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KLIOGEST N, 84 St

Abbildung ähnlich
Nicht lieferbar
Beratung für Produktalternativen:
Tel. 0800-8770120 (gebührenfrei)
 
Produktbeschreibung

KLIOGEST N Filmtabletten

Darreichung:
Filmtabletten
Inhalt:
84 St
PZN:
07517077
Hersteller:
kohlpharma GmbH

Gebrauchsinformationen zum Artikel KLIOGEST N


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
- Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Dosierung und Anwendungshinweise:

Frauen nach der Menopause
1 Filmtablette
1-mal täglich
immer zur gleichen Tageszeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Nehmen Sie täglich eine Tablette ohne Einnahmepause zwischen den Packungen ein. Die Wochentage sind auf der Rückseite der Blisterstreifen aufgedruckt, um Ihnen die Einnahmekontrolle zu erleichtern.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
- MalignerTumor (estrogenabhängig)
- Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
- Ungeklärte vaginale Blutungen
- Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Thromboembolische Erkrankungen
- Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
- Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
- Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Brustschmerzen
- Empfindlichkeit der Brüste
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Menstruationsstörung
- Irreguläre vaginale Blutung
- Hefepilz-Infektion im Genital- oder Vaginallbereich
- Wasseransammlung
- Depression
- Verschlimmerung einer Depression
- Nervosität
- Labilität
- Migräne
- Verschlimmerung einer Migräne
- Schwindel
- Schlafstörungen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Unwohlsein
- Diarrhoe
- Verdauungsbeschwerden
- Akne
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Trockene Haut
- Rückenschmerzen
- Schmerzen in den Extremitäten
- Krämpfe in den Beinen
- Brustödem
- Brustvergrößerung
- Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Verlängerte Monatsblutung
- Vaginaler Ausfluss
- Gebärmutterkrämpfe
- Scheideninfektion
- Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Ödeme der Extremitäten
- Schmerzen
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Gewichtszunahme
- Überempfindlichkeit
- Schwindelgefühl
- Entzündung oberflächlicher Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
- Völlegefühl
- Erbrechen
- Erkrankung der Gallenblase
- Gallensteine
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Hautverfärbung
- Brustkrebs
- Unzureichende therapeutische Wirkung
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffNorethisteron acetat1 mg
WirkstoffNorethisteron0,88 mg
WirkstoffEstradiol 0,5-Wasser2,07 mg
WirkstoffEstradiol2 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser36,3 mg
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTriacetin+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Estradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Zur Schwangerschaftsverhütung wird Estradiol meist in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
        - bei Raumtemperatur
        - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Handelsformen:

Anbieter: KOHLPHARMA, Merzig, www.kohlpharma.com Bearbeitungsstand: 22.03.2021

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Martin, Apotheker bei mycare.de

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(Mo-Fr: 8-18 Uhr / Sa: 8-13 Uhr)
Telefax: 0800-8770121
E-Mail: beratung@mycare.de

 

Ihr Ansprechpartner:
Apotheker Martin Schulze

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