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Magnesiocard 5 mmol Pulver, 20 St
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- 5,27 € UVP 6,89 €
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Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Mineralstoffpräparat zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesium-Mangelzuständen.
- Inhalt:
- 20 St
- PZN:
- 01667858
- Hersteller:
- Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
- Information:
- Beipackzettel als PDF
Gebrauchsinformationen zum Artikel Magnesiocard 5 mmol Pulver
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):Magnesiocard 5 mmol, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Wirkstoff: Magnesium. Anwendungsgebiete: Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen. Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist. Warnhinweise: Enthält Saccharose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER
Magnesiocard 5 mmol
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Wirkstoff: Magnesium
Zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 1 Jahr
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein,
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich nach 4-6 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
1. Was ist Magnesiocard 5 mmol und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Magnesiocard 5 mmol beachten?
3. Wie ist Magnesiocard 5 mmol einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Magnesiocard 5 mmol aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Magnesiocard 5 mmol und wofür wird es angewendet?
Magnesiocard 5 mmol ist ein Mineralstoffpräparat.
Magnesiocard 5 mmol wird angewendet:
- zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen;
- bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Magnesiocard 5 mmol darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Magnesiumaspartat-hydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung mit Ausscheidungshemmung (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min) leiden,
- wenn Sie an Flüssigkeitsmangel des Körpers leiden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Magnesiocard 5 mmol einnehmen.
Bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht bei der Anwendun von Magnesiumpräparaten erforderlich. Die Therapie sollte engmaschig durch den Arzt überwacht werden.
Kinder und Jugendliche:
Die Anwendung bei Kindern von 1-3 Jahren sollte vorsichtshalber eng überwacht werden und die Dosierung bei Auftreten von Durchfällen verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden (siehe auch Abschnitt 4.).
Zur Anwendung von Magnesiocard® 5 mmol bei Kindern unter 1 Jahr liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Magnesiocard® 5 mmol sollte daher bei Kindern unter 1 Jahr nicht angewendet werden.
Einnahme von Magnesiocard® 5 mmol zussammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Magnesiocard® 5 mmol beeinflusst werden. Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) und Natriumfluoridpraparate sollten zeitlich 2-3 Stunden versetzt zu Magnesiocard® 5 mmol eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
Bestimmte Arzneimittel beschleunigen die Ausscheidung oder hemmen die Aufnahme von Magnesium und können dadurch einen Magnesiummangel verursachen. Eine Dosisanpassung von Magnesium kann daher erforderlich sein, wenn Magnesiocard® 5 mmol gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen wird:
- Harntreibende Arzneimittel (Diuretika wie Thiazide und Furosemid),
- Arzneimittel zum Schutz des Magens (Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol),
- Platin-Derivate (insbesondere Cisplatin, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
- Bestimmte Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika),
- Amphotericin B (Antimykotikum, Mittel gegen Pilzinfektionen),
- Foscarnet (bei Virusinfektionen),
- Cyclosporin A und Rapamycin (zur Unterdrückung des Immunsystems),
- EGF-Rezeptorantagonisten (wie Cetuximab und Erlotinib, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
- Pentamidin (Antiparasitikum).
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Magnesiocard® 5 mmol kann während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, wenn dies der Arzt für notwendig hält.
Erfahrungen an mehr als 1.000 Schwangerschaftsausgängen deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder Auswirkungen von Magnesium auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit hin.
Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder von behandelten Müttern.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Magnesiocard 5 mmol:
Bitte nehmen Sie Magnesiocard® 5 mmol erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
1 Beutel enthält 3,2 g Saccharose (Zucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.
Magnesiocard® 5 mmol kann schädlich für die Zähne sein (Karies).
Dieses Arzneimittel enthalt weniger als 1 mmol (23mg) Natrium pro Beutel, d.h., es ist nahezu "natriumfrei".
3. Wie ist Magnesiocard® 5 mmol einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die Dosierung ist abhangig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
Als mittlere Tagesdosis empfiehlt sich 0,185 mmol Magnesium (4,5 mg) pro kg Körpergewicht. Bei chronischen und schweren akuten Magnesium-Mangelzuständen kann die Tagesdosis, falls keine Gegenanzeigen vorliegen, bis zur Beseitigung des Mangels unbedenklich auf 0,37 mmol Magnesium (9 mg) pro kg Körpergewicht erhöht werden.
Die empfohlene Dosierung beträgt:
Erwachsene:
1- bis 3-mal täglich den Inhalt je eines Beutels (entsprechend 121,5 - 364,5 mg Magnesium).
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Jugendliche ab 15 Jahren: 1- bis 3-mal täglich den Inhalt je eines Beutels (entsprechend 121,5 - 364,5 mg Magnesium).
Kinder von 4-14 Jahren: 1- bis 2-mal täglich den Inhalt je eines Beutels (entsprechend 121,5 - 243,0 mg Magnesium).
Kinder von 1-3 Jahren: 1-mal täglich den Inhalt je eines Beutels (entsprechend 121,5 mg Magnesium) (siehe Abschnitt 2.).
Kinder unter 1 Jahr: Magnesiocard® 5 mmol sollte nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2.).
Nierenfunktionsstörungen:
Magnesiocard® 5 mmol darf nicht von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen eingenommen werden.
Magnesiocard® 5 mmol sollte bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt, in welcher Dosis und wie lange Sie dieses Magnesiumpraparat einnehmen sollen. Siehe auch Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen".
Leberfunktionsstörungen:
Aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor.
Art der Anwendung:
Verrühren Sie bitte den Inhalt eines Beutels in einem halben Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Magnesiocard 5 mmol sollte vor dem Essen eingenommen werden, da sich dadurch die Aufnahme vom Magen-Darmkanal in den Blutkreislauf verbessert.
Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
Wenn Sie eine größere Menge Magnesiocard 5 mmol eingenommen haben, als Sie sollten,
können die unter Punkt 4. angegebenen Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
Wenn Sie die Einnahme von Magnesiocard 5 mmol vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden.
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Magnesiocard 5 mmol aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Beutel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 25°C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Magnesiocard 5 mmol enthält:
Der Wirkstoff ist: Magnesiumaspartat-hydrochlorid.
1 Beutel mit 5 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen enthält:
121,5 mg Magnesium als Magnesiumaspartat-hydrochlorid 3 H2O (1229,6 mg), entsprechend 5 mmol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Saccharose, Citronensäure, Saccharin-Natrium, Macrogol 6000, Zitronenaroma.
Wie Magnesiocard 5 mmol aussieht und Inhalt der Packung:
In Beutel verpacktes, weißes Pulver.
Magnesiocard 5 mmol ist in Packungen mit 20, 50, 100 (2x50) und 500 (10x50) Beuteln mit je 5 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Hauptstraße 98
82327Tutzing
www.verla.de
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2022.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 01/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen - Neuromuskulären Störungen durch Magnesiummangel - Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Dosierung und Anwendungshinweise: Kinder von 1-3 Jahren 1 Beutel 1-mal täglich vor der Mahlzeit Kinder und Jugendliche von 4-14 Jahren 1 Beutel 1-2 mal täglich vor der Mahlzeit Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene 1 Beutel 1-3 mal täglich vor der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu verrühren Sie es in einem halben Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Urinausscheidung
- Austrocknung
- Neigung zu Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steinen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Weicher Stuhl
- Durchfall
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
| Wirkstoff | Magnesiumaspartat hydrochlorid-3-Wasser | 1229,5 mg |
| Wirkstoff | Magnesium-Ion | 121,525 mg |
| Wirkstoff | Magnesium-Ion | 5 mmol |
| Hilfsstoff | Saccharose | 3,2 g |
| Hilfsstoff | Citronensäure | + |
| Hilfsstoff | Saccharin natrium | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 6000 | + |
| Hilfsstoff | Zitronen-Aroma | + |
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Magnesium ist ein für unseren Körper lebensnotwendiger Mineralstoff, er wird in Form seiner Salze aus der Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit von Muskel- und Nervenzellen und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Magnesiummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden, und Konzentrationsstörungen führen. Auch der Herzmuskel wird von Magensium in seiner Funktion unterstützt.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Anbieter: VERLA, Tutzing, www.verla.de Bearbeitungsstand: 28.09.2022
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Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Meinungen unserer Kunden, die eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen können.