Pantoprazol-ratiopharm 40 mg magensaftresistente Tabletten, 14 St

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Produktbeschreibung

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Darreichung:
Tabletten magensaftresistent
Inhalt:
14 St
PZN:
01175210
Hersteller:
ratiopharm GmbH
Information:
Beipackzettel als PDF

Gebrauchsinformationen zum Artikel Pantoprazol-ratiopharm 40 mg magensaftresistente Tabletten

Wirkstoffe:
  • Pantoprazol
Hilfsstoffe:
  • Croscarmellose natrium
  • Hypromellose
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Triethylcitrat
  • Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Carboxymethylstärke, Natrium
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Mannitol
  • Dinatriumhydrogenphosphat
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 06/2026

Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Hinweis unserer Pharmazeuten:

Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.

Anwendungsgebiete:

- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Zwölffingerdarmgeschwüre
- Magengeschwür
- Krankhaft erhöhte Magensäureproduktion, wie bei:
        - Zollinger-Ellison-Syndrom
- Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann

Dosierung und Anwendungshinweise:

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

Erwachsene
1 Tablette
1-mal täglich
vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Zwölffingerdarmgeschwüren 2-4 Wochen, bei Magengeschwür und Refluxösophagitis 4-8 Wochen, zur Beseitigung des Helicobacters pylori 1-2 Wochen. Bei Zollinger-Ellison-Syndrom: Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen:

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Vitamin-B12-Mangel, auch in der Vorgeschichte

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Verstopfung
        - Blähungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Juckreiz
        - Hautausschlag
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- Anstieg der Leberwerte
- Schlafstörungen
- Magnesiummangel
- Knochenbruch

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung:

WirkstoffPantoprazol natrium-1,5-Wasser45,11 mg
WirkstoffPantoprazol40 mg
HilfsstoffMannitol+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffCroscarmellose natrium+
HilfsstoffDinatriumhydrogenphosphat+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTriethylcitrat+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium+
HilfsstoffMethacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, gelb+

Wirkungsweise:

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.

Wichtige Hinweise:

Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.


Aufbewahrung:

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 60 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für die Tabletten in Flaschen. Für die Tabletten in Durchdrückpackungen gilt das aufgedruckte Verfalldatum.

Handelsformen:

Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.de Bearbeitungsstand: 10.01.2022

  • Schutz bei Refluxösophagitis.
  • 1 Stunde vor dem Essen einnehmen.
  • Tablette im Ganzen schlucken.

Fragen und Antworten zu Pantoprazol-ratiopharm® 40 mg magensaftresistenten Tabletten

Wie nimmt man Pantoprazol-ratiopharm 40 mg Tabletten richtig ein und was ist bei der Dosierung zu beachten?

Frage von Stefan M.

Antwort: Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Die Tabletten müssen 1 Stunde vor einer Mahlzeit unzerkaut und ohne sie zu zerbrechen als Ganzes mit etwas Wasser geschluckt werden. Für die Behandlung einer Refluxösophagitis bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren beträgt die übliche Dosis eine Tablette täglich, die vom Arzt auf zwei Tabletten erhöht werden kann. Bei einer Kombinationstherapie gegen das Bakterium Helicobacter pylori nehmen Erwachsene zweimal täglich eine Tablette ein. Bitte beachten Sie, dass Patienten mit mäßigen oder schweren Leberproblemen sowie Patienten mit Nierenproblemen die Kombinationstherapie gegen dieses Bakterium nicht anwenden dürfen. Bei schweren Leberproblemen allgemein darf zudem eine tägliche Dosis von 20 mg Pantoprazol nicht überschritten werden, weshalb diese 40 mg Tablette dafür nicht geeignet ist.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Welche Warnzeichen erfordern einen sofortigen Arztbesuch und welche Risiken gibt es bei einer Langzeittherapie?

Frage von Sabine P.

Antwort: Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwerwiegende Symptome bemerken, die auf eine ernstere Erkrankung hinweisen könnten, wie unbeabsichtigten Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen (oder Erbrechen von Blut, das wie Kaffeesatz aussieht), dunklen/teerartigen Stuhl, Schluckbeschwerden, Brust- oder Bauchschmerzen sowie schwere, anhaltende Durchfälle. Bei Auftreten von schwerwiegenden allergischen Reaktionen (z. B. Schwellung von Zunge/Hals, Atembeschwerden, starker Schwindel mit Herzrasen) oder schweren Hautreaktionen (wie Blasenbildung, Hautabschälung, Stevens-Johnson-Syndrom oder dem DRESS-Syndrom) müssen Sie die Einnahme sofort stoppen und einen Arzt oder die Notaufnahme aufsuchen. Eine Langzeittherapie (über 1 Jahr) erfordert eine regelmäßige Überwachung durch Ihren Arzt, da folgende Risiken bestehen:

  • Das Risiko für Knochenbrüche (Hüfte, Handgelenk, Wirbelsäule) kann leicht ansteigen.
  • Eine Einnahme über mehr als drei Monate kann zu einem niedrigen Magnesiumspiegel im Blut führen (erkennbar an Müdigkeit, Muskelzuckungen, Krämpfen oder Herzrasen).
  • Die Aufnahme von Vitamin B12 kann sich verschlechtern.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und darf Pantoprazol in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Frage von Thomas K.

Antwort: Ja, Pantoprazol kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie Pilzmittel (wie Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol) oder das Krebsmedikament Erlotinib einnehmen, da diese unter Umständen nicht richtig wirken. Bei der Einnahme von Methotrexat kann Pantoprazol dessen Blutspiegel erhöhen, weshalb die Behandlung eventuell vorübergehend unterbrochen wird. Weitere Wechselwirkungen:

  • HIV-Medikamente (wie Atazanavir)
  • Fluvoxamin
  • Rifampicin
  • Johanniskraut
  • Blutverdünner (wie Warfarin und Phenprocoumon)

Da keine ausreichenden Daten für Schwangere vorliegen und der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollten Sie das Medikament in der Schwangerschaft und Stillzeit nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt den Nutzen ausdrücklich höher einschätzt als das potenzielle Risiko für Ihr Kind.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

Was muss ich tun, wenn ich eine Einnahme vergessen habe, zu viele Tabletten geschluckt wurden oder wie wird das Medikament gelagert?

Frage von Melanie H.

Antwort: Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie zum nächsten Einnahmezeitpunkt einfach Ihre normale Dosis ein und verdoppeln Sie die Menge auf keinen Fall. Falls Sie eine größere Menge eingenommen haben als vorgeschrieben, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, obwohl bislang keine spezifischen Symptome einer Überdosierung bekannt sind. Setzen Sie das Medikament zudem nicht eigenmächtig ab, ohne vorherige Absprache mit Ihrem Arzt. Lagern Sie die Tabletten für Kinder unzugänglich und nicht über 30 °C. Wichtig bei der Aufbewahrung: Wenn Ihnen das Medikament in Plastikflaschen vorliegt, beträgt die Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen 60 Tage.

Hinweis: Dies ist ein komprimierter Auszug aus der Packungsbeilage. Bitte lesen Sie das offizielle Dokument vor der Anwendung vollständig durch.

Medizinischer Beleg: Überprüft durch unser pharmazeutisches Expertenteam aus Apothekern und PTAs. Bei individuellen Unsicherheiten wenden Sie sich bitte direkt an Ihren behandelnden Arzt oder nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung.

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