingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einender in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteiledieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen,NasenschleimhautschwellungenoderHautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäureoder anderen nicht-steroidalenEntzündungshemmernreagiert haben.
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- bei bestehenden oder in der Vergangenheitwiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oderBlutungen (mindestens 2 unterschiedlicheEpisoden nachgewiesener Geschwüre oderBlutungen).
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch(Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhangmit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalenAntirheumatika/Antiphlogistika (NSAR).
- bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen)oder anderen aktiven Blutungen.
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen.
- bei schwerer Herzmuskelschwäche(Herzinsuffizienz).- im letzten Drittel der Schwangerschaft.
- bei Kindern unter 12 Jahren, da diese Dosisstärkeaufgrund des höheren Wirkstoffgehaltes nichtgeeignet ist.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker,bevor Sie Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgeinnehmen
Sicherheit im Magen-Darm-TraktEine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg mit anderen nicht-steroidalenEntzündungshemmern (NSAR), einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.Nebenwirkungen können reduziert werden, indemdie niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, fürdie Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraumangewendet wird.Ältere Patienten:Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungennach Anwendung von NSAR auf, insbesondereBlutungen und Durchbrüche im Magen- undDarmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlichsein können. Daher ist bei älteren Patienten einebesonders sorgfältige ärztliche Überwachungerforderlich.Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre undDurchbrüche (Perforationen):Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre undPerforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurdenunter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohnevorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegendeEreignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichtezu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höhermit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mitGeschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mitden Komplikationen Blutung oder Durchbruch (sieheAbschnitt 2. "Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg darfnicht eingenommen werden"), und bei älterenPatienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mitder niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.Für diese Patienten sowie für Patienten, die einebegleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure(ASS) oder anderen Arzneimitteln, die dasRisiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhenkönnen, benötigen, sollte eine Kombinationstherapiemit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln(z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer)in Betracht gezogen werden.Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungenam Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere inhöherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichenSymptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapiemelden.Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitigArzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüreoder Blutungen erhöhen können, wie z. B. oraleKortikosteroide, blutgerinnungshemmendeMedikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zurBehandlung von depressiven Verstimmungeneingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmerwie ASS (siehe Abschnitt 2. "Einnahme vonIbuprofen-Actavis Granulat 400 mg zusammen mitanderen Arzneimitteln").Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mitIbuprofen-Actavis Granulat 400 mg zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlungabzusetzen.NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalenErkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa,Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, dasich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4.).
Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
Arzneimittel wie Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgsind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhtenRisiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälleverbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlichermit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung.Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oderBehandlungsdauer (4 Tage, siehe Abschnitt 3.)!Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenenSchlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risikofür diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B.wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hoheCholesterinwerte haben oder Raucher sind), solltenSie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apothekerbesprechen.HautreaktionenUnter NSAR-Therapie wurde sehr selten überschwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung undBlasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang,berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom; s. Abschnitt 4). Das höchste Risiko fürderartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapiezu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl derFälle im ersten Behandlungsmonatauftraten. Beimersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionenoder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktionsollte Ibuprofen-Actavis Granulat400 mg abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiertwerden.Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg vermieden werden.
Sonstige Hinweise
Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg sollte nur unterstrenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnissesangewendet werden:- bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen(z. B. akute intermittierende Porphyrie);- bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischerLupus erythematodes und Mischkollagenose).Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung isterforderlich:- bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;- direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;- bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andereArzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischenNasenschleimhautschwellungen oder chronischen,die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zumBeispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr seltenbeobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schwerenÜberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme vonIbuprofen-Actavis Granulat 400 mg muss die Therapieabgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende,medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durchfachkundige Personen eingeleitet werden.Ibuprofen, der Wirkstoff von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion(Thrombozytenaggregation) hemmen.Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten dahersorgfältig überwacht werden.Bei länger dauernder Gabe von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg ist eine regelmäßige Kontrolle derLeberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildeserforderlich.Bei Einnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgvor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zubefragen bzw. zu informieren.Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln könnenKopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhteDosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz derEinnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mghäufig unter Kopfschmerzen leiden!Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßigeEinnahme von Schmerzmitteln,insbesondere beiKombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe,zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risikoeines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie)führen.Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg gehört zu einerGruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika),die die Fruchtbarkeit von Frauenbeeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nachAbsetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).Kinder und JugendlicheBitte beachten Sie die Hinweise unter Abschnitt 2."Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg darf nicht eingenommenwerden".
Einnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat400 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sieandere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andereArzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigenandere Arzneimittel einzunehmen.Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg und Digoxin (Mittel zur Stärkung derHerzkraft), Phenytoin (Mittel zur BehandlungvonKrampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlunggeistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentrationdieser Arzneimittel im Blut erhöhen. EineKontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist beibestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicylsäure/Aspirin, Warfarin, Ticlopidin), Arzneimittel gegenBluthochdruck (ACE-Hemmer, z. B. Captopril, Betarezeptorblocker,Angiotensin II Antagonisten) sowieeinige andere Arzneimittelkönnen die Behandlungmit Ibuprofen beeinträchtigenoder durch eine solcheselbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stetsärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofengleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg kann die Wirkungvon entwässernden und blutdrucksenkendenArzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva)abschwächen.Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg kann die Wirkungvon ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung vonHerzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Beigleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risikofür das Auftreten einer Nierenfunktionsstörungerhöht sein.Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen-Actavis Granulat400 mg und kaliumsparendenEntwässerungsmitteln(bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung desKaliumspiegels im Blut führen.Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg mit anderen entzündungs- undschmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe dernicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoidenerhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäureund bestimmte Antidepressiva (selektiveSerotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können dasRisiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.Die Gabe von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mginnerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe vonMethotrexat kann zu einer erhöhten Konzentrationvon Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschtenWirkungen führen.Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durchCiclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen,aber auch in der Rheumabehandlungeingesetzt wird) wird durch die gleichzeitigeGabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistikaerhöht. Dieser Effekt kann auch für eine Kombinationvon Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossenwerden.Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon(Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, könnendie Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurchkann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg im Körper mit Verstärkung seinerunerwünschten Wirkungen kommen.NSAR können möglicherweise die Wirkung vonblutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wieWarfarin verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlungwird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungenzwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zurSenkung des Blutzuckers) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungenzwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffenbisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalberbei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle derBlutzuckerwerte empfohlen.Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung isterhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitigverabreicht werden.Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risikofür Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) undHämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten("Blutern"), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofeneinnehmen.
Einnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgzusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken undAlkohol
Während der Anwendung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg sollten Sie möglichst keinen Alkoholtrinken.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sievermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahmedieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker umRat.
SchwangerschaftWird während der Anwendung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg eine Schwangerschaft festgestellt,so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofenim ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittelnurnach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Imletzten Drittel der Schwangerschaftdarf Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg wegen eines erhöhtenRisikos von Komplikationen für Mutter und Kind nichtangewendet werden.
SchwangerschaftWird während der Anwendung von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg eine Schwangerschaft festgestellt,so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofenim ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittelnurnach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Imletzten Drittel der Schwangerschaftdarf Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg wegen eines erhöhtenRisikos von Komplikationen für Mutter und Kind nichtangewendet werden.

3. WIE IST IBUPROFEN-ACTAVIS GRANULAT 400 MG EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie indieser Packungsbeilagebeschrieben bzw. genau nachder mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenenAbsprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oderApotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.Die empfohlene Dosis beträgt:
Körpergewicht (Alter) > 40 kg (Kinderund Jugendlicheab 12 Jahrenund Erwachsene)
Einzeldosisin Anzahl derPortionsbeutel1 Portionsbeutel(entsprechend400 mgIbuprofen)
max. Tagesdosisin Anzahl derPortionsbeutel 3 Portionsbeutel(entsprechend1200 mgIbuprofen)
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommenhaben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zurnächsten Einnahme.Dosierung bei älteren Menschen:Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
Art der AnwendungLösen Sie das Granulat in reichlich Flüssigkeit (z. B. ineinem Glas Wasser) auf. Sie können die Lösung währendoder nach einer Mahlzeit trinken.Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben,empfiehlt es sich, Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgwährend der Mahlzeiten einzunehmen.Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker,wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung vonIbuprofen-Actavis Granulat 400 mg zu stark oder zuschwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg eingenommen haben, alsSie solltenNehmen Sie Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg nachden Anweisungen des Arztes bzw. nach der in derPackungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitungein. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichendeSchmerzlinderungzu spüren, dann erhöhen Sie nichtselbständig die Dosierung, sondern fragen Sie IhrenArzt.Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöseStörungen wie Kopfschmerzen, Schwindel,Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindernauch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeitund Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungenim Magen-Darm-Trakt und FunktionsstörungenvonLeber und Nieren möglich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall,verminderter Atmung (Atemdepression)und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten(Zyanose) kommen.Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg benachrichtigen Sie bitteIhren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwereeiner Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichenMaßnahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg vergessen habenFalls Sie die Einnahme einmal vergessen haben,nehmen Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als dieübliche empfohlene Menge ein.Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung desArzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arztoder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg Nebenwirkungen haben, die abernicht bei jedem auftreten müssen.Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werdenfolgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
Die Aufzählung der folgenden unerwünschtenWirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungenunter der Behandlung mit Ibuprofen,auchsolche unter hoch dosierter Langzeittherapie beiRheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die übersehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sichauf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosenvon maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Darreichungsformenund maximal 1800 mg für Zäpfchen (1200 mgIbuprofen = 3 Portionsbeutel Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg).Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungenmuss berücksichtigt werden, dass sieüberwiegend dosisabhängig und von Patient zuPatient unterschiedlich sind.Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungenbetreffen den Verdauungstrakt.Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen(Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich,können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten(siehe Abschnitt 2. "Besondere Vorsicht bei derEinnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg isterforderlich"). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen,Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominaleSchmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerativeStomatitis, Verschlimmerung von Colitis und MorbusCrohn (siehe Abschnitt 2. "Besondere Vorsicht bei derEinnahme von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg isterforderlich") sind nach Anwendungberichtetworden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündungbeobachtet. Insbesondere das Risiko fürdas Auftreten von Magen-Darm-Blutungen istabhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurdenim Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.Arzneimittel wie Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mgsind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhtenRisiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälleverbunden.
Herzerkrankungen
Sehr selten: Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche(Herzinsuffizienz),
Herzinfarkt.
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsSehr selten: Störungen der Blutbildung (Anämie,Leukopenie, Thrombozytopenie,Panzytopenie,Agranulozytose).Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen,oberflächliche Wunden im Mund, grippeartigeBeschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenblutenund Hautblutungen.In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzenund der Arzt aufzusuchen.Jegliche Selbstbehandlungmit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimittelnsollte unterbleiben.
Erkrankungen des NervensystemsGelegentlich: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen,Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung,Reizbarkeit oder Müdigkeit.
AugenerkrankungenGelegentlich: Sehstörungen.
Erkrankungen des Ohrs und des LabyrinthsSelten: Ohrgeräusche (Tinnitus).
Erkrankungen des Magen-DarmtraktsHäufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen,Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen,Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eineBlutarmut (Anämie) verursachen können.Gelegentlich: Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre(peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung undDurchbruch, MundschleimhautentzündungmitGeschwürbildung (Ulzerative Stomatitis), Verstärkungeiner Colitis ulzerosa oder eines Morbus Crohn.Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
Sehr selten: Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis)und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen,Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzfärbungdes Stuhls auftreten, so müssen Sie Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg absetzen und sofort den Arztinformieren.Sehr selten: Ausbildung von membranartigenVerengungen in Dünn- und Dickdarm (intestinale,diaphragmaartige Strikturen).
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeSehr selten: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe(Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruckoder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotischesSyndrom (Wasseransammlung im Körper(Ödeme) und starke Eiweißausscheidung im Harn);entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis),die mit einer akuten Nierenfunktionsstörungeinhergehen kann.Es können auch Nierengewebsschädigungen(Papillennekrosen) und erhöhte Harnsäurekonzentrationenim Blut auftreten.Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlungvon Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeinesUnwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankungbis hin zum Nierenversagen sein.Sollten die genannten Symptome auftreten oder sichverschlimmern, so müssen Sie Ibuprofen-ActavisGranulat 400 mg absetzen und sofort Kontakt mitIhrem Arzt aufnehmen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlagmit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten vonschweren Hautinfektionenund Weichteilkomplikationenwährend einer Windpockenerkrankung(Varizelleninfektion)kommen (s. auch "Infektionenund parasitäre Erkrankungen").
Infektionen und parasitäre ErkrankungenSehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit derAnwendung bestimmter entzündungshemmenderArzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zudiesen gehört auch Ibuprofen-Actavis Granulat400 mg), eine Verschlechterung infektionsbedingterEntzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierendenFasciitis) beschrieben worden.Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofendie Symptomatik einer Hirnhautentzündung(aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen,Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oderBewusstseinstrübungbeobachtet. Ein erhöhtes Risikoscheint für Patienten zu bestehen, die bereits anbestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischerLupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.Wenn während der Anwendung von Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg Zeichen einer Infektion (z. B.Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber)neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daherunverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
GefäßerkrankungenSehr selten: Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mitHautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen(ggf. mit Blutdruckabfall).In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren,und Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg darf nichtmehr eingenommen werden.Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen.Sie können sich äußern als: Gesichtsödem,Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mitEinengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen,Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock.Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schonbei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortigeärztliche Hilfe erforderlich.
Leber- und GallenerkrankungenSehr selten: Leberfunktionsstörungen, Leberschäden,insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen,akute Leberentzündung (Hepatitis).Bei länger dauernder Gabe sollten die Leberwerteregelmäßig kontrolliert werden.
Psychiatrische ErkrankungenSehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression.Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenneine der aufgeführtenNebenwirkungen Sie erheblichbeeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken,die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegebensind.

5. WIE IST IBUPROFEN-ACTAVIS GRANULAT400 MG
AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinderunzugänglich auf.Nicht über 30 °C aufbewahren.Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf demPortionsbeutel und auf der Faltschachtel angegebenenVerfalldatum nicht mehr verwenden. DasVerfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag desangegebenen Monats.Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oderHaushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie dasArzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehrverwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umweltbei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITEREINFORMATIONEN

Was Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg enthält
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 Portionsbeutel mit 3,067g Granulat enthält 400 mg Ibuprofen.Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine,Gelatinehydrolysat, wasserfreie Citronensäure,Saccharin-Natrium 2 H2O, Citronenaroma,hochdisperses Siliciumdioxid.

Pharmazeutischer Unternehmer

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Willy-Brandt-Allee 2
81829 München
Telefon: 089/558909 - 0
Telefax: 089/558909 - 240

Hersteller

Aesica Pharmaceuticals GmbH
Alfred-Nobel-Str. 10
40789 Monheim

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt
überarbeitet im Oktober 2011.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 10/2013

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Bitte beachten Sie, dass sofern uns keine Großhandelserlaubnis für apothekenpflichtige Arzneimittel vorliegt, die maximale Versandmenge im Rahmen haushaltsüblicher Mengen 10 Packungen beträgt. Dies gilt jedoch nur, sofern in der obigen Artikelbeschreibung keine andere Höchstmengenangabe vorgenommen wurde.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Artikel: Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat

  • Anwendungsgebiete:

    - Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
            - Kopfschmerzen
            - Zahnschmerzen
            - Regelschmerzen
    - Fieber

  • Dosierung und Anwendungshinweise:

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
    (über 40 kg Körpergewicht)
    1 Beutel
    1-3 mal täglich
    im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

  • Gegenanzeigen:

    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
    - Aktive Blutungen, wie:
            - Hirnblutungen
            - Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Magen-Darm-Beschwerden
    - Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
            - Morbus Crohn
            - Colitis ulcerosa
    - Blutbildungsstörungen
    - Blutgerinnungsstörung
    - Bluthochdruck
    - Herzschwäche
    - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
    - Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
            - Erhöhte Fettkonzentration im Blut
            - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
            - Rauchen
    - Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
    - Durchblutungsstörung der Hirngefäße
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
            - Lupus erythematodes
            - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
    - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

  • Nebenwirkungen:

    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
            - Übelkeit
            - Erbrechen
            - Sodbrennen
            - Blähungen
            - Durchfälle
            - Verstopfung
            - Bauchschmerzen
            - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
            - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Magenschleimhautentzündung
            - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
            - Entzündungen der Mundschleimhaut
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schlaflosigkeit
    - Müdigkeit
    - Reizbarkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
            - Hautausschlag
            - Juckreiz
    - Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
            - Anfälle von Atemnot

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

  • Zusammensetzung:

    WirkstoffIbuprofen400 mg
    HilfsstoffGelatine+
    HilfsstoffGelatine, hydrolysiert+
    HilfsstoffCitronensäure, wasserfreie+
    HilfsstoffSaccharin natrium-2-Wasser+
    HilfsstoffZitronen-Aroma+
    HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
  • Wirkungsweise:

    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

  • Wichtige Hinweise:

    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.


  • Aufbewahrung:

    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

  • Handelsformen:

    Anbieter: PUREN PHARMA, München, www.actavis.com Bearbeitungsstand: 04.08.2016
  • Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat 50 St
  • Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat, 50 St
  • UVP: 18,90 €
  • 15,36 € (inkl. MwSt.)
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Produktbewertungen

Ibuprofen Actavis 400 mg Granulat 50 St - Bewertungen & Erfahrungen

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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.

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